April 12, 2017
So erreicht der Atom N270 nur 752 Punkte bei Cinebench R10/32, auf nicht mit Anwendungen zugekleisterten Netbooks erreicht er sonst um 830 Punkte. Auch die SSD ist mit maximal 40 MByte/s nicht von der schnellen Sorte, auch billige Notebookfestplatten erreichen heute das Doppelte.Das alles führt dazu, dass beim Verwenden des Eee PC Keyboard stets Warten angesagt ist. Ob es um das Starten von Anwendungen geht, um mit Javascript und Flash gestaltete Webseiten oder die Vorschau im Fotoalbum - alles dauert viel zu lange. Das Herumspielen mit den vielen Funktionen des Geräts, wodurch sich erst der persönliche Nutzen erkennen lässt, macht so keinen Spaß.Der Spaß ist auch schnell am Ende, wenn der Akku leer ist: Bei der Wiedergabe eines 720p-Videos über HDMI-Funk war das bei unserem Gerät nach zwei Stunden und acht Minuten der Fall. Beim Surfen und Installieren von Anwendungen hielt der Rechner drei Stunden und 14 Minuten durch.
Das liegt an der hohen Leistungsaufnahme, die vor allem dem veralteten Chipsatz 945GSE anzulasten ist. Das Keyboard selbst nimmt mit der Funkbrücke bis zu 23 Watt unter Last auf, mit einem PC-Monitor per HDMI-Kabel noch 16 Watt. Auch der HDMI-Empfänger ist nicht besser: 9 Watt sind es im Betrieb, und auch wenn der Eee Keyboard PC ausgeschaltet ist, genehmigt sich der Empfänger fürs Nichtstun noch 6 Watt. Das widerspricht auch der EU-Verordnung, wonach Geräte im Standby seit 1. Januar 2010 maximal 1 Watt aufnehmen dürfen.Was tut man mit dem Eee Keyboard PC? Mit Sicherheit nicht das, wozu das Gerät einlädt: auf dem Fernseher surfen und Freunden Fotos und Videos vorführen. Dazu ist der Rechner viel zu langsam. Und 549 Euro für Leistung, die noch unter der von aktuellen Netbooks liegt, sind dafür zu teuer.Der Touchscreen nimmt kaum Fingerabdrücke an. Der Touchscreen nimmt kaum Fingerabdrücke an. Dabei hat Asus eigentlich genau das richtig gemacht, woran viele Hersteller von Windows-Geräten fürs Wohnzimmer scheitern: Die Oberfläche ist leicht zu verstehen und beherrscht die wichtigsten Funktionen - auch auf dem Touchscreen. Das Design hebt sich ebenfalls ab, der "Lass mal ausprobieren"-Reflex, den Apple-Geräte so leicht hervorrufen, endet aber durch die mangelhafte Rechenleistung in Enttäuschung.
Fürs Chefbüro, wo nur die Alutastatur und der Monitor auf dem Tisch stehen sollen, wäre der Rechner noch eine Alternative. Doch sobald eine komplexe Präsentation bearbeitet werden soll, wünscht sich die Führungskraft eben doch einen schnelleren Rechner. Und als Nettop-Ersatz für einfache Büroarbeiten ist das Keyboard dann doch wieder zu kostspielig.Der HDMI-Funk per Ultra-Wideband, angeblich der technische Knackpunkt der Entwicklung, funktioniert besser als erwartet. Wenn Asus darin und in die Oberfläche schon viel investiert hat, bleibt nur eins zu hoffen: Ein Eee Keyboard PC mit einem sparsamen Dual-Core der Serien Core i3 oder i5, wie er in aktuellen Notebooks zu finden ist, eine große und fixe Festplatte sowie potente Grafik würden das Gerät deutlich aufwerten. Dann könnte man den Rechner auch zu Freunden für einen Videoabend mitnehmen. Nur sehr viel teurer dürfte der Tastaturcomputer auch mit dieser Ausstattung nicht werden.Ein solcher Eee Keyboard PC 2.0 könnte dann wirklich eine praktische Maschine zum Couch-Surfen und für die Medienwiedergabe sein. Oder um auf dem Display schnell soziale Netzwerke und Mails zu kontrollieren, ohne erst ein Netbook aufklappen zu müssen. Ob Asus ein solches Gerät baut, ist aber noch nicht entschieden. Wünschenswert wäre es.
Der japanische Konsolenzubehörsteller Hori gab auf der Spielemesse E3 an, den PS3 HD LCD Monitor 3 in den USA ab September 2010 für rund 250 US-Dollar ausliefern zu wollen. Das Zubehör soll mit europäischen PS3 problemlos zusammen arbeiten, da auch 50-Hz-Bildwiederholfrequenzen unterstützt werden. Allerdings wird noch ein Konverter für das Netzteil benötigt.Wissenschaftler haben eine Kathode aus Kohlenstoffnanoröhrchen für einen Akku entwickelt. Der Energiespeicher vereinigt die positiven Eigenschaften eines herkömmlichen Akkus und die eines Kondensators. Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology haben einen Akku mit einer Elektrode aus Nanoröhrchen aus Kohlenstoff gebaut. Dieser Akku speichert so viel elektrische Energie wie ein herkömmlicher Lithium-Ionen Akku und kann diese so schnell bereitstellen wie ein Kondensator.
Das Besondere an dem Akku ist die Kathode: Die Wissenschaftler haben die positive Elektrode schichtweise aus Nanoröhrchen aus Kohlenstoff aufgebaut. Die Nanoröhrchen sind mit zwei verschiedenen organischen Stoffen überzogen, die unterschiedlich elektrisch geladen sind. Die Kathode wird aufgebaut, indem sie abwechselnd mit unterschiedlich geladenen Röhrchen beschichtet wird. Da die Lagen jeweils anders geladen sind, bekommt die Kathode eine hohe Stabilität. Die Forscher haben einen Akku mit der neuen Kathode und einer Anode aus Lithiumtitanoxid gebaut. Dabei wies der Akku in etwa das Fünffache des Energieertrages eines Kondensators und einen zehnmal höheren Energiedurchsatz eines Lithium-Ionen-Akkus auf, schreiben die Forscher in einem Aufsatz im britischen Fachmagazin Nature. Sie führen diese Werte auf die gute Leitung von Ionen und Elektronen sowie die hohe Lithium-Speicherkapazität auf der Oberfläche der Nanoröhrchen zurück.Die bisher hergestellten Kathoden sind nur wenige Mikrometer dick. In dieser Ausführung eigneten sie sich vor allem für kleinere, tragbare Geräte. Die Wissenschaftler wollen aber im nächsten Schritt dickere Kathoden bauen. Mit der Kombination aus Hochleistung und schneller Entladung könnten die Akkus dann für Hybrid- oder Elektroautos genutzt werden.
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Adobe hat den Flash Player 10.1 für mobile Endgeräte fertiggestellt. Es ist die erste Version des Flash Players, die für Geräte mit Android, Blackberry, WebOS sowie in Zukunft für Windows Phone, LiMo, MeeGo und Symbian zur Verfügung stehen wird. Zwar wurde der "Flash Player 10.1 for Mobile" offiziell freigegeben, heruntergeladen werden kann die Software aber erst später. Der mobile Flash Player steht Geräteherstellern ab sofort zur Verfügung, Nutzer müssen sich noch etwas gedulden.So soll der Flash Player 10.1 für Android zusammen mit der kommenden Android-Version 2.2 alias Froyo über den Android Market zum Download angeboten werden. Dort wird weiterhin nur die Betaversion des Flash Players angeboten. Darüber hinaus soll der Flash Player 10.1 in den kommenden Monaten vorinstalliert auf diversen Geräten ausgeliefert sowie als Over-the-Air-Download auf ältere Geräte verteilt werden. Wann die Software für das eigene Gerät zur Verfügung steht, hängt damit zunächst vom Gerätehersteller und dann vom Mobilfunknetzbetreiber ab.
Adobe hat den Flash Player für den Einsatz auf mobilen Endgeräten in wesentlichen Punkten überarbeitet. So werden neue Eingabemethoden unterstützt, um eine Bedienung auf Touchgeräten zu ermöglichen, und Beschleunigungssensoren genutzt, um Flash-Inhalte an eine horizontale oder vertikale Darstellung anzupassen. Zudem bietet der Flash Player Smart Zooming an, womit sich Flash-Applikationen auf die volle Displaygröße vergrößern lassen.Ganz wesentlich war darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Chipherstellern, um eine per Hardware beschleunigte Wiedergabe von Videos zu ermöglichen, denn die CPUs der mobilen Geräte sind dazu in aller Regel zu schwach. Zudem lassen sich so auch akzeptable Akkulaufzeiten erreichen.
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Dazu sollen auch weitere Stromsparfunktionen beitragen: Dank Smart Rendering laufen Flash-Inhalte nur dann ab, wenn sie auch auf dem Display sichtbar sind. Schaltet ein Gerät den Bildschirmschoner an, verlangsamt auch Flash die Ausführung, um den Akku zu schonen. Flash-Inhalte, die zu viel Ressourcen verbrauchen, soll der Flash Player in ihre Schranken weisen und dank einer automatischen Speicherreduktion deutlich weniger RAM belegen.Selbst unter Kennern des Hardwaremarktes ist Digital Media Professionals Inc. - kurz DMP - kaum bekannt. Das dürfte sich ändern: Das Unternehmen baut den Grafikprozessor, der im 3DS von Nintendo zum Einsatz kommt. Digital Media Professionals (DMP) aus Musashino bei Tokio baut den Grafikchip für Nintendos Mitte Juni 2010 auf der E3 enthülltes Stereoskopie-Handheld 3DS. Der Prozessor trägt die Modellbezeichnung Pica 200 und verfügt über einen Framebuffer von bis zu 4.095 x 4.095 Pixeln. Er beherrscht unter anderem Features wie bilineares Texturfiltering, Alphablending, Fullscene Antialiasing (2x2), 8-bit Stencil Buffer und 24-bit Depth Buffer. Nach Angaben von DPM leistet der Prozessor einen Vertex-Ausstoß von bis zu 15,3 Millionen Polygonen und bis zu 800 Millionen Pixeln pro Sekunde bei einer Taktung von 200 MHz, und kommt dafür mit einer sehr geringen Energieaufnahme aus - was sich am vermutlich vergleichsweise kleinen Akku und dem geringen Gewicht des 3DS bemerkbar macht.
Eine Besonderheit des Chips ist die DMP-eigene "Maestro Technology", die eigene Verfahren zum Per-Pixel-Lightning, für prozedurale Texturen, Refraction Mapping, für Schattendarstellung sowie zur Berechnung gasförmiger Objekte verwendet. In dem Zusammenhang interessant: Nintendo stellt Spielentwicklern für die Programmierung der 3D-Effekte keine generelle API zur Verfügung, sondern überlässt es den Teams selbst, den räumlichen Tiefeneffekt umzusetzen.Mit dem Dynabook AZ kündigt Toshiba ein Netbook mit 10,1-Zoll-Display an, das mit Googles Smartphone-Betriebssystem Android läuft. Als Prozessor kommt Nvidias ARM-CPU Tegra 250 zum Einsatz, der auch HD-Videos bewältigen und per HDMI ausgeben soll. Toshiba nennt sein Android-Netbook selbst ein "Cloudbook", denn es soll eigentlich immer an und mit dem Internet verbunden sein, um Webapplikationen auszuführen. Dabei setzt Toshiba auf Googles Smartphone-Betriebssystem Android in der Version 2.1. Dadurch soll das Dynabook AZ ähnlich wie ein Smartphone sehr schnell aus dem Standbymodus aufwachen.
- http://support.viralsmods.com/blog/main/1997479/
- http://s15.zetaboards.com/davydenko/forum/3380562/
- http://akkusmarkt.bling.fr/
- http://akkusmarkt.freeblog.biz
- http://certamente1.diarynote.jp/
Posted by: akkusmarkt at
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