February 11, 2016

Akku Toshiba satellite u405

Noch ein Tipp: Wird die Festplatte durch eine SSD ausgetauscht, wirkt sich das wie ein Geschwindigkeitsturbo aus. Eine 120 Gigabyte-SSD kostet ab 60 Euro. Um genügend Platz für Daten zu haben, ist eine doppelt so große SSD jedoch sinnvoller. (mit dpa)

Wenn Wasser, Tee, Wein oder Limo auf Handy, Smartphone oder Laptop treffen, droht der Totalschaden. Föhnen, auf die Heizung legen, gar nichts machen? Wie man nass gewordene Elektronik retten kann.
Gehören Sie auch zu der Sorte Mensch, die ihr Smartphone, ihren Laptop oder ihr Tablet am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollen? Dann wird das folgende Bild für Sie ein Horror sein: Handy im Wasser!Wenn das Smartphone ins Waschbecken oder das Glas Wasser über den Laptop gefallen ist, ist der Schock groß. Doch wer schnell und besonnen reagiert, kann das Gerät retten.

In der Regel folgt ja erst mal die Schockstarre bei einem selbst. Man steht daneben, fassungslos und weiß überhaupt nicht, was mache ich jetzt und kann sich nicht vorstellen, dass einem das selbst passiert. Und genau das ist schon der erste Fehler. Es heißt nämlich wirklich ganz schnell und ganz rabiat und ganz rücksichtslos handeln. Also: Gerät sofort raus dem Wasser und nehmen und unmittelbar danach Akku raus! Hier zählen wirklich Sekunden. Überhaupt keine Sorgen machen, um fehlerhaftes Herunterfahren oder so was. Es geht einfach nur darum, möglichst schnell den Kurzschluss zu vermeiden.

Was ist, wenn ich den Akku nicht rausnehmen kann?Ist ja tatsächlich ein Problem bei manchen neuen Geräten. Beim neuen iPhone zum Beispiel ist das der Fall. Da kann ich den Akku nicht selbst rausnehmen – und das ist dann eine ganz doofe Situation. Da bleibt nur: das Gerät sofort ausschalten und hoffen, dass das fürs erste jeden Stromfluss unterbindet. In jedem Fall: ab sofort das Gerät mit dem Display nur nach oben halten. Jetzt haben wir also ein nass gewordenes Telefon vor uns liegen und was wäre dein nächster Reflex?

Irgendwie muss das Ding auf jeden Fall trocken werden und ich neige dazu viele Sachen zu föhnen zum Beispiel, oder eine Heizung…Ja, das wäre auch mein erster Reflex gewesen und das ist genau falsch. Denn mit einem Föhn würde der Luftdruck nur dafür sorgen, dass das Wasser noch in Ecken des Gerätes gedrückt wird, wo es vorher überhaupt noch nicht war. Der nächste Schritt ist erstmal: alle SIM-Karten raus, alle Speicherkarten raus, Akku und Gehäuse abtrocknen, soweit es denn von Außen geht. Dann kann man an den Stellen, wo man jetzt noch Wasser sieht, schon mal mit dem eigenen Mund oder mit dem Staubsauger absaugen. Wichtig ist wirklich immer: Luftzug vom Gerät weg. Also, saugen, nicht pusten. Und jetzt als nächstes heißt es, Geduld mitbringen.Apple hat iOS 9 veröffentlicht – und von den Neuerungen profitieren fast alle iPhone- und iPad-Nutzer. Zwar bringt Apples neues mobiles Betriebssystem wenig auffällige Neuigkeiten – es lohnt sich aber dennoch gerade für Nutzer auch älterer Apple-Geräte, weil es viele nicht direkt sichtbare Verbesserungen mitbringt, die unter anderem für eine längere Akkulaufzeit sorgen.

Die System-Aktualisierung ist für alle Geräte verfügbar, die schon die Vorgängerversion iOS 8 unterstützten – also iPhone 4S oder besser und iPad 2 oder besser, inklusive aller Mini-Versionen des Apple-Tablets.Um das Update durchzuführen, muss in den Einstellungen der Punkt "Allgemein" und dort "Softwareaktualisierung" ausgewählt werden.Wirklich innovative Funktionen, wie die drucksensitive Bedienung mittels "3D Touch", können nur Besitzer der neuen iPhones nutzen. Abgesehen von diesen offensichtlichen Verbesserungen handelt es sich bei iOS in erster Linie um ein Systempflege-Update: Statt vieler Neuerungen hat Apple vor allem unter der Haube am System geschraubt und vieles optimiert. Es ist daher, wenn man so will, das bessere iOS 8. Die letzten großen Änderungen, besonders in der Optik des Systems, hatte Apple 2013 mit iOS 7 eingeführt. Diesmal folgt an der Oberfläche vor allem optischer Feinschliff – mit einigen sinnvollen Verbesserungen.

So unauffällig die Änderungen bei iOS 9 sind, so praktisch sind viele von ihnen – insbesondere für ältere Geräte. Für Nutzer mit chronischer Speichernot gibt es mit iOS 9 beispielsweise Erleichterung: Mit iOS 9 werden im App Store nur noch die Daten einer App heruntergeladen, die das jeweilige Gerät wirklich benötigt, berichtet ein App-Entwickler.

Der Besitzer eines älteren iPhone 4S muss dann beispielsweise nicht mehr die Speicherplatz verbrauchenden, extrem hochauflösenden Grafiken auf dem Gerät speichern, die für den deutlich höher auflösenden Bildschirm eines iPhone 6S gedacht sind.

Zudem sollen auch die Aktualisierungen von Apps schneller gehen und weniger Daten benötigen: Heruntergeladen wird beim Software-Update nicht mehr die komplette App, sondern nur noch das, was neu ist. Und schließlich soll auch das Betriebssystem-Update selbst weniger Speicherplatz verbrauchen: 1,3 statt 4,6 Gigabyte beim Vorgänger.

Viele Besitzer von iPhones und iPads mit wenig Speicher hatten beim Update auf iOS 8 noch geklagt, dass der Speicherplatz für die Aktualisierung nicht ausreiche. Und sollten selbst die 1,3 Gigabyte freier Speicherplatz fehlen, löscht das System-Update auf Wunsch vorübergehend einige Apps und installiert sie danach wieder – samt der Daten.

Neuer Stromsparmodus für iPhones

Laut Apple hält ein iPhone mit iOS 9 schon im Normalbetrieb bis zu eine Stunde länger durch. Ob der Akku wirklich länger durchhält, kommt allerdings auf das verwendete Gerät an. Beim Surfen via WLAN stellte das US-Technik-Blog "Ars Technica" für so gut wie alle unterstützten Apple-Geräte längere Akkulaufzeiten fest – allerdings mit Ausnahme von zwei Geräten: Bei iPhone 5 und iPad 4 verschlechterte sich die Akkulaufzeit minimal.Dabei ist zu beachten, dass bei dem Test um die letzte verfügbare Vorab-Version von iOS 9 eingesetzt wurde. Es kann also durchaus sein, dass Apple hier noch nachbessert. Ein Apple-Sprecher wollte das nicht weiter kommentieren und verwies darauf, dass die von dem Blog getestete "Golden Master"-Version nicht die finale Version ist. Den größten Zuwachs stellte das Blog für das iPhone 6 Plus fest: Die Akkulaufzeit verbesserte sich hier von 622 auf 702 Minuten.

Zudem wird mit iOS 9 aber auch noch ein spezieller Stromspar-Modus eingeführt. Der Bildschirm wird dabei leicht abgedunkelt und Apps verzichten auf eine Aktualisierung im Hintergrund. Der Stromsparmodus lässt sich nur auf iPhones aktivieren.

iOS 9 soll laut Apple außerdem schneller sein, wovon ebenfalls vor allem ältere Geräte profitieren dürften. Ein ausführlicher Test von "Ars Technica" hat auch die Performance-Versprechen von iOS 9 genauestens unter die Lupe genommen und vor allem bei der JavaScript-Verarbeitung in Apples Browser Safari Verbesserungen festgestellt.

JavaScript ist eine Skriptsprache, die viele Webseiten für dynamische Elemente nutzen. Einige Webseiten mit hohem JavaScript-Anteil wie beispielsweise Google Text und Tabellen sollte daher mit der neuen Version etwas runder laufen.

Daneben aber sind die Leistungszuwächse überschaubar, falls überhaupt vorhanden. Vor allem die großen Probleme von iOS 8 bei der Performance auf älteren Geräten löst iOS 9 laut "Ars Technica" leider nicht – macht sie aber zum Glück auch nicht schlimmer. Bei Geräten wie dem iPhone 5S und höher sowie neueren iPads stellte das Blog außerdem Verbesserungen bei der 3D-Grafikleistung durch das System-Update fest.

Mit iOS 9 führt Apple außerdem Funktionen für iPads ein, die das Apple-Tablet als Laptop-Alternative attraktiver machen sollen. So lassen sich mit der Funktion "Split Screen" erstmals auf iPads zwei Apps nebeneinander gleichzeitig nutzen – allerdings ausschließlich bei iPad Air 2, iPad mini 4 und dem neuen iPad Pro.Neben dem Xperia Z5 und dem Z5 Compact hat Sony relativ überraschend auch noch ein Phablet aus seiner neuen Z5-Reihe vorgestellt: Das Z5 Premium besitzt ein echtes 4K-Display mit 3.480 x 2.160 Pixeln und einer Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll. Angewachsen ist im Vergleich zum regulären Z5 auch der Akku – aber auch die Abmessungen des Gerätes und dessen Preis. Wir werfen in einem kurzen Hands-On-Video einen ersten Blick auf das Phablet.

Sony bietet Alternativen: Wem das jeweilige Topmodell der Xperia Z-Reihe der Japaner zu groß war, der konnte in den letzten Jahren immer zu einer kleineren Compact-Version greifen, die sich technisch stets nur marginal vom großen Bruder unterschied – das ist auch in diesem Jahr mit dem Xperia Z5 und dem Z5 Compact wieder so. Neu ist im Herbst 2015 nun aber, dass auch Freunde großer Displays respektive Phablets eine Alternative haben: das Sony Xperia Z5 Premium.

Dessen technische Daten und Ausstattungsmerkmale lesen sich größtenteils wie die des Xperia Z5, allerdings ist es in einigen Hinsichten im Vergleich zum Standard-Modell angewachsen. So ist das IPS-Display mit einer Diagonale von 5,5 Zoll nicht nur 0,3 Zoll größer, sondern löst mit sage und schreibe 3.840 x 2.160 Pixeln auch deutlich höher auf. Ob die resultierende Pixeldichte von unglaublichen 807 ppi laut Sony freilich für das menschliche Auge einen nennenswerten Unterschied macht, sei dahingestellt. Und zu hoffen bleibt, dass diese Unmenge an Pixeln nicht unnötig am Akku zehrt. Der ist mit 3.430 mAh zwar rund 500 mAh größer als der des Standard-Z5, absolut betrachtet aber auch nicht gerade riesig.

Für die nötige Rechenpower setzt das Z5 Premium wie seine beiden kleineren Geschwister auf Qualcomms Snapdragon 810, dem 3 GB RAM zur Seite stehen. In Anbetracht der 4 GB, die in anderen aktuellen Smartphones mit dieser mit geringeren Auflösungen zum Einsatz kommen, ist der Arbeitsspeichergröße aber auch nicht überwältigend. Größer sind natürlich auch Dimensionen und Gewicht des Z5 Premium: 155 x 76 x 7,8 Millimeter misst der 5,5 Zoller und bringt satte 180 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Das OnePlus 2, das ebenfalls über einen 5,5 Zoll in der Diagonale messenden Screen verfügt, wird mit 151,8 x 74,9 x 9,9 Millimetern gemessen und wiegt 175 Gramm.
In Anbetracht dieses „Mehr" an Hardware steigt auch der Preis des nach IP65/68-Standard staub- und wassergeschützten Phablets: Ab November soll der 5,5 Zoller zu einem UVP von 799 Euro in den Farben Schwarz, Chrom und Gold in Deutschland erhältlich sein. Bereits jetzt kann man es bei Amazon vorbestellen.

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Posted by: akkusmarkt at 05:00 AM | No Comments | Add Comment
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