February 13, 2016

Akku Toshiba satellite m505d

Sollte man seinen Akku vor dem Aufladen komplett entladen? Wie verhält es sich mit dem Memory-Effekt und ist es für den Akku schädlich, wenn man das Handy die ganze Nacht am Ladekabel lässt? Die Redaktion will den Mythen auf den Grund gehen, die sich im Laufe der Zeit, in der sich Akkus weiterentwickelten, angesammelt haben und durch die Köpfe der Smartphone-Nutzer geistern.

In Smartphones kommen mittlerweile nur noch Lithium-Ionen-Akkus (LiIon) zum Einsatz. Diese sollten nach Möglichkeit nicht vollständig entladen werden, bevor man sie wieder auflädt. Der Grund: Die Elektroden eines Lithium-Ionen-Akkus werden bei einer vollständigen Ladung und Entladung stark belastet. Das hat zur Folge, dass die Lebensdauer des Akkus sinkt.

Wann sollte man den Akku laden?

Akku-Experten sind der Ansicht, dass man den Akku eines Smartphones in etwa im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung halten sollte. Das führt dazu, dass man eine größere Anzahl an Ladezyklen erhält. Demzufolge sollte man den Energieträger am besten auch nur in diesem Bereich mit Strom füttern. Zudem sollte man darauf verzichten, den Akku bei einem niedrigen Stand für nur kurze Zeit ans Ladekabel zu hängen und bei nahezu voller Kapazität nachzuladen.

Smartphone die ganze Nacht am Ladekabel lassen?

Viele Nutzer laden ihr Smartphone über Nacht, da das Gerät in den Nacht- und Morgenstunden meist nicht benötigt wird. Doch was geschieht eigentlich, wenn der Akku voll ist und das Handy weiterhin am Ladekabel bleibt? Nachdem der Energiespeicher seine volle Kapazität erreicht hat, wird entweder so lange ein Erhaltungsstrom geliefert, bis die Akkukapazität unter den Nennwert fällt, ab dem die Ladeelektronik wieder aktiv lädt, oder der Ladevorgang wird unterbrochen und erst wieder fortgesetzt, wenn die Ladung unter einen bestimmten Wert fällt. In beiden Fällen wird der Akku beansprucht. Vor allem die Entladung um wenige Prozent im stark belasteten, letzten Drittel des Ladevorgangs setzt dem Energiespeicher zu. Deshalb empfiehlt es sich, das Handy vom Ladekabel zu nehmen, sobald der Akku voll ist. Experten sind der Meinung, dass das bereits bei 90 Prozent der Fall sein sollte.

Kann der Akku trainiert werden?

Immer wieder hört man, dass man einen Akku, der keine lange Laufzeit mehr aufweist, mehrmals vollständig auf- und wieder entladen sollte, damit dieser zu seiner vollen Leistungsfähigkeit zurückkehrt. Dieser "Trick" funktioniert bei Lithium-Ionen-Akkus jedoch nicht. Die sogenannte Konditionierung des Energiespeichers spielt nur bei Nickel-Cadmium-Akkus eine Rolle und wirkt sich unter Umständen sogar negativ auf Lithium-Ionen-Akkus aus.

Es kann sein, dass ein neues Smartphone in den ersten Tagen der Nutzung den Akkustand nicht zuverlässig anzeigt. Das liegt daran, dass das Zusammenspiel zwischen Akku, Ladeelektronik und Software noch nicht einwandfrei funktioniert. Nach kurzer Zeit hat das System aber so viele Informationen gesammelt, dass der Akkustand korrekt angezeigt wird. Dabei wird also die Akkuanzeige besser, nicht der Akku.

Der Memory-Effekt

Die bereits angesprochene Konditionierung eines Akkus betrifft vor allem Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus. Beide Akkutypen kommen mittlerweile aber äußerst selten zum Einsatz. Nickel-Cadmium-Akkus sind sogar, mit wenigen Ausnahmen, seit 2009 verboten.

Hat man diese Akkus aber geladen, bevor sie leer waren, "merkten" diese sich den Zeitpunkt und Füllstand und nutzten bei weiteren Ladezyklen nicht mehr ihre volle Kapazität aus. Bei Lithium-Ionen-Akkus gehört dieser als Memory-Effekt bezeichnete Prozess der Vergangenheit an.

Lithium-Ionen-Akkus sind also nicht vom Memory-Effekt betroffen. Allerdings kann bei diesem Akkutyp die sogenannte Tiefenentladung eintreten. Das kann passieren, wenn man dem Akku so viel Strom entnimmt, bis die Kapazität vollständig erschöpft ist. Dabei sinkt die Spannung unter die Entladeschlussspannung und der Akku wird dauerhaft beschädigt. Im schlimmsten Fall kann das zu einem Kurzschluss führen.

Aber: Nahezu alle Akkus, die man in aktuellen Smartphones und Tablets findet, verfügen über eine Ladeelektronik. Diese soll die Batterie vor einem Kurzschluss, einer Überhitzung oder Überladung schützen und mit einem optimalen Ladestorm möglichst wenig belasten. Das Gerät geht demnach einfach aus, obwohl der Akku noch Reserven hat.

Keinen Schrott kaufen

Wer ein Smartphone besitzt, bei dem man den Akku auswechseln kann, der ist nach einigen Jahren im Vorteil, wenn der Energiespeicher den Geist aufgibt oder einen zumindest nicht mehr über den Tag bringt. Kauft man sich nun statt einem neuen Smartphone einen neuen Akku, muss dieser kein Original-Teil vom Handyhersteller sein. Dennoch sollte man darauf achten, Drittakkus mit hoher Qualität und nicht den billigsten Akku bei eBay zu kaufen. Diese Regel gilt auch für das Ladegerät. Diese liefern derzeit eine Ausgangsleistung zwischen 1 und 2 Ampere. Hatte das Original-Ladegerät eine Leistung von 1 A, ist es für das Handy und den Akku nicht bedenklich, wenn man es mit einem 2-A-Ladegerät auflädt - es geht aber etwas schneller.

Dem einen oder anderen dürfte bereits aufgefallen sein, dass es deutlich länger dauert, einen Akku über den USB-Port des Laptops oder PCs aufzuladen. Das liegt daran, dass USB-2.0-Anschlüsse eine maximale Leistungsabgabe von 500 mA haben, was der Hälfte eines Standard-Ladegeräts entspricht. USB-3.0-Anschlüsse liefern zwar auch 900 mA, laden aber auch nur Geräte, die mit dem Standard kompatibel sind.

Top 10 Tipps in der Zusammenfassung

Akkus nicht vollständig ent- und aufladen
Bei der Akku-Aufladung nicht über 90 Prozent laden
Akkuzustand nicht unter 10 Prozent fallen lassen
Akku am besten in einem Ladezustand zwischen 30 und 80 Prozent halten
Akkus mit einem Ladezustand von über 80 Prozent nicht nachladen
Akkus mit einem niedrigeren Ladezustand als 30 Prozent nicht mehrmals für kurze Zeit nachladen
Akku nicht über Nacht laden
Bei Lithium-Ionen-Akkus gibt es keinen Memory-Effekt
Vorsicht vor der Tiefenentladung
Keine minderwertigen Akkus oder Ladegeräte nutzen

In einem weiteren Tipp-&-Tricks-Special zeigt inside-handy.de, wie man die Akkulaufzeit mit wenigen Handgriffen verlängern kann.Geheimtipp AMD: Geht es Ihnen beim Notebook eher um Ausstattung als Rechentempo, sind Laptops wie das Acer Aspire E5-521 empfehlenswert.
Sparen mit AMD: Notebooks mit einem AMD-Prozessor sind bei sonst gleicher Ausstattung rund 50 bis 100 Euro günstiger als ein Laptop mit Core i3 oder Core i5. Das Acer Aspire E5-521 bekommen Sie als Ausstattungsvariante 68NT beispielsweise schon für rund 360 Euro. Liegt hier ein hohes Schnäppchen-Potential, wenn es Ihnen nicht auf besonders hohe Rechenleistung ankommt?
Das Acer Aspire R11 R3-131T ist ein 11,6-Zoll-Notebook, das mit den neuen Intel Pentium- und Celeron-CPUs der "Braswell"-Serie auf den Markt kommt. Welche Chips hier im Detail verbaut werden, ist derzeit noch unkar, es handelt sich aber um die neue Generation der Low-End-SoCs von Intel, die mit zwei oder vier Kernen und verdoppelter Grafikleistung daherkommen.
Mit dem Acer Aspire R11 hat der taiwanische PC-Hersteller seine ersten kompakten und vor allem günstigen Notebooks mit 360-Grad-Scharnier vorgestellt. Das Aspire R11 kann so bequem vom normalen Notebook zum Tablet gemacht werden, um so das hier verwendete Windows 8.1 per Touch zu bedienen.

  1. http://www.superweb.de/certains/blog/index.htm
  2. http://www.ventechiot.fr/dashboard.html
  3. http://certains.weblogplaza.com/2016/01/29/tutorial-como-extender-la-bateria-de-tu-laptop/
    http://certains.weblogplaza.com/2016/01/29/werden-akkus-immer-besser/
  4. http://www.edutorium.org/pages/view/254535/tutorial-%C2%BFcomo-extender-la-bateria-de-tu-laptop
    http://www.edutorium.org/pages/view/254537/werden-akkus-immer-besser
    http://www.edutorium.org/bookmarks/view/254541/bateria-para-lenovo-g550-6-celulas-5200mah-111v
    http://www.edutorium.org/bookmarks/view/254542/akku-fur-dell-latitude-d620
    http://www.edutorium.org/answers/view/254546

Posted by: akkusmarkt at 09:51 AM | No Comments | Add Comment
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