March 18, 2017

Akku Sony VGP-BPS13A/S

Einzig der winzige Spalt zwischen Rahmen und Rückseite des Nexus 5 unterbricht das ansonsten im einheitlichen matten Kunststoff gehaltene Gehäuse. Dort lässt sich die rückseitige Abdeckung schon mit einem Fingernagel anheben. Abgenommen werden soll sie aber nicht. Für die Micro-SIM-Karte gibt es einen seitlich im Rahmen platzierten Einschub, der mit einem mitgelieferten Dorn entfernt werden kann. Für eine Micro-SD-Karte gibt es hingegen keinen Steckplatz. Wie bei den meisten Nexus-Vorgängern muss der Anwender auch beim Nexus 5 auf zusätzlichen Speicherplatz verzichten.IFixit hat das Nexus 5 bereits auseinandergenommen und bestätigt, dass sich die Rückseite leicht abnehmen lässt. Der dort verborgene Lithium-Ionen-Akku hat eine Nennladung von 2.300 mAh und eine Kapazität von 8,74 Wattstunden. Insgesamt vergibt iFixit für die Reparierbarkeit des Nexus 5 gute Noten, die Komponenten lassen sich vergleichsweise gut reparieren. Nur das kratzresistente Mineralglas ist auf den IPS-Touchscreen aufgeklebt.

Bei den Benachrichtigungen gibt es jedoch einige Einschränkungen, die nur stellenweise umgangen werden können. Wenn beispielsweise E-Mails auf dem Smartphone über die Gmail-App abgefragt werden, erhält der Nutzer Benachrichtigungen über neue E-Mails, ohne dass der Inhalt der Nachrichten auf der Smartwatch angezeigt wird. Nur wenn das Gmail-Konto in der Standard-E-Mail-App eingebunden ist, werden die Nachrichten auch mit Inhalt auf der Uhr angezeigt. Von hier können sie direkt auf dem Smartphone weitergelesen werden, ab der Stelle, die zuletzt auf der Galaxy Gear angezeigt wurde.
Auch bei anderen Apps wie Facebook und Google+ erhält der Nutzer keine informativen Benachrichtigungen - und hier gibt es keinen Trick, dieses Problem zu umgehen. Anstelle des Inhaltes der Facebook-Meldung zeigt die Galaxy Gear wie bei Gmail lediglich einen Hinweis an, dass der Nutzer für weitere Informationen auf sein Smartphone schauen soll. Bestätigt der Nutzer diesen Hinweis, wird immerhin auf dem Smartphone die Facebook-App mit dem betreffenden Eintrag geöffnet. Dies dürfte den Nutzwert der Galaxy Gear für manchen Nutzer zusätzlich zur etwas dürftigen Softwareausstattung und der geringen Kompatibilität mit Smartphones weiter einschränken. Selbst das erste Smartwatch-Modell von Sony, die am Ende für 25 Euro verramschte Liveview, konnte das besser: Hier wurden Facebook- und Twitter-Nachrichten bereits in voller Länge direkt auf dem Uhrendisplay dargestellt. Und sie ist im Grunde mit allen Android-Geräten kompatibel.

Anders als die aktuelle Smartwatch 2 von Sony hat die Galaxy Gear eine 2-Megapixel-Kamera, die erstaunlich akzeptable Ergebnisse abliefert. Die Fotos und Videos können aber nicht direkt von der Uhr verschickt werden, sondern werden auf das angeschlossene Smartphone übertragen. Dies kann automatisch während des Ladevorgangs erfolgen oder manuell über den Gear Manager.Die Akkulaufzeit liegt bei uns im Alltagsbetrieb zwischen anderthalb und zwei Tagen. Dabei haben wir kaum Fotos oder Videos gemacht und nur ab und an eine Benachrichtigung überprüft. Ist die Helligkeit auf voller Stärke, hält die Uhr gerade mal einen Arbeitstag durch. Hier hätten wir uns doch mehr versprochen - alle ein, zwei Tage zusätzlich zum Smartphone noch die Armbanduhr aufzuladen, finden wir unpraktisch.

Um die Galaxy Gear aufzuladen, muss sie in die mitgelieferte Aufladestation gelegt werden. Nur hier kann der Nutzer das Micro-USB-Kabel einstecken, bei der Uhr selbst hat Samsung wohl aus Platzgründen auf einen Ladekabelanschluss verzichtet. Wird die Ladestation vergessen, kann die Galaxy Gear nicht aufgeladen werden. Um die Uhr schnell unterwegs zu laden, muss die Ladeschale zudem immer mitgenommen werden. Zwar ist sie nicht besonders groß und schwer, dafür aber sehr prädestiniert, vergessen zu werden. Der Akku ist immerhin bereits nach knapp über einer Stunde wieder voll geladen.Der Bildschirm hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei einer Bildschirmdiagonalen von 4,95 Zoll. Damit ergibt sich eine Pixeldichte von 445 ppi. Der Bildschirm zeigt natürliche, satte Farben mit erwartungsgemäß hohem Kontrast und ist weitgehend blickwinkelstabil. Im Vergleich ist das Display des Vorgängers Nexus 4 deutlich dunkler und das eines HTC One blaustichiger. Die Farben auf dem Nexus 5 wirken deutlich wärmer, ohne einen Farbstich zu haben. Selbst bei Sonnenlicht ist das Display gut lesbar, der Helligkeitssensor funktioniert zuverlässig. Auf Eingaben reagiert der IPS-Touchscreen zuverlässig.

Im Vierkernprozessor Snapdragon 800 MSM8974 von Qualcomm ist eine Adreno-330-GPU integriert, die für eine ruckelfreie Wiedergabe sorgt. Im Browser lässt sich damit flüssig scrollen. Anspruchsvolle 3D-Spiele laufen auf dem Nexus 5 durchweg flüssig, ebenso HD-Spielfilme.Die Resultate der Grafik-Benchmarks auf dem Nexus 5 unterstreichen dessen Grafikleistung. Im 3DMark erhielten wir in den Benchmarks Ice Storm und Ice Storm Extreme eine Maxed-Out-Meldung. Das Gerät sei zu kräftig für diese Testläufe. Im anspruchsvollsten Benchmark Ice Storm Ultimate lag das Nexus 5 mit durchschnittlich 16.023 Punkten nur knapp hinter dem bei uns aktuell schnellsten Smartphone Xperia Z1 von Sony mit 17.507 Punkten. Das Nexus 4 schaffte noch 11.236 Punkte.Bei den Fps-Messungen in GFXBench lagen das Nexus 5 und das Xperia Z1 in etwa gleichauf. In Egypt 2.5 im Onscreen-Modus schaffte das aktuelle Nexus 49 fps und liegt damit etwas unter den 52 fps des Xperia Z1. Im anspruchsvolleren T-Rex-Test 2.7 kommt das Nexus 5 auf 25 fps, während das Xperia Z1 24 fps erreicht. Mit seiner Adreno-320-GPU schlägt sich das etwa ein Jahr alte Nexus 4 mit 44 fps in Egypt 2.5 und sogar 25 fps in T-Rex 2.7 noch recht wacker. Das HTC One schaffte lediglich 39 fps in Egypt 2.5 und 14 fps in T-Rex 2.7.

Die mit 2,3 GHz getakteten vier Krait-400-Kerne des Snapdragon-800-Prozessors sorgen ebenfalls in den Benchmarks für eine ordentliche Leistung des Nexus 5. In Geekbench 3 im Single-Core-Modus schaffte das Gerät 822 Punkte im Vergleich zum Xperia Z1 mit 920 Punkten und liegt damit um fast 200 Zähler höher als das HTC One und das Galaxy S4 Active. Im Multi-Core-Modus liegt das Nexus 5 mit 2.555 Punkten ebenfalls knapp hinter dem Xperia Z1 mit 2.754 Punkten, jedoch um fast 1.000 Punkte vor Samsungs Galaxy 4 Active und dem HTC One.Im Javascript-Benchmark Octane 1.1 schaffte das Nexus 5 hervorragende 4.153 Punkte, fast doppelt so viel wie die derzeit schnellsten von uns getesteten Geräte. Das deutet darauf hin, dass Google nochmals die Javascript-Engine in dem Chrome-Browser in Android 4.4 verbessert hat. Auch in der kürzlich erschienenen Version 2.0 von Octane schaffte das Nexus 5 3.983 Punkte. Zum Vergleich: Der Vorgänger Nexus 4 kam im Chrome-Browser unter Android 4.3 auf 2.175 Punkte und das HTC One schaffte im Standardbrowser von Android 4.2.2 1.906 Punkte.

Die von uns verwendeten Akkulaufzeittests funktionierten allesamt nicht oder brachen vorzeitig ab. Auch die Überwachung der Akkulaufzeit funktioniert nicht mehr ohne weiteres unter Android 4.4. Laut einem Bericht von Techhive soll das daran liegen, dass die Funktion ACCESS_BATTERY_STATS deaktiviert wurde. Im Antutu-Battery-Tester erhielten wir aber Informationen über die verbleibende Kapazität. Ob sie zuverlässig sind, konnten wir nicht feststellen. Bei voller Bildschirmhelligkeit, aktiviertem WLAN und LTE sowie dem regelmäßigen Abrufen von E-Mails und Twitter-Nachrichten sowie gewohnter Nutzung hielt der Akku des Nexus 5 einen Tag durch. Setzten wir hingegen die Bildschirmhelligkeit auf automatisch, mussten wir das Smartphone erst im Laufe des Nachmittags des nächsten Tages an das Ladegerät hängen. Das Nexus 5 kann wie das Vorgängermodell auch drahtlos geladen werden.Das Smartphone unterstützt Quad-Band-GSM, UMTS und - anders als das aktuelle Nexus 4 - auch LTE. WLAN beherrscht das Gerät nach 802.11a/b/g/n und ac. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Modul und ein NFC-Chip sind eingebaut.

In unserem Nexus 5 sind 16 GByte Speicher verbaut. Davon bleiben etwa 12 GByte für Anwenderdaten und Apps übrig. Wie bereits erwähnt, hat LG auf einen Steckplatz für eine externe Speicherkarte verzichtet. Der Arbeitsspeicher beträgt 2 GByte.Beim Lautsprecher hat LG ein wenig gemogelt. Auf der unteren Längsseite sind zwei Öffnungen für den Klang zu sehen. Tatsächlich gibt es aber nur einen Lautsprecher, der auf der linken Seite liegt. Dem Klang fehlen die Mitten und er franst in den Höhen leicht aus. Er ist etwas besser als auf den meisten anderen Smartphones seiner Klasse, kommt aber nicht annähernd an die hervorragende Klangqualität des HTC One heran.Die Telefonfunktion ist für uns mehr Spielerei als ernstzunehmende Funktion. Zwar klappen Telefonate in unseren Tests sehr gut, entgegen mancher Annahme muss die Galaxy Gear auch nicht direkt vor das Gesicht gehalten werden. Es reicht, den Arm mit der Uhr in Richtung Ohr zu führen, als ob mit einem unsichtbaren Smartphone in der Hand telefoniert würde. Allerdings können alle Umstehenden das Gespräch mithören, zudem sieht diese Geste eigenartig aus.

Auskünfte per S Voice funktionieren zuverlässig, allerdings wie die meisten Funktionen der Galaxy Gear nur bei bestehender Verbindung mit dem Smartphone. Samsung hat es leider immer noch nicht geschafft, dem persönlichen Assistenten eine freundliche oder wenigstens halbwegs menschlich klingende Stimme zu verpassen. Stattdessen plärrt dem Nutzer eine stark nach Sprachsynthese klingende Stimme entgegen.Praktisch hingegen ist die Steuerung des Musikplayers. Mit ihm kann der Nutzer Titel überspringen und die Lautstärke einstellen, ohne das Smartphone aus der Tasche nehmen zu müssen. Auch das konnte allerdings bereits die Liveview von Sony vor drei Jahren.Interessant ist die Möglichkeit, mit der Galaxy Gear das Entsperrverhalten des Smartphones zu beeinflussen. Manche Nutzer verwenden kein Entsperrmuster, da es ihnen zu lästig ist, es bei jedem Aufwecken des Smartphones eingeben zu müssen. Im Gear Manager kann der Nutzer einstellen, dass sich das Smartphone durch einfaches Streichen entsperren lässt, wenn die Galaxy Gear erkannt wird. Befindet sich die Smartwatch nicht in Reichweite, wechselt das Smartphone automatisch zum vorher definierten Entsperrmuster.

Posted by: akkusmarkt at 07:23 AM | No Comments | Add Comment
Post contains 1616 words, total size 15 kb.




What colour is a green orange?




26kb generated in CPU 0.0118, elapsed 0.0373 seconds.
35 queries taking 0.0294 seconds, 78 records returned.
Powered by Minx 1.1.6c-pink.