May 05, 2016

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Der Fokus des Surface Book liegt klar auf seiner Fähigkeit als Hochleistungs-Laptop: Und das zu recht, schliesslich ist das Gerät nicht ganz günstig. Die von uns getestete Ausführung mit Intel Core i7 Prozessor, 512 GB Speicher und 16 GB RAM kostet knapp 3'000 Franken. Damit kostet es gleich viel wie das Spitzen-Macbook von Apple (15" Retina) oder die Hälfte mehr als das Spitzenmodell von Microsofts Surface Pro 4 (2000.- Franken).

Klar ist: Das Surface Book ist kein Schnäppchen und wird vermutlich eher im professionellen Bereich eingesetzt - um nur Youtube-Videos unterwegs zu schauen, gibt es günstigere Alternativen.
Das Wichtige ist aber, dass das Surface Book trotz seines leichten Gewichts von 1.5 kg und seiner kompakten Dimensionen (31 x 23 x 2,3 cm) über USB- und Bildschirm-Anschlüsse sowie einen SD-Kartenleser verfügt. Damit ist es möglich, das Gerät auch für kurzfristige Multimedia-Arbeiten einzusetzen, indem man eine Maus und einen externen Screen anschliesst und auch externe Harddisks oder USB-Sticks mühelos genutzt werden können.

Wichtig ist natürlich auch, dass der tragbare Computer während der Arbeit nicht schlapp macht. Und hier überzeugt das Surface Book mit einer Akkulaufzeit von rund 10 Stunden bei leichter Arbeit: Tabellen und Texte bearbeiten, surfen im Netz und gelegentliches Video schauen.
Durch das Drücken einer bestimmten Keyboard-Taste lässt sich der Bildschirm des Surface Book von der Tastatur abtrennen und als Tablet weiternutzen.
Die Freude am Tablet-Modus wird allerdings durch einige Kompromisse etwas getrübt: Die viele eingebaute Technologie, die den Laptop so leistungsfähig macht, trägt im Tablet merklich auf und lässt es klobig wirken.
Zudem erweist sich Windows als noch nicht optimal für die Touch-Eingabe: Allen Verbesserungen durch Windows 10 zum Trotz. Im «Desktop»-Modus sind die Symbole und Bedienhilfen extrem schwierig zu tippen, dafür sind Trackpad und Tastatur doch besser geeignet.

Der speziell für Touch-Eingaben konzipierte «Tablet-Modus» ist irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei: Zu unübersichtlich, zu einschränkend wirkt die vereinfachte Oberfläche. Der Bildschirmrand ist zudem recht schmal geraten, und wenn ein Finger versehentlich auf den Touchscreen gelangt, registriert das Surface Book dies als Eingabe - das haben andere Hersteller wie Apple mit dem iPad Pro besser gelöst.
Wer das Tablet von der Basis trennt und auf dem Sofa seine Lieblings-Serie schauen will, sei gewarnt: Die Akkulaufzeit im Tablet-Modus ist mit rund drei Stunden knapp bemessen. Für längere Streaming-Sessionen ist das Gerät nur bedingt geeignet. Zudem reflektiert der Bildschirm sehr stark bei Tageslicht.

Doch genug der Kritik: Das Surface Book macht vieles richtig. Zum einen ist es für einen so portablen Laptop ein äusserst leistungsfähiges Gerät. Sogar Profi-Anwendungen für Bild- und Videobearbeitungen lassen sich damit flüssig auf mehreren Bildschirmen darstellen. Wer ein Surface Book mit auf Reisen nimmt, ist für viele Aufgaben gewappnet.
Die Maschine scheint weniger auf Lifestyle ausgerichtet, als Arbeitsgerät verrichtet es aber seine Dienste auch dank der vielen Anschlüsse vorbildlich. Die 2-in-1-Funktion wirkt etwas aufgezwungen und treibt auch den Preis des Surface Book in die Höhe. Möglicherweise hat Microsoft hier ein Problem gelöst, das gar keines war: Denn Platz für ein kleines, leichtes Tablet findet sich neben einem kompakten Laptop in praktisch jedem Gepäckstück.
Ein Bug in Windows 10 sorgt offenbar dafür, dass sich die Akkulaufzeit einiger Notebooks mit Intel-Prozessoren verringert. Maximal zehn Prozent der Akku-Leistung könnte ein Laptop so einbüßen. Intel und Microsoft wollen den Fehler nach eigenen Angaben schnell beheben.

Am 29. Juli steht der Launch von Windows 10 ins Haus. Viele Nutzer werden das neue Betriebssystem bereits innerhalb der ersten Tage als kostenloses Upgrade für Windows 7 und Windows 8.1 bekommen. Dabei müssen sich Einige wohl auf einen kleinen Bug einstellen. Denn offenbar soll Windows 10 die Akkulaufzeit diverser Notebooks mit Intel-Chip verringern, wie PC World unter Berufung auf einen Sprecher des Chipherstellers berichtet.

Bis zu 10 Prozent weniger Akku-Leistung
Nutzer, die gleich zum Start auf Windows 10 wechseln, müssen sich demnach unter Umständen auf eine Akkulaufzeit einstellen, die bis zu zehn Prozent unter jener von Windows 8.1 liegt. Wie sich der Unterschied bei einem Wechsel von Windows 7 auswirkt, wurde nicht erwähnt. Ebenfalls unbekannt ist momentan, ob alle Prozessortypen von Intel von dem Bug betroffen sind oder nur einige wenige.

Eine Lösung ist in Arbeit
Der Chiphersteller und Microsoft haben bereits angekündigt, mit Hochdruck an einem Fix für den Bug zu arbeiten. Sobald der Fehler behoben ist, soll die Akkulaufzeit der betroffenen Systeme jener entsprechen, die auch unter Windows 8.1 erzielt wird. Etwas seltsam ist dabei schon, dass ausgerechnet Intel-Chips dieses Problem mit Windows 10 haben. Immerhin liefert das Unternehmen mit Abstand die meisten Prozessoren für PCs weltweit. Betriebssystem und Prozessorarchitektur sind deshalb seit jeher eng aufeinander abgestimmt.
MacBooks von Apple könnten womöglich bald mehrere Tage ohne Besuch an der Steckdose auskommen. Das Unternehmen hat ein neues Patent für einen verbesserten Laptop-Akku angemeldet.

Apple hat ein neues Patent angemeldet, das die Akkulaufzeit von MacBook und Co. deutlich verlängern könnte. Das berichtet 9to5Mac unter Berufung auf ein Dokument des US-Patentamtes, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. In dem Patentantrag wird eine Technologie beschrieben, mit der dank einer neuartigen Brennstoffzelle der Akku eines mobilen Computers "Tage, wenn nicht sogar Wochen" durchhalten soll. In dem Dokument wird auch explizit der MagSafe-Stromanschluss erwähnt, was eine Verwendung der neuen Akku-Technologie im MacBook nahelegt.

Apple ist laut dem Patentantrag besonders daran gelegen, dass die Brennstoffzellen für mehr Akkuleistung nicht zu groß und schwer ausfallen, sodass ein neues MacBook mit dieser Technik nicht zu viel Gewicht auf die Waage bringt. Im Gegensatz zu bislang erhältlichen Varianten soll die Apple-Brennstoffzelle nämlich direkt ins Gerät eingebaut werden. Ein weiterer Unterschied: Während Brennstoffzellen bisher vor allem mit Energiequellen wie Wasserstoff arbeiten, beschreibt Apple in dem Patent Brennstoffzellen mit Natriumborhydrid, Natriumsilikat, Lithiumhydrid oder Magnesiumhydrid.

Als wahrscheinlichste Variante sehen Experten eine Kombination aus Brennstoffzellen und normalem Laptop-Akku. Somit könnte ein MacBook in Zukunft ganz normal aufgeladen werden – falls jedoch eine längere Nutzung ohne Auflademöglichkeit notwendig wird, käme die neue Energiequelle zum Einsatz. Wie immer gilt allerdings zu bedenken: Apple meldet sehr viele Patente an, nur die wenigsten werden allerdings auch bis zur Marktreife geführt.

Tablets mit dem Namenszusatz «Pro» sind bei Herstellern und Kunden offenbar gerade beliebt. Angefangen hat Microsoft, dessen Surface Pro mittlerweile in der vierten Generation auf dem Markt ist. Vor einigen Monaten hat Apple nachgezogen: erst mit dem 12.9 Zoll grossen iPad Pro, dann mit einem entsprechenden 9.7-Zoll-Modell. Kein Wunder also, dass auch Samsung seinen Teil von diesem Markt abhaben will und sein Tablet-Sortiment um das Galaxy Tab Pro S erweitert.

Im Grunde handelt es sich dabei um ein mit 6.4 Millimetern schön schlankes Windows-Tablet. Je nach Modell ist entweder Windows 10 Home oder Pro installiert, als Antrieb dient ein Intel-Mobilprozessor. Ins Netz geht es per WLAN, unterstützt wird dabei auch der schnelle ac-Standard. Im Top-Modell ist zudem ein LTE-Modul für den Netzzugang unterwegs eingebaut.

Der Bildschirm ist mit 12 Zoll Diagonale ähnlich gross wie beim iPad Pro und beim Surface Pro 4. Seine Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln sorgt dafür, dass feine Details sehr scharf wiedergegeben werden, während Schriften vollkommen stufenfrei erscheinen. Vor allem aber wartet das Display mit schön kräftigen Kontrasten und prägnanten Farben auf.

Als Tablet genutzt ist das Gerät, wie die grossen Modelle der Konkurrenz, aufgrund seines Gewichts eher etwas für zu Hause. Mit 693 Gramm wiegt mein Testgerät etwas weniger als iPad Pro und Surface Pro 4, aber ein halbes Pfund mehr als ein iPad Air 2. Steckt man es noch in die mitgelieferte Tastaturhülle, was wohl die meisten Anwender tun werden, zeigt die Waage 1062 Gramm.

Die Tastatur
Dabei macht die Tastaturhülle einen grossen Unterschied verglichen mit iPad Pro und Surface Pro 4 aus. Bei der Konkurrenz werden 150 bis 180 Euro fällig, hier ist sie von Samsung ab Werk beigelegt. Schlecht ist das Kunstleder-Cover deshalb nicht. Es wird über magnetische Kontakte mit dem Tablet verbunden und mit Strom versorgt. Es ermöglicht zwei unterschiedliche Anstellwinkel für das Galaxy Tab und wirkt sehr robust.

Mit der sehr flachen eingebauten Tastatur konnte ich mich jedoch nicht wirklich anfreunden. Die Tasten sind zwar schön gross, sie haben aber einen sehr geringen Hub und dadurch einen eher schwammigen Anschlag. Andere Kollegen kamen damit gut klar, ich nicht.

Man kann dem Akku quasi auch dabei zusehen, wie er leergesogen wird.
Die Leistung von Prozessor und Grafikchip reicht für die meisten alltäglichen Aufgaben aus. Websurfen, E-Mail, Büroprogramme, einfache Bildbearbeitung, spezielle Tablet-Spiele – all das ging vollkommen problemlos. PC-Spiele können das Galaxy Tab Pro S aber schnell überfordern, vor allem, wenn sie hohe Anforderungen an die Grafik stellen. Das aktuelle «Sim City» beispielsweise ruckelt schon bei mittleren Grafikeinstellungen deutlich spürbar.

Der Akku
Hinzu kommt, dass der normalerweise mit bescheidenen 900 Megahertz laufende Prozessor unter Volllast auf bis zu 2.2 Gigahertz hochgetaktet wird. Dabei wird die Rückseite des Tablets nicht nur sehr warm. Man kann dem Akku quasi auch dabei zusehen, wie er leergesogen wird.

Im normalen Arbeitsalltag hingegen erreichte ich, je nach Nutzungsintensität, zwischen sechs und zehn Stunden Akkulaufzeit. Einige Male konnte ich das Gerät morgens allerdings nicht einschalten, weil sich über Nacht der Akku geleert hatte. Das Problem war hier wohl, dass das Gerät trotz geschlossenem Display-Deckel nicht korrekt in den Ruhezustand umgeschaltet hatte.

Solange eine Steckdose in der Nähe war, war aber auch das kein grosses Problem. Über die USB-C-Buchse liess sich der Akku in rund zweieinhalb Stunden wieder voll aufladen, viel schneller also, als es beispielsweise beim iPad Pro geht.

Posted by: akkusmarkt at 10:37 AM | No Comments | Add Comment
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