July 06, 2016
Am wohlsten fühlt sich der Lithium-Ionen-Akku bei Raumtemperatur – also ungefähr bei 20 Grad. Denn wird es wärmer als rund 35 Grad Celsius, laufen im Inneren des Akkus elektrochemische Reaktionen ab, die seine Kapazität deutlich senken. Die Batterie entlädt sich dadurch schneller. Warme Heizkörper eignen sich daher ebenso wenig als Ablage für Notebooks und Tablets, wie enge Hosentaschen für Smartphones.
Laptops gehören deshalb auch nicht direkt auf den Schoß oder auf weiche Kissen, sondern auf eine ebene Unterlage. Nur dann gelangt von unten kühlende Luft an die Bauteile, vor allem an den Akku. Aufpassen sollte man zudem im Sommer: "Erhöht sich die Umgebungstemperatur dauerhaft, sinkt die Lebensdauer des Akkus", sagt Stephan Scheuer, Batterieexperte bei TÜV Rheinland. Daher sollten Sie darauf achten, mobile Geräte nicht in der Sonne oder an anderen warmen Orten liegen zu lassen.
Aber auch extreme Kälte mag der Akku nicht: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können die Lithium-Ionen-Akkus schädigen und ihr Innenleben destabilisieren. Bewahren sie deshalb Geräte mit solchen Akkus im Winter nicht über Nacht im Freien oder Fahrzeug auf. Das Handy ist bei einem Winterspaziergang am besten in der warmen Innentasche des Anoraks aufgehoben.
Nicht zu leer werden lassen
Früher gab es bei Akkus den gefürchteten Memory-Effekt. Deshalb wurde empfohlen, die Batterien immer möglichst leer werden zu lassen, bevor man sie an die Ladestation hängt. Aber diese Zeiten sind vorbei: Die gängigen Lithium-Ionen-Akkus stecken viele Ladezyklen ohne großen Leistungsverlust weg. Und leer muss man sie auch nicht machen – ganz im Gegenteil: Werden diese Batterien tief entladen, schadet ihnen das und ihre Lebensdauer sinkt.
Am besten ist es, den Akku-Ladestand möglichst oft und lange zwischen 30 und 70 Prozent zu halten, das erhöht die Lebensdauer der Batterie. Denn auch ein dauerhaft zu hoher Ladestand kann für den Lithium-Ionen-Akku schädlich sein. Wenn Sie einen Akku längere Zeit nicht benutzen und sicher aufbewahren wollen, dann laden Sie ihn nicht zu voll. Am besten sind zwischen 40 und 60 Prozent der Ladekapazität. Generell gilt jedoch: Am längsten hält ein Lithium-Ionen-Akku, wenn man ihn regelmäßig nutzt.
Vor Stürzen und Stößen bewahren
Je kompakter und kleiner die Akkus werden, desto sensibler sind sie. Stürze und Stöße sind für die kleinen Stromspeicher dann eine besondere Gefahr. "Akkus werden kompakter und damit anfälliger. Einmal beschädigt, können sie beim Laden überhitzen und im Extremfall sogar in Brand geraten", sagt Scheuer. Selbst wenn äußerlich nichts zu erkennen ist, kann nach einem heftigen Sturz der Akku defekt sein. Beobachten Sie daher anschließend das Verhalten der Batterie genauer als sonst, um mögliche Probleme rechtzeitig zu entdecken. Im Zweifel sollten Sie den Akku lieber gegen ein Original-Ersatzteil – nicht gegen einen Billig-Nachbau – austauschen.
Lenovo hat ein Rückrufprogramm für bestimmte Lithium-Ionen-Akkus gestartet. Sie wurden zwischen Oktober 2010 und April 2011 mit ThinkPad-Notebooks verkauft. Einem Bericht von Computerworld zufolge sind alleine in den USA um die 34.500 Geräte betroffen. Der Austausch erfolgt nach Herstellerangaben unabhängig vom Garantiestatus kostenlos.
Dem chinesischen Unternehmen ist nach eigenen Angaben eine geringe Anzahl von Vorfällen bekannt. Die US-Consumer Product Safety Commission spricht in einer Pressemitteilung von zwei Fällen, in den Akkus überhitzten und Computer sowie anderes Eigentum der betroffenen Nutzer beschädigt wurden. Ihr zufolge ruft Lenovo auch 2900 Akkus in Kanada zurück. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldet, muss Lenovo in seinem Heimatland China sogar 117.732 Akkus austauschen.
Die defekten Akkus wurden in Laptops der Serien ThinkPad Edge 11, 13 und 14 sowie in den Produktreihen T410, T420, T510, W510, X100e, X120e, X200, X201 und X201s verbaut. Lenovo ruft aber auch Austausch-Akkus oder als Zubehör gekaufte Akkus für diese Modelle zurück.Betroffene Kunden können von der Lenovo-Website ein Tool herunterladen und auf ihrem ThinkPad-Notebook ausführen, um herauszufinden, ob ihr Akku von dem Rückruf betroffen ist. Defekte Akkus sollten Lenovo zufolge bei ausgeschaltetem System entfernt werden. Das Gerät könne danach weiterhin mit einem Netzteil betrieben werden.
- Akku HP 462889-122
- Akku HP 462889-141
- Akku HP 484170-002
- Akku HP 462890-722
- Akku HP 484171-001
- Akku HP 485041-001
- Akku HP 485041-003
- Akku HP 497694-001
- Akku HP 511872-001
- Akku HP HSTNN-DB72
- Akku HP HSTNN-DB73
- Akku HP HSTNN-IB72
- Akku HP HSTNN-IB79
- Akku HP HSTNN-Q34C
Eine Rücksendung des defekten Akkus ist nicht notwendig. Lenovo weist Verbraucher aber darauf hin, dass sie zu einer ordnungsgemäßen Entsorgung verpflichtet sind. Die neuen Akkus würden in der Regel innerhalb von drei Arbeitstagen ausgeliefert. Die Lieferzeiten könnten jedoch je nach Land variieren. Auf die neuen Akkus gewährt Lenovo eine begrenzte Herstellergarantie von 90 Tagen.Einzelheiten hat der Hersteller auch zu den betroffenen Akkus veröffentlicht. Demnach handelt es sich um Modelle, die als optionale Akkus oder als Austauschakkus für die unten aufgeführten Modelle verkauft wurden.
Das Arbeiten an älteren Lenovo-Laptops kann gefährlich werden: Der Konzern ruft Akkus zurück, die zwischen Oktober 2010 und April 2011 ausgeliefert wurden. Sie könnten überhitzen und einen Brand auslösen.Lenovo ruft weltweit Lithium-Ionen-Akkus für bestimmte ThinkPad-Notebooks zurück. Es geht um Akkus, die zwischen Oktober 2010 und April 2011 mit oder ohne Rechner ausgeliefert worden sind. Auf seiner Webseite schreibt der Hersteller, es handele sich um Akkus für die folgenden Modelle: T410, T420, T510, W510, X100E, X120E, X200, X201, X201s sowie für die Edge-Reihen 11, 13 und 14.
Betroffen seien aber auch neun Serien von Akkus, die den genannten Modellen nicht direkt zugeordnet werden können. Grund für den Rückruf ist laut der amerikanischen Consumer Product Safety Commission Überhitzungs- und Brandgefahr. Die Verbraucherschutzbehörde rät dazu, betroffene Rechner auszuschalten, den Akku zu entfernen und Lenovo um Ersatz zu bitten. In der Zwischenzeit könne der Rechner direkt mit Strom betrieben und weitergenutzt werden.
Wer im angegebenen Zeitraum ein Lenovo-Notebook oder einen Lenovo-Akku gekauft hat, sollte sich die Anweisungen auf der Lenovo-Webseite durchlesen. Dort kann man sich ein Werkzeug herunterladen, das den Akku identifizieren kann und dann anzeigt, ob die Batterie ausgetauscht werden muss oder nicht. Defekte Akkus müssen dann an Lenovo geschickt werden und sollen im Normalfall binnen drei Tagen ersetzt werden.
Auf der Laptop-Festplatte wird es eng, Windows ruckelt und Programme brauchen eine kleine Ewigkeit zum Starten – insgesamt könnte alles ein wenig schneller laufen. Um wieder eine angenehme Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen, muss nicht gleich ein neues Notebook her. Ein Wechsel des Arbeitsspeichers, eine größere Festplatte und eine Neuinstallation von Windows wirken wahre Wunder. COMPUTER BILD zeigt, wie Sie Schritt für Schritt Ihr altes Notebook aufrüsten und sich so den teuren Kauf eines Neugerätes sparen.Bevor Sie zum Schraubenzieher greifen oder Ihrem Notebook mit neuer Software auf die Sprünge helfen, sollten Sie eine gründliche Reinigung Ihres mobilen Rechners in Betracht ziehen. Verstaubte Lüfter und Kühlrippen sorgen nicht nur für eine höhere Geräuschbelastung, sondern mindern auch die Leistungsfähigkeit Ihres Notebooks. Kann der Lüfter Komponenten wie den Prozessor oder die Grafikkarte aufgrund von Verschmutzungen nicht mehr richtig kühlen, drosselt der PC automatisch die Leistung. Auch das Display bedarf einer gewissen Pflege, da je nach Art der Verschmutzung auch dauerhafte Schäden am Bildschirm Ihres Notebooks entstehen können.
Der Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) gehört zu den wichtigsten Komponenten im PC. Ist der RAM zu knapp bemessen, macht sich das deutlich im Arbeitstempo Ihres Laptops bemerkbar. Besonders das Ausführen mehrerer Anwendungen zur gleichen Zeit verlangt nach ausreichend Arbeitsspeicher. Anders als der Wechsel des Prozessors oder der Grafikkarte, ist der Tausch des Arbeitsspeichers in einem Notebook recht simpel. Viele Notebook-Modelle bieten eine Service-Klappe auf der Unterseite des Geräts, die sich durch das Lösen weniger Schrauben entfernen lässt. Darunter befinden sich die einzelnen RAM-Steine. COMPUTER BILD zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Arbeitsspeicher wechseln.
Irgendwann passiert es einfach: Ihre Festplatte ist voll und neue Daten finden einfach keinen Platz mehr. Wenn Sie Ihre Daten nicht löschen oder auf einer externen Festplatte auslagern wollen, bleibt Ihnen noch die Möglichkeit, ein größeres Speichermedium in Ihren mobilen Rechner einzusetzen. Ähnlich wie der Arbeitsspeicher lassen sich auch Festplatten relativ einfach in einen Laptop einsetzen. Vor dem Tausch stehen Sie aber noch vor der Entscheidung, ob Sie eine klassische HDD-Festplatte oder ein schnelles SSD-Laufwerk als Speichermedium wählen. Egal, wie Ihre Wahl ausfällt, COMPUTER BILD zeigt Ihnen, wie der Festplattentausch gelingt.
- Akku HP HSTNN-UB72
- Akku HP KS526AA
- Akku HP Compaq nc6120
- Akku HP Compaq nc6220
- Akku HP Compaq nc6320
- Akku HP Compaq nx6120
- Akku HP Compaq nx6320
- Akku HP Compaq nx6325
- Akku HP Compaq 397809-242
- Akku HP Compaq 443885-001
- Akku HP Compaq HSTNN-DB28
- Akku HP Compaq HSTNN-IB08
- Akku HP Compaq HSTNN-IB28
- Akku HP ProBook 4340s
- Akku HP ProBook 4545s
- Akku HP COMPAQ 6820s
Irgendwann geht einfach nichts mehr vor und zurück: Windows reagiert auf Ihre Eingaben so schleppend, dass man dem Betriebssystem schon beinahe Arbeitsverweigerung vorwerfen kann. Zwar helfen Tuning-Tools in einem gewissen Maße, aber irgendwann kommen Sie um eine Neuinstallation von Windows kaum herum. COMPUTER BILD hat für Sie eine Anleitung zur Neuinstallation aller gängigen Windows-Versionen zusammengestellt.
Notebooks zeichnen sich vor allem durch ihre kompakten Abmessungen aus. Aus diesem Grund sind sie nicht so leicht aufzurüsten wie Desktop-PCs. Wenn Sie sich das Öffnen des Geräts sich nicht zutrauen, um interne Komponenten zu tauschen, bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit, Ihren Laptop mit Zubehör aufzuwerten. COMPUTER BILD zeigt Ihnen, welches Zubehör sich eignet, um Ihr Notebook wieder voll einsatzbereit zu machen.
Das TabPro S ist Samsungs Windows-10-Premiere. Es ist schick, flach, hat ein tolles Display und wird mit Tastatur-Cover im Handumdrehen zum Notebook. Ist das 2-in-1-Gerät eine würdige Surface-Alternative?
Bis auf ihre Ein-Tasten-Bedienung unterscheiden sich die Mäuse von Apple eigentlich nicht großartig von den Zubehör-Produkten anderer Hersteller. 1998 wollten die Kalifornier mit der Apple USB Mouse allerdings neue Wege beschreiten und verpassten dem Gerät kurzerhand ein rundes Gehäuse. Schnell bekam das Produkt daher den Beinamen "Hockey Puck". Dass sich eine runde Maus mit einer länglichen Hand nur sehr schlecht bedienen lässt, war Apple anscheinend aber vorher nicht aufgefallen. Sicherlich nicht ohne Grund wurde der Verkauf des Hockey Pucks schon 2000 wieder eingestellt.
Der eMate 300 war Apples Versuch, einen günstigen und tragbaren Computer für Schüler und Studenten zu bauen. So richtig erfolgreich war das Gerät allerdings nicht: Nur ein Jahr nach der Vorstellung wurde der Verkauf im Februar 1998 schon wieder eingestellt. Nur böse Zungen würden aber behaupten, dass der Misserfolg etwas mit dem hässlichen Klapp-Design des eMate 300 zu tun hatte. Immerhin besaß der Laptop aber wenigstens einen praktischen Trage-Henkel!
Bei Aldi wird in den kommenden Tagen ein neues Notebook von Medion angeboten, das als Desktop-Replacement ausgelegt ist. Auf den ersten Blick wirkt das Angebot auch ziemlich verlockend - wenn man denn überhaupt ein solches Gerät benötigt. Schaut man aber genauer hin, zeigt sich doch, dass der Hersteller bei der Zusammenstellung der Komponenten ziemlich schief liegt.
Schuld daran ist vor allem die Entscheidung für den Prozessor. Medion verbaut hier den Intel Core i7-6500U. Dabei handelt es sich zwar um einen Chip der neuen Skylake-Generation, doch aus irgendeinem Grund entschied sich das Unternehmen für eine CPU, die eigentlich für den Einsatz in sparsamen Ultrabooks gedacht ist. Für das gleiche Geld hätte es hier durchaus wesentlich mehr Leistung geben können und in einem 17-Zoll-Notebook sollte es auch kein Platzproblem geben, das die Verwendung eines kühler bleibenden Prozessors nötig macht.
Und die Frage der Leistung ist nicht gerade marginal - denn die Ultrabook-CPU bringt nicht gerade die Performance, die man sich von einem Rechner wünscht, der eigentlich als Ersatz für den Desktop-PC gedacht ist. Das gilt insbesondere auch, da Medion hier mit dem Nvidia Geforce GTX 950M einen Grafikchip verbaut, der in keinem Verhältnis zur CPU steht und man mit der zusätzlich vorhandenen SSD wohl eigentlich auf Performance setzen wollte.
Ansonsten bekommt der Nutzer bei dem Gerät ebenfalls das, was man von einem preiswerten Aldi-Rechner erwarten muss: Beim Display wird nicht gerade die beste Qualität verbaut und der Akku ist im Grunde nur darauf ausgelegt, das der Rechner nicht ausgeschaltet werden muss, wenn man einmal zwischen zwei Arbeitsplätzen wechseln muss. Mobiles Arbeiten ist angesichts der doch ziemlich kurzen Laufzeiten kaum sinnvoll.
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