July 03, 2016
Bei der Lagerung von Akkus und Geräten mit eingebauter wiederaufladbarer Batterie sollte man den Ladezustand und die Temperatur beachten: "Möglichst in einem Temperaturbereich zwischen 15 und 25 Grad Celsius und bei einem mittleren Ladezustand von 40 bis 60 Prozent", rät Tübke. Deshalb sollte man Akkus vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und Smartphones etwa im Hochsommer nicht im Auto liegen lassen.Akkus können übrigens Schaden nehmen, wenn Geräte wie Notebooks oder Smartphones dauerhaft am Stromnetz hängen: Dabei können die Batterien erhitzen und an Lebensdauer einbüßen.
Auch das volle Entladen ist keine Regel mehr, die für Lithium-Ionen-Akkus gelten würde. Im Gegenteil: Eine ständige Nutzung am unteren Rand verkürzt die Lebensdauer ebenso wie dauerhaft hohe Ladestände, erklärt Ralf Traumann.Vor der sogenannten Tiefenentladung schütze bei den modernen Akkus aber ein Batterie-Managementsystem: "Nutzer kennen das zum Beispiel von Smartphones, die ab einem bestimmten niedrigen Ladezustand das Handy herunterfahren."
Mit Akkus sollte nicht gespielt werden Auch wenn sie noch so harmlos wirken mögen, können gerade Lithium-Ionen-Akkus brandgefährlich werden. Man sollte keinesfalls ihre Anschlusspole kurzschließen oder sie mechanisch überlasten, weil sonst Feuergefahr besteht.Immerhin: Den einstmals bei Nickel-Cadmium-Batterien gefürchteten Memory-Effekt gibt es bei modernen Lithium-Ionen-Akkus nicht mehr, weiß ICT-Forscher Tübke. Lithium-Ionen-Akkus ließen sich jederzeit wieder nachladen – auch wenn sie nicht vollständig entladen sind.
"Oftmals wird beim Erstbetrieb das ein- bis zweimalige vollständige Auf- und Entladen empfohlen, um die volle Kapazität nutzen zu können, dagegen spricht nichts, es ist aber auch nicht immer erforderlich."Mit dem Surface Book hat Microsoft das erste vollwertige Notebook vorgestellt. Mit starker Hardware und ebenso ehrgeiziger Designsprache wirbt das Surface Book um die Gunst der anspruchsvollen Kundschaft. Ist es einen Blick wert?Ich war schon immer großer Fan der Microsoft Hardware. Zwischen 1998 und jetzt habe ich immer mindestens ein Stück Hardware von Microsoft besessen. Angefangen bei Tastaturen und Mäusen bis zur Xbox und den aktuellen Smartphones – Microsoft Hardware bedeutete für mich immer Industriedesign vom Feinsten. Und wenn mal nicht alles glatt lief (*hust* Zune und Xbox Controller *hust*) wurde wenigstens schnell nachgebessert. Microsoft lernt schnell und beweist gern langen Atem.
Umso gespannter war ich auf das Surface Book. Die Surface Tablets haben es mir zwar angetan, aber zum Arbeiten nutze ich dann doch lieber ein „echtes" Notebook mit großem Touchpad und langer Akkulaufzeit. Microsoft war so freundlich, mir das Topmodell der Surface Book Reihe für einen Test auszuleihen.Microsoft schafft es immer wieder, Designs zu erfinden, die echte Hingucker sind. Das Surface Book erkennt man auf Anhieb als solches wieder.Nimmt man das Surface Book aus der Packung, merkt man sofort, dass es sich hier um ein Gerät der Premiumklasse handelt. Das Magnesiumgehäuse fasst sich wunderbar kühl an, ist leicht rau und fühlt sich an wie aus einem Guss. Das Gewicht ist dabei hoch genug um hochwertig zu wirken, aber nicht störend.
Die Besonderheit unseres Modells ist aber die dedizierte Nvidia GeForce 940M Grafikeinheit, die sich im Tastatur-Dock befindet und bei Bedarf zugeschaltet wird. Vor allem bei grafikaufwendigen Tätigkeiten wie Videoschnitt mit Adobe Premiere oder Zeichnungen in Adobe Illustrator schaltet sie sich dazu und beschleunigt Berechnungen deutlich. Rendering wird dadurch spürbar beschleunigt und alles erscheint flüssiger, als ohne die dGPU. Auch aktuelle Spiele sind damit spielbar, GTA V lässt sich halbwegs flüssig bei FullHD und niedrigen Einstellungen spielen. Interessant: Falls die Nvidia Grafikeinheit von einem Programm benutzt wird, kann das Tablet nicht von der Tastatur getrennt werden. Hierfür muss erst das Programm beendet werden, dann kann man erst die beiden trennen.Nachtrag: Am nächsten Tag beheben die Stadler-Mechaniker das Klackklack in Null-Komma-Nichts. Und jeden Tag lerne ich mehr über mein Kalkhoff, wie das: Steile Berge im Bayerischen Wald kosten viel Saft, die Akku-Leistung variiert gewaltig - und ein Wolkenbruch ist auch mit E-Bike verdammt nass.
BatteryMon ist ein umfangreiches Analyse-Tool, mit dem Sie den Akku, der in Ihrem Laptop verbaut ist, genau unter die Lupe nehmen können. Die hier angebotene Demo-Version der knapp 30 US-Dollar teuren Software können Sie 30 Tage lang uneingeschränkt testen.BatteryMon: Akku-Lebensdauer auslesen
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Nach Start der Software zeigt Ihnen das Tool grafisch aufbereitet jede Menge Informationen zum verbauten Akku an. So können Sie etwa anhand eines Graphen die Entladung des Akkus nachvollziehen. Auch über die Kapazität der Batterie gibt das Tool Auskunft. Außerdem gibt BatteryMon eine Schätzung ab, wie lange Ihr Akku noch halten wird.
Die leichte Keilform mit der Lücke zwischen den beiden Elementen ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Ich hatte sofort Angst, dass sich Schmutz oder Fremdkörper dazwischen festsetzen könnten. In meinen zwei Wochen Testzeitraum ist zwar nichts passiert, aber so ganz vertraue ich dem Frieden trotzdem nicht.
Seit dem Surface Pro 3 setzt Microsoft auf dem Formfaktor 3:2 bei seinen Displays, den ich wirklich lieben gelernt habe. Ich schaue nicht genug Filme am Rechner um zu verstehen, warum sich überall sonst 16:9 durchgesetzt hat. Das 3:2 Format bietet so viel mehr vertikalen Platz, der beim Surfen und Arbeiten für deutlich mehr Komfort sorgt.Die Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität des Displays ist wie schon beim Surface Pro erstklassig. Das Display wird in der Sonne schön hell aber auch in sehr dunklen Umgebungen ausreichend dunkel um mich nicht zu blenden.
Die des Surface Book funktioniert genauso gut wie die der meisten anderen Laptops heutzutage. Die Tasten sind weit genug voneinander entfernt und beleuchtet. Der Druckpunkt geht in Ordnung. Ich kann mich allerdings immer noch nicht mit den Hoch/Runter Tasten anfreunden, die sich den Platz einer Taste teilen. Gerade in Excel oder Word habe ich oft daneben getroffen. Ich tippe mal drauf, dass das eine Designentscheidung war, damit das Keyboard eine rechteckige Grundfläche hat. Trotzdem blöd.Schon beim Surface Pro 4 war ich überrascht vom guten Sound der gut versteckten Stereolautsprecher. Da habe ich schon deutlich Schlimmeres gehört. Klar muss aber auch sein: Ganz großes Kino können Laptoplautsprecher niemals bieten. Für mich hat es aber immer gereicht.
Microsoft hat bei der Vorstellung des Surface Book großes Augenmerk auf das Scharnier des Surface Book gelegt. Komisch, auch schon bei den Surface Tablets war man sehr stolz auf die Scharniere der Ständer. Es scheint so einige Scharniernerds bei Microsoft zu geben.Das Scharnier des Surface Book ist insofern besonders, als dass die beiden Hälften des Laptops nicht genau aufeinanderliegen, sondern es eine Lücke zwischen den beiden gibt. Mir persönlich gefällt das nicht so. Man hätte da sicher eine andere Lösung finden können, die auch das Abdocken der Displayeinheit zugelassen hätte.
Das Surface Book hat sogar zwei Akkus. Der Größere von beiden befindet sich dabei in der Basiseinheit, die auch die Tastatur und die Grafikkarte beherbergt. Das führt dazu, dass die Tableteinheit mit dem großen Display über keine besonders gute Akkulaufzeit verfügt. Im Alltag mit ein bisschen Surfen und Youtube war bei mir nach gut 2 Stunden Schluss. Nutzt man das Surface Book als Laptop, ist die Akkulaufzeit dann natürlich deutlich besser. Allerdings habe ich die beworbenen 12 Stunden nie erreicht.Bei meiner Nutzung (Chrome mit durchschnittlich 5 Tabs, ab und zu Youtube, Spotify im Hintergrund, ab und an Lightroom und Photoshop) waren es eher 8 bis 9 Stunden. Immer noch ziemlich gut, aber eben nicht so gut wie manche andere Geräte. Das liegt aber zum Großteil auch an der Performance, die das Surface Book bei Bedarf abrufen kann. Ein i7 mit 16GB RAM und dedizierter Grafikkarte wird nun mal auch im Leerlauf etwas mehr Energie verbrauchen, als weniger potente Systeme.
Gut mitgedacht von Microsoft: Der Akku im Basismodul entleert sich als Erstes. So kann ich später trotzdem das Tablet abdocken, ohne dass dort der Akku dann nur noch 30 Minuten hält.Das Surface Book ist anschlussseitig für meinen Geschmack etwas dünn ausgestattet. 2x USB 3.0, 1x Mini Display Port und SD-Kartenleser müssen reichen. Ein weiterer universeller Anschluss wie Thunderbolt wäre noch sehr nett gewesen. So dünn wie das Surface Book ist, gibt es aber auch einfach sehr wenig Platz für Anschlüsse.
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Der 3,5mm Klinkenstecker für Kopfhörer befindet sich sinnvollerweise in der Tablet-Einheit, ist bei der Nutzung als Laptop dann aber doch seltsam positioniert. Das Kabel der Kopfhörer hing mir des Öfteren über der Tastatur herum oder im Bild.Bei anderen OEMs wie Acer, HP, Lenovo und wie sie nicht alle heißen muss man als Käufer ja oft nach dem Auspacken einige Arbeit investieren, um die diverse Bloatware vom neuen Laptop zu bekommen. Nicht so beim Surface Book (zum Glück!). Microsoft liefert hier ein pures Windows 10 Image aus, bei dem selbstverständlich alle Treiber schon mit dabei sind.
Nicht ganz so verständlich ist, warum diese mitgelieferten Treiber teilweise deutlich schlechter performen als die Originaltreiber der Hardwarehersteller. Wie schon beim Surface Pro 4 bringt zum Beispiel erst die Installation der SSD-Treiber von Samsung die wahre Performance der 512GB SSD zum Vorschein. Und die NVIDIA-Systemsteuerung bringt deutlich mehr Funktionen mit, als die minimalen Einstellungsmöglichkeiten in Windows.
Als das Surface Book herauskam, wurde die Freude vieler früher Käufer durch diverse Bugs getrübt. Da las man von extremen Stromverbauch im Standby, einem Dockmechanismus, der nur manchmal funktioniert und noch diversen kleineren Bugs.Microsoft hat in den letzten Monaten einige Patches veröffentlicht, die diese Bugs größtenteils beseitigt haben sollen, weswegen ich auch gar nicht böse darüber war, das Surface Book erst jetzt zum Test zu haben.Leider waren die bisherigen Updates aber zumindest bei meinem Testgerät noch nicht in der Lage, alle Fehler auszumerzen. Ich bin in meinen zwei Wochen mit dem Gerät regelmäßig über Bugs gestolpert. Manche davon waren „nur" nervig, einer jedoch hat mich am Ende des Testzeitraums eine ganze Nacht wachgehalten. Hier ein paar Beispiele:
Das Surface Book verfügt wie das Surface Pro 4 auch über die Möglichkeit, sich mithilfe der Frontkamera anzumelden. Wenn das funktioniert, funktioniert es hervorragend. Ich liebe das Feature einfach! Im Surface Book war es allerdings Glückssache, ob sich die Kamera beim Booten aktivierte oder nicht. In mehr als der Hälfte der Fälle erschien nur der Text „Die Kamera wird eingeschaltet" und das wars dann.Einmal wollte das Surface Book zudem auch keine andere Form der Anmeldung zulassen. Die Lösung: Reset und Neustart. Super wenn man noch ungespeicherte Änderungen in Photoshop offen hat.
Der Dockmechanismus wird beim Surface Book über Software gesteuert. Man kann das Tablet nicht von der Tastatureinheit trennen, wenn das Surface Book aus ist. Leider war auch die Softwarefunktion in Windows 10 manchmal nicht bereit, das Tablet abzudocken. Mehrmaliges Hämmern auf die Hardwaretaste zum Auswerfen auf der Tastatur half zwar meist, aber so richtig habe ich immer noch nicht verstanden, was genau das Problem war.Die beiden vorherigen Bugs lassen sich durch die Problembehandlung in der Systemsteuerung beheben, allerdings nur bis zum nächsten Neustart. Hmpf.Das Touchpad des Surface Books ist qualitativ vergleichbar mit einem MacBook. Genau, groß, reagiert super – solange es funktioniert. In zwei Wochen ist es mir drei Mal passiert, dass das Touchpad einfach nicht mehr reagierte. Lösung: Neustart. Erkennt ihr ein Muster?
Posted by: akkusmarkt at
01:06 AM
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