August 05, 2016
achdem letzte Woche vor allem gefälschte Rechnungen als Köder herhalten mussten, haben sich die Erpresser nun eine neue Masche ausgedacht. Der Trojaner wird nun über den Anhang einer vermeintlichen Mail des Voice-over-IP-Anbieters Sipgate verbreitet. Der Empfänger soll demnach ein Fax empfangen haben, es befinde sich in der angehängten Zip-Datei, steht in der täuschend echt aussehenden Mail. Sipgate warnt seine Kunden davor, die Anhänge zu öffnen. Man verschicke generell keine Zip-Dateien, schreibt das Unternehmen in seinem Blog.
Wer die angehängte Zip-Datei auf Viren untersucht, erhält keine Warnung. Denn darin steckt nicht der Trojaner selbst, sondern ein Java-Script. Das lädt den Schädling erst nachträglich aus dem Netz - und infiziert so den Rechner. Weil es sich um eine überarbeitete Variante handelt, erkennen nur drei von 55 Virenscannern die neue Locky-Datei als Schädling, berichtet der Branchendienst Heise. Moderne Programme, die über eine Verhaltens-Erkennung verfügen, könnten ihn aber dennoch erwischen.
Eine weitere Variante der Mail gibt sich als Meldung eines Multifunktions-Druckers oder Kopierers aus. Viele aktuelle Geräte erlauben, gescannte Bilder und Dokumente per Mail zu übertragen. Als solche tarnt sich auch die Locky-Mail. Auch hier ist im Anhang die gefährliche Zip-Datei angehängt.
Am Montag war bekannt geworden, das verseuchte Dateien über vermeintliche Rechnungen eines Wurstherstellers aus Ludwigslust verbreitet worden waren. Die Internet-Seite des Herstellers wurde von so vielen Betroffenen aufgerufen, dass sie zusammenbrach, meldet Heise. Auch diese Mail brachte eine verseuchte Zip-Datei auf die Rechner.
So sollten Sie reagieren
Durch die erhöhte Infektionsgefahr sollte man aktuell auf keinen Fall überraschend zugeschickte E-Mail-Anhänge öffnen. Schon gar nicht von Firmen, mit denen man bisher keinen Kontakt hatte. Ist man von Locky betroffen, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), keinesfalls das Lösegeld zu zahlen. Stattdessen sollen die Betroffenen ein Foto vom Bildschirm des abgeriegelten Rechners machen und damit Anzeige erstatten. An die Daten kommt man so aber nicht wieder heran. Generell rät das Institut dazu, regelmäßige Datensicherungen anzulegen, um sie im Falle einer Infektion zurückspielen zu können. Nach der Sicherung sollte die benutzten externen Festplatten getrennt werden.
Microsoft nimmt ab sofort Vorbestellungen für das Edel-Notebook "Surface Book" an. Es kostet mindestens 1650 Euro; die Auslieferung beginnt Mitte Februar.
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Im Rahmen der derzeit in Las Vegas stattfindenden Messe CES hat Microsoft Deutschland bekannt gegeben, dass ab dem heutigen Dienstag Vorbestellungen für das im Oktober präsentierte Hybrid-Notebook "Surface Book" möglich sind – und zwar sowohl im hauseigenen Webshop Microsoft Store als auch bei den Online-Händlern Amazon, Cyberport, MediaMarkt, Notebooksbilliger, Otto und Saturn.
Das Surface Book kommt hierzulande anfangs in vier Konfigurationen. In der kleinsten Konfiguration zu 1650 Euro mit Core i5, 8 GByte Arbeitsspeicher und 128er-SSD kümmert sich ausschließlich die im Intel-Prozessor integrierte Grafikeinheit um die Bildschirmausgabe, bei allen anderen Modellen steckt zusätzlich ein Nvidia-Chip im Tastaturdock. Das Topmodell mit Core i7, Nvidia-GPU, 512er-SSD und 16 GByte RAM ist mit 2920 Euro veranschlagt. Die Bestellungen sollen ab dem 18. Februar ausgeliefert werden.
Bugbeseitigungsparade
c't hatte das Surface Book bereits kurz nach dem Verkaufsstart in den USA ausführlich getestet und dabei etliche Kinderkrankheiten gefunden. Einige wurden noch im Laufe des Tests behoben, andere in der seitdem vergangenen Zeit. So gab es etwa Anfang Dezember ein Update der Intel-Grafiktreiber, welches die vormals häufigen Abstürze des Treibers deutlich reduzierten. Seit dem gleichen Zeitraum lassen sich auch Nvidias Referenztreiber auf dem Gerät installieren.
Ein großer Bug wartet allerdings derzeit weiterhin darauf, behoben zu werden: Man kann den Standby-Modus praktisch nicht nutzen, weil das Gerät trotz Schlafens über 6 Watt schluckt – das saugt den Akku über Nacht leer. Microsoft hat mittlerweile für Januar einen Fix versprochen. Wenn der Zeitplan gehalten wird, werden deutsche Erstkäufer also auch von diesem Problem nicht mehr belästigt. (mue)
Microsoft hat es gestern auf seinem Windows-Hardware-Event in New York mächtig krachen lassen: Neben neuen Smartphones der Lumia-Familie – Lumia 950 und 950 XL – und dem neuen Surface-4-Pro-Tablet überraschte der Redmonder Riese mit dem 2-in-1-Detachable Surface Book, das der Hersteller unverblümt als das „ultimative Laptop" anpreist.
Update vom 04. Januar 2016: Nach Monaten der Unklarheit hat Microsoft den Marktstart seines ersten Notebooks für weitere Länder bekannt gegeben . Das Surface Book ist ab sofort auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Australien sowie Neuseeland bestellbar. Ab 1.649 Euro geht's los.
Während der überraschenden Ankündigung des Surface Books – bei Apple wäre es wohl das „One more thing" gewesen – wurde es zum Einstieg als Notebook bezeichnet. Das Gerät hat noch mehr auf dem Kasten, denn das Display-Element, das wie der Rest aus hochwertigem Magnesium besteht, lässt sich vom Keyboard-Modul abnehmen und fungiert dann als waschechtes Windows-10-Tablet. Unter dem 13,5 Zoll in der Diagonale messenden Display mit einer Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixeln mit seiner Pixeldichte von 267 Pixel pro Zoll steckt nicht nur ein Akku, sondern auch der SSD- und Arbeitsspeicher sowie der Prozessor.
In Verbindung mit dem Keyboard-Dock hat man ein vollständiges Notebook inklusive zwei USB-3.0-Anschlüssen, SD-Kartenleser, Kopfhöreranschluss, Mini-Display-Port sowie einem speziellen SurfaceConnect-Port, mit dem das Gerät um weitere Anschlüsse erweitert werden kann. Das Keyboard selbst besitzt eine Hintergrundbeleuchtung und ein Trackpad aus Glas. Angelehnt an ein Yoga-Tablet von Lenovo besteht die Möglichkeit, das Tablet umgedreht auf das Keyboard-Element zu setzen und es beispielsweise zu Präsentationszwecken in jedem beliebigen Winkel aufstellen. Das Scharnier des Surface Book ist eine Eigenentwicklung Microsofts.
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Das Scharnier des Surface Book ist stufenlos verstellbar. (Bild Microsoft)
In Sachen Ausstattung lässt Microsoft sich nicht lumpen: Das Surface Book kommt optional mit einer Nvidia-GeForce-GPU mit GDDR5-Speicher daher und soll in Kombination mit einem Skylake-Prozessor von Intel doppelt so performant sein wie ein MacBook Pro 13 und eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden an den Tag legen – Akkus stecken sowohl im Tablet als auch im Keyboard-Element. Das Paket hat aber seinen Preis: Ab 1.900 US-Dollar wechselt es den Besitzer.
Kommen wir zu den weiteren Eckdaten des etwa 1,5 Kilogramm schweren Geräts – inklusive Keyboard wohlgemerkt, das Tablet allein wiegt 726 Gramm: Man kann bei der Ausstattung zwischen acht und 16 Gigabyte RAM, 128 bis 512 Gigabyte SSD-Speicher sowie Intel Core i5- und i7-Prozessoren wählen. Laut Microsoft rangieren die Preise zwischen 1499 US-Dollar für ein Modell mit 128 GB SSD, Core i5-Chip, Intel-GPU und 8 Gigabyte RAM und happigen 2.699 US-Dollar. Für dieses Anschaffungspreis bekommt man das volle Paket mitsamt Core i7-Prozessor, Nvidia GPU, 16 Gigabyte Arbeits- und 512 Gigabyte SSD-Speicher. Das im Laufe des gestrigen Events angekündigte Modell mit einem Terabyte Flashspeicher ist noch nicht im US-Microsoft-Store gelistet. Derzeit gibt es leider noch keine Details zum Marktstart in Europa, in den USA kann das Surface Book schon vorbestellt werden – die Auslieferung findet Ende Oktober statt.
Ihren gestrigen Geburtstag hatte sich Dagmar Schade ganz anders vorgestellt. Aber irgendwie ist das alles auch egal: „Wir haben Riesenglück gehabt. Wir sind gesund und am Leben", sagte sie. Sie klingt gefasst. Gefasst angesichts des Umstands, dass sie in der Nacht zum Sonntag alles verloren hat. Frau Schade und ihre Familie wohnte in dem Wohn- und Bürohaus an der Theresienstraße/Ecke Achheimstraße, das komplett ausbrannte.
Posted by: akkusmarkt at
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