February 10, 2016
An Anschlussmöglichkeiten bringt das Dell XPS 13 zwei USB-3.0-Anschlüsse mit, die sich auf der rechten sowie linken Seite des Gehäuses befinden. Auf der rechten Seite befindet sich zudem noch ein 3-in-1-SD-Kartenleser und ein Kensington-Schloss. Die meisten SD-Karten hat der Leser erkannt, Probleme gab es, wie es sich aber auch bei anderen Notebooks schon bemerkbar machte, mit Adaptern für microSD-Karten. Die Speicherkarten versinken nicht ganz im Gehäuse, sondern stehen immer ein Stück heraus, sodass sie beim Transport besser nicht im Slot bleiben sollten.
Auf der linken Seite sitzt zudem noch ein Mini-Display-Port, der Anschluss für das Netzteil, die Kopfhörerbuchse und eine LED-Anzeige für den Akkustand mit fünf Lichtern. Durch die Verteilung der USB-Anschlüsse auf beide Seiten kommt man sich eigentlich nicht mit den Steckern in die Quere. Einzig und allein der Display-Port ist nahe an einem der USB-Buchsen untergebracht. Auch der Ladestecker ist angenehm schlank und dessen Kabel stört auch nicht den Zugang zu den Anschlüssen.
Für weitere Anschlüsse ist dann allerdings ein Adapter nötigt. Dell bietet für rund 100 Euro einen Adapter mit einem zusätzlichen USB-3.0 und USB-2.0-Anschluss sowie einem HDMI-, VGA- und Ethernet-Port an. Auf diese sowie ein optisches Laufwerk muss man ab Werk leider verzichten.
In dem kompakten Gehäuse findet eine Chiclet-Tastatur sowie ein großes Touchpad Platz. Die Tastatur ist mit einer zum Gesamtbild passenden weißen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die beim Arbeiten in abgedunkelten Räumen – beispielsweise während einer Präsentation – äußerst praktisch ist. Das Layout der Tastatur ist im Vergleich zu einem normalen Keyboard eines Desktop-PCs etwas kompakter. Einen Nummernblock gibt es nicht. Kleiner als üblich sind vor allem die F-Tasten, Shift und Enter. Die übrigen Tasten sind aber angenehm groß. Alle Tasten haben zudem einen ausreichend langen Weg und gute Druckpunkte, sodass es sich komfortabel mit der Tastatur schreiben lässt.
Auch das Touchpad des Dell XPS 13 ist sehr gut. Der Finger gleitet fast ohne Reibung über die angenehm glatte Oberfläche. Dadurch machen mit dem Touchpad auch präzise Eingaben keine großen Mühen. Das Mauspad ist weiterhin Mutli-Touch-fähig und kann in jedem Bereich geklickt werden.
Punkten kann das Dell-Ultrabook neben dem hochwertigen, edlen und annähernd rahmenlos wirkenden Design auch mit einem hochauflösenden und hellen Display. Das 13,3-Zoll-UltraSharp-Infinity-Touchdisplay von Sharp, das wahlweise übrigens auch ohne Touchscreen-Funktionalität zu haben ist, verfügt in der uns vorliegenden und teuersten Version über eine QHD+-Auflösung von 3.200 mal 1.800 Pixel und ist damit äußerst scharf. Geschützt ist das Display von Cornigs Gorilla Glas. Der Touchscreen reagiert gut und ist ein Features, dass vor allem beim mobilen Arbeiten sehr praktisch ist. Leider handelt es sich bei dem Bildschirm nicht um ein mattes Panel, sondern eines das merklich spiegelt. Die Full-HD-Version ist mit einem matten Panel, aber leider ohne Touch-Funktion ausgestattet.
Die Anzeige der QHD+-Variante kommt aber dank der IGZO-Technik auf eine hohe durchschnittliche Helligkeit von knapp unter 400 cd/m² und gleicht den Spiegeleffekt wieder etwas aus. Das Display lässt sich auch im Freien bei Sonneneinstrahlung noch ablesen, wenn man es im richtigen Winkel positioniert. Auf der anderen Seite lässt sich der Screen auch relativ stark abdunkeln, sodass ein Arbeiten auch in dunklen Umgebungen nicht unangenehm ist.
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Dank der sehr guten Blickwinkelstabilität des IPS-Panels erkennt man auch bei geneigtem Display Schriften, Farben und Inhalte ohne jegliche Beeinträchtigung. Schaut man etwas seitlich oder von oben auf den Bildschirm machen sich keine Farbveränderungen bemerkbar. Der Helligkeitsverlust ist minimal. Dadurch sind die Nutzung im Freien oder Videotelefonie bei geneigtem Display kein Problem. Die Farben und Kontraste des QHD+-Displays überzeugen ebenfalls in fast allen Bereichen. Das XPS 13 bietet sehr gute Schwarzwerte, gute Weißwerte und ein gutes Kontrastverhältnis. Das Panel bietet auch eine gute Farbsättigung und stellt fast den kompletten sRGB-Farbraum dar.
Ein Nachteil des QHD+-Displays macht sich allerdings wie auch bei 4K-Panels bei einiger Software bemerkbar, die nicht richtig skaliert. Ist diese nicht für die hohe Auflösung angepasst, sind die Benutzeroberflächen samt Schriften, Symbolen, Toolbars & Co. unter Umständen extrem klein, was sich dann auch nicht durch Ändern der Bildschirmauflösung in Windows verbessert. In Programmen wie Adobe Premiere CS5 oder Photoshop CS5 muss man dann beispielsweise mit winzigen Menüs, Buttons und Schiebereglern auskommen und sich schon deutlich näher an das Display heranbewegen als normal. Dank des präzisen Touchpads sind aber auch kleine Eingaben unterwegs nicht allzu nervig.
Leistung
Das uns zur Verfügung gestellte Top-Modell des Dell XPS 13 wird von der Intel-Core-i7-5500U-CPU der Broadwell-Reihe angetrieben. Die zwei Kerne des Prozessors takten standardmäßig mit 2,4 GHz und maximal mit 3 GHz. Der in 14 nm gefertigte Chip kommt im Vergleich zur Haswell-Generation, die noch im 22-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, mit weniger Strom aus. Die Grafik übernimmt beim XPS 13 Intels integrierte HD-5500-GPU, die mit 300 bis maximal 950 MHz taktet. Prozessor und Grafik stehen insgesamt 8 GByte DDR3L-1600-RAM zur Seite. Dabei handelt es sich um zwei 4-GByte-Riegel, die im Dual-Channel-Betrieb laufen. Für das Betriebssystem, Programme und Daten ist eine 256 GByte große SSD von Samsung (SATA600) verbaut, die die M.2-Schnittstelle nutzt.
Mit dieser Hardwareausstattung läuft das Windows-8.1-System auf dem Dell XPS 13 absolut flüssig und flott. Programme und Apps öffnen sich ohne störende Verzögerungen und auch Multi-Tasking mit zahlreichen geöffneten Chrome-Tabs ist für das Ultrabook kein Problem. Die Leistung und der Arbeitsspeicher reichen auch gut für die Videobearbeitung mit Adobe Premiere aus. Das Kompilieren eines knapp über 1 GByte großen Clips in H.264 hat rund eine Stunde gedauert. Die SDD arbeitet ebenfalls flott. Das System bootet vom ausgeschalteten Zustand in die Metro-Oberfläche (ohne Anmeldung) in unter 15 Sekunden.
Da das Dell XPS 13 nur auf Intels integrierte HD-Grafik setzt, schneidet das Notebook beim Gaming nicht besonders gut ab, wofür es aber auch nicht gemacht ist. Im Vergleich zu Modellen mit GeForce-Karte liegt es deutlich zurück. Zudem sorgt das hochauflösende QHD+-Display im Vergleich zur FHD-Version des Gerätes für einen noch höheren Rechenaufwand. Die meisten gängigen Spiele laufen bei einer Auflösung von 1366 mal 786 Pixel und mittleren Grafikdetails nicht flüssig. Erst auf den niedrigsten Einstellungen sind einige spielbar. Ältere Spiele wie DOTA 2 laufen allerdings auch auf dem XPS 13 mit mittleren Grafikdetails relativ ruckelfrei.
Lüfterlautstärke & Wärmeentwicklung
- Akku Fujitsu cp024607-01
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- Akku Fujitsu cp335284-01
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- Akku Fujitsu fm-41
- Akku Fujitsu fm-42
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Im Dell XPS 13 werkelt ein Lüfter, der bei normalen Arbeiten so gut wie nie merklich zum Einsatz kommt. Bei Textverarbeitung oder dem Surfen im Netz ist das Dell XPS 13 absolut geräuscharm. Beim Anschauen von Videos im Vollbild muss der Core i7 schon manchmal gekühlt werden, aber nicht mit voller Drehzahl. Nur bei leistungsintensiven Anwendungen wie dem Kompilieren eines Videos ist der Lüfter durchgehend im Einsatz und mit durchschnittlichen 42 dB deutlicher hörbar. Er fährt allerdings auch schnell wieder seine Drehzahl herunter, sobald keine Belastung mehr herrscht. Insgesamt hält sich die Geräuschentwicklung des Dell XPS 13 damit sehr in Grenzen und ist gut zu ertragen. Ein lüfterloses Ultrabook mit Intels Core-M-CPU wie das Asus ZenBook UX305 ist in dieser Hinsicht natürlich noch angenehmer, bietet aber auch nicht die Leistung eines Core-i7-Gerätes.
Akkulaufzeit
Das XPS 13 ist mit einem starken Akku mit einem 52-mWh-Akku von Sanyo ausgestattet. Die Akkulaufzeit beträgt laut Dell bis zu maximale 11 Stunden bei der QHD-Version. Das Full-HD-Modell soll sogar bis zu 15 Stunden mit einer Ladung auskommen. Im normalen Betrieb mit aktiviertem WLAN und halber Helligkeit kamen wir auf eine ordentliche Laufzeit von rund 8 Stunden, womit man einen durchschnittlichen Arbeitstag übersteht. Beim Surfen im WLAN-Netz hat das Dell-Notebook bei voller Helligkeit zwischen 5 und 6 Stunden durchgehalten. Bei leistungsintensiven Arbeiten wie dem Kompilieren eines Videos mit Adobe Premiere hielt der Akku je nach Einstellung im Schnitt 2,3 bis 4 Stunden durch. Letztere Laufzeit wurde mit halber Bildschirmhelligkeit, Flugzeugmodus und Energiesparfunktion ermittelt. Beim Videoschauen im Flugzeugmodus mit der vorletzten Helligkeitsstufe hat das XPS 13 knapp 8,2 Stunden durchgehalten. Auf die von Dell angegebene Laufzeit kommt man dann wohl nur, wenn man das Display annähernd auf das Minimum dimmt, alle Verbindungen deaktiviert und keine anspruchsvolleren Anwendungen ausführt. Oder man sich den Power-Companion von Dell zulegt. Dieser bietet eine Kapazität von 12.000 mAh (43 Wh) und betankt das Notebook mit Strom, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Über zwei USB-Ports lassen sich auch andere Geräte wie ein Tablet oder das Smartphone laden. Mit fast 113 Euro ist er allerdings kein Schnäppchen.
Als OS kommt Windows 8.1 zum Einsatz. Eine Installations-CD liegt nicht bei. Dell hat nur ein paar Programme vorinstalliert, womit das System nicht überladen ist. Darunter eigene Programme wie einen Support-Assistenten oder eine Backup-Funktion. Zudem finden sich schon eine Testversion von Microsoft Office, die Cloud-Software Dropbox samt 20 GByte Speicher sowie McAffe LiveSafe auf der Festplatte, für das ein 12-Monate-Abo im Preis inbegriffen ist.
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Posted by: akkusmarkt at
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