August 01, 2016

Akku DELL Vostro 3555

Müssen sich alle Apps im Hintergrund aktualisieren?Es ist ein durch und durch sinniges Feature, wenn Apps ständig auf dem aktuellen Stand sind. Doch braucht Ihr diese Funktion für wirklich jede installierte Anwendung? Priorisiert die Hintergrundaktualisierung für Apps, die Ihr tagtäglich nutzt und für Updates von Entwicklern bzw. Unternehmen, denen Ihr vertraut.

Muss ich Apps aus der Multitasking-Übersicht werfen?Nein, im Gegenteil. Mit iOS 7 hat Apple für iPhone, iPad und iPod touch eine Übersicht der laufenden Apps eingeführt, die Ihr mit einem Swipe beendet könnt. Oft beobachte ich in der Bahn iPhone-Nutzer, die oft schon direkt nach der Benutzung einer App eben diese Anwendung wieder aus der Übersicht kicken. Stawarz rät davon strengstens ab. Die Erklärung klingt schlüssig: Wenn Ihr die App komplett aus dem Speicher entfernt, muss die Anwendung beim nächsten Start alle Daten erneut umständlich in den Speicher schreiben. Das belastet das Device und vor allem den Akku mehr. Denn: iOS managed recht gut die Ressourcen des Arbeitsspeichers. Warum das iPhone deswegen einfach nicht so viel Arbeitsspeicher braucht wie viele Androiden, haben wir hier einmal ausführlich erklärt. Mehr noch: Auch wenn Apps in der Multitasking-Übersicht angezeigt werden, sind sie nicht aktiv. iOS friert sie bis zur nächsten Benutzung quasi ein. Davon ausgenommen sind aktivierte Ortungsdienste, aktive Musikplayer, Audiorekorder und VoIP-Dienste.

Hilft die zeitweise Deaktivierung der Push-Mails?Wer sich seine Mails aufs Gerät pushen lässt, verbraucht natürlich mehr Strom als jemand, der sie ab und an abruft. Allerdings kann der Stromverbrauch bei aktiviertem Push je nach Mail-App und Servereinstellungen variieren. So kann es etwa bei Exchange-Servern passieren, dass das iPhone im Loop Mails abfragt - und dadurch der Akku innerhalb weniger Stunden zur Neige geht.

Kann ich bei ausgewählten Apps die Benachrichtigungen reduzieren?Jede Push-Benachrichtigung holt Euer iPhone, iPad bzw. iPod touch für fünf bis zehn Sekunden aus dem Standby. Bekommt Ihr also über den Tag verteilt aus diversen Apps und Messenger rund 50 Notifications, habt Ihr also hochgerechnet etwas mehr als acht Minuten Nutzungsdauer angehäuft, ohne das Gerät wirklich zu nutzen. Deaktiviert also die Benachrichtigung für Apps, von denen Ihr keine Infos gepusht haben wollt.

Brauche ich die Prozentanzeige für den Akku?Ganz recht: Weg damit! Mit der Anzeige verhält es sich ungefähr so mit der ungefähren Ankunftszeit, die Euch ein Auto-Navi nennt. Es handelt sich um eine Schätzung - in diesem Fall basierend auf den aktuellen Aufgaben, mit denen die Hardware beschäftigt ist. Doch bedenkt: Wer permanent sein iPhone aus dem Standby holt, um zu checken, wieviel Akku er denn noch hat, verbraucht letzten Endes mehr Akkuleistung als er spart. Die Schätzung kann auf diese Weise nicht mehr aufgehen. In Einstellungen > Batterie schaltet Ihr das "Feature” ab.

Hilft keiner der beschriebenen Tipps, könnte Euer Akku tatsächlich defekt sein. Im dem Fall, vor allem innerhalb der Gewährleistung, kann es durchaus ratsam sein, dem Apple Store einen Besuch abzustatten. Ja, es klingt zunächst nach fieser Apple-Werbung. Zumal es an der Genius Bar laut und trubelig ist. Aber als Apple-Mitarbeiter habe die "Geniusse” Tools, um nachvollziehen zu können, ob Euer Akku vielleicht tatsächlich defekt ist - und dann im Rahmen der Gewährleistung einen Austausch vorzunehmen.
Mit der zunehmenden Verbreitung von MacBooks und stationären Macs gibt es auch immer mehr Programme, die für Mac OS X erscheinen. Nichtsdestotrotz gibt es noch eine große Anzahl von Anwendungen und vor allem Spiele, die bisher nur für Windows verfügbar sind. Abgesehen von Virtualisierungs-Lösungen bietet Apples Boot Camp eine einfache Möglichkeit, Windows neben Mac OS X auf dem MacBook zu betreiben.

Für den Test verwenden wir ein Apple MacBook Pro Retina 13 aus dem Herbst 2013, welches wir in der identischen Konfiguration auch hier bei Notebookcheck getestet haben. Eine Vielzahl von Apple Geräten unterstützt Windows 10 (nur 64 Bit), darunter auch einige Modelle aus dem Jahr 2012. Eine vollständige Übersicht gibt es hier.

Apple hat für Windows 10 bereits neue Boot Camp Treiber veröffentlicht, die aber bisher nur mit dem Boot Camp Hilfsprogramm unter Mac OS X erhältlich sind. Diese können bei der Erstellung des bootfähigen USB-Sticks automatisch heruntergeladen werden (Download-Größe ~1 GB). Zu den unterstützen Funktionen in Windows 10 zählen laut Apple unter anderem:Neben den verschiedenen Funktionen wollen wir uns aber hauptsächlich die Unterstützung von hohen Auflösungen unter Windows 10 sowie die Energieverwaltung genauer ansehen und überprüfen, ob man vernünftig mit dem Rechner arbeiten kann.Wichtig: Vor dem Installationsprozess sollten Sie eine Sicherung ihres Macs vornehmen, um einen möglichen Datenverlust zu vermeiden.

Der Boot Camp Assistent macht die Windows Installation sehr leicht. Man muss lediglich das Windows 10 Image sowie einen USB-Stick auswählen und im Anschluss noch die Größe der Windows-Partition festlegen, was sehr komfortabel über einen Schieberegler (siehe Screenshot) funktioniert. Danach beginnt der Boot Camp Assistent, die Festplatte zu formatieren. Es ist im Nachhinein übrigens problemlos möglich, die gesamte Windows Partition via Boot Camp wieder zu löschen.

Nach rund 10 Minuten startet der Mac automatisch neu und die Windows Installation beginnt. Hier trifft man auf das erste Problem, denn bevor die Windows Dateien nicht kopiert wurden, funktioniert die Skalierung nicht ordnungsgemäß. Vor allem die Eingabe des Produktschlüssels war dadurch etwas komplizierter. Bei unserer Installation trat zudem noch ein weiteres Problem auf, denn Windows ließ sich nicht in der Partition installieren, die der Boot Camp Assistent zuvor erstellt hatte. Die Lösung war aber zum Glück recht simpel, denn man musste diese Partition nur löschen und Windows dann in der freien Partition installieren. Für ungeübte Anwender kann dieser Schritt allerdings durchaus heikel sein, da man hier auch schnell die Mac Partition löschen kann. Daraufhin werden die Windows-Dateien vom USB-Stick auf die Festplatte kopiert und der Rechner startet neu.

Nach dem Neustart funktioniert auch die Skalierung und wir werden durch die Einrichtungsschritte von Windows 10 geführt, die sich nicht von einer Windows Installation auf einem anderen Gerät unterscheiden. Insgesamt dauerte der gesamte Prozess bis zum ersten Erscheinen des Desktops in unserem Fall rund 25 Minuten. Der letzte Schritt ist die Installation des Boot Camp Treibers, die automatisch startet. Erst mit diesen Treibern lassen sich alle Funktionen des MacBooks inklusive der Sondertasten, der Tastaturbeleuchtung usw. nutzen. Die Windows Installation belegt rund 18 GB Speicher.

Windows kann nach der Installation des Boot Camp Treibers ganz normal genutzt werden, wie man es auch von einem regulären Windows Notebook kennt. Alle nötigen Treiber inklusive WLAN, Bluetooth, Intel Iris Graphics usw. sind bereits installiert. Zusätzlich befindet sich in der Taskleiste das Boot Camp Symbol, über das man auch die Boot Camp Systemsteuerung erreichen kann. Dort ist es möglich, den Rechner unter Mac OS X neu zu starten und Einstellungen für die Tastatur (Abschaltung der Beleuchtung, standardmäßige Nutzung der F-Tasten) sowie das Touchpad vorzunehmen. Hierbei zeigt sich auch schnell eine große Schwäche der Bedienung, denn das Trackpad unterstützt lediglich Eingaben mit bis zu zwei Fingern. Andere Gesten mit mehr Fingern, die man von Mac OS X kennt, sind nicht möglich. Selbst einfach Gesten wie Pinch-to-Zoom klappen nicht. Zumindest über die Präzision und das Ansprechverhalten des Trackpads können wir nicht meckern, denn es funktioniert einwandfrei. Hier scheint es sich um eine künstliche Einschränkung durch Apple zu halten. Es ist daher empfehlenswert, eine externe Maus zu verwenden. In unserem Test konnten wir problemlos eine Bluetooth-Maus von Logitech benutzen.

Die Sonderfunktionen der F-Tasten sind voll funktionsfähig (Regelung der Helligkeit, Tastaturbeleuchtung, Lautstärke etc.) und auch der Lichtsensor funktioniert wie gewohnt. Etwas verwirrend ist die andere Tastenbelegung, an die man sich erst gewöhnen muss. Zudem gibt es für einige Funktionen, wie beispielsweise den Bildschirmdruck, spezielle Tastenkombinationen. Eine Übersicht gibt es hier.

Die Ausgabe des Bildes über den HDMI-Anschluss war kein Problem, allerdings funktionierte ein Thunderbolt-Ethernet-Adapter in unserem Fall zunächst nicht. Der Thunderbolt-Adapter muss bereits vor dem Start von Windows eingesteckt sein, ansonsten wird er vom Betriebssystem nicht erkannt. Die USB-3.0-Anschlüsse funktionierten indes ganz normal und wir konnten bei Kopiervorgängen die maximale Leistung unseres USB-Sticks Kingston HyperX nutzen (Lesen: rund 250 MB/s, Schreiben: rund 130 MB/s). Die Nutzung einer SD-Karte war ebenfalls unauffällig.

Die Skalierung der Anzeige steht standardmäßig auf 150 %, was in unseren Augen einen guten Kompromiss aus Darstellungsgröße und verfügbarem Platz darstellt. Ohne Skalierung benötig man auf dem 13,3-Zoll-Display schon sehr gute Augen, um noch vernünftig arbeiten zu können. Insgesamt hatten wir während des Tests keine großen Problem mit Darstellungsfehlern. Lediglich bei einigen Drittanbieter-Programmen wie dem Internet-Manager der Telekom oder EAs Gaming-Plattform Origin kann es noch zu Problemen kommen (keine Skalierung und daher sehr kleine Darstellung), ansonsten scheint Windows 10 aber deutlich besser mit der hohen Auflösung umzugehen. Vor allem der neue Edge-Browser hat im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen; Inhalte waren zu jederzeit sehr scharf und optimal zu lesen. Die maximale Helligkeit lag sowohl unter Mac OS X als auch Windows 10 bei rund 370 cd/m².

Es ist möglich, jeweils auf die Dateien des anderen Betriebssystems zuzugreifen. Die Partitionen werden ganz normal im Arbeitsplatz bzw. im Finder angezeigt. Wenn man häufig zwischen den Betriebssystemen wechselt, kann man sich beispielsweise Verknüpfungen für gewisse Ordner (z. B. Downloads, Eigene Bilder usw.) erstellen. Für den Wechsel des Betriebssystems ist es allerdings nötig, das System herunterfahren. Beim Neustart muss man lediglich die Alt-Taste gedrückt halten, bis das Auswahlmenü der Betriebssysteme erscheint. Hinweis: Der volle Funktionsumfang (z. B. die Tastaturbeleuchtung) steht erst zur Verfügung, wenn man sich angemeldet hat und der Boot Camp Treiber geladen wurde.

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Ein großer Vorteil von Windows gegenüber Mac OS X ist natürlich das größere Spieleangebot. Wunder kann die integrierte Grafikkarte Intel Iris Graphics 5100 erwartungsgemäß nicht vollbringen, aber für einige Gaming-Sessions mit niedrigen bis mittleren Details reicht die Leistung dennoch aus. Tomb Raider und Dota 2 liefen auch noch mit dem Medium-Preset flüssig, bei Dirt Rally fiel die Framerate in diesem Setting aber schon unter die Grenze von 30 fps. Auf Probleme wie Bildfehler sind wir während des Testens nicht gestoßen, lediglich bei Dirt Rally waren einige Oberflächen der Autos ungewöhnlich grell. Hierbei ist aber zu beachten, dass sich das Spiel immer noch im Beta-Stadium befindet. Die Ergebnisse von Tomb Raider sind mit den Werten vergleichbar, die wir in dem Test mit Windows 8.1 ermittelt haben.

Posted by: akkusmarkt at 03:11 AM | No Comments | Add Comment
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