March 10, 2017
Die App für iOS und Android bietet 50 Übungen und zeigt dem Benutzer, wie viel Druck er auf das Gerät ausübt, wenn er es zum Beispiel zwischen den Händen hält. Auch Spielernaturen kommen auf ihre Kosten und können durch wechselnde Kraftausübungen einen virtuellen Skifahrer durch einen Parcours ins Ziel steuern. Ziel ist immer die Erhöhung der Muskelkraft mit recht geringem Zeitaufwand. Natürlich können iosmetrische Übungen, bei denen der Muskel nicht bewegt wird, sondern nur mit Druck oder Zug gearbeitet wird, auch ohne das Tao Wellshell ausgeführt werden, doch das kleine Gerät solle bei der sportlichen Betätigung motivieren und den Trainingseffekt verbessern, so sein Hersteller. Dabei wird auch akustisches Feedback geliefert - drückt der Wohnzimmersportler nicht genug oder nicht ausreichend lang, wird ihm das gemeldet.Um die Motivation noch zu erhöhen, können die Fortschritte auch an Freunde und Bekannte gemeldet und mit ihnen verglichen werden, falls auch sie ein Wellshell nutzen. Auch ein Schrittzähler sowie ein Pulsmesser sind im Tao Wellshell integriert und können ihre Messergebnisse an die App senden, wo sie ausgewertet werden.
Das Fitnessgerät misst 82,93 x 111,4 x 23,66 mm und wiegt samt Lithium-Ionen-Akku rund 150 Gramm.Gegenüber der Website Mashable kündigte Tao-Wellness-Chef Philo Northrup an, dass die Taoh Wellshell im Preisbereich von 200 bis 300 US-Dollar liegen wird und im Herbst 2014 auf den Markt kommt.Mit dem C-Max Solar Energi will Ford demonstrieren, wie Elektroautos mit Sonnenlicht genügend Energie ohne Stromzufuhr sammeln können. Dazu wird das Auto mit Solardach automatisch unter riesigen Brennlinsen bewegt.Der Ford C-Max Solar Energi sieht aus wie ein ganz gewöhnliches Hybridfahrzeug, doch das Dach ist mit Solarzellen gepflastert, die den Akku des Fahrzeugs wieder teilweise aufladen sollen. Die Solarzellen stammen von Sunpower. Damit genügend Licht auf die Zellen konzentriert wird, hat Ford einen Carport entwickelt, der mit mehreren Fresnel-Linsen ausgerüstet ist, die das Licht auf das Dach konzentrieren. Nur so soll es möglich sein, den Akku innerhalb weniger Stunden wieder aufzuladen - zum Beispiel, während der Arbeitszeit seines Besitzers. Um die Sonnenenergie möglichst effizient zu nutzen, wird das Fahrzeug dem Sonnenlauf entsprechend während der Parkzeit automatisch einige Zentimeter bewegt.
Das Sonnenlicht soll von dem Fresnel-Linsen-Array um den Faktor acht konzentriert werden, so dass das relativ kleine Dach stark bestrahlt wird. Innerhalb eines Tages soll der Akku so vollständig geladen werden können. Er ermöglicht eine rein elektrisch gefahrene Reichweite von rund 33 km. Auf diese Weise müsste das Fahrzeug zu keinem Zeitpunkt über das Stromnetz geladen werden - was aber dennoch möglich ist und notwendig sein wird, wenn es regnet, schneit oder schlicht bewölkt ist. Alternativ kann das Fahrzeug auch mit dem Verbrennungsmotor bewegt werden. Mit vollem Tank und komplett geladenem Fahrzeugakku soll der Wagen eine Reichweite von knapp 1.000 Kilometern aufweisen. Zwar würden von dem System auch Bewohner ohne festen Stellplatz mit Steckdose profitieren, doch alternativ müsste dann eine komplexe Infrastruktur mit Lade-Carports aufgebaut werden, die zudem länger als herkömmliche Unterstellmöglichkeiten sein müssen, damit das Fahrzeug optimal im Brennpunkt der Linsen bewegt werden kann.
Ford zeigt den C-Max Solar Energi auf der CES in Las Vegas. Die Elektronikmesse beginnt am 7. Januar und endet am 10. Januar 2014.Was früher "Projekt Logan" hieß, kommt als "Tegra K1" in zwei Versionen auf den Markt. Sonst verriet Nvidia in Las Vegas noch nicht viel, zeigte aber schicke Demos - auch mit der Unreal Engine 4. Mit wie üblich starken Sprüchen hat Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang seine Pressekonferenz auf der CES 2014 eröffnet: "Wir haben in den vergangenen zehn Jahren mehr zum Visual Computing beigetragen als jedes andere Unternehmen der Branche". Um sich diese selbst auferlegte Technologieführerschaft auch bei den mobilen Geräten zu sichern, arbeitet Nvidia am Nachfolger des Tegra 4, der bisher den Codenamen Logan hatte. Der Produktname lautet nun "Tegra K1", was auf die Technik der GPU hinweist: K1 soll mit der Kepler-Architektur der PC-Grafikkarten arbeiten. Dafür sind 192 Rechenwerke vorgesehen - ob diese aber wie beim PC-Kepler dann auch drei SIMD-Einheiten zu je 64 Kernen ergeben, sagte Huang nicht. Auch mit der Zahl 192 wirft Nvidia dabei einige Nebelkerzen, denn während andere Unternehmen mit acht oder mehr ARM-Kernen werben, betont Nvidia nur die GPU-Rechenwerke.
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K1 wird es aber mit vier ARM-Cores vom Typ Cortex-A15 geben, oder mit zweien, welche dann die 64-bittige Architektur V8 unterstützen. Auf den vermutlich gerenderten Die-Shots belegten diese Kerne doppelt so viel Platz wie die A15-Varianten. Dazu kommt bei beiden Versionen noch ein weiterer Kern, früher Ninja-Core genannt, der bei sehr sparsamen Aufgaben wie MP3-Wiedergabe den Akku schonen soll. Mit 5 Watt gehört der Quad-Core des Tegra K1 nach Nvidias Angaben unter Last aber nicht zu den sparsamsten Modellen.Weitere Unterschiede sind die L1-Caches von zweimal 32 KByte beim Quad-Core und 128 plus 64 KByte beim Dual-Core, gemeint sind offenbar die Zwischenspeicher für Befehle und Daten. Sie werden bei Prozessoren getrennt verwaltet, immerhin hat Nvidia hier die Zahlen nicht einfach zusammengezählt. Der A15-K1 kann mit bis zu 2,3 GHz getaktet werden, die V8-Version mit 2,5 GHz ein bisschen schneller.Insgesamt soll die Quad-Core-Variante in der Grafikleistung mehr als doppelt so schnell wie Apples A7 arbeiten, der derzeit eine der schnellsten GPUs besitzt. Was damit an Grafikqualität möglich ist, zeigte Huang zuerst mit dem animierten Glatzkopf Ira, der auf dem Tegra fast so lebensecht wirkte wie bei den ersten Vorführungen auf den PC-Keplers.
Das Programm, das zwar mit zuvor gespeicherten Animationsdaten (Motion Capture) arbeitet, die Grafik aber in Echtzeit berechnet, arbeitet unter anderem mit Lichtbrechungen in der Haut (sub-surface scattering) und Raytracing für die Augäpfel. Auch die Schatten, die beispielsweise von der Unterlippe geworfen werden, fallen sehr weich und natürlich aus.Mit einer eher an Spielegrafik erinnernden Science-Fiction-Szene, die unter anderem mit Partikeleffekten arbeitet, demonstrierte Huang den K1 weiter. Den meisten Beifall gab es aber für eine Szene aus einem realistischen Wohnzimmer - und einen stark verfallenen U-Bahnhof.
Diese Demo war laut Huang die erste Vorführung der Unreal Engine 4 von Epic auf einer mobilen Plattform. Zwar ruckelte die Darstellung stellenweise, die Grafikqualität war aber recht nahe an aktuellen PC-Spielen. Reflexionen, globale Beleuchtung, volumetrischer Nebel und HDR-Effekte sorgen für eine recht realistische Szene. Auch die Auflösung der Texturen war recht hoch, so dass sie beim Heranzoomen noch scharf wirkten.
Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der K1 stark verspätet ist. Laut Nvidias Roadmap vom Anfang des Jahres 2014 sollte der neue Tegra, damals noch als Logan bezeichnet, schon 2013 auf den Markt kommen. Jetzt, Anfang 2014, wagte sich Huang aber immerhin an eine erste Live-Demo. Mehr als einen Android-Homescreen traute er dem System aber noch nicht zu, denn "Dieses Baby ist erst ein paar Tage alt, also haben Sie bitte Nachsicht, falls es stolpern und aufs Gesicht fallen sollte", warnte der Nvidia-Mitbegründer vor der Vorführung. Das passierte aber nicht, obwohl die Chips laut Huang erst vor wenigen Tagen aus den Fabriken kamen. Zum Zustand der Bausteine, also ob es sich beispielsweise um A0-Steppings - die erste lauffähige Version handelte -, äußerte sich Huang aber nicht. Auch als Termin für den Marktstart des K1 gab er nur "in den nächsten Monaten" an. Hoffen darf man mit konkreteren Terminen wohl erst auf den MWC im Februar. Ebenso machte Huang keine Angaben zu einem Shield 2. Die Neuauflage des Nvidia-Handhelds soll ebenfalls mit dem K1 bestückt werden.
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Mit dem Cyclenav von Schwinn sollen Fahrradfahrer ein einfaches Navigationssystem erhalten, das schnurlos mit dem Smartphone kommuniziert und das ohne abzulenken in die richtige Richtung weist. Auf eine Karte muss der Radfahrer aber verzichten.
Das Fahrradnavigationssystem Cyclenav von Schwinn funktioniert nur im Tandem mit einem Smartphone über Bluetooth und wird auf der Lenkerstange montiert. Einfache blinkende Pfeile symbolisieren die erforderliche Richtung, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Der Fahrradfahrer gibt zunächst in der dazugehörigen App sein Ziel an und erhält drei Routenvorschläge. Der Cyclenav zeigt dann mit Hilfe von drei Lampen fortwährend an, in welche Richtung sich der Radfahrer bewegen muss: rechts, links oder geradeaus.Außerdem werden die Abbiegehinweise über einen Lautsprecher ausgegeben, so dass der Radfahrer nicht zwangsläufig seinen Blick senken muss, um die gewünschte Information zu erhalten. Wer den Hinweis überhört hat, kann ihn mit einem Druck auf die Taste des Cyclenav noch einmal abspielen. Ein kleines Positionslicht ist ebenfalls in den Cyclenav eingebaut.
Die dazugehörige App für iOS und Android zeichnet statistische Daten zur Reise auf, die neben der Entfernung auch die Durchschnittsgeschwindigkeit und eine grobe Schätzung des Kalorienverbrauchs beinhalten. Wer will, kann die Daten und die Route auch mit Freunden über die App teilen.Cyclenav soll ab 15. Januar 2014 kostenlos über den iTunes App Store und Google Play erhältlich sein. Die Hardware kostet in den USA rund 60 US-Dollar und soll dort ab Frühjahr 2014 angeboten werden.Ganz neu ist die Idee, blinkende Lichter für Fahrradnavigationssystem zu nutzen, allerdings nicht. Der Fahrradlenker Helios, den es als Rennrad- und als Bullhorn-Lenker ab Ende Januar 2014 geben soll, kann über LEDs in den Lenkerenden ebenfalls in Verbindung mit einer Smartphone-App derartige Hinweise dezent übermitteln. Der Helios-Lenker beinhaltet ein eigenes GPS, einen Akku sowie einen Scheinwerfer und wird für rund 280 US-Dollar angeboten.Ein ähnliches Prinzip wie das des Schwinn Cyclenav verfolgt auch der Hammerhead, der im Juni 2014 angeboten wird. Die ebenfalls für die Lenkermontage vorgesehene T-förmige Lösung zeigt mit mehreren LEDs an, wohin der Radfahrer abbiegen muss. Der Preis liegt bei 85 US-Dollar. Sowohl der Hammerhead als auch der Helios-Lenker wurden über Crowd-Plattformen finanziert.
Posted by: akkusmarkt at
07:45 AM
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