March 16, 2017

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Das Lumia 1520 unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz. LTE beherrscht das Smartphone auf den Bändern 1, 3, 7, 8, und 20. WLAN funkt das Lumia 1520 nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen ac auf den Frequenzen 2,4 und 5,0 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein NFC-Chip und ein GPS-Modul sind eingebaut.Auf dem Lumia 1520 läuft Windows Phone 8 mit dem Update Lumia Black. Dieses beinhaltet das GDR3-Update von Microsoft sowie zusätzliche neue Funktionen von Nokia.Im Inneren des Smartphones arbeitet erstmals bei einem Windows-Phone-Smartphone ein Quad-Core-Prozessor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Im Inneren des Smartphones arbeitet erstmals bei einem Windows-Phone-Smartphone ein Quad-Core-Prozessor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das GDR3-Update ermöglicht erst die Existenz eines Windows-Phone-Smartphones mit Quad-Core-Prozessor und 6-Zoll-Display wie dem Lumia 1520 - diese Hardware-Merkmale wurden bisher nämlich nicht unterstützt. Dank der höheren Auflösung können zudem jetzt bis zu drei Spalten mit Kacheln angezeigt werden - der Nutzer hat also mehr Informationen auf einen Blick.

Zu den weiteren für den Nutzer sichtbaren Neuerungen gehört unter anderem, dass jetzt auch laufende Apps beendet werden können. Dies geschieht über die Übersicht der aktuell laufenden Apps.Zu den von Nokia bereitgestellten Neuerungen zählen die Apps Storyteller, Screen Beamer und das bereits erwähnte Nokia Camera. Mit Storyteller werden Fotos und Videos auf einer Landkarte angezeigt und können zu einer chronologischen Bilderreise arrangiert werden. In der Karte mit den Fotos werden dem Nutzer gleichzeitig interessante Orte in der Nähe angezeigt.Die Storyteller-App wird als Betaversion installiert, funktioniert im Grunde aber schon sehr gut. Ein aufgenommenes Foto wird, nachdem wir mit einer Zweifingergeste aus dem Bild herausgezoomt haben, korrekt auf einer Karte platziert. Mit Wischgesten nach links und rechts können wir unsere Fotos durchgehen, die dann ebenfalls auf der Karte angezeigt werden. Auf der Karte werden Informationen wie Restaurants, Hotels oder Sehenswürdigkeiten angezeigt, inklusive Öffnungszeiten und Preisen. Damit Fotos auf der Karte angezeigt werden, muss der Nutzer der Kamera-App die Ortung erlauben.

Seine Bilder kann sich der Nutzer auch in einer weltweiten Übersichtskarte anzeigen lassen. Eine Aufteilung nach Erdteilen ist ebenfalls möglich, hier kann die Karte dann auch mit einer Zweifingergeste herangezoomt werden. Mit Storyteller lassen sich Reisen gut visualisieren. Eine Zeitstrahlanzeige ist ebenfalls vorhanden.Nokia Screen Beamer ist eine Erweiterung der bereits bekannten App Photobeamer. Mit Photobeamer können Nutzer ihre Fotos auf einem PC oder einem Smart TV anzeigen lassen, indem sie einfach einen QR-Code einscannen. Die Fotos werden anschließend über das Internet vom Smartphone auf den Fernseher oder PC übertragen.Verglichen mit dem Lumia 1020 ist das Lumia 1520 deutlich größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Verglichen mit dem Lumia 1020 ist das Lumia 1520 deutlich größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Screen Beamer erweitert dieses Konzept auf alle Bildschirminhalte - beispielsweise den Startbildschirm, den Internetbrowser oder das Office-Programm. Dabei sind zwei Modi möglich: die Übertragung von Screenshots oder die Übertragung eines Live-Bildes.

Screenshots werden, nachdem Screen Beamer ausgeführt wurde, durch kurzes Schütteln des Lumia 1520 übertragen. Um Bildschirminhalte in Echtzeit zu übertragen, muss der Nutzer in der App die Play-Taste drücken. Die Übertragung erfolgt momentan noch mit einer merkbaren Zeitverzögerung, bricht aber nicht ab. Möglicherweise kann Nokia hier künftig noch nachbessern. Beim Photo Beamer ist die Latenz beim Durchblättern der Bilder auf dem Smartphone und den "projizierten" Bildern deutlich niedriger.Besonders der Echtzeit-Modus des Screen Beamers eignet sich gut dazu, unkompliziert einer größeren Gruppe Bildschirmpräsentationen oder Ähnliches zu zeigen.Nokia installiert einige Apps vor - beispielsweise die HRS-App und die Cewe-App. Erfreulicherweise kann der Nutzer diese Apps, so er sie denn nicht benötigt, einfach deinstallieren - bei Samsung und anderen Herstellern geht das oft nicht. Nützlich ist die vorinstallierte Version von Microsoft Office, mit der der Nutzer Textdateien und Tabellenkalkulationen erstellen und bearbeiten kann.

Im Unterschied zu anderen Herstellern mit großformatigen Smartphones wie Samsung oder Huawei ist es beim Lumia 1520 nicht möglich, das Gerät auf einhändige Bedienung zu optimieren. Da das Display 6 Zoll groß ist, ist die Bedienung mit einer Hand höchstens noch eingeschränkt möglich. So kann die Tastatur nicht in der rechten oder linken unteren Ecke angezeigt werden, wo sie mit einer Hand gut bedienbar wäre.Das Lumia 1520 reagiert wie die meisten Windows-Phone-Smartphones schnell und läuft auch bei mehreren offenen Apps flüssig in den Menüs. Der schnellere Prozessor macht sich besonders beim Starten von Apps bemerkbar: Beim Lumia 1520 starten Programme etwas flinker als beim Lumia 1020 mit seinem auf 1,5 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor. Der Zeitunterschied macht sich besonders bei komplexeren Apps bemerkbar.So starten Spiele auf dem Lumia 1520 schneller als auf dem Lumia 1020, auch Nokia Camera ist auf dem neuen Gerät eher bereit. Rechenintensive Programme wie das Rennspiel Asphalt 8 laufen zudem auf dem Lumia 1520 absolut flüssig und ohne Ruckler. Auch der Browser zeigt Internetseiten ohne Stocken an.

Der Unterschied zwischen Lumia 1020 und 1520 macht sich auch in der Benchmark-Leistung bemerkbar. Im Antutu-Benchmark erreicht das Lumia 1520 24.960 Punkte, das Lumia 1020 mit 10.860 Zählern weniger als halb so viel.Im GFX-Grafik-Benchmark erreicht das Lumia 1520 beim T-Rex-Test im Onscreen-Modus einen Wert von 24 fps - ein sehr guter Wert, der dem des Sony Xperia Z1 entspricht. Im Egypt-Test (Onscreen) schafft das 1520 46 fps, was nur knapp unter dem neuen Nexus 5 liegt.Der nicht wechselbare Akku des Lumia 1520 hat eine Nennladung von 3.400 mAh. Nokia gibt die Standby-Zeit des Smartphones mit maximal 32 Tagen an, die Sprechzeit soll im GSM-Modus maximal 27,4 Stunden betragen. Im UMTS-Betrieb reduziert sie sich auf 25 Stunden.Das Lumia 1520 kann drahtlos geladen werden, Nokia setzt wie beim Lumia 1020 auch beim neuen Smartphone auf den Qi-Standard - entsprechende Ladestationen können also weiter verwendet werden. Anders als beim Lumia 1020 muss der Nutzer jetzt aber nicht extra eine separate Hülle aufstecken, um die kabellose Ladefunktion verwenden zu können. Die notwendigen Bauteile sind bereits in das Gehäuse eingebaut.

Mit dem Lumia 1520 ist Nokia der Einstieg in den Markt für Smartphones mit großem Display gelungen. Das Smartphone überzeugt mit seiner Bildschirmqualität, der verbauten Hardware und der Verarbeitungsqualität. Bei der Pureview-Kamera mit 20 Megapixeln geht Nokia einen Kompromiss zwischen Bildqualität und Größe ein: Die Fotos sind nicht ganz so detailreich wie beim Lumia 1020, dafür steht die Kamera auf der Rückseite nicht so stark hervor.Das Lumia 1520 liegt trotz seiner Größe gut in der Hand, was durch die abgeflachten Ränder des Gehäuses unterstützt wird. Nutzer mit kleinen Händen dürften das Smartphone dennoch schwer bedienen können - auch weil Nokia keine Möglichkeit bietet, speziell auf einhändige Verwendung ausgerichtete Bedienungshilfen einzustellen. Wer sich ein Smartphone in dieser Größe anschaffen will, muss allerdings damit rechnen, das Gerät nicht wie ein 4-Zoll-Smartphone mit einer Hand bedienen zu können.Windows Phone 8 läuft gewohnt flüssig, dank des Snapdragon-800-Prozessors wirkt das Lumia 1520 insgesamt noch etwas schneller. Wartezeiten beim App-Start werden merkbar reduziert, auch rechenintensive Apps laufen ruckelfrei. Das Black-Update bringt nicht nur neue hilfreiche Apps von Nokia, sondern auch systemweite Verbesserungen, die bei anderen mobilen Betriebssystemen schon länger zum Standard gehören.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein großes Smartphone anzuschaffen und zudem gute Fotos machen will, sollte sich das Lumia 1520 anschauen - vorausgesetzt, er hat keine Berührungsängste mit Windows Phone 8. Allerdings muss er bereit sein, für Pureview-Kamera und das drahtlose Laden mehr auszugeben als für Konkurrenzgeräte mit ansonsten vergleichbarer Hardware: Mit einem Preis von aktuell 770 Euro ist das Lumia 1520 noch deutlich teurer als die großformatigen Topmodelle von Samsung oder Sony.Asus will mit 1,5 Monaten Verspätung in Kürze das Padfone Infinity A86 alias New Padfone verkaufen. Im Zuge dessen hat sich der Preis für das Vorgängermodell weiter verringert. Das Padfone 2 gibt es bei Base nun schon für 350 Euro und damit 150 Euro günstiger als vor knapp zwei Monaten.
Für heute hat Asus per Pressemitteilung versprochen, dass das Padfone Infinity A86 alias New Padfone verfügbar ist. Allerdings hat noch kein Onlinehändler das neue Modell im Sortiment. Wann genau mit der Auslieferung begonnen wird, ist nicht bekannt. Es ist das erste Padfone-Modell, das Asus auch einzeln ohne Tablet-Station verkauft. Einzeln kostet das Modell mit 16 GByte Flash-Speicher 550 Euro. Im Paket mit der 10 Zoll großen Tablet-Station kostet das neue Padfone 800 Euro.

Bisher ist nicht bekannt, ob die Tablet-Station auch einzeln angeboten wird. Eigentlich sollte der Verkauf des neuen Padfones bereits Ende Oktober 2013 beginnen. Warum das Gerät nun erst 1,5 Monate später auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt.Wer sich für das Padfone-Konzept mit Tablet-Station interessiert, nicht das neue Modell benötigt und nicht den hohen Preis von 800 Euro zahlen will, bekommt das Vorgängermodell bei der E-Plus-Marke Base derzeit deutlich unter dem bisherigen Listenpreis. Bereits vor zwei Monaten wurde der Preis des Padfone 2 bei Base auf 500 Euro gesenkt. Aktuell verlangt Base für das Padfone 2 mit 32 GByte Flash-Speicher jeweils noch 350 Euro. Das Gerät gibt es wahlweise in Schwarz oder Weiß, Versandkosten fallen nicht an. Im übrigen Handel wird das Padfone 2 weiterhin für einen deutlich höheren Preis angeboten. Das schwarze Modell kostet mit um die 700 Euro fast doppelt so viel wie bei Base, das weiße Modell um die 600 Euro.Das Padfone Infinity A86 hat Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800 mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Das Smartphone hat im Unterschied zum Padfone 2 nun im Unibody-Gehäuse einen Steckplatz für Micro-SIM-Karten. Dabei werden Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte unterstützt. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß.

Asus wird das Padfone Infinity A86 mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean auf den Markt bringen. Bisher gibt es von Asus keine Aussagen dazu, ob oder wann deutsche Käufer ein Update auf Android 4.3 oder auf Android 4.4 alias Kitkat erhalten.Das neue Padfone hat einen kratzresistenten 5-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Hinten steht eine 13-Megapixel-Kamera mit einer Anfangsblende von f/2.0 zur Verfügung und vorne gibt es für Videotelefonate eine 2-Megapixel-Kamera. Das LTE-Gerät unterstützt Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n samt 802.11ac sowie Bluetooth 4.0 und NFC.Die Akkulaufzeiten des Vormodells sollen auch für den Nachfolger gelten. Mit einer Akkuladung soll Surfen im Internet 6,5 Stunden, das Schauen von Videos bis zu 9 Stunden möglich sein. Die Sprechzeit im UMTS-Netz bleibt bei 19 Stunden und im Bereitschaftsmodus wird eine Laufzeit von 17 Tagen angegeben. Das neue Modell misst 143,5 x 72,8 x 8,9 mm und wiegt 145 Gramm.Wer das Smartphone mit Tabletdock kauft, kann das Smartphone dort hineinschieben und hat dann ein Tablet mit allen Daten, die sich auf dem Smartphone befinden. Das Tablet hat eine Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll und eine Auflösung von 1.920 x 1.0.80 Pixeln. Im Tabletdock steckt auch ein Akku, mit dem auch der Smartphone-Akku geladen werden kann.

Das japanische Unternehmen Whill hat einen elektrischen Rollstuhl mit schickem Design und neuartigem Bedienungskonzept entwickelt. Er soll Anfang kommenden Jahres in den USA ausgeliefert werden. Ein Preis steht aber noch nicht fest.
Type-A ist ein futuristischer Rollstuhl, den das japanische Unternehmen Whill entwickelt hat. Er soll in Kürze vorbestellbar sein und Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden. Der Rollstuhl ist relativ klein - 60 cm breit und knapp 83 cm lang. Angetrieben wird er von einem Elektromotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 10 km/h ermöglicht. Die Reichweite beträgt 24 km. Dann muss der Type-A an die Steckdose. Den Akku zu laden, dauert etwa 5 Stunden.Das Besondere an dem Type-A sind das schicke Design sowie das Bedienungskonzept: Gesteuert wird der Rollstuhl über zwei Ausleger, die seitlich in einem Winkel von etwa 45 Grad nach vorne ragen. Mit einem dieser Ausleger kann der Type-A wie mit einem Joystick gesteuert werden.

Der Rollstuhlfahrer kann aber auch die sogenannte "Lean-In"-Steuerung nutzen. Dabei wird ein Verbindungsstück zwischen die beiden Ausleger eingesetzt. Der Fahrer lehnt sich mit seinem Oberkörper nach vorne oder hinten, um den Rollstuhl in Bewegung zu setzen oder zu bremsen. Durch diese aktive Haltung solle beim Fahrer "das Gefühl, ein Auto, ein Motorrad oder ein Skateboard zu fahren", entstehen, erklärte Atsushi Mizushima, Leiter der Abteilung für Geschäftsentwicklung, dem US-Blog Techcrunch.Sie hätten bei der Entwicklung des Type-A 150 Rollstuhlfahrer aus den USA befragt. Die hätten ihnen gesagt, der Rollstuhl solle stabil und flink sein. Er solle aber vor allem nicht die negativen Konnotationen haben, die normalerweise mit einem Rollstuhl verbunden sind.Neben dem Aussehen hat sich Whill auch der Beweglichkeit angenommen: Der Rollstuhl hat spezielle Vorderräder, die auch seitlich rollen können. Dadurch bekommt der Type-A einen sehr engen Wendekreis: Er kann praktisch um die eigene Achse rotieren. Außerdem sollen diese Räder dem Rollstuhl gerade auf unebenem Grund mehr Stabilität verleihen. Sie sollen Unebenheiten und Bordsteinkanten mit einer Höhe von 7,5 cm überwinden.

Posted by: akkusmarkt at 03:03 AM | No Comments | Add Comment
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