March 09, 2017
Das Xperia Z1 Compact wird von Sony gleich mit Android 4.3 ausgeliefert, also der letzten Jelly-Bean-Version. Darauf läuft Sonys eigene Benutzeroberfläche. Es ist davon auszugehen, dass Sony für das neue Modell ebenfalls ein Update auf Android 4.4 alias Kitkat anbieten wird.Das Smartphone ist nach IP55 und IP58 wasser- und staubgeschützt. Dabei ist die Kopfhörerbuchse wie beim Xperia Z1 von innen abgedichtet und muss nicht mit einem Stöpsel verschlossen werden. Der Akku des Xperia Z1 Compact hat eine Nennladung von 2.300 mAh. Dieser soll eine Sprechzeit von 14 Stunden im UMTS-Betrieb erreichen, die sich im GSM-Modus auf 11 Stunden verringert. Die Bereitschaftszeit wird mit knapp 23 Tagen angegeben.Wem der Fitnesstracker am eigenen Handgelenk nicht mehr ausreicht, verpasst seinem Hund ein Voyce. Das ungewöhnliche Halsband misst dessen Aktivität, seine Herz- und Atemfrequenz und speichert diese Daten für eine Auswertung am Smartphone und PC.
Die Selbstvermessung hat die Haustiere erreicht - in Form des Voyce, das um den Hals des Hundes gebunden wird und dann den Herzschlag und die Atmung des Tieres erkennen und aufzeichnen soll. Auch der hochgerechnete Kalorienverbrauch sowie die Dauer der Ruhe- und Aktivitätsphasen kann ermittelt werden. Dafür ist ein Bewegungssensor im Halsband untergebracht.
Das Gerät von i4C Innovations beinhaltet einen Webserver und bietet die Daten per WLAN (802.11 b/g/n bei 2,4 GHz) als Website an. Der Akku des Halsbandes hält nach Herstellerangaben rund eine Woche, bis er wieder aufgeladen werden muss. Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt und staubdicht. Wenn der Hund dazu neigt, ins Wasser zu springen, sollte das smarte Halsband aber vorher abgenommen werden.Die Web-App ermöglicht die Auswertung der Daten im Zeitverlauf und so das Erkennen von Trends. Wer will, kann die Messdaten auch weitergeben und in sozialen Netzwerken aus der App heraus veröffentlichen. Alters- und gesundheitsgerechte Trainingserfolge oder das Abspecken des Hundes werden mit der Anwendung ebenfalls verwaltet. Das Gewicht muss aber von Hand eingegeben werden. Tipps für das Training und die Gesundheit des Hundes runden den Funktionsumfang der Voyce-Software ab. Das Voyce-Halsband wiegt rund 170 Gramm und ist in mehreren Größen für einen Umfang von 30,48 bis 81 cm erhältlich. Das dürfte auch sehr großen Hunden passen. Das Voyce soll ab Sommer 2014 für rund 300 US-Dollar erhältlich sein.
Ein vergleichbares, aber kleineres und leichteres Halsband für Katzen scheint es noch nicht zu geben, doch es dürfte nicht mehr lange dauern, bis auch so ein Gerät auf den Markt kommt.Das Fairphone ist das erste Android-Smartphone, das nachweislich aus fair erwirtschafteten Materialien besteht und unter fairen Gesichtspunkten hergestellt wurde. Dafür zahlen die Nutzer extra - erhalten aber ein anständiges Telefon mit kleinen Macken.
Beim Fairphone hat der gleichnamige Hersteller darauf geachtet, das Smartphone unter möglichst fairen Bedingungen und möglichst nachhaltig herzustellen. Fast alle im Fairphone verbauten Metalle stammen aus Minen, deren Erträge nachweislich nicht aus konfliktbelasteten Gegenden kommen. Das verwendete Kobalt stammt aus Sambia und der Demokratischen Republik Kongo, der Zinn aus Indonesien. Fairphone arbeitet vor Ort mit Vereinen wie Solutions for Hope zusammen, die die Herkunft konfliktfreier Metalle zertifizieren.
Auch auf den menschlichen Faktor beim Herstellungsprozess achtet Fairphone: Das Unternehmen unterstützt die Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Dementsprechend lange wurde ein Hersteller in China gesucht. Zu den geforderten Bedingungen zählt neben der Bereitschaft, längerfristig mit Fairphone zusammenzuarbeiten, auch die Möglichkeit, auf die Produktion Einfluss zu nehmen - etwa, um die Arbeitsbedingungen der Arbeiter zu verbessern. Zu den von Fairphone geforderten Arbeitsbedingungen gehören ein Lohn, der zum Leben reicht, akzeptable Arbeitszeiten und ein Mitspracherecht für Arbeiter. Dazu soll den Arbeitern das Recht auf gewerkschaftliche Organisation zugesprochen werden. Mit A'Hong wurde schließlich ein Unternehmen gefunden, das den Vorstellungen Fairphones entspricht.Nachhaltigkeit spielt beim Fairphone eine ebenso wichtige Rolle, was der Käufer bereits bei der Verpackung merkt: Das Gerät kommt in einer kleinen Pappschachtel aus recyceltem Papier. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert, da viele Nutzer mittlerweile bereits eines oder mehrere zu Hause haben. Auch technische Details wie der wechselbare Akku und das Displayglas wurden extra so ausgewählt, dass das Fairphone bei einem Defekt nicht sofort entsorgt werden muss.
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Technisch gesehen entspricht das Fairphone einem Android-Gerät der Mittelklasse. Sein Display ist 4,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Dies ergibt eine Pixeldichte von 256 ppi. Die Auflösung ist zwar nicht sonderlich hoch, aufgrund der geringen Bildschirmgröße werden Inhalte allerdings scharf dargestellt. Einzelne Pixel sind nur bei genauerem Hinsehen erkennbar. Farben gibt das Display natürlich wieder, der Kontrast ist allerdings manchmal etwas flau.Das Display ist 4,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Das Display ist 4,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Die Displayabdeckung ist Dragontrail Glass des japanischen Unternehmens Asahi, das wie Cornings Gorilla Glass gegen Kratzer schützt. Fairphone hat absichtlich kein Display mit verklebtem Deckglas eingebaut, damit im Schadensfall nur das Glas und nicht die komplette Displayeinheit ausgebaut werden muss. Der Nachteil an dieser eher aus den frühen Tagen der Smartphones bekannten Bauweise ist, dass der Nutzer etwas kräftiger als bei anderen modernen Smartphones auf das Touchdisplay drücken muss. Wird nur der Finger aufgelegt, erfolgen häufig keine Eingaben.
Irritierend ist zudem das offenbar von unten eingefräste Punktmuster im Deckglas. Bei dunklem Hintergrund fällt es kaum auf; bei hellen Inhalten wie beispielsweise Internetseiten bricht das Licht an diesen Stellen aber häufig, was störend ist.Das Displayglas ist relativ anfällig für Fingerabdrücke, die sich allerdings recht einfach wieder abwischen lassen. Der Lagesensor reagiert ebenso wie der Helligkeitssensor ohne nennenswerte Verzögerung.Das Gehäuse des Fairphones wird vom chinesischen Hersteller A'Hong in dessen Fabriken in Shenzhen und Chongqing gefertigt. Nach eigenen Angaben hat Fairphone lange suchen müssen, bis ein chinesischer Hersteller gefunden wurde, der die Philosophie teilt.Die Verarbeitung des Fairphones ist sehr gut, das Gehäuse knarzt nicht, die Spaltmaße sind gering. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, der Akkudeckel aus schwerem Metall. Innen ist eine Danksagung an die Unterstützer eingraviert. Das Fairphone hat neben dem üblichen Einschalter und der Lautstärkewippe drei Soft-Touch-Tasten unterhalb des Displays. Diese entsprechen den Standard-Navigationstasten von Android.Mit 162 Gramm ist das Fairphone deutlich schwerer als andere Smartphones. Googles Nexus 5 wiegt beispielsweise nur 130 Gramm, ebenso viel wie das Galaxy S4 von Samsung. Beide Smartphones sind größer als das Fairphone. Trotz - oder vielleicht gerade wegen - des Gewichts liegt das Fairphone gut in der Hand.
Mit 10,1 mm ist das Gerät dicker als andere Android-Smartphones im Mittelklassebereich. Aufgrund der Trennung von Display und Displayglas sind zur ursprünglichen Dicke noch einmal 0,2 mm hinzugekommen. Die Maße des Gehäuses betragen 126,1 x 63,3 mm.Die Kamera auf der Rückseite steht leicht aus dem Gehäuse vor. Fairphone hat auch die rückseitige Lautsprecheröffnung leicht erhaben angebracht, weshalb das Smartphone nicht plan auf einer glatten Oberfläche liegt, sondern immer leicht kippelt.Der eingebaute Lautsprecher ist relativ leise und gibt Audioinhalte mit kaum merkbarem Bass wieder. Die Höhen sind schrill und verzerren leicht. Wie das Fairphone beim Musikhören gehalten wird, wirkt sich auf die Qualität des Lautsprechers kaum aus: In allen Lagen klingt er eher schlecht.Die auf der Rückseite angebrachte Hauptkamera hat 8 Megapixeln, Autofokus und ein LED-Fotolicht. Die Qualität der Fotos ist durchschnittlich: Die Schärfe ist okay, die Fotos haben wenige Artefakte. Zoomt der Nutzer in das Foto hinein, wirken feine Details verwaschen.
Die meisten mit der Kamera gemachten Bilder haben in der Bildmitte eine deutlich sichtbare rötliche Verfärbung. Diese ist bei Fotos mit hellem Motiv deutlicher erkennbarer als bei dunklen Motiven - störend ist sie in beiden Fällen. Zusätzlich verzerrt das optische System der Kamera merklich, was nicht nur an den Bildrändern sichtbar ist. Viele Smartphone-Kameras sind nicht verzerrungsfrei, beim Fairphone ist dieser Effekt allerdings stärker.Das Fairphone läuft auf der Basis der Android-Version 4.2.2, die von den portugiesischen Entwicklern von Kwamecorp an das Smartphone angepasst wurde und jetzt Fairphone OS genannt wird. Im Grunde unterscheidet sich das Betriebssystem kaum von der herkömmlichen Android-Version, einige kleine Details fallen aber doch auf. So hat Fairphone OS keine Dockleiste am unteren Bildschirmrand. Hier können bei Android häufig verwendete Apps abgelegt werden, damit sie schneller erreichbar sind. Bei Fairphone OS erscheint diese Leiste, wenn der Nutzer von links oder rechts in den Bildschirm wischt. Sie ähnelt damit der Pie-Steuerung von Paranoid Android.
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Die einblendbare Leiste kann ebenfalls mit den am häufigsten benutzten Apps bestückt werden. Außerdem hat der Nutzer über sie Zugang zum App-Verzeichnis. Fairphone OS bietet zusätzlich ein Widget, das sowohl zuletzt als auch am häufigsten benutzte Apps anzeigt. Hiermit hat der Nutzer ebenfalls schnellen Zugriff auf seine wichtigsten Apps.In den Einstellungen kann der Nutzer den Sperrbildschirm zur Akkuanzeige machen: Über verschiedenfarbige Hintergründe wird angezeigt, wie viel Akkuladung noch vorhanden ist. Mit der App "Peace of Mind" kann der Nutzer einfach mit einem Schieberegler eine bestimmte Zeitspanne einstellen, in der er seine Ruhe haben will. In dieser Zeit werden alle Datenverbindungen und die Telefonfunktion ausgestellt.Eine der Hauptänderungen gegenüber der normalen Android-Version ist die Möglichkeit, dem Nutzer Root-Zugriff auf das Smartphone zu ermöglichen, ohne das Gerät speziell rooten zu müssen. Nach der ersten Inbetriebnahme wird der Nutzer gefragt, ob er den Zugriff erlauben möchte - Kwamecorp hat ihn bereits vorinstalliert. Das ermöglicht dem Nutzer nicht nur den Einblick in das komplette Dateisystem des Smartphones, sondern auch die Verwendung zahlreicher spezieller Apps. Beispielsweise kann der Nutzer mit einem Root-Zugriff und der App Titanium Backup ein komplettes Backup machen.
Offenbar hat Fairphone es zur Auslieferung des Smartphones nicht rechtzeitig geschafft, die nötigen Google-Lizenzen für den Play Store und die anderen Google-Apps zu bekommen. Dementsprechend sind diese nicht vorinstalliert. Dank eines vorinstallierten Widgets werden die Google-Apps aber mit einem Klick nachinstalliert. Allerdings werden nicht alle Google-Programme aufgespielt: Der Nutzer muss unter anderem Play Music, Play Books und Google Maps manuell nachinstallieren.Fairphone OS bietet einige praktische Zusatzfunktionen verglichen mit dem Standard-Android, die grundsätzliche Benutzung ist aber fast gleich. Durch interessante Programme wie "Peace of Mind" und den vorinstallierten Root-Modus wird das Betriebssystem aufgewertet.Im Inneren des Fairphones arbeitet ein Mediatek-MT6589M-Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 16 GByte. Dieser ist in einen Telefon- und einen internen Speicher aufgeteilt - diese Unterscheidung ist mittlerweile bei Android-Smartphones eher selten.
Posted by: akkusmarkt at
03:41 AM
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