March 05, 2017
Das neue HTC One hat einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das Vormodell hatte ein 4,7 Zoll großes Display bei gleicher Auflösung, so dass sich die Pixeldichte beim neuen Modell von 468 ppi auf 440 ppi verringert. Mit Cornings Gorilla Glass 3 soll das Display vor Kratzern und Beschädigungen geschützt sein.Wie auch das Vormodell gibt es im neuen Modell wieder eine Ultrapixel-Kamera mit Autofokus. Allerdings gibt es im neuen Modell zwei Kameralinsen auf der Gehäuserückseite. Die als HTC Duo Camera bezeichnete Technik soll es dem Nutzer ermöglichen, den Schärfepunkt in einem Foto nachträglich zu verändern und dementsprechend die Unschärfe im Hintergrund zu bestimmen. Auf der Displayvorderseite befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera für Videotelefonate.Qualcomms neuer Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801 läuft im neuen One-Modell mit einer Taktrate von 2,3 GHz. Damit wäre HTC der dritte Gerätehersteller, der ein Smartphone mit diesem Prozessor auf den Markt bringt. Bislang wird der Prozessor in Samsungs Galaxy S5 und in Sonys Xperia Z2 sowie in Sonys neuem Tablet verwendet.
Im HTC-Smartphone stecken 2 GByte Arbeitsspeicher und mindestens 16 GByte Flash-Speicher. Prinzipiell soll es das Modell auch mit 32 und 64 GByte Flash-Speicher geben, dabei ist aber unklar, ob es die Ausführungen in allen Ländern gibt. Anders als das Vormodell ist diesmal ein Steckplatz für Micro-SD-Karten vorhanden. Die Speicherkarten dürfen bis zu 128 GByte groß sein. Es gibt dabei die begründete Hoffnung, dass das Gerät App2SD unterstützt, um Apps bei Bedarf auf die Speicherkarte auslagern zu können. Denn HTC gehört zu den Herstellern, die das prinzipiell noch unterstützen.Das neue One wird gleich mit dem aktuellen Android 4.4.2 alias Kitkat ausgeliefert. Darauf wird dann HTCs eigene Bedienoberfläche Sense in der Version 6.0 mit Blink Feed laufen. Womöglich gibt es im Zuge dessen noch einige Verbesserungen und Neuerungen.Auch das neue Modell soll wieder HTCs Boomsound-Technik unterstützen und hat zwei Lautsprecher auf der Vorderseite. Das Smartphone wird LTE, UMTS und GSM bieten sowie mit Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n samt dem neuen ac-Standard ausgestattet sein. Zudem gibt es einen GPS-Empfänger, Bluetooth 4.0, einen NFC-Chip und DLNA-Unterstützung.
Das neue One (2014) misst wohl 146,36 x 70,6 x 9,35 mm und wäre damit etwas größer als das Vormodell. Das Gewicht hat sich von 143 auf 160 Gramm erhöht. Im Smartphone befindet sich ein fest eingebauter 2.600-mAh-Akku, im Vormodell steckte ein 2.300-mAh-Akku. Mit einer Akkuladung soll eine Sprechzeit von bis zu 14 Stunden möglich sein, im Bereitschaftsmodus muss der Akku nach etwa 11 Tagen wieder geladen werden.HTC will das neue One-Modell voraussichtlich noch in diesem Monat vorstellen. Dann wird es offizielle Informationen zur technischen Ausstattung geben. Zudem wird sich dann zeigen, wann das Smartphone zu welchem Preis auf den Markt kommt. Derzeit wird mit einem Verkaufsstart im April 2014 gerechnet. Das Vormodell kam im März 2013 zum Listenpreis von 680 Euro auf den Markt.Besuche entfernter Museen soll der in Russland entwickelte Telepräsenzroboter Webot ermöglichen. Surfer aus Russland können das auf der Cebit ausprobieren.
Wer in Halle 9 der Cebit einem Roboter begegnet, muss damit rechnen, dass er auf Russisch angesprochen wird. Von einem Roboter: Das russische Unternehmen Wicron präsentiert in Hannover seinen Telepräsenzroboter. Mehrere der Roboter können Nutzer über die Website des Unternehmens fernsteuern.
Der Webot ist ein knapp 1,5 Meter hoher fahrender Roboter. Er sei dazu gedacht, einen Nutzer virtuell an einen anderen Ort zu versetzen, sagt Wicron-Chef Roman Zhukov im Gespräch mit Golem.de. Gedacht sei er allerdings weniger für den privaten Gebrauch als vielmehr für öffentliche Orte. Ein Nutzer könne mit dem Webot, auch wenn er tausende Kilometer entfernt sei, eine Ausstellung in einem Museum besuchen. Oder eben die Cebit.Der Roboter kann fahren. In seinem Kopf ist ein HD-Display (720p) verbaut, auf dem der Kopf des Nutzers zu sehen ist. Darüber sitzt eine handelsübliche Webcam, etwa von Logitech, mit Mikrofon und Lautsprechern für die Kommunikation. Damit der Webot nicht mit Hindernissen kollidiert, verfügt er über Ultraschall- und Infrarotsensoren. Die Datenverarbeitung übernimmt ein Vierkern-ARM-Prozessor.Der Roboter halte bei durchschnittlicher Nutzung mit einer Akkuladung sieben bis neun Stunden durch, unter Volllast sechs, sagt Zhukov. Danach bleibe er einfach stehen. Eine Ladestation, zu der der Roboter zurückkehren kann, kurz bevor der Akku leer ist, gibt es nicht. Der Akku wird mit einem Netzteil an der Haushaltssteckdose geladen.
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Gesteuert wird der Roboter über eine Weboberfläche. Diese lasse sich einfach in jede Website einbetten, sagt Zhukov. Allerdings funktioniert die Robotersteuerung nicht mit jedem Browser, sondern nur mit Opera und Chrome.Mit dem Revolution bringt Geeksphone sein bisher leistungsfähigstes Smartphone mit Firefox OS auf den Markt. Das mit mittelklassiger Hardware ausgestattete Gerät wird mit Android ausgeliefert - worüber sich Firefox OS installieren lässt. Mit Android läuft das Smartphone aber deutlich flüssiger.
Geeksphone bringt mit dem Revolution das erste Smartphone in den Handel, das ab Werk entweder mit Android oder Firefox OS verwendet werden kann. Das Gerät wird anstelle des mehrmals aufgeschobenen und letztlich nicht veröffentlichten Firefox-OS-Smartphones Peak+ auf den Markt gebracht. Der spanische Hersteller vermarktet das Gerät wegen der zwei möglichen Betriebssysteme als "Multi-OS-Smartphone". Ausgeliefert wird das Revolution mit Android 4.2.2, installiert ist eine von Geeksphone erstellte ROM. Nach der Ersteinrichtung sind keine Google-Apps installiert. Über die Systemeinstellungen können diese aber einfach nachinstalliert werden - womöglich hat Geeksphone die Lizenzierung von Google nicht rechtzeitig bekommen. Ein Autor von PCmag.com hatte allerdings den Eindruck, dass die Geeksphone-Mitarbeiter schnell das Thema wechseln wollten, als er sie auf die Herkunft der Google-Apps ansprach.
Geeksphone hat das Android-System weitgehend unangetastet gelassen, die Oberfläche entspricht einem AOSP-System ohne Änderungen. Dementsprechend finden sich keine speziellen Apps oder Funktionen, andererseits gibt es auch keine vom Nutzer nicht gewünschten und nicht deinstallierbaren Apps wie bei Samsung- oder HTC-Geräten. Im Unterschied zu den meisten anderen Android-Geräten kommt das Revolution bereits mit Root-Zugriff; der Nutzer hat also Zugriff auf alle Teile des Systems und kann Apps installieren, die dies benötigen.Geeksphone bewirbt das Revolution als "Multi-OS"-Gerät. Gemeint ist damit, dass es mit Android ausgeliefert wird, der Nutzer aber zu Firefox OS wechseln kann. Dies geschieht ähnlich wie die Nachinstallation der Google-Apps über die Systemeinstellungen: Hier gibt es unter "Systemaktualisierungen" den Menüpunkt "Install Other OS", mit dem Mozillas mobiles Betriebssystem aufgespielt werden kann.Dafür hat Geeksphone ein eigenes Recovery-System installiert. Zwischen Android und Firefox OS wechseln kann der Nutzer leider nicht - die Installation eines Betriebssystems überschreibt das andere. Komfortabler und praktischer wäre hier eine Dual-Boot-Lösung, um beim Hochfahren des Smartphones zwischen Android und Firefox OS wechseln zu können.
Nachdem über das Menü in den Android-Einstellungen Firefox OS als neues Betriebssystem ausgewählt wurde, startet das Revolution in das Recovery-System. Die Installation von Firefox OS läuft komplett automatisch ab, ohne dass der Nutzer selbst Einstellungen vornehmen muss. Nach der Installation lädt das Revolution direkt Firefox OS, das in der Version 1.3.0.0 Pre-Release installiert ist.Nach dem ersten Start von Firefox OS bemerkten wir, dass unsere SIM-Karte nicht vom Revolution erkannt wurde - unter Android hatten wir damit keine Probleme. Auch andere SIM-Karten hat das Smartphone nicht akzeptiert. Das Problem ist Mozilla offenbar bekannt: Im offiziellen Nutzerforum des Revolution haben es zahlreiche Nutzer angesprochen. Ein Update vom 4. März 2014 hat das Problem bei uns behoben: Der fast 200 MByte große Patch ermöglichte es uns nun, nach Eingabe der Pin Telefonate zu führen und mobile Datenverbindungen zu nutzen.Die aktuelle Firefox-OS-Version ähnelt strukturell immer noch der ersten, die beispielsweise mit dem Geeksphone Keon ausgeliefert wurde. Neben dem Entsperren gewährt der Sperrbildschirm einen unkomplizierten Zugriff auf die Kamera. Außer den Startbildschirmseiten mit installierten Programmen gibt es immer noch die Suchseite, die neben der globalen Suchleiste auch sogenannte intelligente Sammlungen beinhaltet. Das sind thematische Verzeichnisse von lokal installierten Apps und Webservices, die der Nutzer mit einem langen Druck auf den Startbildschirm ergänzen kann.
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Firefox OS ermöglicht auch in der aktuellen Version eine gute Kontrolle der mobilen Datenverbindung und des Standortzugriffs. Über die ausklappbare Benachrichtigungszeile kann der Nutzer beispielsweise direkt die Datenverbindung ausschalten. Eine Überwachungsfunktion warnt davor, das Datenlimit zu überschreiten. Den Standortzugriff kann der Nutzer für jede einzelne App erlauben oder verbieten. Über die weiteren Vorzüge von Firefox OS wurde bereits bei früheren Tests berichtet.Im Inneren des Revolution arbeitet ein Hyperthreading-fähiger Dual-Core-Prozessor vom Typ Intel Atom Z2560, der mit 1,6 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher ist mit 4 GByte sehr knapp bemessen. Sowohl unter Firefox OS als auch unter Android stehen dem Nutzer davon nur knapp 2,5 GByte zur Verfügung. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 32 GByte ist zwar eingebaut, Apps können allerdings nicht auf diese verschoben werden. Die aktuelle Firefox-OS-Version läuft in den Menüs zwar weitgehend flüssig, beim Öffnen der Sammlungen oder Apps fallen mitunter aber deutliche Wartezeiten an. Der Browser schafft es nicht, selbst einfache Internetseiten ruckelfrei anzuzeigen.
Posted by: akkusmarkt at
04:56 AM
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