March 12, 2017
Insgesamt ist LGs Optimus UI übersichtlich und bietet zahlreiche hilfreiche Funktionen, die die Benutzung erleichtern. Von Slide Aside hätten wir uns allerdings mehr versprochen - im Grunde ist sie nur eine schick designte App-Übersicht, die nicht mehr kann als die native von Android.Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 4.600 mAh, LG verspricht eine Akkulaufzeit von fast 30 Tagen. In unserem Test hat das Tablet über zwei Tage ungenutzt bei aktiviertem WLAN nur knapp 5 Prozent Ladung verloren. In der alltäglichen Nutzung mit Surfen, Facebook und Twitter, Spielen und Videos schauen hält das Tablet locker zwei Tage ohne Aufladen durch.Das G Pad läuft flüssig in den Menüs und reagiert schnell auf Benutzereingaben. Auch bei mehreren geöffneten Apps kommt das Tablet nicht ins Stocken. Grafisch aufwendigere Titel wie Dead Trigger 2 oder Riptide GP 2 laufen ebenfalls ruckelfrei auf dem Gerät. Der Standardbrowser schafft es anders als Googles Chrome-Browser, Internetseiten ohne Stocken anzuzeigen.
In den Benchmark-Tests erreicht das G Pad gute Ergebnisse, die bei fast allen Tests nur leicht unterhalb denen des neuen Nexus 7 von Google liegen. Den Icestorm-Test des 3D-Mark-Benchmarks reizt das Tablet aus, beim Icestorm Extreme erreicht das Gerät einen Wert von 6.048 Zählern. Dies liegt etwas unterhalb des neuen Nexus 7 (6.550 Punkte) und des Samsung Galaxy S4 Active (6.739 Zähler). Im Icestorm Unlimited kommt das G Pad auf 9.196 Punkte, knapp 2.000 Zähler weniger als das Nexus 4.Beim Grafiktest GFX Benchmark erreicht das G Pad im Egypt-HD-Test einen Onscreen-Wert von 39 fps und einen Offscreen-Wert von 38 fps. Das aktuelle Nexus 7 schafft hier 40 fps bei beiden Tests. Im anspruchsvolleren T-Rex-HD-Test kommt das G Pad auf 13 fps im Onscreen-Modus und 14 fps im Offscreen-Modus. Hier erreicht das neue Nexus 7 mit 15 und 16 fps leicht mehr.
Im Hardware-Benchmark Geekbench 3 schafft das G Pad im Single-Modus einen Wert von 632, im Multi-Modus 1.881 Zähler. Diese Werte liegen knapp über denen des aktuellen Nexus 7 (583 und 1.837 Punkte). Im Javascript-Benchmark Octane 2.0 kommt das G Tab auf 2.086 Zähler.LG hat mit dem G Pad 8.3 ein auf den ersten Blick etwas unauffälliges, aber bei näherer Betrachtung grundsolides und gutes Android-Tablet mit hervorragendem Display auf den Markt gebracht. Dabei geht der südkoreanische Hersteller bei der verbauten Hardware keine Experimente ein und setzt auf bewährte Komponenten. Dies wird ergänzt durch mal mehr, mal weniger sinnvolle Verbesserungen der Bedienbarkeit, zudem ist das Gehäuse handlich.Insbesondere die Qpair-Funktion erweitert das Benutzungsspektrum des Tablets stark. LG hat mit ihr das fehlende Mobilfunkmodem gut ersetzen können, wofür nicht nur die einfache Internetanbindung über das Android-Smartphone sorgt. Auch die Möglichkeit, sich Anrufe, SMS und andere Benachrichtigungen vom Smartphone auf dem Tablet anzeigen zu lassen, ist praktisch. Die Slide-Aside-Funktion hingegen hat uns nicht überzeugen können.
Dass im G Pad kein Snapdragon-800-Prozessor eingebaut ist, schadet der Nutzbarkeit nicht merklich. Der Nutzer navigiert ohne Ruckler durch Menüs und die Startbildschirme, das Tablet reagiert schnell, Anwendungen laufen flüssig. Von der Leistung her liegt das G Pad in etwa auf dem Niveau des neuen Nexus 7.Für Googles 7-Zoll-Tablet ist das G Pad 8.3 ein ernstzunehmender Konkurrent. Zwar kostet die 16-GByte-Version des Nexus 7 nur mit WLAN ungefähr 70 Euro weniger, dafür ist der Bildschirm hier aber mit 7 Zoll auch merklich kleiner und es fehlt ein Steckplatz für Speicherkarten. Zudem machen die zusätzlichen Funktionen der LG-Benutzeroberfläche für uns den Nachteil einer nicht komplett aktuellen Android-Version beim G Pad mehr als wett.Mit seinem 8,3-Zoll-Format ist das G Pad handlich genug, um es mitzunehmen und bietet gegenüber 7-Zoll-Tablets wie dem neuen Nexus 7 eine angenehmere Bildschirmgröße. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Android-Tablet unter 10 Zoll zu kaufen, sollte sich das G Pad unbedingt anschauen. Wir finden, dass sich die Anschaffung für einen Preis unter 300 Euro lohnt.
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Medion bringt kurz vor Weihnachten ein 7-Zoll-Tablet zum Preis von 100 Euro auf den Markt. Das 7-Zoll-Tablet läuft mit Android 4.2 und hat einen Quad-Core-Prozessor. Bei Displayauflösung und Größe des Flashspeichers macht sich der niedrige Preis negativ bemerkbar.
Das Lifetab E7316 hat einen 7 Zoll großen Touchscreen mit einer vergleichsweise geringen Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Für ein aktuelles 7-Zoll-Tablet ist das nicht viel. Ob ein kratzfestes Glas verwendet wird, ist nicht bekannt. Im Tablet steckt ein nicht näher spezifizierter Quad-Core-Prozessor mit Cortex-A9-Kernen und einer Taktrate von 1,6 GHz. 1 GByte groß ist der Arbeitsspeicher und der Flash-Speicher beträgt 8 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist vorhanden, die Speicherkarten dürfen maximal 64 GByte groß sein.Das Tablet hat kein Mobilfunkmodem und unterstützt zumindest WLAN-n. Welche weiteren WLAN-Standards abgedeckt werden, ist derzeit nicht bekannt. Bluetooth ist in der Version 2.1 vorhanden, zu einem GPS-Empfänger liegen keine Angaben vor. Das Tablet hat hinten eine 2-Megapixel-Kamera und vorne eine 0,3-Megapixel-Kamera.
Das Tablet soll mit dem Lithium-Polymer-Akku eine Laufzeit von maximal 4 Stunden erreichen. Unter welchen Bedingungen dieser Wert erreicht wird, ist nicht bekannt. Es ist davon auszugehen, dass dieser Wert im Praxiseinsatz deutlich geringer ausfällt. Das Tablet misst 192 x 122 x 10,8 mm und wiegt 310 Gramm. Das Tablet wird vorinstalliert mit Android 4.2 alias Jelly Bean ausgeliefert. Ob das Tablet ein Update auf Android 4.3 oder das aktuelle Android 4.4 erhält, ist nicht bekannt.Aldi-Nord bietet Medions Lifetab E7316 ab dem 19. Dezember 2013 zum Preis von 100 Euro an. Ob das Tablet auch bei Aldi-Süd in den Verkauf geht, ist noch nicht bekannt.Ende vergangener Woche hatten Aldi Nord und Aldi Süd das Medion-Tablet Lifetab E10316 im Verkauf, ein 10-Zoll-Tablet zum Preis von 180 Euro.Bei Aldi-Süd wird ab dem 12. Dezember 2013 das etwas schlechter ausgestattete Lifetab E7312 von Medion für 100 Euro angeboten. Im Unterschied zu dem Quad-Core-Prozessor mit 1,6 GHz gibt es dort nur einen Dual-Core-Prozessor mit 1,4 GHz; ansonsten gleicht sich die technische Ausstattung. Medions Lifetab E7312 gab es im Oktober 2013 bereits bei Aldi-Nord.
Qualcomm hat mit Gimbal Proximity Beacon ein System vorgestellt, mit dem Nutzer von iOS 7 auf kurzen Distanzen getrackt werden können. So kann der Kunde unmittelbar vor dem Verkaufsregal eine Nachricht mit aktuellen Produktinformationen auf sein iPhone erhalten, wenn er das will.
Die Gimbal Proximity Beacons von Qualcomm sind kleine Bluetooth-Geräte, die in zwei Ausführungen angeboten werden. Eine Variante kann in Innenräumen genutzt werden, die andere ist für den Einsatz im Freien gedacht. Durch mehrere dieser preiswerten Geräte lassen sich iPhones und iPads auf ungefähr 30 cm genau lokalisieren.Apple nennt die gleiche Technik iBeacon. Sie ist noch recht unbekannt, obwohl sie von Anfang an in iOS 7 eingebaut war. Anstelle allgemeiner Informationen können ortsbasiert auch sehr detaillierte Hinweise gegeben werden. Das ist möglich, weil die Funkreichweite von Bluetooth sehr gering ist. Umso kleiner können die Zonen sein, in denen die iBeacons arbeiten.Gimbal von Qualcomm richtet sich deshalb auch vornehmlich an Händler, die Zusatzinformationen für ihre Kunden verbreiten wollen. Nach Angaben des Herstellers soll das System später auch Android-kompatibel sein.
Die Gimbal-Beacons messen 95 x 102 x 24 mm beziehungsweise 28 x 40 x 5,6 mm. Eine Softwareplattform zum Aufbereiten der Nachrichten, die an die iPhones geschickt werden, ist ebenfalls im Angebot. Die Akkulaufzeit der kleineren Version für den Inneneinsatz liegt bei mehreren Monaten, die größere Version für den Außeneinsatz soll ein bis drei Jahre mit einem Akku auskommen.Je nach Abnahmemenge sollen die kleinen Indoor-Module pro Stück 5 US-Dollar und die größeren Outdoor-Modelle rund 10 US-Dollar kosten.Der Anwender muss die Funktion zum Tracking in iOS beziehungsweise den Apps, die diese Funktion unterstützen, manuell aktivieren. Die Standardeinstellungen verhindern, dass er Nachrichten erhält. Die Kaufhauskette Macy's will die iBeacon-Technik in einigen Filialen testen und Apple hat sie in allen US-Filialen eingerichtet.Der kleine Blitz in Smartphones kann nicht viel ausrichten, um Licht ins Dunkel zu bringen. Diese Aufgabe soll nun die Handyhülle Lightstrap übernehmen, die mit zahlreichen LED ausgerüstet ist.
Smartphone-Blitze bestehen meist aus einer oder mehreren LEDs, die ihre Umgebung nur schwach ausleuchten können. Im Porträtbereich ist das durchaus sinnvoll, aber schon bei Kleingruppenaufnahmen kommt es zu massiven Randabschattungen. Dieses Problem soll nun die Hülle Lightstrap von Brick & Pixel lösen. Sie passt auf das iPhone 5 und das 5S und beinhaltet zahlreiche LEDs, die hinter einem diffusen Plastikrahmen eingebaut sind, der ein besonders gleichmäßiges und weiches Licht ermöglichen soll.
Ihre Entwicklung wird über Kickstarter finanziert, wobei es schon einen funktionierenden Prototyp gibt, der noch verfeinert wird, bevor mit der Serienproduktion des Smartphone-Blitzes begonnen werden kann.Der Blitz ist über einen Lichtsensor mit dem iPhone verbunden. Löst dessen Blitz aus, wird automatisch auch die Beleuchtung der Hüllenlampe eingeschaltet. Sie lässt sich manuell in sieben Stufen in ihrer Helligkeit regulieren. Außerdem soll die Farbtemperatur des Lichts verändert werden können. Die Hülle ist nicht zuletzt wegen der LEDs und deren Stromversorgung recht klobig geraten. Der integrierte Akku mit 1.000 mAh soll für 500 Bilder reichen beziehungsweise 30 Minuten Dauerlicht bereitstellen, das zum Filmen verwendet werden kann.Die Lightstrap-Hülle von Brick & Pixel soll 87 US-Dollar plus 20 US-Dollar für den Versand nach Deutschland kosten. Für die Serienproduktion werden 245.000 US-Dollar benötigt. Das Projekt steht derzeit bei etwa 45.000 US-Dollar und hat noch einen knappen Monat bis zum 3. Januar 2014 Zeit, das Geld zusammenzubekommen.
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Das britische Team Virgin Racing hat sich als vorletztes Team für die Formel E angemeldet. Die FIA hat in Paris den Rennkalender abgesegnet. Damit ist die Elektrorennsportserie fast startbereit.
Das britische Unternehmen Virgin wird mit einem eigenen Team bei der Elektrorennsportserie Formel E antreten. Virgin-Gründer Richard Branson hat seine Unterstützung zugesagt, wird das Rennteam aber nicht selbst leiten. Chef von Virgin Racing wird Alex Tai. Tai war auch schon für kurze Zeit Chef des Formel-1-Teams von Virgin. Das kurze Formel-1-Gastspiel von Virgin Racing war indes nicht sehr erfolgreich: Mit einem unterlegenen Auto fuhren die Briten hoffnungslos hinterher. In den Formel E stehen die Chancen aber besser: In der ersten Saison treten die Teams mit einem Einheitsauto an, dem Spark-Renault SRT_01E.
Der SRT_01E ist ein offenes, einsitziges Auto mit freistehenden Rädern. Es wird von einem Elektromotor angetrieben, der eine Maximalleistung von 200 Kilowatt (kW) hat. Die volle Leistung soll allerdings nur im Training und in der Qualifikation zur Verfügung stehen. Im Rennen ist die Leistung auf 133 kW begrenzt. Die Fahrer können aber im Rennen kurzzeitig die 67 kW zum Beschleunigen abrufen.Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. Der Bolide beschleunigt in rund 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird voraussichtlich bei 225 km/h abgeregelt. Der Lärmpegel der Autos soll bei etwa 80 Dezibel liegen. Das Auto wiegt 800 Kilogramm, davon entfallen 200 Kilogramm auf den Akku.Das Auto wird vom französischen Unternehmen Spark Racing Technology gebaut. Der Antriebsstrang kommt von den britischen Motorsportunternehmen McLaren und Williams, das Monocoque Chassis vom italienischen Hersteller Dallara. Vorgestellt wurde es im September auf der IAA in Frankfurt. Den ersten Test hat das Auto Ende November auf der Rennstrecke La Ferté Gaucher bei near Choisy-le-Roi in Frankreich absolviert.
Virgin ist das neunte Team, das sich zu der Rennsportserie angemeldet hat. Diese ist damit fast komplett: Es fehlt noch ein Team. Das Starterfeld ist international - mit Teams aus den USA, China, Japan und Indien. Europa ist vertreten mit Teams aus Frankreich, Großbritannien sowie Team Audi Sport Abt aus Deutschland. Fahrer sind noch keine nominiert.Auf seiner Jahresversammlung, die derzeit in Paris stattfindet, hat der Weltauto- und Motorsportverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) den Kalender für die erste Saison festgelegt. Danach wird die Saison zehn Rennen umfassen. Alle werden auf Stadtkursen in Metropolen ausgetragen.Gefahren wird auf drei Kontinenten. Saisonstart ist am 13. September 2014 in der chinesischen Hauptstadt Peking. Es folgt Putrajaya in Malaysia am 18. Oktober. Danach geht es nach Amerika, wo die meisten Rennen stattfinden: Den Anfang macht Südamerika mit Rio de Janeiro am 15. November und Punta del Este in Uruguay am 13. Dezember.Das erste Rennen 2015 wird am 10. Januar in Buenos Aires gestartet. Dann folgen zwei Rennen in den USA, am 14. Februar in Los Angeles und genau einen Monat später in Miami. Saisonabschluss bilden drei Rennen in Europa: Am 9. Mai wird in Monte Carlo gefahren. Am 30. Mai sirren die Motoren in Berlin, voraussichtlich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Der letzte Lauf findet am 27. Juni in London statt.
Posted by: akkusmarkt at
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