February 20, 2017
Am Display ist die schnelle Verschmutzung zu bemängeln. Wer gerne mit Tablets fotografiert, wird sicherlich eine kräftigere Kamera vermissen. Wir würden lieber etwas mehr zahlen und dafür ein besser geschütztes Display und eine bessere Kamera bekommen.Insgesamt macht das Fonepad aber einen guten Eindruck. Für das Telefonieren in der Öffentlichkeit würden wir zwar eher ein Headset benutzen, mit UMTS-Modul und vor allem der langen Laufzeit ist es aber ein tolles Gerät für unterwegs. Während das Nexus 7 mit UMTS-Modul für 300 Euro verkauft wird, wird das Fonepad für etwa 230 Euro angeboten - ein Schnäppchen.Im Film Minority Report aus dem Jahr 2002 steuert Tom Cruise mit einem Handschuh eine in der Luft schwebende Benutzeroberfläche. Mit der Datenbrille Meta ist das sogar ohne Handschuh möglich. Eine Entwicklerversion soll Ende 2013 zu haben sein. Die Datenbrille Meta soll eine Gestensteuerung mit den Händen ermöglichen. Der Träger kann einfach die virtuellen Gegenstände, die in sein Sichtfeld eingeblendet werden, mit seinen Fingern manipulieren. Möglich macht das eine Stereokamera auf der Brille, mit der die Hände und Finger mitsamt ihren Bewegungen erfasst werden.
Bisherige Datenbrillen wie Google Glass blenden zwar auch ein virtuelles Bild in die Sicht des Nutzers ein - aber gesteuert werden sie durch Sprachkommandos und sogar über Berührungen des Brillenbügels. Das soll bei der Meta anders sein, deren Entwicklung über Kickstarter finanziert wird.Damit die Meta ein Erfolg wird, muss aber nicht nur die Hardware gebaut werden. Auch die Softwareunterstützung ist notwendig, weshalb ein Teil des Geldes, das über Kickstarter hereinkommen soll, auch zur Entwicklung eines Software-Entwicklungskits (SDK) verwendet wird, damit andere Hersteller ihre Anwendungen für die Meta anpassen können.Die Meta erzeugt ein stereoskopisches Bild mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln für jedes Auge. Die Entwicklerversion muss an den Rechner angeschlossen werden und erfordert einen HDMI-Ausgang und einen USB-Anschluss. Sie wiegt 300 Gramm. Derzeit wird nur Windows als Plattform unterstützt. Weitere Betriebssysteme sollen folgen.Das Entwicklerpaket kostet 750 US-Dollar und umfasst neben der Brille das SDK und den Zugang zu den Foren des Herstellers sowie die Möglichkeit, die Endkundenversion der Brille vergünstigt zu erhalten. Die Auslieferung der Meta soll im September 2013 erfolgen. Wann die leichtere Endkundenversion erscheinen soll, gaben die Hersteller noch nicht an. Optional soll es dann auch ein Modell der Meta geben, das kabellos per Akku betrieben wird. Zu den Preisen wollten sich die Macher nicht äußern.
Die Kickstarter-Kampagne für die Entwicklerversion der Meta sollte eigentlich nur 100.000 US-Dollar einbringen. Doch schon jetzt - ungefähr 2,5 Wochen vor dem Ende der Finanzierungsrunde am 16. Juni 2013 sind schon rund 140.000 US-Dollar zugesagt worden.Mozilla will das mobile Web mit seinem offenen und freien Betriebssystem Firefox OS wieder in Ordnung bringen. Golem.de hat Firefox OS auf dem Geeksphone Keon getestet, einem der ersten Firefox-Smartphones, das in Europa verkauft wird. Mozilla hat sich mit Firefox OS Großes vorgenommen: Das Unternehmen, das den populären Browser Firefox entwickelt hat, will das Mobile Web aus der Umklammerung großer Konzerne mit proprietären Plattformen befreien. Dazu setzt Mozilla bei Firefox OS auf das Web und die Ideen, die es erfolgreich gemacht haben.Bis die ersten Smartphones mit Firefox OS verkauft werden, wird es noch ein paar Monate dauern, aber beim spanischen Hersteller Geeksphone konnten vor wenigen Wochen bereits die ersten für Entwickler gedachten Smartphones mit Firefox OS bestellt werden. Die Nachfrage war groß, die Geräte waren dementsprechend schnell ausverkauft. Golem.de hat sich ein orangefarbenes Geeksphone Keon gesichert, um selbst einen Eindruck vom neuen Betriebssystem auf der dafür vorgesehenen Hardware zu bekommen. Denn Firefox OS lässt sich zwar auf aktuellen High-End-Smartphones ausprobieren, es soll aber ausdrücklich auch auf günstiger Hardware vernünftig laufen.
Firefox OS unterscheidet sich grundlegend von anderen mobilen Betriebssystemen wie iOS und Android, obwohl es auf dem gleichen Linux-Kernel wie Android basiert. Das hat den Vorteil, dass Mozilla und die Hersteller von Firefox-Smartphones die gleichen Treiber wie für Android verwenden können.Der große Unterschied besteht aber in der Oberfläche des Betriebssystems, was weitreichende Folgen hat: So setzt Mozilla bei Firefox OS voll auf Webtechnik, sodass Apps für das System mit HTML, CSS und Javascript geschrieben werden. Dabei verzichtet Mozilla auf proprietäre APIs und setzt auf Webstandards. Wo diese fehlen, treibt Mozilla im Rahmen des W3C ihre Entwicklung voran.So kann jede Web-App, die in Firefox läuft, mit minimalem Aufwand zu einer App für Firefox OS gemacht werden. Entwickler müssen dazu lediglich eine Manifest-Datei anlegen und das Design der App an die Displaygröße anpassen.
- Akku Dell KM742
- Akku DELl F310J
- Akku DELL 8P6X6
- Akku DELL PT6V8
- Akku Dell D951T
- Akku Dell NGPHW
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- Akku Dell J70W7 JWPHF
- Akku Dell BAT30WL
- Akku Dell C5331
- Akku Dell FW273
- Akku Dell 312-0429
- Akku Dell PC764
- Akku Dell JKVC5
Der offene Ansatz setzt sich auch beim verwendeten Appstore fort, der bei Mozilla Firefox Marketplace heißt. Wie bei anderen Systemen können hier Apps gefunden und mit wenigen Klicks installiert werden. Allerdings muss niemand den Weg über den Firefox Marketplace wählen. Jeder Entwickler kann seine App auch direkt selbst zum Download anbieten. Und Dritte können ebenfalls Appstores für Firefox OS betreiben. Anders als bei Apple und teilweise auch Google gibt es bei Firefox OS also keine Instanz, die darüber entscheidet, welche Apps erlaubt sind und welche nicht. Wie im Web kann jeder Nutzer selbst entscheiden, welche Inhalte er auf seinem Gerät installieren will.Der Startbildschirm von Firefox OS ähnelt dem von Android oder iOS, hat allerdings neben der App-Übersicht zwei zusätzliche Bildschirme. Einer davon entspricht weitgehend dem Sperrbildschirm: Er zeigt neben der auf allen Seiten des Startbildschirms vorhandenen App-Leiste die Uhrzeit und das Datum an. Bisher haben wir den Sinn dieses Bildschirms noch nicht erkennen können, womöglich ändert sich dies aber in künftigen Versionen des Betriebssystems.
Den zweiten zusätzlichen Bildschirm findet der Nutzer, indem er ganz nach links wischt. Hier befindet sich eine Suchfunktion für das Smartphone und das Internet. Außer in den üblichen Suchmaschinen und bei Wikipedia wird der eingegebene Begriff auch in zahlreichen anderen Portalen und Suchseiten gesucht. Auf den Suchbegriff "San Francisco" folgen beispielsweise Links zu Yahoo, Trip Advisor, MLB (Baseball), Twitter, Google Maps, Foursquare, Flickr und zahlreichen weiteren Webdiensten. Diese können auf Knopfdruck im Browser geöffnet oder als Verknüpfung in der App-Ansicht abgelegt werden.Mit der Suchfunktion können so Webdienste gefunden werden, von denen der Nutzer nicht wusste, dass sie zu seinem gesuchten Begriff Informationen anbieten. Zu manchen Begriffen wie beispielsweise Städten bietet Firefox OS auch einen passenden Hintergrund in den Suchergebnissen an - im Falle Berlins ein Bild des Brandenburger Tors.Auch Anwendungen können mit der Suchfunktion im gesamten Internet gefunden werden. Hierfür gibt der Nutzer entweder einen eigenen Begriff ein oder wählt aus verschiedenen Themengebieten wie beispielsweise Social, Games oder Weather. Anwendungen können wie bei Android oder iOS direkt über einen Marktplatz auf das Smartphone gespielt werden. Hier finden sich bereits bekannte Anwendungen wie Facebook und Twitter sowie viele Spiele und Dienstprogramme.
Dementsprechend hat Mozilla bei Firefox OS von Haus aus eine detaillierte Datenverbrauchsüberwachung und -kontrolle installiert. Der Datenverbrauch wird nach WLAN und Mobilfunk getrennt aufgelistet. Ist ein Schwellwert erreicht, wird die mobile Datenübertragung unterbrochen. Der Nutzer kann zudem einfach in den Einstellungen die Berechtigungen für jede App festlegen - dies ist bei Firefox OS einfacher und umfangreicher gelöst als beispielsweise bei Android.Eine in HTML 5 geschriebene Web-Applikation lässt sich in der Praxis sehr gut als App auf dem Keon installieren. Eine Web-App von Christian Heilmann, Technical Evangelist der Mozilla Foundation, konnten wir auf dem Keon als App "What2Pack" leicht installieren und dann wie eine App aus dem Marketplace verwenden, ohne auf die Internetseite zugreifen zu müssen.
Zudem bietet Firefox OS dem Nutzer bei manchen Internetseiten an, diese herunterzuladen. So können sie offline genutzt werden. Vor dem Hintergrund, dass Smartphones mit Firefox OS zu einem großen Teil in Märkten angeboten werden sollen, in denen Daten-Flatrates noch nicht sehr verbreitet sind, sind derartige Download-Funktionen sinnvoll. Dort müssen Nutzer teilweise für jedes Kilobyte Datenvolumen zahlen, weshalb herunterladbare Web-Apps hier erhebliche Kosteneinsparungen bringen.Im Großen und Ganzen kann mit dem Keon wie mit einem Android-Smartphone gearbeitet werden. Manche Details wirken jedoch noch etwas unausgereift, zum Beispiel der viel zu kleine Zurück-Knopf in einigen Apps und das Störbild nach dem Auslösen der Kamera. Das Keon selbst hat neben dem Einschalter und der Lautstärkewippe nur einen einzigen Hardware-Knopf, mit dem der Nutzer auf den Startbildschirm zurückgelangt und per langem Druck die Übersicht über alle ausgeführten Programme aufruft. Hier können einzelne Programme auch geschlossen werden. Bei mehreren offenen Apps wird das Keon nicht nennenswert langsamer. Firefox OS läuft an einigen Stellen allerdings noch ruckelig, was wohl an der Vorschauversion des Betriebssystems liegen dürfte. Bei manchen Apps sind wir hingegen überrascht, wie flüssig sie laufen. Bereits auf dem Mobile World Congress 2013 empfanden wir beispielsweise die Karten-App Nokia Here als erstaunlich ruckelfrei, obwohl das Präsentationssmartphone nur 256 MByte Arbeitsspeicher und einen schwächeren Prozessor als das Keon hatte. Laut Christian Heilmann wurde die App in enger Kooperation von Mozilla und Nokia entwickelt. Dass sich diese Zusammenarbeit gelohnt hat, merken wir auch beim Geeksphone Keon: Nokia Maps läuft auch hier absolut flüssig. Twitter und Facebook laufen ebenfalls ohne nennenswerte Ruckler.
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Das Geeksphone Keon ist ein Entwicklergerät, mit dem Programmierer ihre Apps testen können. Es hat ein 3,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon S1 Prozessor (7225AB) mit einer Taktrate von 1 GHz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 512 MByte, die des Flash-Speichers 4 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut. Das Keon unterstützt Quad-Band-GSM, UMTS auf den Frequenzen 900, 1.900 und 2.100 MHz und Single-Band-WLAN. Es gibt außerdem Bluetooth, GPS, ein UKW-Radio und eine 3-Megapixel-Kamera. Der Akku hat eine Nennladung von 1.580 mAh. Die technischen Spezifikationen des Keon entsprechen denen der künftig erhältlichen Modelle.
Unser Eindruck von Firefox OS auf dem Geeksphone Keon ist gut. Das neue Betriebssystem zeigt zwar noch einige Ruckler, das Gesamtkonzept und die intuitive Bedienung überzeugen uns aber. Bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Betriebssystems muss beachtet werden, dass Firefox OS in einer Vorabversion auf dem Keon läuft.Ein mobiles Betriebssystem auf komplett frei verfügbaren Standards aufzubauen, die zudem eine unkomplizierte Einbindung zahlreicher vorhandener Applikationen und deren Offlinenutzung ermöglicht, ist ein interessanter und vielversprechender Ansatz. Dass Webprogrammierer ohne allzu viel Mehraufwand Apps für Firefox OS programmieren können, könnte schnell zu einer großen Auswahl an Apps führen. Die Mozilla Foundation fördert diese Entwicklung, indem sie entsprechende Kurse für Programmierer anbietet.
Firefox OS kann nichts, was andere mobile Betriebssysteme nicht auch können, aber anders als sie ist es wirklich frei. Die HTML5-Basis ermöglicht Programmierern und Nutzern, auf ein Firefox-OS-Smartphone Apps ohne zentrale Kontrollinstanz zu installieren. Und Gerätehersteller können Firefox OS recht einfach anpassen, um sich mit ihren Geräten von anderen abzuheben.Damit hat Firefox OS das Potenzial, langfristig vom Geheimfavoriten zum Liebling der breiten Masse zu werden und sich als echte Alternative zu den derzeit übermächtig wirkenden iOS und Android zu entwickeln.Ein kalifornisches Unternehmen hat ein LED-Beleuchtungssystem für Fahrräder entwickelt. Ist der Radler schneller als 15 Kilometer pro Stunde unterwegs, erscheinen in seinen Rädern Bilder. Leuchtdioden statt Reflektoren: Das Beleuchtungssystem Monkey Light Pro des US-Unternehmens Monkeylectric lenkt mehr Aufmerksamkeit auf Radfahrer als die schnöden Seitenstrahler, die sonst in die Speichen geklemmt werden. Monkey Light Pro lässt abstrakte Muster oder Worte aufleuchten, im Rad Flammen züngeln oder Katzen laufen.
Posted by: akkusmarkt at
04:09 AM
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