March 20, 2017

Akku Dell 451-10498

Beim iPad 3 alias "Das neue iPad" sehen die Werte, wie zu erwarten war, schlechter aus. Bei geringer Helligkeit sind es bereits 3,3 Watt, die wir am Netzteil maßen. Bei voller Helligkeit benötigt das iPad 3 bereits 10 Watt und das Spielen von Infinity Blade 3 ist mit einer Leistungsaufnahme von 12,6 Watt ebenfalls höher. Anders ist das beim iPad 2: Die Werte liegen bei 2,1, 5,1 und 6,4 Watt. Mit anderen Worten: Bei leicht reduzierter Helligkeit reicht auch ein 5-Watt-Netzteil oder ein alter Mac aus, um die Ladung beim Spielen eines neuen Titels zu halten.Bei der Akkulaufzeit interessierte uns ein Vergleich unter Last zwischen iPad 2, 3 und Air. Nach einer Stunde Infinity Blade 3 sank die Akkukapazität bei allen um ungefähr 20 Prozentpunkte. Damit hat es Apple geschafft, hier eine über Generationen hinweg konstante Akkulaufzeit zu bieten, allerdings bei anderer Grafikqualität. Den Rest der Akkukapazität haben wir beim iPad Air mit einem Film (Toy Story 3 720p) bei voller Helligkeit und gleichzeitiger WLAN-Synchronisation verwendet. In diesem Worst-Case-Szenario kamen wir auf zusätzliche 3 Stunden, so dass das iPad Air bei sehr hoher Belastung rund 4 Stunden durchhält. Da bereits die sehr hohe Helligkeit enorme Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme hat, dürften die Werte unter Last in der Praxis deutlich höher sein, wenn die automatische Helligkeitsregulierung aktiv ist.

Das iPad Air zeigt sich als besonders schnelles Tablet. Vor allem im 3DMark erkennen wir, wie viel sich in den vergangenen Jahren auf der iOS-Plattform getan hat. Der 3DMark erkennt das iPad Air jedoch als iPad 4 mit A6X-Chip. Die Entwickler diverser Tools müssen also ihre Apps anpassen, um das iPad korrekt zu erkennen. Getestet wurde der Unlimited-Benchmark. Wir mussten auf diesen zurückgreifen, weil die anderen beiden Tests nicht anspruchsvoll genug für das iPad Air sind. Es ist einfach zu schnell. Das iPad Air schafft hier 14.865 Punkte. Damit ist es sogar schneller als das iPhone 5S mit seinen 13.997 Punkten.Ein iPad 3 kommt auf 4.930 Punkte. Das iPad 2 schafft 2.693 und liegt damit gleichauf mit dem noch immer aktuellen iPad Mini (2.683). Hieran ist gut zu erkennen, wie langsam das iPad Mini ist. Es wird durch seine Aktualität und den Verbreitungsgrad noch lange dafür sorgen, dass sich Spieleentwickler zurückhalten müssen. Vergleichbar sind die 3DMark-Werte nur eingeschränkt mit Android-Geräten, da auf der Plattform Hersteller wie Samsung, LG, Asus und HTC bereits beim Schummeln erwischt wurden. Zwar schummeln nicht alle beim 3DMark, aber ausschließen kann man das aufgrund der Verbreitung der Manipulation leider nicht mehr.

Im Geekbench zeigen sich ähnliche Unterschiede. Das iPad Air liegt mit 2.675 (Multicore) vorn. Das iPhone 5S liegt mit 2.550 knapp dahinter. Das iPad 3 und iPad 2 liegen mit 496 beziehungsweise 499 Punkten nahezu gleichauf.Wie bei Geschwindigkeitsverbesserungen über iPad-Generationen üblich, starten auch Anwendungen schneller. Insgesamt fühlt sich das iPad Air in der Praxis flotter an als die Vorgängergeräte. Das Laden von AutoCAD-Dateien geht fast ohne Verzögerung. Infinity Blade 3 ist ebenfalls innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit. Auch der Start von Videos ist minimal beschleunigt worden. Das fiel uns nur bei A-B-Vergleichen auf, bei denen wir auf synchrone Ton- und Bildausgabe zwischen Geräten achten müssen. Insbesondere mit iOS 7 kommt das iPad Air besser zurecht. Die enormen Unterschiede, die die Benchmarks zeigen, spiegeln sich in der Realität jedoch selten wider.

Das iPad Air wird von Apple bereits verkauft, jedoch mit eingeschränkter Verfügbarkeit. Es gibt Varianten mit 16, 32, 64 und 128 GByte Speicher. Der Einstiegspreis liegt bei 479 Euro und ist damit 100 Euro höher als der Preis des weiterhin verfügbaren iPad 2. Für die Speicherverdoppelung beim iPad Air sind jeweils 90 Euro fällig. Wer das Mobilfunkmodem haben will, das eine Nano-SIM-Karte benötigt, zahlt für jedes Modell noch einmal 120 Euro drauf, so dass die teuerste Ausstattung mit LTE und 128 GByte Speicher rund 870 Euro kostet.Das iPad Air ist das wahre "neue iPad". Diesen Titel trug zwar das iPad 3, doch verdient hatte es ihn nicht, denn das exzellente Retina-Display war bei der dritten Generation wegen des enormen Energiebedarfs mit Nachteilen verbunden. Der war notwendig, um durch die feinen Pixel ausreichend Licht zu drücken. Mit dem iPad Air hat Apple das Problem anderthalb Jahre später deutlich besser unter Kontrolle bekommen und liefert ein sehr leichtes und flaches Tablet ab.Es ist damit insbesondere für iPad-2-Besitzer, die sich wegen der pummeligen Nachfolgegenerationen bisher zurückhielten, zu empfehlen. Aber auch für iPad-3/4-Nutzer ist der Austausch eine Überlegung wert, da das Gerät etwas leichter über einen normalen USB-Anschluss aufgeladen werden kann. Ganz ohne Schwierigkeiten geht es trotzdem nicht, wie unsere Messergebnisse zeigen. Das iPad 2 hat noch ein paar Vorteile bei der Leistungsaufnahme. Dafür stimmt die Balance beim iPad Air wieder. Die Vorteile überwiegen.

Die teils enormen Geschwindigkeitssteigerungen sind auch in der Praxis spürbar. Der schmale Rahmen lässt das Tablet sehr elegant wirken und schränkt die Bedienbarkeit trotzdem nicht ein. Insgesamt gefällt uns Apples aktuelles iPad sehr gut.Das Openmoko-Projekt hat mit dem Neo Freerunner ein freies Smartphone erstellt und die deutsche Firma Golden Delicious bescherte dem Telefon im vergangenen Jahr mit dem GTA04 ein Platinenupdate. Für das unter Open-Source-Hackern beliebte Nokia N900 planen das Unternehmen und die Community nun ein ähnliches Vorgehen: In die alte Hülle soll ein neues Mainboard, das auf dem Design des GTA04 basiert. Das Handy soll den Namen Neo900 tragen.Für das Mainboard ist ein TI DM3730 mit ARM-Kern (Cortex-A vorgesehen, der mit bis zu 1 GHz getaktet werden soll. Als Speicher sind 512 MByte beziehungsweise 1 GByte RAM geplant sowie ein 1 GByte großer NAND Flash. Mit 32 und 64 GByte eMMC-Modulen sowie mit Micro-SDHC-Karten soll der vorhandene Speicherplatz aber im Vergleich zum N900 deutlich vergrößert werden können.

Wie in dem Nokia-Smartphone soll das Neo900 einen 3,5 Zoll großen resistiven Bildschirm mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln verwenden. Die Macher begründen das damit, dass zum einen kein größerer Bildschirm in das alte Gehäuse passe, zum anderen sei das resistive Display des N900 präziser und empfindlicher als viele andere kapazitiven Touchscreens. Die Grafikdarstellung übernimmt ein PowerVR-Grafikchip, für den keine freien Treiber mit 3D-Beschleunigung existieren, was aber auch nicht zwingend notwendig sei, da das System auch im 2D-Modus funktioniere.Neben einem WLAN nach 802.11b/g soll sich das Smartphone über mehrere Möglichkeiten mit dem Internet verbinden können. Neben HSPA mit 14.4/5.76 MBit/s sei HSPA mit CDMA sowie LTE mit 100/50 MBit/s möglich. Dem zur Seite stehen sollen Bluetooth 2.0 sowie ein Micro-USB-2.0-Anschluss, der On-The-Go (OTG) beherrscht.Außerdem sollen ein GPS- und Glonass-Empfänger, ein Beschleunigungs- und Höhenmesser, ein Thermometer sowie einige andere Bauteile die Fähigkeiten des N900 erweitern. Interessant ist auch, dass die Entwickler planen, den Akku im laufenden Betrieb wechseln zu können. Diese Möglichkeit sei aber wohl "Hackern mit schnellen Händen" vorbehalten.

Für das Neo900 sollen alle auch für das GTA04 verfügbaren Systeme unterstützt werden - neben einem Standard-Debian also auch QtMoko, SHR und das auf Android basierende Replicant. Weitere Community-Portierungen etwa von Ubuntu-Touch, Firefox OS oder von Maemo, das auf dem N900 läuft, sind ebenso denkbar.Derzeit sammelt das Projekt Spenden, um das Design der Platine zu vervollständigen und anschließend Prototypen des Neo900 herstellen zu können. Personen, die mehr als 100 Euro spenden, sollen die Summe als Rabatt für das fertige Mainboard angerechnet bekommen. Falls das notwendige Geld zusammenkommt, könnten mindestens 200 Stück bereits Mitte 2014 zur Verfügung stehen.Das iPad Air ist laut den Profibastlern von iFixit ähnlich schlecht zu reparieren wie seine Vorgänger. Das Display ist noch vergleichsweise leicht zu entfernen, der Akku hingegen ist aufwendig verklebt - so wie die meisten anderen Komponenten auch.
Kaum ist Apples iPad Air im Handel, schon haben die mittlerweile auch in Deutschland vertretenen Reparaturexperten von iFixit das dünne Tablet auseinandergenommen. Das Fazit der Profis fällt wie bei allen bisherigen iPads schlecht aus: "Klebstoff, Klebstoff und noch mehr Klebstoff befestigt alle Bauteile. Dies ist die bisher schwierigste Demontage eines Akkus, die wir bei einem iPad gesehen haben."

Apple hat sich dazu entschieden, bei der Fertigung des iPad Air die gläserne Frontplatte mit dem LG-Panel zu verkleben. Somit sind die beiden Komponenten zwar nicht untrennbar, die Gefahr, bei der Reparatur das Display zu beschädigen, ist jedoch groß. Ist die Front erst einmal demontiert, halten nur noch die vielen Schrauben das iPad Air zusammen. Der Zwei-Zellen-Akku hingegen ist großflächig verklebt und sehr schwer zu entfernen. Das ist aber immer noch besser, als wenn er verlötet wäre.Das Fach für die Nano-SIM-Karte ist ein einzelnes Bauteil, wenngleich Apple erneut Unmengen an Klebstoff zu dessen Befestigung in Auftrag gegeben hat. Die meisten Komponenten lassen sich einwandfrei den üblichen Drittherstellern wie Qualcomm zuordnen, bei den Stereolautsprechern sind jedoch selbst die erfahrenen iFixit-Bastler überfragt.Die US-Amerikaner vergeben final 2 von 10 möglichen Punkten auf der Reparaturskala. Der Einsatz von sehr viel Klebstoff zwischen der gläsernen Frontplatte und dem Panel macht die Trennung der beiden Komponenten aufwendig, zudem ist die Gefahr einer Beschädigung des Displays hoch. Der größte Kritikpunkt jedoch ist der verklebte Akku, den der Bastler Walter Galan als den "bisher fiesesten" bezeichnet, der ihm je untergekommen ist.

Google hat das lang erwartete Nexus 5 offiziell vorgestellt. Wie bereits vorab bekannt war, hat es einen Full-HD-Touchscreen und eine 8-Megapixel-Kamera mit optischer Bildstabilisierung. Das Basismodell kostet 350 Euro und kann ab sofort bestellt werden.
Das Nexus 5 hat einen 4,95 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das ergibt eine hohe Pixeldichte von 445 ppi. Das Display ist durch Cornings Gorilla Glass 3 vor Kratzern und Beschädigungen geschützt. Das Vorgängermodell Nexus 4 hat mit 4,7 Zoll einen etwas kleineren Bildschirm, der eine Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln und eine Pixeldichte von 320 ppi hat. Wie das Nexus 4 hat Google das Nexus 5 zusammen mit LG entwickelt. Auf der Rückseite des Smartphones ist eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, optischem Bildstabilisator und LED-Fotolicht eingebaut. Die Frontkamera für Videotelefonie hat 1,3 Megapixel.

Posted by: akkusmarkt at 03:38 AM | No Comments | Add Comment
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