June 16, 2016

Akku Dell 451-10297

Dank der Trenn-Funktion ist das Surface-Book ein Allrounder: Ist der Boden mit dem Deckel verbunden, beweist sich das Surface-Book als ein echtes Arbeitsgerät. Die Tastatur hat ein angenehmes Schreibgefühl. Der klar definierte Anschlag der hinterleuchteten Tasten ist dem Wabbel-Gefühl der Gummi- oder Plastik-Tastaturen der Surface-Vorgängergeräte meilenweit voraus.Unter der Tastatur versteckt Microsoft zusätzliche Akkus, mit denen das Surface-Book bis zu zwölf Stunden durchhalten soll. Außerdem finden sich an den Gehäuse-Kanten die Schnittstellen, die für ein Business-Gerät nicht fehlen dürfen: Zwei USB-3.0-Ports und ein Display-Port erlauben die Anbindung am Arbeitsplatz, hinzu kommt ein SD-Kartenleser.

Die Gehäuse-Basis verbirgt in der getesteten teuersten Variante des Surface Book aber auch noch eine Zusatz-Platine. Auf der findet eine Mobil-Grafikkarte von Nvidia mit einem Gigabyte schnellem DDR5-Grafikspeicher Platz, dank der das Surface-Book auch für Spiele taugen soll.Solche Zusatz-Grafikkarten können in Laptops im kompakten Format des Surface Book normalerweise nicht integriert werden, da die Geräte zu heiß werden. Aktuelle Spiele laufen deswegen etwa auf Konkurrenz-Geräten wie den 13-Zoll-Macbooks meist nicht.

Doch da Microsoft die restliche Hardware und deren Abwärme im Deckel untergebracht hat, ist der Gaming-Einsatz möglich. Im Test zeigt sich: High-End-Titel wie Star War Battlefront laufen nicht ruckelfrei, aber etwas ältere Spiele wie etwa das Rennspiel Dirt 3 oder der Strategietitel Company of Heroes 2 spielen sich mit hochaufgelösten Details problemlos – für den Gelegenheits-Gamer reicht die gebotene Leistung aus.

In der Tat sah es dann viele Jahre so aus, als ob Steve Jobs und mit ihm viele Analysten recht behalten hätten: Der klassische Notebook-Markt schrumpfte zugunsten des neuen Tablet-Bereichs, der Absatz der tragbaren Rechner ging drastisch zurück, viele Hersteller verabschiedeten sich vom europäischen Markt. Doch nun ist seit dem vergangenen Jahr ein Wendepunkt erreicht, weil das Tablet-Segment seine erste tiefe Krise erlebt: Nach den Schätzungen der Marktforscher von IDC ist der Absatz der leichten Geräte 2015 um acht Prozent geschrumpft. Gartner rechnet sogar mit 12 Prozent. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig ein Wachstum des klassischen PC-Marktes. Auch hier regiert die Krise. Nach den Erhebungen von IDC sind im vergangenen Jahr 276 Millionen PCs in aller Welt verkauft worden. Damit schrumpfte der Markt um gut zehn Prozent und sank auf den tiefsten Stand seit 2008. Nur ein einziger führender Anbieter wächst, das ist Apple mit einem Marktanteil von 7,5 Prozent und dem vierten Platz nach Lenovo, Hewlett-Packard und Dell.

Der Rückgang bei den PC-Verkäufen ist jedoch angeblich gestoppt. Das sagen die Prognosen von IDC und Gartner für dieses Jahr. Der Notebook-Markt erlebt eine zarte Renaissance. Neue Geräteklassen und innovative Bauformen standen zuletzt auf dem Mobile World Congress im Zentrum des Interesses. Wandlungsfähige Geräte wie die Convertibles und Detachables positionieren sich zwischen Notebook und Tablet. Mit den beiden neuen Begriffen sind Zwitter gemeint, die ihre Bauform radikal ändern. Ein Detachable erlaubt die Trennung von Tastatur und Display, Letzteres lässt sich dann als vollwertiges Tablet nutzen. Dazu muss dann allerdings das Innenleben hinter die Anzeige passen. So werden meist eher schwache Prozessoren verwendet, um das Tablet wegen der benötigten Kühlköper nicht unverhältnismäßig dick werden zu lassen.

Ein Convertible setzt auf das Drehen oder Klappen des Bildschirms, um die Tastatur quasi verschwinden zu lassen und das Gerät allein mit dem berührungsempfindlichen Display zu bedienen. Weil Prozessor, Speicher und Akku wie bei einem herkömmlichen Notebook im Rumpf stecken, gibt es keine problematische Gewichtsverteilung. Es handelt sich also um wandlungsfähige 2-in-1-Geräte, die sich für Büroarbeiten mit der Tastatur bedienen lassen und beim Medienkonsum oder anderen passiven Tätigkeiten allein auf die Steuerung mit dem Finger setzen. Zur Standardausstattung neben dem hochauflösenden Touchdisplay zählt meist eine SSD. Der Nachteil der Bauform sind die empfindliche Mechanik, der Verzicht auf einen vom Anwender wechselbaren Akku, und meist ist auch die Zahl der Schnittstellen limitiert.

Wir haben fünf Geräte ausprobiert, die sich in zwei Kategorien aufteilen lassen. Das Galaxy Tab Pro S von Samsung, Huaweis Matebook (als Vorseriengerät) und Apples iPad Pro sind eher Tablets, die sich bei Bedarf zum Notebook erweitern lassen. Dahinter steckt stets dieselbe Konstruktionsidee: An der unteren Kante des Tablets wird über eine proprietäre Schnittstelle eine Tastatur angeschlossen, so dass keine Funkverbindung mit Bluetooth oder W-Lan benötigt wird, deren Einrichtung bisweilen kompliziert sein kann. Die Tastatur ist zugleich auch Schutzhülle und Ständer, da sie mit einem faltbaren Zusatz aus Leder oder Kunststoff erweitert wird. Beim Matebook und iPad Pro liegt ein Stift für Menübedienung, Notizen und Malerei bei.

Egal ob Handy, Tablet oder Notebook – mobile Geräte halten abseits der Steckdose nur so lange durch, wie es die Akkus erlauben. Denn jede dieser Batterien lässt mit der Zeit nach und macht irgendwann ganz schlapp. Leistung und Lebensdauer lassen sich aber deutlich erhöhen."Die Lebensdauer ist abhängig von der Zellchemie der verwendeten Akkumulatoren und der Art der Nutzung", erklärt Jürgen Ripperger vom Verband der Elektrotechnik (VDE). Heute finden sich vor allem Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones und Tablets. Diese überstehen meist rund drei Jahre oder 500 bis 1000 Ladezyklen unbeschadet.

In manchen alten Handys oder Schnurlostelefonen stecken auch noch Nickel-Metallhydrid-Akkus. Egal welcher Akkutyp zum Einsatz kommt: "Die Hersteller der Geräte geben in Ihren Bedienungsanleitungen umfassende Informationen für einen sicheren und langlebigen Einsatz der eingesetzten Akkumulatoren", sagt Ripperger.

Doch wie kann ein Akku überhaupt Schaden nehmen? "Es gibt drei Aspekte beim Betrieb von Akkus, die die Lebensdauer nachhaltig beeinflussen: Temperatur, Laderate und Ladebereich", erklärt Jens Tübke, Abteilungsleiter für Angewandte Elektrochemie beim Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)."Die ideale Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 35 Grad Celsius", sagt Ripperger. Ebenso gelte es, die Laderate zu beachten, also den Lade- und Entladestrom im Verhältnis zur Akku-Kapazität. Schnellladefunktionen nutzt man deshalb besser nicht.

Was den meisten nicht klar sein dürfte ist, dass auch der Ladebereich relevant ist: "Man sollte möglichst in einem Bereich zwischen 40 und 85 Prozent nachladen", rät Jens Tübke. Ein Lithium-Ionen-Akku muss nicht immer randvoll geladen werden. Im Gegenteil: Dauerhaft hohe Ladestände gehen zulasten der Lebensdauer und Haltbarkeit.Sony hat eine Lösung zur Stabilisierung der Batterie gefunden durch Veränderungen der Elektrolytlösung. Das Unternehmen untersucht derzeit die Sicherheit des neuen Produkts und arbeitet am Aufbau einer Massenproduktion.Die Lithium-Schwefel-Batterie (Li-S) von Sony soll beispielsweise ein iPhone 6, das mit dem Internet verbunden ist, 14 Stunden lang mit Strom versorgen können. Die Akkus sollen bei gleicher Leistung 30 % kompakter sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schwefel ein Material ist, das auf der Welt im Überfluss vorhanden und damit billig ist.

Lithium-Schwefel-Akkus sind aber nicht die einzige neue Technologie, an der Ingenieure weltweit arbeiten. Aktuell werden auch neuartige Verfahren zur Herstellung von speziellen Lithium-Batterien erforscht, in denen ein fester, nicht brennbarer Elektrolyt verwendet wird. Solche so genannten Lithium-Feststoffbatterien sind sicher und langlebig und haben ebenfalls das Potenzial, die aktuelle Lithium-Ionen-Technik abzulösen.

Ein anderer vielversprechender Batterietyp ist die Lithium-Luft-Batterie, die mit einer besonders hohen Energiedichte aufwartet. Bei diesem Akku-Typ besteht die Anode aus metallischem Lithium und einer Kathode aus porösem Kohlenstoff. Luftsauerstoff ist der Ausgangsstoff. Solche „atmenden" Batterien haben einen großen Gewichtsvorteil gegenüber anderen Typen, da sie einen der Hauptbestandteile – die Luft – nicht schwer mit sich herumtragen müssen.

Hohe Erwartungen an Li-S-Akkus Lithium-Schwefel-Batterien wird allerdings aufgrund ihrer hohen Energiedichte und Lebensdauer ein besonders hohes Potenzial zugesprochen. Große Elektronikfirmen wie LG, Samsung SDI und Hitachi arbeiten ebenfalls mit Nachdruck an der Entwicklung von Lithium-Schwefel-Batterien.

Obwohl Sony 1991 den ersten, einfachen Lithium-Ionen-Akku auf den Markt brachte, hat der japanische Konzern einem jüngsten Bericht von Techno Systems Research zufolge nur einen Marktanteil in diesem Bereich von 8 %. Samsung SDI, LG Chem und Panasonic dagegen haben jeweils einen Anteil von 20 %.

Um im Alltagsgebrauch die Akkus von Tablets, Smartphones und Laptops zu schonen, sollte man auch stets den Energieverbrauch im Blick behalten. "Die Akkulaufzeit über den Tag lässt sich vor allem verlängern, wenn nicht benötigte Features ausgeschaltet werden, wie starke Display-Beleuchtung, WLAN-Suche oder Bluetooth", sagt Ralf Trautmann vom Telekommunikationsportal "Teltarif.de". Aus dem gleichen Grund sollten ungenutzte Datenträger oder Geräte abgezogen und ungenutzte offene Programme geschlossen werden.

Bei der Lagerung von Akkus und Geräten mit eingebauter wiederaufladbarer Batterie sollte man den Ladezustand und die Temperatur beachten: "Möglichst in einem Temperaturbereich zwischen 15 und 25 Grad Celsius und bei einem mittleren Ladezustand von 40 bis 60 Prozent", rät Tübke. Deshalb sollte man Akkus vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und Smartphones etwa im Hochsommer nicht im Auto liegen lassen. Akkus können übrigens Schaden nehmen, wenn Geräte wie Notebooks oder Smartphones dauerhaft am Stromnetz hängen: Dabei können die Batterien erhitzen und an Lebensdauer einbüßen.

Auch das volle Entladen ist keine Regel mehr, die für Lithium-Ionen-Akkus gelten würde. Im Gegenteil: Eine ständige Nutzung am unteren Rand verkürzt die Lebensdauer ebenso wie dauerhaft hohe Ladestände, erklärt Ralf Traumann. Vor der sogenannten Tiefenentladung schütze bei den modernen Akkus aber ein Batterie-Managementsystem: "Nutzer kennen das zum Beispiel von Smartphones, die ab einem bestimmten niedrigen Ladezustand das Handy herunterfahren."

Auch wenn sie noch so harmlos wirken mögen, können gerade Lithium-Ionen-Akkus brandgefährlich werden. Man sollte keinesfalls ihre Anschlusspole kurzschließen oder sie mechanisch überlasten, weil sonst Feuergefahr besteht. Immerhin: Den einstmals bei Nickel-Cadmium-Batterien gefürchteten Memory-Effekt gibt es bei modernen Lithium-Ionen-Akkus nicht mehr, weiß ICT-Forscher Tübke. Lithium-Ionen-Akkus ließen sich jederzeit wieder nachladen - auch wenn sie nicht vollständig entladen sind. "Oftmals wird beim Erstbetrieb das ein- bis zweimalige vollständige Auf- und Entladen empfohlen, um die volle Kapazität nutzen zu können, dagegen spricht nichts, es ist aber auch nicht immer erforderlich." Gestern haben wir ausführlich über das neue Flagship-Notebook von HP berichtet: Spectre 13. Mit dem HP Spectre zeigt der neu aufgestellte US-Konzern, was hinsichtlich Technologie und Performance derzeit bei den Ultramobiles respektive besonders flachen Notebooks machbare Sache ist. Schluss mit Langeweile und 08/15-Look - das neue HP Spectre darf sich mit seinem CNC-gefrästen und nur 10,4 mm dünnen Aluminiumgehäuse nicht nur das flachste Notebook der Welt nennen, sonder besticht auch mit einer betörenden Eleganz und topmoderner Ausstattung.

Für nur 99 Dollar können Interessenten künftig ihr Smartphone mit nur einem Kabel zu einem Notebook machen. Ermöglicht wird das mit Hilfe von Andromium OS und Superbook. Bei dem Gerät handelt es sich um nichts weiter als eine Notebook-Hülle mit Display, Trackpad, Tastatur und Akku. 11,6 Zoll misst der Bildschirm des Notebooks in der Diagonale. Auf welche Auflösung die Macher setzen werden, ist derzeit noch nicht klar. Der Akku des Superbook soll über acht Stunden durchhalten und das Touchpad wird natürlich auch Multi-Touch-Gesten verstehen. Einzige Voraussetzung zur Nutzung des Superbook: Das Android-Smartphone muss mindestens Android 5.0 oder höher an Bord haben und 1 GB RAM besitzen.

Beim Design orientieren sich die Macher des Notebooks sehr an Apple. Auf dem ersten Blick ist das Gerät kaum von einem MacBook zu unterscheiden. Spätestens beim Blick auf das Betriebssystem verflüchtigt sich diese Annahme aber bereits. Zum Einsatz kommt nämlich Andromium OS. Dabei handelt es sich um eine App, die ein vollwertiges Desktop-Erlebnis bieten soll. Es gibt aber ein paar Probleme mit der Anwendung: Zum einen befindet sie sich noch im Beta-Stadium – mit Bugs und Fehlern ist also zu rechnen. Zum anderen lässt die Performance gerade auf schwächeren Geräten sehr zu wünschen übrig. Das Wechseln zwischen Apps dauert lange und teilweise stürzten die Apps dabei auch ab.

Nach der Vorstellung des ersten Surface Tablets war es nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft ein eigenes Notebook auf den Markt bringt. Wie dieses aussehen könnte und welche Vorzüge Microsoft integriert, konnte man sich allerdings nur schwer vorstellen. So war auch die Vorstellung des Surface Book eine Überraschung.

Posted by: akkusmarkt at 05:49 AM | No Comments | Add Comment
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