June 19, 2016
Um Batterien und Akkus ranken sich zahlreiche Mythen: Batterien können bei falscher Handhabung explodieren, Akkus sollten am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden, und der erste Stromspeicher wurde vor 2000 Jahren erfunden – oder etwa nicht? Über die Energiezellen wird viel erzählt, doch nicht alles hat wirklich Hand und Fuß. Duracell räumt mit den häufigsten Akku-Mythen auf und verrät Wissenswertes über Akkus und Batterien.
Auch um „normale" Einwegbatterien etwa für Fernbedienungen und Taschenlampen ranken sich viele Mythen. Einige dieser Batterie-Tipps und Tricks sind aber im wörtlichen Sinn brandgefährlich: Angeblich lassen sich leere Batterien auf der Heizung wieder „fit machen" und letzte Reserven der Batterie freisetzen. Ein gefährlicher Trick: die Batterien könnten überhitzen! Einwegbatterien sind vorwiegen mit Alkali- und Nickellösungen gefüllt. Wenn die überhitzte Batteriehülle aufreißt, könnten ätzende Stoffe oder giftige sowie entzündbare Gase freitreten.
Akkus im Dauereinsatz verursachen bei so manchem ein mulmiges Gefühl. Was passiert, wenn die Zellen „heiß laufen"? Immer wieder gibt es Berichte über explodierende Lithium-Akkus in Mobiltelefonen und Notebooks. Die gute Nachricht: Dass dies passiert, ist in der Praxis jedoch höchst unwahrscheinlich. Die meisten Akkus verfügen nämlich über eine Temperaturkontrolle, die sie vor Überhitzung und damit auch vor einer Explosion schützt. Damit es zu einer Explosion kommen könnte, müssten die einzelnen Zellen des Akkus beschädigt sein. Erst dann kann es zu einer chemischen Verbrennung kommen, die durchaus „explosionsartig" ablaufen kann. In den wenigen Fällen, in denen Akkus in Notebooks und Smartphones explodierten, war dies auf Produktionsfehler und Produktfälschungen ohne Brandschutz zurückzuführen. Keinerlei Explosionsgefahr besteht dagegen bei Batterien und Akkus auf Basis von Alkali-Manganoxid (Alkaline) oder Nickel-Cadmium (NiCd) und Nickel-Metall-Hydrid (NiMH).
Kaum ein Haushalt kommt noch ohne Akkus und Batterien aus. Dennoch wissen die Wenigsten, wie die Energiezellen von unterschiedlicher Form und Größe eigentlich funktionieren oder wie mit ihnen umzugehen ist. Zu den sich am hartnäckigsten haltenden Mythen zählt der so genannte Memory-Effekt. Demnach verliert ein Akku einen Teil der Kapazität, wenn er zu früh wieder aufgeladen wird. Das heißt: Kommt ein Akku mit 30% Restenergie ans Netz, merkt er sich diesen Stand und lässt sich fortan nur noch bis zur 30%-Marke leeren.
Dies stimmt aus heutiger Sicht nicht. Die Nickel-Metall-Hydrid-Zellen (NiMH), die in den heute üblichen Standardformat-Akkus zum Einsatz kommen, kennen keinen Memory-Effekt. Sie nehmen andere Dinge übel, wie Überhitzung, Überladung und Tiefentladung. Daher sollte man NiMH-Akkus nur mit einem intelligenten Ladegerät aufladen, das den Ladestrom automatisch regelt, und sie niemals vollständig entlädt.Auch Lithium-Akkus (Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer) für Digitalkameras, Handys und andere Mobilgeräte sind nicht vom Memory-Effekt betroffen. Auch diese sollte man jedoch vor Überladung und Tiefentladung schützen.
Kühl gelagerte Akkus leben tatsächlich länger. Jede Energiezelle altert mit jedem Ladezyklus, verliert aber auch einfach mit der Zeit an Leistung. Dabei verkürzt sich die Lebensdauer von Batterien und Akkus besonders bei höheren Temperaturen. Lagert ein typischer Notebook-Akku (Lithium-Ionen) bei einer Temperatur von 25 °C, besitzt er nach einem Jahr etwa noch 80% seiner Ausgangsleistung. Im laufenden Betrieb erhitzt sich ein Notebook-Akku sogar auf etwa 45 °C. Wer sein Notebook vorwiegend zu Hause nutzt, sollte daher besser auf Netzbetrieb umschalten und den Akku kühl lagern.
- Akku Dell 312-0567
- Akku Dell 0WR053
- Akku Dell PU563
- Akku Dell 312-0543
- Akku Dell 312-0584
- Akku Dell 451-10516
- Akku Dell FT080
- Akku Dell FT092
- Akku Dell KX117
- Akku Dell NR433
- Akku Dell WW116
- Akku Dell 312-0427
- Akku Dell 312-0428
- Akku Dell 312-0461
- Akku Dell D837N
- Akku Dell H018N
Doch wie kühl sollte es sein? Empfehlenswert sind etwa 15 bis 18 °C. Ein Lithium-Ionen-Akku sollte dabei etwa zu 50 bis 70% geladen sein. Wer seinen Akku für länger einmottet, sollte ihn nach einigen Monaten wieder etwas aufladen und ihn so immer auf mittlerem Niveau halten. Der oft gehörte Tipp, den Akku in den Kühlschrank zu legen, bringt kaum mehr und ist zudem riskant. Es kann sich schädliches Kondenswasser bilden, wenn der Akku nicht mit einer Plastikbox oder -hülle geschützt wird. Ein trockener Keller ist daher der beste Lagerort. Minustemperaturen vertragen die Akkuzellen auf keinen Fall, gleich ob Lithium oder NiMH. Sie verlieren an elektrischer Spannung und können ab einem bestimmten Grenzwert keinen Strom mehr abgeben.
Wahr ist auch, dass Akkus Batterien nicht in jedem Geräten vorzuziehen sind. Überall, wo nur selten und kurzzeitig Energie verbraucht wird, machen NiMH-Akkus meist kaum Sinn. Das ist zum Beispiel bei Fernbedienungen und Uhren der Fall, aber auch in Notfall-Geräten wie Rauchmeldern oder Taschenlampen. Der Grund liegt weniger in der geringeren Spannung. Zwar können Akkus nur 1,2 V, Batterien 1,5 V, liefern. Doch fällt bei Batterien die Spannung schon nach kurzer Zeit auf unter 1,3 V ab, so dass der Spannungsvorteil nur am Beginn besteht. Problematischer ist, dass NiMH-Akkus sich mit der Zeit selbst entladen, etwa fünf bis zehn% schon am ersten Tag nach dem Laden, danach je nach Temperatur bis zu 50% in einem Monat. Allerdings gibt es mittlerweile einige spezielle NiMH-Akkus mit deutlich reduzierter Selbstentladung, sogenannte LSD-NiMH.
Mit seinem neuen Laptop Surface Book wagt sich Microsoft in ein Terrain, das der Konzern bislang immer seinen besten Windows -Kunden, den Laptopherstellern Dell, Lenovo oder Acer überlassen hat: Das Gerät, das am 18. Februar in Deutschland auf den Markt kommt, ist das erste echte Notebook von Microsoft. Nach den Tablet-PCs der Surface-Reihe wagt die Hardware-Abteilung des Riesen aus Seattle den logischen Schritt zum vollwertigen mobilen Arbeits-PC.
Dabei trauen sie sich, ein völlig neues Format zu versuchen. Das "Book" im Namen verdankt das Gerät einem neuartigen runden Lamellen-Scharnier zwischen Gehäusebasis und Deckel, mit dem der Laptop völlig neue Tricks lernt. Vorab sei verraten: Den Microsoft-Ingenieuren ist ein großer Wurf mit nur kleinen Schwächen gelungen.Auf den ersten Blick erinnert das mattgraue Metall des Surface Book an die Konkurrenz-Geräte von Apple. Doch wo Apple einen hauchdünnen Displaydeckel mit einem dickeren Unterteil kombiniert, sind bei Microsoft beide Gerätehälften gleich dick, denn hinter dem Display verbirgt Microsoft fast die komplette Hardware des Geräts und einen kleinen Akku.
Das Surface Book kann als echter Gestaltenwandler die Gehäusebasis samt Scharnier mit einem Knopfdruck abwerfen, der Display-Deckel dient dann als vollwertiger leistungsstarker Tablet-PC.Mit einem 2-in-1 Formfaktor und einer besonders hohen Performance in der 13-Zoll-Ultrabook-Klasse möchte Microsoft neue Kunden gewinnen und Hersteller zur Innovation ermuntern, wie es auch beim Surface-Tablet war.In unserem Test zum Surface Book könnten wir aber zeigen, ob sich das Warten lohnt, denn immerhin ist das Surface Book erst ab Anfang 2016 in Deutschland erhältlich. Hinzu kommt der mutmaßlich recht hohe Preis: In den Vereinigten Staaten kostet die Einstiegsversion ohne dedizierten Grafikchip bereits satte 1.499 US-Dollar. Möchte man mehr Grafik-Power, muss man mindestens 1.899 Dollar ausgeben – nicht zu vergessen die jeweiligen Steuern, abhängig vom Bundesstaat, kommen. Dementsprechend erwarten wir nicht, dass die Version mit dedizierter GPU in Deutschland unter 2000 Euro kostet und damit einen wahrlich stolzen Preis hat. Ist das Surface Book sein Geld überhaupt wert und wie hoch sind die Performance-Unterschiede zu anderen Ultrabooks? Das zeigen wir euch im Folgenden.
Unser erster Eindruck zum Surface Book war mit gemischten Gefühlen behaftet. Auf der einen Seite zeigen sich beinahe perfekte Verarbeitungsqualität und hochwertige Materialien. Aber man sieht ebenfalls auf den ersten Blick, dass das Surface Book anders ist. Durch das auffallende „fulcrum hinge", auf Deutsch „Drehpunktscharnier" wird das Surface Book zu einem vergleichsweise dicken Begleiter, denn mit rund 23 mm an der Rückseite ist es doch weit dicker als andere Ultrabooks. Das spezielle Scharnier bringt aber weitere Verbesserungsmöglichkeiten mit, denn klappt man das Gerät zusammen, kann man von der Seite durch das Gerät durchsehen. Dass dadurch die herausstehenden Tasten der Dock geschützt werden stimmt zwar – die Begründung ist aber aus unserer Sicht fadenscheinig, denn dieses Problem hätte anders gelöst werden können. Warum Microsoft dieses Scharnier entwickelt hat, zeigt sich aber spätestens dann, wenn man zum ersten Mal das Tablet von der Dock löst.
- Akku Dell H028N
- Akku Dell Y596M
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- Akku Dell P866C
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- Akku Dell T561C
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Das Tablet mit seinem 13,5-Zoll-Display ist mit etwa 700 Gramm überraschend leicht und vor allem dünn angesichts der Tatsache, dass hier nicht nur das Display, sondern auch Prozessor, Arbeitsspeicher, SSD und die Lüfter integriert sind. Um aber 700 Gramm an der Dock stabil zu halten und gleichzeitig einen leicht einstellbaren Winkel zu haben, wird aber doch ein spezielles Scharnier benötigt. Berührt man den Touchscreen, kann es natürlich trotzdem zu einem leichten Wippen kommen. Hier ist das Surface Book aber keine Ausnahme, denn das haben wir bisher bei allen Convertibles mit Touchscreen gesehen.
Zum Aufklappen des Surface Books benötigt man meist zwei Hände. Es gibt zwar eine schöne große Aussparung – ähnlich wie bei MacBooks – allerdings werden Tablet und Dock magnetisch zusammengehalten, sodass das Tablet nicht einfach auf dem Dock klappern kann.Wenn Sie diese grundsätzlichen Tipps befolgen, können Sie langfristig auf die Zuverlässigkeit ihrer Akkus setzen.
Mittelmaß erhöht die Lebensdauer moderner Akkus „Immer vollständig auf- und entladen" ist ein falscher Mythos aus den vergangenen Tagen der Nickel-Cadmium-Stromspeicher. Schon seit über 15 Jahren werden Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus für mobile Geräte aller Art verwendet.Zu den Vorteilen dieser Akkus gehören hohe Energiedichte und lange Lebensdauer: Durchschnittlich liefern sie zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen. Sehr hohe und auch sehr niedrige Ladestände belasten die Batterien jedoch sehr stark.
Die optimale Lebensdauer erreichen Akkus, wenn sie im Bereich von 40 bis 70 Prozent ihres Ladezustandes betrieben werden.Überhitzung und Tiefenentladung gefährden Akkus Auch die beste Technik ist physischen Grenzen ausgesetzt. Akkus sind aufgrund ihres komplexen Aufbaus anfällig gegenüber hohen Temperaturen und vollständiger Entladung. Im Regelbetrieb ist das kein Problem: Die Betriebssysteme übernehmen das Batterie-Management.
Hat man es aufgeklappt, ist das 13,5 Zoll-Display ein sofortiger Blickfang. Neben natürlichen, aber dennoch satten Farben und ein einer hohen Helligkeit merkt man sofort, dass es wesentlich höher im Vergleich zu anderen Notebooks ist. Das liegt an dem speziellen 3:2-Format des Displays. Laut Microsoft ist das das optimale Format, um das Surface Book auch als „digitales Clipboard" zu verwenden, da es mehr einem A4-Blatt ähnelt. Anfangs kam uns das im Testbetrieb ungewöhnlich vor; bald zeigte sich jedoch, dass so das Surfen im Web wesentlich bequemer ist, auch das Bearbeiten von Word-Dokumenten profitiert von dem Format. Sieht man aber Filme auf dem Surface Book, zeigen sich die ersten Nachteile, denn unter und über dem Film nehmen zwei schwarze Balken viel Platz ein.
Verwendet man das Surface Book als digitales „Clipboard", kann das Surface Book die Vorzüge des Formats voll ausspielen, vor allem in Verbindung mit dem neuen Surface Pen. Man kann so bequem beispielsweise PDFs im Hochformat mit der vorinstallierten App „Drawboard-PDF" bearbeiten oder über OneNote Notizen aufnehmen. Lange kann man das Tablet allerdings nicht in der Hand halten, da es doch schwer ist und die Akkulaufzeit von ca. 3 Stunden begrenzt ist. Zudem gibt es beim Tablet selbst, abgesehen vom Surface-Connector zum Laden, keine Anschlüsse.
Der neue Surface Pen bringt weitere Vorteile gegenüber den Vorgängern, denn durch neue austauschbare Spitzen bekommt der Surface Pen mehr Widerstand und fühlt sich einem richtigen Kugelschreiber und Blattpapier noch ähnlicher. Durch eine noch höhere Präzision und bessere Druckempfindlichkeit fühlt sich das Schreiben noch natürlicher an. Gleichzeitig kann auch die rückwärtige Taste als Radiergummi verwendet werden. Praktisch ist auch, dass man den Stylus nicht mehr extra verstauen muss, denn durch starke Magneten heftet er sich einfach, aber sicher an den Rand des Surface Books.
Überzeugt haben im Surface Book-Test aber nicht nur die hochwertigen Materialien und das Display, sondern die guten Lautsprecher, die auf der Vorderseite optimal positioniert sind. Auch die Kameras sind sehr gut: Auf der Rückseite unterstützt die 8-MP-Kamera Autofokus und Full-HD Video. Neben der Kamera ist auch noch ein Mikrofon versteckt, wodurch auch Videoaufnahmen z. B. von einer Vorlesung oder einem Vortrag gut aufgenommen werden können, auch wenn die Personen etwas weiter entfernt sind. Auf der Vorderseite zeigt sich eine 5-MP-Kamera mit fixem Focus und eine weitere Infrarotkamera.
„Infrarotkamera + Windows Hello – Der neue Standard für High-End Laptops?â€
Letztere ermöglicht die Unterstützung von Windows Hello – einer simplen Anmeldeoption, bei der das Gesicht gescannt und erkannt wird. Insgesamt betrachtet ist dies sogar eines meiner Lieblingsfeatures des Surface Book und auch des Surface Pro 4. Wird das Surface Book aus dem Stand-by aufgeweckt wird das Gesicht innerhalb von etwa einer Sekunde erkannt und man wird sofort eingeloggt. Ohne zusätzlichen Handgriff – und das auch bei Nacht.
Posted by: akkusmarkt at
08:09 AM
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