March 18, 2017

Akku Dell 083KV

Über den Gear Manager kann die Galaxy Gear auch gesucht werden, wenn der Nutzer sie verlegt hat. Auf Knopfdruck wird der Bildschirm der Uhr aktiviert und ein Signalton abgespielt. Dies funktioniert sinnvollerweise auch, wenn der Ton der Uhr abgestellt ist.Die Kamera mit 8 Megapixeln macht für eine Smartphone-Kamera hervorragende Aufnahmen. Auch beim Hineinzoomen sind bis zu einer 1-zu-1-Betrachtung so gut wie keine Artefakte zu sehen. In den Standardeinstellungen bei guten Lichtverhältnissen sind die Farben naturgetreu, der Kontrast ist gut und der automatische Weißabgleich funktioniert wie gewünscht. Bei Kunstlicht hat die Kamera etwas Schwierigkeiten beim Weißabgleich, mitunter wirken die Aufnahmen auch etwas überbelichtet. Bei kaum vorhandenem Umgebungslicht fehlen naturgemäß die Details, die Aufnahmen sind dennoch recht gut. Im Vergleich zu den Aufnahmen mit dem lichtempfindlicheren Sensor im HTC One schneiden sie allerdings deutlich schlechter ab. Dafür bringt das Nexus 5 aber ein entsprechendes LED-Fotolicht mit. Der Autofokus funktioniert unter fast allen Lichtverhältnissen zuverlässig und zügig. Die Frontkamera für die Videotelefonie hat 1,3 Megapixel.

Der Ein- und Ausschalter hat in unserem Testgerät etwas viel Spiel in der Bewegung nach links und rechts. Wenn das Gerät geschüttelt wird, ist auch ein leichtes Klackern wahrnehmbar. Das melden auch zahlreiche Anwender im Forum der Webseite Xda-Developers. Der Nutzer Dean Saunders hat bereits eine - wenn auch etwas aufwendige - Lösung gefunden. Dabei dürfte aber die Garantie für das Gerät erlöschen. Er entfernte die Rückseite und eine Platine, fixierte den Schalter mit einem Papierschnipsel und hielt alles auf einem Video fest. Statt Papier funktioniere auch ein zugeschnittener Streifen Klebeband, schreibt ein weiterer Nutzer unter dem Youtube-Video.Den Alltagsnutzen der Galaxy Gear einzuschätzen, ist etwas schwierig, er hängt zum einen von der Nutzungssituation ab, zum anderen vom Nutzerprofil des Trägers. Sicherlich ist es unter Umständen praktisch, eine E-Mail während einer Besprechung schnell auf der Smartwatch ablesen zu können. Allerdings gilt dies auch nur für gelegentliche E-Mails oder SMS - bei ständigem E-Mail-Verkehr andauernd auf die Uhr zu schauen, wirkt womöglich genauso unhöflich wie ein Blick aufs Smartphone. Zudem können Nachrichten nicht mit der Uhr beantwortet werden, und sei es nur durch vorgefertigte Kurzantworten wie "OK", "Ja" oder "Nein".

Für Nutzer, die häufig auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ unterwegs sind, eignet sich die Galaxy Gear im aktuellen Zustand wegen fehlender Informationen nicht. Aber auch für andere Vielnutzer, die häufig E-Mails und SMS bekommen, sehen wir den Nutzen nicht zwingend. Zum einen liegt das daran, dass es gerade im Winter mit Mantel und Pullover meist nicht weniger umständlich ist, auf sein Smartphone zu schauen als auf seine Armbanduhr - bis die Uhr am Handgelenk freigelegt ist, haben wir meist auch das Smartphone aus der Tasche gezogen. Zum anderen können mit der Galaxy Gear keinerlei Antworten auf Nachrichten gegeben werden, was den Nutzen stark einschränkt: Im Endeffekt schauen wir doch wieder auf unser Smartphone.

Eine interessante Verwendung haben wir für die Galaxy Gear letztlich aber doch gefunden. Da die Uhr mit ihrem Single-Core-Prozessor mit 800 MHz und einem Arbeitsspeicher von 512 MByte ein echtes Android-System installiert hat, können per Android Debugging Bridge (ADB) Android-Apps im APK-Format installiert werden.Dazu muss in den Einstellungen der Galaxy Gear zunächst das USB-Debugging eingestellt und auf dem PC die Android SDK installiert werden. Anschließend wird die Smartwatch über die Ladestation mit einem PC verbunden. Hat der Rechner die Uhr erkannt, können über die ADB mit Hilfe des Befehls "adb install" Android-Apps im APK-Format aufgespielt werden.Auf diese Weise können wir problemlos kleine Spiele wie Angry Birds auf der Galaxy Gear installieren. Entgegen unserer Vermutung lässt sich Angry Birds auf dem kleinen Bildschirm sogar recht gut spielen. Das Bild sieht zudem dank der anständigen Pixeldichte gut aus. Auch andere Apps wie Musik- oder Videoplayer können samt Medien auf die Smartwatch gespielt werden, auch ein alternativer Launcher ist denkbar.

Lediglich Programme, die eine Internetverbindung benötigen, bringen nicht viel auf der Galaxy Gear: Da sich die Smartwatch ausschließlich über das angeschlossene Smartphone mit dem Internet verbindet und kein eigenes Funkmodul hat, können Apps wie Twitter oder Zattoo keine Daten beziehen.Das Nexus 5 ist über Googles Play Store in den Farben Schwarz oder Weiß erhältlich. Mit 16 GByte Speicher kostet es 350 Euro, für die Variante mit 32 GByte will Google 400 Euro. Dazu kommen noch einmal 10 Euro Versandkosten. Zwischenzeitlich war die Variante mit 16 GByte ausverkauft, sie ist aber wieder verfügbar. Aktuell gibt Google für das weiße Modell eine lange Lieferzeit von zwei bis drei Wochen an. Beim schwarzen Modell sind es sogar vier bis fünf Wochen. Bis Ende November 2013 soll es das Nexus 5 dann auch bei Saturn und Media Markt geben, dort kostet aber die 16-GByte-Ausführung dann 50 Euro mehr, also 400 Euro.

Auf bahnbrechende Hardware hat LG im Nexus 5 verzichtet. Der Prozessor gehört aber beispielsweise zu den gegenwärtig aktuellen, die auch in anderen High-End-Geräten verbaut sind, etwa in dem Xperia Z1 von Sony, das trotzdem etwa 50 Prozent mehr kostet. Im Nexus 5 ist er mit 2,3 GHz etwas höher getaktet als in den Geräten anderer Hersteller. LG hat mit dem Nexus 5 ein Gerät geliefert, das mit aktuellen High-End-Geräten mithalten kann und uns sehr gut gefällt. Das Nexus 5 lässt auch Android 4.4 alias Kitkat gut aussehen, für das ein eigener Test auf Golem.de folgen wird. Es gibt keine Ruckler und das Smartphone ist bis auf den wackeligen Schalter gut verbaut. Nicht nur Googles gewohnt niedrige Preise machen das Nexus 5 zu einem attraktiven Gerät.Die Galaxy Gear kostet momentan im Onlinehandel 250 Euro. Zwei Wochen mit der Smartwatch konnten uns allerdings nicht davon überzeugen, dass der Anschaffungspreis für die Uhr gerechtfertigt ist. Zwar ist sie tadellos verarbeitet, auch die Einrichtung und Verwaltung vom Smartphone aus funktioniert sehr gut.

Zu oft werden wir im Alltag aber darauf hingewiesen, auf unser Smartphone zu schauen, ohne dass uns auf der Uhr wirkliche Inhalte angezeigt werden. Und auch wenn wir E-Mails oder SMS lesen können - zum Beantworten müssen wir das Smartphone dann doch aus der Tasche ziehen. Viele Smartphone-Nutzer tun dies den Tag über sowieso schon sehr oft, und aufgrund der stellenweise uninformativen Benachrichtigungen dürfte die Galaxy Gear daran auch nicht viel ändern.Die Galaxy Gear bringt aber auch für Nutzer, die ihr Smartphone den Tag über meist in der Tasche tragen und nicht ständig draufschauen, eher wenig. Dazu sind viele wichtige Benachrichtigungen entweder unvollständig oder können gar nicht erst angezeigt werden, wie etwa Whatsapp oder Twitter.Das App-Angebot für die Galaxy Gear ist momentan noch überschaubar und vor allem nur in Einzelfällen interessant. Zwar können Nutzer auch normale Android-Apps auf die Galaxy Gear spielen, jedoch dürfte das nicht für jeden verständlich und vor allem praktikabel sein. Zudem ist dank fehlender direkter Internetanbindung auch hier die Auswahl beschränkt.

Die Galaxy Gear ist immer noch mit nur einer Handvoll Samsung-Geräte kompatibel, was den Kundenkreis von vorneherein erheblich einschränkt. Sonys Smartwatch 2 zeigt hier eine weitaus höhere Kompatibilität. Die Akkulaufzeit der Galaxy Gear ist ziemlich gering, auch wenn die Uhr schnell wieder aufgeladen ist. Hat der Nutzer seine Ladestation vergessen, nützt ihm jedes Ladekabel nichts - ein weiteres Teil also, das mitgenommen werden muss und potenziell vergessen werden kann.Insgesamt ist die Galaxy Gear eher eine teure Spielerei als ein sinnvolles technisches Gerät. Samsung zeigt mit ihr zwar, in welche Richtung der Smartwatch-Markt in Zukunft gehen könnte - ein sinnvolles und praktisches Produkt ist die Galaxy Gear aber noch nicht.Samsung hat den Funktionsumfang der Galaxy Gear mit einem Update erweitert. Jetzt kann die Uhr nicht nur Benachrichtigungen von Drittanbieter-Apps wie Whatsapp oder Flipchart anzeigen, sondern auch konkrete Inhalte. So wird beispielsweise bei Gmail und Facebook nicht mehr nur der Eingang einer neuen Nachricht angezeigt, sondern auch deren Inhalt. Zudem können entgangene Anrufe mit einer vorgefertigten Nachricht beantwortet werden

Mit dem iPhone lässt sich über Bluetooth und die App Knock die Sicherheit bei der Benutzung von Macs erhöhen. Das iPhone und dessen Bluetooth-Anbindung arbeiten dabei als Schlüssel. Zur Sicherheit muss aber noch geklopft werden.
Wer seinen Mac automatisch verschließen will, muss nicht zwangsläufig den Sperrbildschirm per Hand aktivieren, sondern kann auch auf Bluetooth-Hardware setzen. Wird die entfernt, wird der Mac automatisch gesperrt. Das funktioniert sowohl mit dedizierten Modulen für den Schlüsselbund als auch mit dem iPhone und der App Knock. Knock prüft ständig, ob eine Bluetooth-Verbindung zum iPhone des Nutzers besteht. Reißt sie ab, weil sich der Anwender von seinem Mac trennt, wird der Rechner automatisch verriegelt. Die App kostet rund 3,60 Euro und kann über den App Store bezogen werden. Nähert sich der Anwender seinem Rechner wieder, wird dieser nicht automatisch wieder entsperrt. Der Anwender muss vielmehr zweimal leicht auf das Telefon klopfen. Das soll die Sicherheit erhöhen.

Knock funktioniert mit Bluetooth 4.0 Low Energy und läuft daher nur mit Macs und iPhones, die diesen Funkstandard beherrschen. Sollte das iPhone verloren gehen oder der Akku leer sein, kann sich der Anwender immer noch mit seinem normalen Passwort am Mac einloggen. Die Anmelderechte können dem Smartphone in der Mac-OS-X-App auch wieder entzogen werden, falls das Telefon gestohlen wird oder verloren geht.Ein ganz ähnliches System hat Atama mit dem Schlüssel Sesame vorgestellt. Allerdings handelt es sich beim Sesame um ein separates Gerät, das per Bluetooth 4.0 Kontakt mit dem Mac aufnimmt. Sesame wird am Körper getragen und sorgt dafür, dass der Rechner verriegelt wird, wenn sich sein Benutzer zusammen mit dem etwa feuerzeuggroßen Stick entfernt. Die Entriegelung findet bei Annäherung automatisch statt, so dass der Anwender nicht ständig sein Passwort eingeben muss. Die Lösung soll rund 40 Euro kosten.

Mit dem Primo 81 bringt MSI ein 8-Zoll-Tablet mit Android 4.2 für 200 Euro auf den Markt, das besonders dünn und leicht ist. Es ist das erste Android-Tablet, das MSI in Deutschland anbietet.
Das Primo 81 ist das erste Android-Tablet, das MSI in Kürze in Deutschland auf den Markt bringt. Es zeichnet sich durch ein niedriges Gewicht und ein dünnes Aluminiumgehäuse aus. Mit einem Gewicht von 330 Gramm unterbietet es Apples iPad Mini um 1 Gramm. Das MSI-Tablet ist 7,8 mm dick, Apples kleines iPad ist mit 7,5 mm noch ein wenig dünner. Ansonsten misst das Primo-81-Gehäuse 200 x 135 mm. Im Primo 81 befindet sich ein IPS-Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 7,85 Zoll und einer Displayauflösung von 1.024 x 768 Pixeln, die auch das iPad Mini der ersten Generation bietet. MSI verspricht für das Display einen Betrachtungswinkel von 178 Grad. Laut Datenblatt ist das Display nicht vor Kratzern geschützt.Das Tablet verwendet den Quad-Core-Prozessor A31s von Allwinner mit vier Cortex-A7-Kernen und einer Taktrate von 1 GHz. Es verfügt über 1 GByte Arbeitsspeicher, 16 GByte Flash-Speicher und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die maximal 32 GByte groß sein dürfen.

Posted by: akkusmarkt at 07:27 AM | No Comments | Add Comment
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