June 13, 2016

Akku ASUS PRO B43AV

Wir raten bei den nun folgenden Tests, wegen der korrekten Spannungsversorgung nur mit dem Original-Netzteil des Notebooks zu arbeiten. Entfernen Sie zunächst den Akku und prüfen Sie die Stromversorgung über das Stromnetz. Gibt es dabei Probleme, könnten korrodierte bzw. verschmutzte Kontakte oder ein defektes Netzteil die Ursache sein. Nachdem Sie die Anschlüsse gesäubert haben, wiederholen Sie den Test. Wenn das Netzteil jetzt funktioniert, prüfen Sie, ob ein Ladevorgang bei ausgeschaltetem Notebook möglich ist. Funktioniert dies, haben Sie ein Problem mit dem Netzteil. Dessen Spannung ist dann zu gering, um während des Notebookbetriebs den Akku zur gleichen Zeit zu laden. Ist in ausgeschaltetem Zustand des Notebooks kein Laden möglich, sind Notebook-Ladelelektronik oder Akku defekt. Besorgen Sie sich einen neuen Akku und testen Sie ihn auf einwandfreie Funktion. Tipp: Beim Onlinekauf haben Sie ein 14-tägiges Rückgaberecht. Sollte der Fehler jedoch an der Ladeelektronik liegen, kommen Sie um den Austausch der Hauptplatine nicht herum. Das kann teuer werden. Bei alten Notebooks mit geringem Restwert lohnt sich das nicht. Sie können das Notebook dann nur noch am Stromnetz betreiben oder müssen ein neues Gerät anschaffen.

3. Problem: Plötzliches Abschalten des Notebooks
Sie arbeiten und plötzlich wird das Display des Notebooks schwarz. Ohne jede Vorwarnung.

Bild zu Eine CPU-Temperatur von 70 Grad Celsius muss noch kein Problem sein.
Eine CPU-Temperatur von 70 Grad Celsius muss noch kein Problem sein. Die Hitzeentwicklung sollte aber kontrolliert werden. © PC-Welt
Lösung: Meistens ist der Notebook-Prozessor überhitzt. Berühren Sie die Unterseite des Geräts mit der Hand und prüfen Sie, ob sie sich zu heiß anfühlt. Falls ja, ist Überhitzung die Ursache. Bei Prozessortemperaturen über 70 Grad Celsius ist ein Abschaltvorgang immer möglich. Mit dem Tool Coretemp lässt sich sicher feststellen, welche Temperaturen Ihr Notebookprozessor erreicht. Überschreiten die Temperaturen der CPU-Kerne eine einstellbare Höchsttemperatur, ist ein automatisches Herunterfahren ursächlich. Bei Temperaturen über 70 Grad Celsius sind Gegenmaßnahmen angesagt. Entfernen Sie gegebenenfalls Staub aus dem CPU-Lüfter und verbessern Sie so dessen Kühlleistung. Mithilfe eines geeigneten Polsteraufsatzes können Sie mit dem Staubsauger auf niedriger Stufe Lüfterausgänge vorsichtig absaugen. Unter Umständen müssen Sie das Notebook-Gehäuse aufschrauben, um mit Wattestäbchen Schmutz und Staub am Lüfter vollständig zu beseitigen.

4. Problem: Das Notebook stürzt plötzlich ab
Ein ähnliches Problem wie unter Punkt 3. Es treten häufig Bluescreens auf oder das Betriebssystem stürzt unerwartet ab. Hierfür ist nicht zwingend die zu hohe CPU-Temperatur verantwortlich, auch andere Ursachen kommen infrage.

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Konstruktionsfehler? Kunden klagen über Probleme mit neuem Modell.
Lösung: Viele Ursachen führen zu Abstürzen oder häufig auftretenden Bluescreens. Das können sowohl fehlerhafte Treiber als auch Hardware-Defekte sein. Auch Festplatten, defekte Speichermodule, überhitzte CPUs oder Grafikprozessoren können ursächlich sein. Hier hilft nur systematisches Vorgehen bei der Fehlersuche. Vielleicht wurden zuvor neue Treiber installiert, die Festplatte ausgetauscht oder Speicherchips gewechselt. Da Bluescreens häufig von defektem Arbeitsspeicher verursacht werden, ist eine Analyse mit dem Windows 7 Tool mdsched.exe sinnvoll, das über "Start" in das Suchfeld eingegeben werden kann. Nachdem der Computer neu gestartet wurde, untersucht das Tool den Arbeitsspeicher auf DOS-Ebene. Wurden Fehler gefunden, werden diese anschließend in der Windows-Taskleiste unten rechts angezeigt. Bei einem Defekt müssen Sie den betreffenden Riegel austauschen. Defekte Festplatten können Sie mit dem Tool Crystaldiskinfo aufspüren. Es arbeitet mit S.M.A.R.T., um die Festplatte in Echtzeit zu analysieren. (Mehr Infos zur Selbstüberwachung unter Punkt .

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Ein neues BIOS hilft bei der Fehlerbehebung. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie es aufspielen müssen, kommen Sie hier jedoch nicht weiter.

Lösung: Die Website des Notebookherstellers bietet das aktuelle BIOS und eine modellabhängige Anleitung zum Aufspielen. Ist keine passende Anleitung verfügbar, ist der Flashvorgang auch per USB-Stick möglich. Voraussetzung: ein bootfähiger Stick. Hierbei hilft das HP USB Stick Storage Tool und das Minimal-DOS win98boot.

Zunächst sind DOS-Tool und Storage-Tool im Administratorenmodus zu starten. Bei "Device" die Option USB-Stick auswählen und bei File-System Fat32. Anschließend muss "QuickFormat" sowie "Create a DOS startup-disk" markiert und im Anschluss im entpackten DOS-Ordner auf "Start" geklickt werden. Nach der Erstellung des bootfähigen Sticks sind das neue BIOS und das Flash-Tool darauf zu kopieren. Jetzt muss noch im Notebook-BIOS die Startreihenfolge für das Booten auf "USB Storage Device" umgestellt werden. Nachdem das Notebook gestartet wurde, erscheint der DOS-Prompt, in den der Name des Flash-Tools eingegeben werden muss, woraufhin der Flash-Vorgang automatisch startet.

6. Problem: Flackern auf dem Notebook-Display
Sowohl LED- als auch LCD-Bildschirme können flackern. Sie müssen nur herausfinden, welches Bauteil hierfür verantwortlich ist.

Bild zu Flimmert der Bildschirm nur leicht, hilft manchmal die Windows-Farbkalibrierung.
Flimmert der Bildschirm nur leicht, hilft manchmal die Windows-Farbkalibrierung für den Bildschirm weiter. © PC-Welt
Lösung: Als Erstes sollten Sie - wie unter Punkt 1 beschrieben - zu Vergleichszwecken einen externen Monitor anschließen. Tritt das Flackern oder Flimmern auch hier auf, liegt wahrscheinlich ein Defekt der Grafikkarte vor. Bei einwandfreiem Bild gestaltet sich die Fehlersuche schwieriger. Hier kann ein Wackelkontakt am Videokabel, das im Scharnier klemmt, die Ursache sein. Klappen Sie das Display auf und zu oder drücken Sie es nach außen und innen. Flackert das Display immer noch, sind Mechanik oder Displaybeleuchtung defekt. Hier kann nur noch der Fachmann helfen.

Manchmal kann auch ein neuer Grafiktreiber Abhilfe schaffen. Überprüfen Sie die korrekte Einstellung der Bildschirmwiederholrate in der Systemsteuerung unter "Anzeige", "Anzeigeneinstellungen ändern", "Erweiterte Einstellungen", "Eigenschaften", "Monitor". Hier sollte ein Wert von 60 Hz eingestellt sein.

Zuletzt sollten Sie die Farbkalibrierung prüfen. Sie finden diese in Windows 7 unter "Systemsteuerung", "Anzeige", "Farbe". Jeder Schritt erklärt sich dabei von selbst. Damit schließen Sie Ursachen wie zu hohe Kontrastwerte für die Flackererscheinungen aus.7. Problem: Auf dem Display sind Streifen sichtbar
Bild zu Auch bei temporärem Verschwinden der Streifen auf dem Display ist das Problem nicht behoben
Auch bei temporärem Verschwinden der Streifen auf dem Display ist das Problem nicht behoben: Hier liegt ein Grafikkarten-Defekt vor. © PC-Welt
Ein häufig auftretender Defekt sind vertikale Streifen auf dem Notebook-Display. Manchmal treten sie gelegentlich auf, manchmal werden sie aber auch zum Dauerzustand. Die starke Beanspruchung der Grafikkarte kann zu Defekten führen.

Vom Macbook Pro will sich das Surface Book auch durch seine Grafikleistung absetzen. Während es bei Apple das 13-Zoll-Modell nur mit der im Prozessor integrierten GPU Iris 6100 gibt, bietet Microsoft vom Surface Book auch Varianten mit einer dedizierten Nvidia-Grafikkarte an. Die GPU sitzt im Tastatur-Gehäuse, mit eigenem 1 GB großen GDDR5-Speicher und einem Lüfter.

Wenn eine Software aktiv ist, die die Nvidia-GPU nutzt, lässt sich der Bildschirm nicht aus der Tastatur entfernen: Sie müssen erst das Programm schließen. Im abgekoppelten Zustand übernimmt dann die im Prozessor integrierte GPU Intel HD Graphics 520 die Grafikausgabe.Microsoft verschweigt den genauen Modellnamen der GPU. Die technischen Daten der Surface-Grafik liegen aber sehr nahe an der Geforce 940M: Sie besitzt den GM108-Chip aus Nvidias Maxwell-Generation, arbeitet mit 384 Shadereinheiten und acht ROPs. Der 1 GB große GDDR5-Speicher von Samsung ist über eine 64-Bit-Leitung angeschlossen.

In den 3D-Benchmarks ist das Surface Book je nach Test 37 bis 90 Prozent schneller als die Iris 6100 im Macbook Pro. Das bringt Vorteile bei Multimedia-Programmen, die die GPU nutzen – etwa bei der Bild- oder Videobearbeitung. Das Surface Book ist mit der stärkeren Grafik auch etwas spieletauglicher als das Macbook Pro – ein Gaming-Notebook ist es aber nicht. Grafisch anspruchsvolle, aber nicht mehr ganz aktuelle Spiele laufen in Full-HD-Auflösung in mittlerer Detailstufe noch flüssig – bei Battlefield 4 erzielt das Surface Book beispielsweise 41 Bilder pro Sekunde. Für hohe Details müssen Sie aber die Auflösung reduzieren. Doch auch in Spielen hat das Surface Book einen klaren Vorsprung vor dem Macbook Pro 13.

Im Notebook-Modus mit aktivierter Nvidia-GPU ist das Surface Book 55 bis 92 Prozent besser als im Tablet-Modus mit der Intel-GPU. Als Tablet liegt die 3D-Leistung des Surface rund 25 Prozent unter der Iris 6100 im Macbook Pro.In den System-Tests gibt es dagegen keinen Unterschied zwischen Surface Book und Macbook Pro 13. In vielen Einzeltests hat das Apple-Notebook sogar einen Vorsprung. Das liegt am Prozessor: Denn im Surface Book sitzt zwar eine CPU aus der aktuellen Skylake-Generation von Intel, während das Macbook noch mit einer Broadwell-CPU arbeitet: Im Fall der Testgeräte duelliert sich der Core i7-6600 im Surface mit dem Core i5-5257 im Macbook Pro. Allerdings ist der Core i7 grundsätzlich sparsamer – seine maximale Leistungsaufnahme in der Praxis gibt Intel mit 15 Watt an, während der Core i5 im Macbook 28 Watt verbrauchen darf. Deshalb hat er auch einen höheren Basistakt von 2,7 GHz. Der Core i7 kann allerdings im Turbo-Modus höher drehen – auf bis zu 3,4 GHz gegenüber maximal 3,1 GHz beim Core i5.

Doch oft kann das Surface aufgrund des flachen Gehäuses den Turbo Boost nicht anwerfen: Bei fast allen Benchmarks, die eine hohe CPU-Belastung haben, liegt das Macbook gleichauf oder schneidet etwas besser ab.Das eigentliche Highlight des Surface Book ist der Bildschirm: Das 13,5 Zoll große Display zeigt 3000 x 2000 Bildpunkte. Wie die Surface-Tablets hat das Surface Book ein Seitenverhältnis von 3:2. Die sehr hohe Punktedichte von 267 ppi sorgt für eine sehr scharfe Darstellung – auch wenn Sie die Skalierung nutzen: Ab Werk vergrößert Microsoft die Darstellung auf 200 Prozent.

Auch bei den klassischen Notebook-Eingabegeräten gibt sich das Surface Book keine Blöße: Seine Tastatur ist top: Sie bietet einen klaren Anschlag, ist trotzdem noch leise und hat einen ausreichenden Hub. Die Tasten liegen im Standard-Layout. Einzig zwei Cursor-Tasten sind verkleinert, außerdem ist der Cursorblock nicht abgesetzt, was es Blindschreibern etwas schwerer macht. Ansonsten liegen die Tasten im üblichen 19-Millimeter-Raster. Für einen Ziffernblock ist beim Surface Book wie bei den meisten kleinen Notebooks kein Platz.

Die Tastatur besitzt eine Hintergrundbeleuchtung: Die sollten Sie aber wirklich nur bei schlechten Lichtverhältnissen einschalten. Denn sie scheint sehr intensiv durch die Tastenbeschriftung, was diese bei hellem Umgebungslicht schwer lesbar macht. Sie können die Beleuchtung per Funktionstaste ausschalten oder ihre Helligkeit reduzieren.

Das Touchpad ist ähnlich hochwertig: Es löst auf der ganzen Fläche einen Mausklick aus, im unteren Bereich allerdings mit weniger Kraftaufwand als oben. Rechts auf der Touch-Fläche oder mit zwei Finger führen Sie einen Rechtsklick aus. Der Druckpunkt ist klar, der Klick deutlich hörbar. Zoom- und Scrollgesten setzt das Surface Book sehr schnell für Windows-Verhältnisse um. Das große Touchpad lässt dafür auch ausreichend Platz.

Neben der Frontkamera des Surface Book sitzt ein Infrarot-Sensor zur Tiefenerkennung. Die nutzt das Surface Book für Windows Hello: Sie können sich per Gesichtserkennung bei Windows 10 anmelden. Das funktioniert schnell und zuverlässig, auch unter wechselnden Lichtverhältnissen.In Deutschland bietet Microsoft das Surface Book in vier Varianten an: Als Prozessor mit Core i5 oder Core i7, mit 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher und mit 128, 256 oder 512 GB SSD. Nur das günstigste Modell für 1649 Euro mit Core i5, 8 GB RAM und 128 GB SSD verzichtet auf die Nvidia-GPU.

Posted by: akkusmarkt at 03:06 AM | No Comments | Add Comment
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