June 11, 2016
Auch das Tablet hat auf der Unterseite eine Connect-Buchse: Sie können es also auch im ungedockten Zustand aufladen. Der Akku im Tablet fasst 18 Wattstunden. Ein weiterer Akku mit 51 Wattstunden sitzt in der Tastatur. Im Notebook-Modus entlädt das Surface Book gleichmäßig beide Akkus. Das Aufladen dauert 2:20 Stunden für beide Akkus.
Im Surface Book sitzen zwei Lüfter: Der im Tablet kühlt den Prozessor, der in der Tastatur die Nvidia-GPU. Im Alltags-Betrieb bleiben beide fast immer lautlos. Selbst unter Last wird das Surface Book nie störend laut. Außerdem erwärmt es sich auf der Ober- und Unterseite kaum. Die heißeste Stelle ist auf der Display-Rückseite – aber auch da wird es mit rund 44 Grad höchstens handwarm.
Obwohl das Surface Book schon seit November in den USA erhältlich ist, begegneten uns im Test immer wieder kleine Ungereimtheiten: Mehrmals beispielsweise schaltete sich der Bildschirm des Surface Book beim Aufwachen aus dem Ruhemodus nicht mehr an. Erst ein harter Neustart erweckt das Notebook wieder zum Leben.Ein im Internet diskutiertes Problem trat bei unserem Testgerät nicht auf: Im Standby verbrauchte das Surface Book nicht übermäßig viel Strom, sondern begnügte sich mit rund zwei Watt, im Ruhemodus lag es bei 0,5 Watt.
Das Surface Book ist ab dem 18. Februar 2016 in Deutschland zu Preisen von 1.649 Euro bis 2.919 Euro erhältlich. Wir haben bereits das Top-Modell erhalten. In einem ersten Hands-On-Video stellen wir Ihnen das neuartige Microsoft-Gerät vor. Konkret handelt es sich dabei um das Surface Book mit 512 GB SDD, Intel Core i7 der 6. Generation, 16 GB Arbeitsspeicher und einer diskreten Nvidia-GPU. Das Surface Book besitzt einen 13,5 Zoll großen Pixelsense-Touchscreen mit einer Auflösung von 3000 x 2000 Pixeln (267 Pixeln). Beim ersten Ausprobieren fallen vor allem die hervorragende Verarbeitung des Gehäuses mit Magnesiumlegierung und das sehr gute Display auf. Weitere erste Eindrücke finden Sie im folgenden Hands-On-Video. Aktuell testen wir das Surface Book ausgiebig im Testcenter. Den vollständigen Test lesen Sie Anfang nächster Woche auf pcwelt.de.
In den USA ist das Surface Book bereits seit Ende 2015 erhältlich. Unsere Kollegen von der Schwesterpublikation PC-WORLD konnten schon damals das Gerät testen. Hier der Testbericht:Microsoft hat gelogen. Das Surface Book ist nicht nur doppelt so schnell wie ein MacBook Pro. Sondern sogar deutlich schneller.Microsoft hat kürzlich mit dem Surface Book ein erstes eigenes Laptop präsentiert. Der Clou: Einige Modelle des Surface Book besitzen neben der in der CPU integrierten GPU auch eine in die Tastatur eingebaute diskrete Nvidia-GPU. Diese wurde von Nvidia speziell für das Surface Book entwickelt.Was aber ist zu tun, damit die teuren Energielieferanten länger leben? "Da gibt es so viele Meinungen wie Experten", fasst Böttcher-Tiedemann zusammen. Kälte kann die Leistung des Akkus senken. Die Lebensdauer des Akkus werde dadurch aber nicht beeinträchtigt. Hitze dagegen schadet jedem Akku, erklärt die Warentesterin. "Ein Handschuhfach im Auto ist im Sommer kein geeigneter Aufbewahrungsort." Und wer sein Notebook überwiegend am Netzteil betreibt, sollte den Akku herausnehmen.
Auch VDE-Experte Ripperger warnt vor Hitze, geht aber im Übrigen davon aus, dass das Batteriemanagement moderner Geräte so ausgereift ist, dass es die maximale Lebensdauer garantiere. Auch schade es nicht, Akkus, die nicht ganz leer sind, ans Netz zu hängen, erklärt Christiane Böttcher-Tiedemann. "Diese Probleme, bekannt als Memory-Effekt, gab es früher bei Nickel-Cadmium-Akkus. Aber die sind inzwischen mit wenigen Ausnahmen EU-weit verboten."Gerüchte über solche Fälle gab es genug in den letzten Jahren, jetzt gibt es einen amtlich bestätigten Fall: In Kanada kam ein Mann durch einen brennenden Laptop ums Leben. Weitere Wohnungsbrände sollen durch überhitzte Akku-Packs verursacht worden sein.
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Kanadische Medien berichten über das Ergebnis einer Untersuchung durch den gerichtsmedizinischen Dienst der kanadischen Provinz British Columbia, der in den letzten Monaten mehrere Brand- und einen Todesfall untersucht hatte, die angeblich auf Brände durch Akku-betriebene Geräte zurückgingen. Der Coroners Service ist eine vom Gesetzgeber beauftragte Behörde, die alle ungeklärten, unnatürlichen und unerwarteten Todesfälle untersucht. Die Ergebnisse sind Stoff für Schlagzeilen: Sie liefern eine amtliche Bestätigung für einen Todesfall durch einen brennenden Laptop-Akku sowie die Bestätigung mehrerer weiterer Wohnungsbrände durch solche Zwischenfälle.
Dadurch sei das Surface Book doppelt so schnell wie ein vergleichbares 13-Zoll-MacBook Pro tönte Microsoft bei der Präsentation des Geräts. Stimmt das? Das haben unsere US-Kollegen von PC-WORLD nun getestet. Das Ergebnis. Microsoft hat gelogen. Das Surface Book ist je nach Einsatzgebiet sogar deutlich noch schneller. Aber der Reihe nach.Konkret traten im Vergleichstest unserer Kollegen folgende Geräte gegeneinander an:* ein Retina MacBook Pro 13 mit Intel Broadwell Core i5-5752U, Iris 6100 Grafik, 8 GB Speicher, PCIe SSD und aktueller El-Capitan-Version von MacOS X
* ein Surface Book mit Intel Skylake Core i5-6300U, diskrete Nvidia-GPU, 8 GB Speicher, PCIe SSD und aktueller Windows-10-Version.In beiden Fällen hatte hier also das MacBook Pro 13 die Nase einen Hauch vor dem Surface Book.Allerdings: Im MacBook Pro 13 steckt eine Dual-Core 28-Watt-CPU mit 2,7 GHz (3,1 GHz mit TurboBoost). Die Skylake-CPU im Surface Book ist dagegen eine 15-Watt-CPU mit 2,4 GHz (3 GHz mit TurboBoost). Die modernere und niedriger getaktete CPU im Surface Book schafft also bei deutlich geringerem Energieverbrauch eine vergleichbare Leistung wie die höher getaktete CPU im MacBook Pro 13.
Der Skylake-Prozessor spielt in diesen CPU-Benchmarks seine Stärke aus. Hinzu kommt beim Surface Book eine geringere Hitzeentwicklung. Unterm Strich liegt die CPU-Performance auf dem gleichen Niveau und es gibt einen Gleichstand.Hat dann Microsoft doch gelogen, was die Leistung des Surface Book im Vergleich zum MacBook Pro 13 angeht?Nein - denn bisher hat bei den Tests die in der Tastatur eingebaute Nvidia-GPU noch nicht zeigen dürfen, was sie kann. Unsere PC-WORLD-Kollegen haben die beiden Modelle noch mittels einiger GPU-Benchmarks getestet. Hier die Ergebnisse (höherer = besser Wert).Bei allen Tests, in denen die GPU stärker belastet wird, schnitt das Surface Book deutlich besser als das MacBook Pro 13 ab. Hier zeigt sich, dass die GPU in der Tastatur für einen deutlichen Leistungsschub sorgt, von dem nicht nur Spiele, sondern auch andere Multimedia- und Profi-Applikationen profitieren.
Die Akkulaufzeit der beiden Modelle haben unsere Kollegen ebenfalls getestet. Im Surface Book steckt ein 68-Wattstunden-Akku und im MacBook Pro 13 ein um zehn Prozent größer Akku mit 75 Watt-Stunden. Für den Test wurden beide Displays auf 260 Nit Helligkeit kalibriert und die automatische Verringerung der Bildschirmhelligkeit sowie WLAN abgeschaltet. Dann lief jeweils in einer Schleife der gleiche 4K-Film auf den Geräten.
Das Zwischenergebnis: Nach acht Stunden meldete das MacBook Pro 13 eine Rest-Akkukapazität von 19 Prozent (etwa 2 Stunden). Das Surface Book meldete eine Rest-Akkukapazität von 29 Prozent und eine geschätzte Rest-Akkulaufzeit von etwa 2:26 Stunden. Den 8-Stunden-Test werteten die Kollegen mit einem Gleichstand, obwohl das Surface Book im Gegensatz zum Konkurrenten über einen Touch-Bildschirm verfügt, der für einen erhöhten Energieverbrauch von etwa 10 Prozent sorgt.
Beide Geräte liefen noch über Nacht und es wurde dann die Gesamtlaufzeit gemessen. Das MacBook Pro 13 spielte das 4K-Video insgesamt 581 Minuten ab, ehe der Akku leer war und das Gerät sich abschaltete. Das Surface Book schaltete sich nach 637 Minuten ab. Mit einer Gesamtlaufzeit von 10 Stunden und 37 Minuten konnte damit das Surface Book den Akku-Laufzeittest klar für sich entscheiden. Trotz kleinerem Akku bleib das Gerät fast eine Stunde länger als der Konkurrent eingeschaltet.
Unsere Kollegen räumen ein, dass bei dem Test nicht zwei preislich identische Notebooks verglichen wurden, sondern ein Modell des Surface Book, welches mit 1.699 US-Dollar deutlich teurer als das für 1.299 US-Dollar erhältliche MacBook Pro 13 ist. Allerdings wird darauf verwiesen, dass Microsoft es geschafft habe, ein 13-Zoll-Laptop mit diskreter GPU auf den Markt zu bringen, während alle anderen Hersteller - inklusive Apple - dies bisher nicht wollten oder konnten. Diese Innovation hat dann ihren Preis. Und angesichts der deutlich höheren Leistung lohne sich der Aufpreis auch.
US-Kollege Devindra Hardawar hat sich Microsofts Tablet/Laptop-Hybriden Surface Pro 4 vorgenommen. Und er ist begeistert: "Sieht so aus, als ob Microsoft mit Laser-Fokus unsere Probleme mit dem Surface Pro 3 ausgebessert hat." Gerade am zuvor etwas murksigen Type Cover merke man, dass Microsoft aus einem interessanten Konzept endlich ein gutes Produkt gemacht hat. Da wären nur noch die durchschnittliche Akkulaufzeit und dass man das Type Cover extra erwerben muss. Aber sonst: wenig zu meckern: "Kaum vorstellbar, dass die Surface-Pro-Reihe noch besser werden könnte."
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Devindras Urteil: 86 von 100 Punkten. Gut gefallen hat ihm die gute Nutzbarkeit sowohl als Tablet als auch als Laptop, das deutlich bessere Type Cover und der Surface Stift und das noch immer, für einen Ultraportable sehr dünne, leichte Design. Nicht so gut sei die verbesserte, aber noch immer nur durchschnittliche Akkulaufzeit (mit dem MacBook Air hält das nicht mit) und der Aufpreis von 150 Euro für ein Type Cover.
Das Surface Pro 4 verbessert, was am Vorgänger schon gut war und behebt das größte Problem: das labbrige Type Cover des Surface Pro 3. Als Hybrid-Tablet funktioniert es bei praktisch jeder Anwendung, es ist leicht wie ein Tablet und produktiv wie ein Laptop. Jetzt müsste nur noch die Akkulaufzeit stimmen.
Äußerlich ist das Surface Pro 4 kaum vom Surface Pro 3 unterscheidbar. Kein Problem: Schon Version 3 war meisterhafte Ingenieurskunst, meint Devindra. Das Gehäuse ist ähnlich groß (9,1 mm beim Pro 3, 8,45 mm beim Pro 4) und mit etwa 800 Gramm auch ähnlich schwer (Das Einsteiger-Modell mit Core M3 wiegt 766 Gramm). Die alte und neue Version sind aus Magnesium mit einem justierbaren Kickstand, der eine Neigung von bis zu 150 Grad ermöglicht. Das ist natürlich alles noch recht "dick" für ein Laptop, aber dafür gibt es eben fast Desktop- statt langsame Mobile-Prozessor-Leistung.
Wenn man genau hinschaut, bemerkt man aber: Das Surface Pro 4 hat mit 12,3 Zoll Diagonale einen etwas größeren Bildschirm - dafür ist der Rand etwas schmaler und es gibt dort keinen kapazitiven Button mehr. Die Lautstärke-Wippe wurde von der linken Seite an die Oberseite verlegt, direkt neben den An/Aus-Knopf. Seltsam nur, dass die Wippe invertiert funktioniert: links wird es lauter, rechts leiser.
Leider hat Microsoft keine neuen Ports hinzugefügt: Es gibt nur einen für USB 3.0 und einen Mini DisplayPort. Wer viel Peripherie mit sich herum schleppt, braucht ein Dock. Unterm Kickstand gibt es nach wie vor einen microSD-Schacht für bis zu 128 GB Extraspeicher. Und Microsoft zwängt den Käufern immer noch einen proprietären Netzstecker auf. Aber vielleicht sind die USB- und Kabelprobleme ja ab nächstem Jahr mit einem USB-Type-C-Port gegessen. Schön: Noch immer bietet das Surface Pro 4 einen USB-Port extra zum Aufladen weiterer Geräte an.
Das Surface Pro 4 hat eine neue, vorderseitige 5-MP-Kamera, die mit Windows Hello zusammen funktioniert zur biometrischen Authentifizierung. Aktuellen Demos zufolge dauert das ein paar Sekunden. Auf der Rückseite gibt es noch eine 8-MP-Kamera, die auch 1080p-Videos schießt.Alleine in den letzten zwei Jahren kam es auf Flügen sechs Mal zu einem Fehlverhalten der Akkus in derartigen Geräten. Hier halfen nur noch die Feuerlöscher der Flugbegleiter. Vor ein paar Jahren rief der größte Computerhersteller Dell 4,1 Millionen Laptops zurück. Der Grund war ein Fabrikationsfehler vom Lieferanten Sony. Es bestand die Gefahr, dass die eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus überhitzen und in Brand geraten.
Sind Lithium-Ionen-Akkus gefährlich?
Auf jeden Fall raten Experten zu einem achtsamen Umgang mit derartigen Stromspeichern und vor allem auch Billig-Akkus. Allerdings hält sich die Auswirkung in Grenzen.
So jedenfalls beurteilt es ein Mitarbeiter aus dem Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschungscenter in Baden-Württemberg. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Handy-Akku Feuer fängt, sei sehr gering. Sollte es dennoch einmal zu einer derartigen Situation kommen, entspricht die Explosion in Verbindung mit der daraus folgenden Wucht, nicht wesentlich mehr als ein kleiner Silvesterknaller.
Was macht die Akkus so sicher?
Im Regelfall sind die Akkus mit einer Sollbruchstelle ausgerüstet. Sollte hier einmal die Temperatur im Inneren des Akkus zu hoch werden, sorgt die Sollbruchstelle für ein Aufreißen des Akkus, bevor dieser explodieren kann. Daher ist eine Explosion bei Akkus mit einer Sollbruchstelle unwahrscheinlich. Dennoch können auch ohne Explosion Gase oder Flüssigkeiten aus dem Akku treten und Feuer fangen oder ätzend wirken.
Sollte man bei den Akkus dennoch Vorsicht walten lassen?
Nach dem Motto: "Vorbeugen ist besser als heilen" sollte man mit Lithium-Ionen-Akkus auf jeden Fall sorgsam umgehen. Begründet wird die Tatsache dadurch, dass die Hersteller gewillt sind, auf immer kleinerem Raum so viel Energie, wie möglich zu speichern. Damit sich die geballte Energie nicht unliebsam entfalten kann, werden von den Herstellern unterschiedliche Schutzmechanismen in den Akku eingebaut. Damit hier die Funktion nicht ausgehebelt wird, ist es ratsam, einige Regeln beim Gebrauch der Akkus zu befolgen.
Posted by: akkusmarkt at
04:38 AM
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