January 02, 2017

Akku Asus K50IE

Gespeichert wird das Bildmaterial auf der eingesteckten MicroSD-Karte. Die Optik mit einer Anfangsblendenöffnung von f/2 und mit einem diagonalen Bildwinkel von 220 Grad ist so stark gewölbt, dass sie aus dem Gehäuse wie ein Tropfen herausragt. Damit sie nicht beschädigt wird, liefert der chinesische Hersteller ein Schutzgehäuse mit, das bis 30 Meter Tauchtiefe wasserdicht sein soll. Außerdem werden eine Klemme für den Fahrrad- oder Motorradlenker und eine Saugnapfhalterung mitgeliefert.Die Amkov-Kamera ähnelt optisch und auch von den Funktionen her der Kodak Pixpro SP360 für etwa 320 Euro, wobei das Kodak-Modell auch in einer 4K-Variante für ungefähr 500 Euro Marktpreis erhältlich ist.Die Kameras werden sowohl von Kodak als auch von Amkov als 360-Grad-Modelle bezeichnet, auch wenn dieses Versprechen nicht gehalten werden kann. Sie können keine Rundumsicht abbilden wie beispielsweise die Ballkamera von Panono, die gleich 36 Kameras beherbergt. Dafür ist sie recht groß.

Im Gegensatz dazu bilden die beiden Actionkameras nur eine Halbkugel ab. Kugelförmige Aufnahmen gelingen aber auch mit der kleinen Samsung Gear 360, die zwei Kameras beinhaltet, die Rücken an Rücken in einem Gehäuse vereint sind.Die Amkov AMK100S soll 130 US-Dollar kosten. Der chinesische Händler Gearbest liefert die Panorama-Actionkamera auch nach Deutschland. Käufer sollten beachten, dass hier noch Zollgebühren und die 19-prozentige Einfuhrumsatzsteuer dazukommen. Insgesamt könnte so ein Preis von etwa 150 Euro zustande kommen, wie Digitaleyes vorrechnet.Eine Digitalkamera in die Luft zu werfen, gehört nicht unbedingt zu den normalen Einsatzszenarien. Bei der Panoramakamera Panono schon. Wir haben sie getestet - und dabei das Interesse unserer Mitmenschen erregt. Ein runde Sache, diese Panono: eine Kamera, die mit einmaligem Auslösen ein sphärisches Panorama aufnimmt. Entwickelt wurde sie von dem Berliner Unternehmen Panono. Vor einiger Zeit hat Entwickler Jonas Pfeil uns anhand des Prototyps die Kamera erklärt. Jetzt haben wir sie getestet.

Für eine Kamera sieht Panono recht ungewöhnlich aus: eine 11 Zentimeter große Kugel aus einem durchsichtigen Kunststoff. Wer damit unterwegs ist, erregt schnell die Aufmerksamkeit seiner Umgebung. Dazu muss der Fotograf die Kamera nicht einmal auf die eigenwillige Art und Weise durch Werfen auslösen. Schon das ungewöhnliche Aussehen erweckt das Interesse.Die Kugel ist gegliedert durch grüne Bänder, die sich an zwei gegenüberliegenden Polen treffen. In jedem der drei Sektoren gibt es zwölf Vertiefungen, in denen eine kleine Kamera sitzt - insgesamt also 36. Sie haben jeweils ein Fixfokus-Objektiv und einen kleinen Sensor mit einer Auflösung von 3 Megapixeln. An dem einen der beiden Pole befindet sich der Einschaltknopf, der auch als Auslöser dient. Umgeben ist er von einer dreiteiligen Leuchtdiode für Statusmeldungen: Leuchtet sie bläulich, ist alles in Ordnung. Ist der Akku leer, der interne Speicher voll - die 16 GByte reichen für etwa 600 Panoramen - oder stimmt etwas mit der Aufnahme nicht, schaltet einer der Sektoren auf Rot. Allerdings ist gerade das blaue Leuchten bei hellem Licht nur schwer zu erkennen.

Am gegenüberliegenden Pol verbirgt sich der Anschluss für einen Stativ-Adapter und einen Selfiestick. Außerdem ist dort auch der Micro-USB-Anschluss untergebracht, über den die Kamera geladen wird. Später soll sie darüber auch an einen Computer angeschlossen werden.Die Handhabung der Panono ist recht einfach: Einmal auslösen, das war's. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Die Einfachste ist, den Auslöser zu drücken. Es gibt eine kurze Verzögerung, die gerade ausreicht, um die Panono hochzuhalten. Am bekanntesten ist wohl die Möglichkeit, die Kamera in die Luft zu werfen. Dabei erfasst ein Sensor die Anfangsgeschwindigkeit, mit der die Kamera geworfen wird. Eine Software errechnet, wann die Kamera den höchsten Punkt erreicht, und löst dann aus.Panono weist jedoch darauf hin, dass diese Auslösemethode nur für tagsüber geeignet ist. Bei den längeren Belichtungszeiten am Abend wird das Panorama verwackelt. Auch sollte die Kugel beim Wurf möglichst wenig rollen, da auch das zu Verwacklungen führt. Schließlich: Das Gehäuse macht zwar einen robusten Eindruck. Aber der Fotograf sollte es dennoch wieder auffangen und verhindern, dass die Kamera auf den Boden aufschlägt. Bei einem Gewicht von 480 Gramm empfiehlt es sich, am unteren Ende des von Panono vorgeschlagenen Bereichs von 1,5 bis 4 Metern Wurfhöhe zu bleiben.

Zum Lieferumfang gehören schließlich noch ein etwa 40 Zentimeter langer Selfiestick und ein Stativ-Adapter. Der Stick hat einen Micro-USB-Anschluss, über den eine Verbindung zur Kamera hergestellt wird, und einen Auslöser - so kann der Fotograf seinen Arm verlängern. Der etwa 10 Zentimeter lange Stativ-Adapter hat auf der Unterseite ein 1/4-Zoll-Standardgewinde und auf der anderen einen Anschluss für die Kamera. Ausgelöst wird dann über eine App - auf diese Art haben wir hauptsächlich fotografiert.Wir haben etwa die Ballkamera auf ein Stativ montiert und über das Balkongeländer gehalten. Selfiestick oder Adapter sollten allerdings richtig eingerastet sein, sonst besteht Absturzgefahr. Mit einer herkömmlichen Digitalkamera mit Panorama-Ausrüstung lässt sich das nicht umsetzen.
Bei der Bedienung ist die Panono jedenfalls klar im Vorteil gegenüber einer Panorama-Aufnahme mit einer normalen Digitalkamera auf einem Stativ mit einem Panoramakopf. Der Panoramakopf gleicht Parallaxenfehler im Nahbereich bis etwa 5 Meter aus.

Der Aufbau nimmt eine Weile in Anspruch: Der Panoramakopf wird zusammengebaut und an die Kamera geschraubt. Die Kamera muss dabei so montiert werden, dass sich die Eintrittspupille - oft nicht ganz richtig als Nodalpunkt bezeichnet - über dem Stativgewinde, also dem Drehpunkt befindet. Anschließend wird der Kopf mit Kamera auf das Stativ gesetzt und mit Hilfe einer Libelle ausgerichtet.Dann geht es an die Belichtung: Alle Automatikfunktionen der Kamera werden ausgestellt. Belichtung, Weißabgleich und Fokus werden per Hand eingestellt. Allerdings: Wird im RAW-Format fotografiert, lässt sich der Weißabgleich im Nachhinein anpassen, die Belichtung in gewissen Grenzen auch. Der Fokus kann bei einem Fisheye-Objektiv vernachlässigt werden, da dieses Objektiv einen sehr großen Tiefenschärfebereich hat.

Schließlich werden die Einzelbilder gemacht - einmal rund herum, einen Gegenschuss in den Himmel und einen auf den Boden. Das dauert inklusive Abbau gut 10 Minuten. Ein 360-Grad-Panorama ohne Fisheye-Objektiv erfordert ein mehrreihiges Panorama. Je nach eingesetzter Brennweite kann das auch einmal eine halbe Stunde dauern - oder auch mehrere Stunden bei einem Projekt wie dem 26-Gigapixel-Panorama von Paris.Das geht mit der Panono auf jeden Fall schneller. Schließlich war genau das auch Pfeils Absicht: Die Idee, eine Kamera zu entwickeln, die schnell und unkompliziert ein sphärisches Panorama aufnimmt, kam ihm 2007 auf einer Reise in die Südsee. Seine Mitreisenden reagierten auf seine Vorliebe für Panoramen zunehmend ungeduldiger. Die Idee führte Pfeil in seiner Diplomarbeit aus, entwickelte einen Prototyp und schließlich das Serienprodukt.

Ist das Panorama aufgenommen, geht es an die Montage, das Stitching. Das erfordert einigen Aufwand: Zunächst muss ein Smartphone oder ein Tablet, auf dem die Panono-App installiert ist, per WLAN mit der Kamera verbunden werden - falls die nicht schon besteht, weil die Kamera per App ausgelöst wurde. Dann werden die Bilder auf das Mobilgerät übertragen.Der Fotograf kann sich darauf eine Vorschau seines Panoramas anschauen. Die besteht aus den am richtigen Ort platzierten Bildern, die aber noch nicht richtig montiert sind. Die Übergänge stimmen also noch nicht. Das Stitching ist eine aufwendige Operation, die die Kamera oder das Mobilgerät überfordern würde. Das wird deshalb auf einem leistungsfähigen Rechner im Internet gemacht.

Um die Bilder auf den Server von Panono zu übertragen, muss erst die Verbindung zum kameraeigenen WLAN getrennt und das Mobilgerät wieder mit dem heimischen WLAN verbunden werden. Dieses Wechseln ist etwas umständlich. Die 36 Bilder werden über das Internet auf den Cloud-Server übertragen und dort montiert. Das dauert etwa zehn Minuten. Dann ist das Panorama fertig.Das Stitching, also die Montage, der Einzelbilder ist recht ordentlich und meist fehlerfrei. Da nur einmal ausgelöst wird, gibt es keine Geisterbilder - das sind Personen, die mehrfach in einem Panorama auftauchen, weil sie von einer Einzelaufnahme zur nächsten durch das Bild gelaufen sind.Allerdings zeigen die Panoramen zuweilen die typischen Parallaxenfehler im Nahbereich: Die Montage stimmt nicht ganz, Kanten weisen Knicke auf. Das tritt vor allem bei stark geometrischen Mustern auf, wie etwa auf einer Fachwerkbrücke mit einem Boden aus Holzbohlen. In dieser für Panoramen extremen Aufnahmesituation haben wir die Panono an ihre Grenzen gebracht. Allerdings ist auch in der herkömmlichen Panoramafotografie nicht garantiert, dass der Einsatz eines Panoramakopfes diese Fehler vermeidet. Sie lassen sich bei der Montage - wenn auch mit viel Mühe - korrigieren.http://www.powerakkus.com/lenovo.html

Der Nachteil im Vergleich zu einem mit einer DSLR aufgenommenen Panorama: Der Fotograf ist praktisch immer zu sehen - beim Wurf oder beim Selfiestick ist er sehr präsent im Bild. Ist die Kamera auf dem Selfiestick oder dem Stativ, wird zumindest der Ausleger bei der Montage herausretuschiert. Der Halter oder das Dreibein hingegen bleiben drin. Allerdings ist das zu verschmerzen: Der Fußboden ist ja meist nicht so interessant. Die einzige Möglichkeit, gar nicht aufzutauchen, ist, sich hinter einer Ecke zu verstecken und die Kamera per App auszulösen.Positiv fällt die Aufnahmequalität bei wenig Licht auf: Normalerweise haben die kleinen Kameras bauartbedingt kein besonders gutes Rauschverhalten. Die Panono macht jedoch bei Dunkelheit recht rauscharme Fotos. Allerdings sollte der Fotograf den Iso-Wert nicht verändern. Der ist standardmäßig auf Iso 50 eingestellt. Wird er erhöht, tritt auch Farbrauschen auf.

Posted by: akkusmarkt at 04:17 AM | No Comments | Add Comment
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