May 13, 2016
Und auch das schwächste Glied bisheriger Hybride hat Microsoft überarbeitet: Bei den Konkurrenten ist die Halterung des Displays meist extrem unstabil. Nicht so beim Surface Book. Statt von einem wackeligen Scharnier wird das Display von einer Art cleveren, flexiblen Rollkonstruktion gehalten. Sie hält das Display mit einem elektrischen Verschluss so fest, dass man das aus Magnesium gefertigte Notebook auch problemlos am Display herumtragen kann. Drückt man auf einen Knopf, öffnet sich die Schließvorrichtung, man kann das Tablet ganz leicht herausnehmen. Eine tolle Lösung mit einem kleinen Wermutstropfen: Man kann das Display nur abnehmen, wenn das Notebook geladen ist. Das stört im Alltag aber nur in seltenen Ausnahmefällen.
Das Scharnier verleiht dem hervorragend verarbeiteten Surface Book auch seine sehr charakteristische Optik. Ist es geschlossen, liegen die beiden Hälften nicht wie bei anderen Notebooks voll aufeinander auf. Stattdessen rollt sich das überall gleichmäßig dicke Gerät am Scharnier auf, es entsteht ein kleiner Spalt zwischen Tastatur und Display. Das sieht ungewöhnlich, aber auch sehr schick aus.
Sehr praktisch ist, dass man das Display bei Bedarf auch einfach umdrehen kann. Etwa, wenn man das Surface Book als Fernseher-Ersatz oder zum Zeichnen benutzen möchte. Dann wird die Unterseite zum Ständer, der sich bequem in den richtigen Winkel biegen lässt. Da lässt sich fast verschmerzen, dass der tolle Klappständer des sonst sehr ähnlichen Surface Pro 4 wegfällt. Alleine kann das Tablet leider nicht mehr stehen.
Technisch kann das Surface Book durchaus überzeugen. Das mit 3000 x 2000 Pixeln extrem hoch aufgelöste 13,5-Zoll-Display ist sehr hell, die Farben und Kontraste sehen wirklich toll aus. Gerade beim Betrachten von Fotos macht das wirklich Spaß. So viele Pixel kosten natürlich auch Leistung. Die fällt je nach gewähltem Modell unterschiedlich aus. Vier Konfigurationen bietet Microsoft an, sie unterscheiden sich beim Prozessor, dem Arbeits- und Datenspeicher.
Unser Test-Gerät brachte dafür einen schnellen i7-Prozessor und satte 16 Gigabyte Arbeitsspeicher mit. Das sorgt für ordentlich Tempo, ist mit 2919 Euro aber auch wirklich teuer. Das kleinste Modell mit einem i5-Prozessor und 8 GB RAM dürfte nicht ganz so schnell ausfallen, ist dafür mit 1699 Euro aber auch bezahlbarer.
Eine echte Grafikkarte haben alle Konfigurationen außer dem Einsteigermodell an Bord. Sie sorgt dafür, dass das Surface Book mit eingeklinktem Display auch vor 3D-Spielen keine Angst haben muss. Solange sie nicht zu anspruchsvoll sind, laufen sie flüssig, wenn auch meist nicht in der vollen Auflösung. Bei sehr aufwendigen Spielen geht dem Surface allerdings die Puste aus. Gamer bekommen zu diesem Preis andere Laptops, die sich besser für ihr Hobby eignen.
Die meisten werden sich das Surface Book aber ohnehin zulegen, weil sie die Mischung aus Tablet und Notebook schätzen. Und tatsächlich kann das Surface Book beide Rollen sehr gut spielen. Dank des guten Surface-Stifts und Windows 10 mit seinen Apps ist das Surface Book toll als Tablet geeignet. Obwohl es mit 13,5 Zoll sehr groß ausfällt, ist es zudem überraschend leicht. De große Arbeitsfläche macht es ideal für kreative Arbeiten, auch Tabellen-Bearbeitung klappt prima. Beim Surfen und Lesen ist die Extra-Fläche ein Genuss.
Achillesferse Akku-Laufzeit
Die Akkulaufzeit ist im Tablet-Modus allerdings mager: Nur wenige Stunden hält das Display ohne den Extra-Akku aus der Tastatur aus. Das ist im Vergleich zu Dauerläufern wie dem ähnlich großen iPad Pro zu wenig. Schade, denn wenn man eigentlich immer die Tastatur braucht, um über den Tag zu kommen, ist der Hybrid-Gedanke ein ganzes Stück weniger attraktiv.
Im Notebook-Betrieb hält der Akku zwar länger, auf 10 Stunden und mehr kommt man aber nur, wenn man nichts Leistungs-intensives treibt. Und auch dann eher in Ausnahmefällen. Da ist man etwa von Apples Macbook Pro durchaus mehr gewohnt. Die Hybrid-Bauweise führt ebenfalls zu Kompromissen in Form merkwürdiger Design-Entscheidungen.
Während die meisten Laptops die Bildschirmhelligkeit über die Tastatur regeln lassen, geht das beim Surface nur über den Bildschirm. Die Tastatur hat zwar passende Tasten, mit denen lässt sich aber nur die Tastatur-Beleuchtung dimmen. Ist das Display zu dunkel eingestellt, um etwas zu erkennen, kann man also nur raten, ob man gerade auf die richtige Stelle tatscht, um es heller zu stellen. Das nervt.
Test-Fazit: Tolles Notebook, gutes Tablet
- Akku Acer TravelMate 240
- Akku Acer Aspire 9410Z
- Akku Acer Aspire 9420
- Akku Acer Aspire 1413
- Akku Acer TravelMate 4060
- Akku Acer Aspire Timeline 1810T
- Akku Acer TravelMate 2480
- Akku Acer Ferrari 1000
- Akku Acer Aspire 9800
- Akku Acer Aspire 9810
- Akku Acer TravelMate 2490
- Akku Acer TravelMate 5210
- Akku Acer Aspire 5612WLMi
- Akku ACER Aspire 8943G
Das Surface Book ist Microsofts erstes eigenes Notebook. Und dafür muss man wirklich sagen: Hut ab. Mit innovativen Ideen, einem schicken Design und guter Technik hat Microsoft das Notebook zwar nicht vollkommen neu erfunden, aber immerhin gezeigt, dass es noch jede Menge Platz für kreative Lösungen gibt. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich die Konkurrenten eine Scheibe oder zwei abschneiden und ebenfalls wieder mehr experimentieren.
Stark sind die clevere Schließ-Mechanik, die gute Leistung und das tolle Display, das auch im Einzelbetrieb als Tablet überzeugen kann. Solange man nicht zu weit von einer Steckdose entfernt ist. Denn der Akku ist die echte Achillesferse des Surface Books. Für ein Notebook wäre sie schon nicht berauschend, für ein Tablet ist sie eine Katastrophe. Wer ein Hybrid-Notebook sucht und vor dem hohen Preisen und der mageren Akkulaufzeit nicht zurückschreckt, darf beruhigt zuschlagen und sich über ein tolles Stück Technik freuen. Als reines Notebook oder Tablet ist es allerdings zu teuer, um eine klare Kaufempfehlung auszusprechen. Trotz der tollen Leistung.
Notebook, Kamera und Handy können immer mehr, doch die Lebenszeit ihrer Akkus ist endlich. Wenn die Leistung nachlässt oder gar nichts mehr geht, stellt sich die Frage: Muss es der teure Originalakku sein oder reicht das Nachbau-Schnäppchen aus dem Webshop?Das neue Notebook läuft wie geschmiert: Stundenlang können Käufer damit arbeiten und Filme schauen, ohne an die Steckdose zu müssen. Und erst die neue Kamera. Ihr Akku reicht gleich für die gesamte Urlaubswoche. Doch irgendwann lässt die Kapazität merklich nach - und der Kauf eines neuen Originalakkus geht oft richtig ins Geld. Günstige Nachbau-Akkus können eine Alternative sein.
Bei einem Vergleich von Original- und Nachbau-Akkus für Digitalkameras konnte die Stiftung Warentest 2010 kaum Unterschiede feststellen. In einigen Fällen schnitten Nachbauprodukte sogar besser als die Originalteile ab. Doch: "Nur weil die Anschlüsse an der richtigen Stelle sind, ist ein Nachbau-Akku noch nicht geeignet", gibt Warentest-Projektleiterin Christiane Böttcher-Tiedemann zu bedenken. "Wenn das Batteriemanagement nicht passt, kann der Akku, schlimmstenfalls das ganze Gerät kaputtgehen."
Nicht nur das spricht für die Energiespender der Gerätehersteller. "Originalakkus passen immer ins Gerät, die Garantie bleibt erhalten, und ich muss mich bei der Bestellung nicht um technische Details kümmern", fasst Böttcher-Tiedemann die Vorteile von Originalakkus zusammen. Das kann bei Nachbauten anders sein: "Einer der untersuchten Akkus brachte nur die Hälfte der angegeben Leistung, andere wurden ganz ohne Herstellerangabe geliefert, was ein Kunde nicht akzeptieren sollte", sagt die Warentesterin. Wer absolute No-Name-Schnäppchen kaufe, gehe ein hohes Risiko ein, weil nicht nur bei der Sicherheit gespart werde, sondern auch an der Qualität.
Jürgen Ripperger vom Elektrotechnik-Verband VDE rät ganz von Nachbau-Akkus ab. "Nur wenn Gerätehersteller Nachbauten freigeben, kann man diese ohne Risiko nutzen." Dass die Garantie für Kameras, Handys oder Notebooks meist ohnehin abgelaufen ist, wenn man einen neuen Akku kauft, sei nicht entscheidend: Die Haftung des Herstellers gehe über die Garantie hinaus. "Wenn sich ein No-Name-Akku entzündet und Dritte zu Schaden kommen, haften Sie", warnt Ripperger.
"Ich habe auch Markenakkus gesehen, die verraucht sind, andere sind richtig hochgegangen", sagt dagegen Peter Gutzeit, der früher bei einem Batterie-Markenhersteller gearbeitet hat und später einen Batterieversand aufbaute. Generell sei die Belastung der Akkus bei Notebooks, Handys oder Kamera aber so gering und die Technik so ausgereift, dass kaum etwas passiere. "Innerhalb der vergangenen 15 Jahre haben wir bei der Consumer-Elektronik einen Stand der Sicherheit erreicht, der sich gewaschen hat", sagt Gutzeit, der auch Vorstandsmitglied des Test- und Zertifizierungsvereins Battery Safety Organization (Batso) ist. Bei größeren Batterien, etwa für Elektrofahrräder, gebe es hingegen Nachholbedarf bei der Sicherheit.
Auch Rudolf Opitz, Redakteur bei der Zeitschrift "c't", sieht bei kleineren Nachbau-Akkus etwa für Notebooks keine größeren Sicherheitsprobleme: "Unsere Erfahrung zeigt, dass die China-Ware deutlich besser geworden ist", sagt Opitz. "Wir vermuten, dass es sich teilweise um umgelabelte Originalakkus handelt, weil auch viele Markenhersteller in China fertigen lassen. Dann geht eine Charge an diese, und die zweite wird mit Preisnachlass als weiße Ware verkauft." Teilweise hätten Nachbauakkus sogar höhere Laufzeiten, berichten die Experten Opitz und Gutzeit übereinstimmend.
Hitze schadet jedem Akku
- Akku Acer AL10A31
- Akku Acer AS11A3E
- Akku Acer UM08A51
- Akku Acer AO532h-2Db
- Akku ACER UM09B7D
- Akku Acer as10d5e
- Akku Acer AS10B31
- Akku Acer GARDA31
- Akku Acer BTP-AHD1
- Akku Acer UM09E70
- Akku Acer UM09E71
- Akku Acer UM09E56
- Akku ACER Aspire S7
Wer das Risiko gering halten will, dem rät Opitz, im Netz beim Fachhändler zu bestellen "und nicht bei dem kleinen chinesischen Importhändler, der über eBay verkauft und nur eine Handynummer als Kontakt angibt, die bei größeren Problemen auf einmal nicht mehr erreichbar ist." Spezialisierte Fachhändler "würden sich ja ins eigene Fleisch schneiden, wenn sie minderwertige Ware liefern". Und wenn sich gleich nach Erhalt der Ware zeigt, dass der Akku zu wenig Leistung bringe, gebe es ja noch das 14-tägige Umtauschrecht.
Was aber ist zu tun, damit die teuren Energielieferanten länger leben? "Da gibt es so viele Meinungen wie Experten", fasst Böttcher-Tiedemann zusammen. Kälte kann die Leistung des Akkus senken. Die Lebensdauer des Akkus werde dadurch aber nicht beeinträchtigt. Hitze dagegen schadet jedem Akku, erklärt die Warentesterin. "Ein Handschuhfach im Auto ist im Sommer kein geeigneter Aufbewahrungsort." Und wer sein Notebook überwiegend am Netzteil betreibt, sollte den Akku herausnehmen.
Auch VDE-Experte Ripperger warnt vor Hitze, geht aber im Übrigen davon aus, dass das Batteriemanagement moderner Geräte so ausgereift ist, dass es die maximale Lebensdauer garantiere. Auch schade es nicht, Akkus, die nicht ganz leer sind, ans Netz zu hängen, erklärt Christiane Böttcher-Tiedemann. "Diese Probleme, bekannt als Memory-Effekt, gab es früher bei Nickel-Cadmium-Akkus. Aber die sind inzwischen mit wenigen Ausnahmen EU-weit verboten."Studenten erhalten auf alle genannten Preise einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent beim Kauf des Surface Book im Microsoft Store. Das Surface Book ist für sie damit ab 1.484,10 Euro erhältlich.
Außerdem bietet Microsoft auch eine Rabatt-Aktion an, bei der die Käufer des Surface Book bis zu 550 Euro für ein Altgerät zurück erhalten.Microsoft hat aktuell sowohl für das Surface Book als auch für das Surface Pro 4 diverse neue System-Hardware-Updates veröffentlicht, mit denen unter anderem die System-Stabilität verbessert wird.
Wir haben das Surface Book getestet und auch gegen das Macbook Pro antreten lassen. Den vollständigen Test finden Sie hier:
Microsoft arbeitet sich schon länger an Apple ab: Das Surface Pro sollte besser als das Macbook Air werden. Jetzt folgt mit dem Surface Book der Angriff auf das Macbook Pro . In dieses Duell geht das Surface Book mit drei Vorteilen: Es hat einen Touchscreen, lässt sich als Notebook oder als Tablet benutzen und bringt eine extra Grafikkarte mit.
Das erste Notebook von Microsoft ist ein Volltreffer. Es bietet alles, was Sie von einem Luxus-Notebook erwarten dürfen: Makellose Verarbeitung, elegantes Design, hohe Rechenleistung und einen herausragenden Bildschirm. Sein großer Pluspunkt: Es ist mehr als ein Notebook.Denn dank Touchscreen und abnehmbaren Bildschirm zieht das Surface Book am Apple Macbook Pro 13 vorbei. Abgesehen davon liefern sich die Edel-Laptops ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen: Das Surface hat die bessere 3D-Leistung, das Macbook Pro eine längere Akkulaufzeit und mehr Anschlüsse. Bei der Rechenleistung und bei der Displayqualität liegen sie praktisch gleichauf.
Allerdings ist das Surface Book bei ähnlicher Ausstattung rund 400 Euro teurer. Dieser Aufpreis rechnet sich aber für Sie, wenn Sie die Hybrid-Funktion aus Notebook und Tablet sowie die stärkere GPU brauchen.Wie das Surface Pro 4 ist das Surface Book also ein Hybrid-Gerät. Allerdings mit einem anderen Schwerpunkt: Das Book ist ein Notebook, das durch den abnehmbaren Bildschirm zum Tablet wird, während das Surface ein Tablet ist, das sich durch die Ansteck-Tastatur in ein Notebook verwandelt. Der Fokus liegt also höherer Leistung und der bequemen Bedienbarkeit eines Laptops.
Posted by: akkusmarkt at
11:04 AM
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