May 18, 2016

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Microsoft verschweigt den genauen Modellnamen der GPU. Die technischen Daten der Surface-Grafik liegen aber sehr nahe an der Geforce 940M: Sie besitzt den GM108-Chip aus Nvidias Maxwell-Generation, arbeitet mit 384 Shadereinheiten und acht ROPs. Der 1 GB große GDDR5-Speicher von Samsung ist über eine 64-Bit-Leitung angeschlossen.

In den 3D-Benchmarks ist das Surface Book je nach Test 37 bis 90 Prozent schneller als die Iris 6100 im Macbook Pro. Das bringt Vorteile bei Multimedia-Programmen, die die GPU nutzen – etwa bei der Bild- oder Videobearbeitung. Das Surface Book ist mit der stärkeren Grafik auch etwas spieletauglicher als das Macbook Pro – ein Gaming-Notebook ist es aber nicht. Grafisch anspruchsvolle, aber nicht mehr ganz aktuelle Spiele laufen in Full-HD-Auflösung in mittlerer Detailstufe noch flüssig – bei Battlefield 4 erzielt das Surface Book beispielsweise 41 Bilder pro Sekunde. Für hohe Details müssen Sie aber die Auflösung reduzieren. Doch auch in Spielen hat das Surface Book einen klaren Vorsprung vor dem Macbook Pro 13.

Im Notebook-Modus mit aktivierter Nvidia-GPU ist das Surface Book 55 bis 92 Prozent besser als im Tablet-Modus mit der Intel-GPU. Als Tablet liegt die 3D-Leistung des Surface rund 25 Prozent unter der Iris 6100 im Macbook Pro.In den System-Tests gibt es dagegen keinen Unterschied zwischen Surface Book und Macbook Pro 13. In vielen Einzeltests hat das Apple-Notebook sogar einen Vorsprung. Das liegt am Prozessor: Denn im Surface Book sitzt zwar eine CPU aus der aktuellen Skylake-Generation von Intel, während das Macbook noch mit einer Broadwell-CPU arbeitet: Im Fall der Testgeräte duelliert sich der Core i7-6600 im Surface mit dem Core i5-5257 im Macbook Pro. Allerdings ist der Core i7 grundsätzlich sparsamer – seine maximale Leistungsaufnahme in der Praxis gibt Intel mit 15 Watt an, während der Core i5 im Macbook 28 Watt verbrauchen darf. Deshalb hat er auch einen höheren Basistakt von 2,7 GHz. Der Core i7 kann allerdings im Turbo-Modus höher drehen – auf bis zu 3,4 GHz gegenüber maximal 3,1 GHz beim Core i5.

Doch oft kann das Surface aufgrund des flachen Gehäuses den Turbo Boost nicht anwerfen: Bei fast allen Benchmarks, die eine hohe CPU-Belastung haben, liegt das Macbook gleichauf oder schneidet etwas besser ab.

Das eigentliche Highlight des Surface Book ist der Bildschirm: Das 13,5 Zoll große Display zeigt 3000 x 2000 Bildpunkte. Wie die Surface-Tablets hat das Surface Book ein Seitenverhältnis von 3:2. Die sehr hohe Punktedichte von 267 ppi sorgt für eine sehr scharfe Darstellung – auch wenn Sie die Skalierung nutzen: Ab Werk vergrößert Microsoft die Darstellung auf 200 Prozent.

Die Helligkeit liegt deutlich über 300 cd/qm, der Kontrast bei hervorragenden 1710:1. Damit können Sie das Surface Book trotz des spiegelnden Displays auch unter widrigen Lichtverhältnissen, zum Beispiel draußen, problemlos nutzen. Das Surface Book stellt den kompletten sRGB-Farbraum dar. Farben wirken intensiv, satt und warm und verändern sich auch nicht, wenn Sie aus sehr schrägen Winkel auf den Bildschirm schauen. Das Surface Book kann über einen Umgebungslichtsensor die Helligkeit auch automatisch einstellen.

Das Retina-Display des Macbook schneidet bei allen Werten minimal schlechter ab, aber beide Bildschirme gehören zu den besten Notebook-Displays.Auf dem Touchscreen können Sie mit dem mitgelieferten Surface Pen arbeiten. Das Book bringt den gleichen Stift mit wie das Surface Pro 4. Sein Knopf dient als Radiergummi, kann aber auch bestimmte Befehle auslösen. Zum Aufbewahren lässt er sich magnetisch links ans Tablet kleben.

Auch bei den klassischen Notebook-Eingabegeräten gibt sich das Surface Book keine Blöße: Seine Tastatur ist top: Sie bietet einen klaren Anschlag, ist trotzdem noch leise und hat einen ausreichenden Hub. Die Tasten liegen im Standard-Layout. Einzig zwei Cursor-Tasten sind verkleinert, außerdem ist der Cursorblock nicht abgesetzt, was es Blindschreibern etwas schwerer macht. Ansonsten liegen die Tasten im üblichen 19-Millimeter-Raster. Für einen Ziffernblock ist beim Surface Book wie bei den meisten kleinen Notebooks kein Platz.

Die Tastatur besitzt eine Hintergrundbeleuchtung: Die sollten Sie aber wirklich nur bei schlechten Lichtverhältnissen einschalten. Denn sie scheint sehr intensiv durch die Tastenbeschriftung, was diese bei hellem Umgebungslicht schwer lesbar macht. Sie können die Beleuchtung per Funktionstaste ausschalten oder ihre Helligkeit reduzieren.

Das Touchpad ist ähnlich hochwertig: Es löst auf der ganzen Fläche einen Mausklick aus, im unteren Bereich allerdings mit weniger Kraftaufwand als oben. Rechts auf der Touch-Fläche oder mit zwei Finger führen Sie einen Rechtsklick aus. Der Druckpunkt ist klar, der Klick deutlich hörbar. Zoom- und Scrollgesten setzt das Surface Book sehr schnell für Windows-Verhältnisse um. Das große Touchpad lässt dafür auch ausreichend Platz.

Neben der Frontkamera des Surface Book sitzt ein Infrarot-Sensor zur Tiefenerkennung. Die nutzt das Surface Book für Windows Hello: Sie können sich per Gesichtserkennung bei Windows 10 anmelden. Das funktioniert schnell und zuverlässig, auch unter wechselnden Lichtverhältnissen.

In Deutschland bietet Microsoft das Surface Book in vier Varianten an: Als Prozessor mit Core i5 oder Core i7, mit 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher und mit 128, 256 oder 512 GB SSD. Nur das günstigste Modell für 1649 Euro mit Core i5, 8 GB RAM und 128 GB SSD verzichtet auf die Nvidia-GPU.

Devindras Urteil: 86 von 100 Punkten. Gut gefallen hat ihm die gute Nutzbarkeit sowohl als Tablet als auch als Laptop, das deutlich bessere Type Cover und der Surface Stift und das noch immer, für einen Ultraportable sehr dünne, leichte Design. Nicht so gut sei die verbesserte, aber noch immer nur durchschnittliche Akkulaufzeit (mit dem MacBook Air hält das nicht mit) und der Aufpreis von 150 Euro für ein Type Cover.
Das Surface Pro 4 verbessert, was am Vorgänger schon gut war und behebt das größte Problem: das labbrige Type Cover des Surface Pro 3. Als Hybrid-Tablet funktioniert es bei praktisch jeder Anwendung, es ist leicht wie ein Tablet und produktiv wie ein Laptop. Jetzt müsste nur noch die Akkulaufzeit stimmen.
Äußerlich ist das Surface Pro 4 kaum vom Surface Pro 3 unterscheidbar. Kein Problem: Schon Version 3 war meisterhafte Ingenieurskunst, meint Devindra. Das Gehäuse ist ähnlich groß (9,1 mm beim Pro 3, 8,45 mm beim Pro 4) und mit etwa 800 Gramm auch ähnlich schwer (Das Einsteiger-Modell mit Core M3 wiegt 766 Gramm). Die alte und neue Version sind aus Magnesium mit einem justierbaren Kickstand, der eine Neigung von bis zu 150 Grad ermöglicht. Das ist natürlich alles noch recht "dick" für ein Laptop, aber dafür gibt es eben fast Desktop- statt langsame Mobile-Prozessor-Leistung.

Wenn man genau hinschaut, bemerkt man aber: Das Surface Pro 4 hat mit 12,3 Zoll Diagonale einen etwas größeren Bildschirm - dafür ist der Rand etwas schmaler und es gibt dort keinen kapazitiven Button mehr. Die Lautstärke-Wippe wurde von der linken Seite an die Oberseite verlegt, direkt neben den An/Aus-Knopf. Seltsam nur, dass die Wippe invertiert funktioniert: links wird es lauter, rechts leiser.

Leider hat Microsoft keine neuen Ports hinzugefügt: Es gibt nur einen für USB 3.0 und einen Mini DisplayPort. Wer viel Peripherie mit sich herum schleppt, braucht ein Dock. Unterm Kickstand gibt es nach wie vor einen microSD-Schacht für bis zu 128 GB Extraspeicher. Und Microsoft zwängt den Käufern immer noch einen proprietären Netzstecker auf. Aber vielleicht sind die USB- und Kabelprobleme ja ab nächstem Jahr mit einem USB-Type-C-Port gegessen. Schön: Noch immer bietet das Surface Pro 4 einen USB-Port extra zum Aufladen weiterer Geräte an.

Das Surface Pro 4 hat eine neue, vorderseitige 5-MP-Kamera, die mit Windows Hello zusammen funktioniert zur biometrischen Authentifizierung. Aktuellen Demos zufolge dauert das ein paar Sekunden. Auf der Rückseite gibt es noch eine 8-MP-Kamera, die auch 1080p-Videos schießt."Diese sogenannten tiefen Zyklen verkürzen die Lebensdauer", sagt Sergej Rothermel von der Universität Münster. "Flache Zyklen - also, den Akku von 20 auf 70 Prozent aufladen, sind hingegen optimal." Die meisten Hersteller empfehlen bei Auslieferung, den Akku zunächst vollständig zu laden. Das liegt daran, dass sie nicht voll aufgeladen ausgeliefert werden.

Batterien nicht auf der Heizung aufladen

Auch um "normale" Einwegbatterien etwa für Fernbedienungen und Taschenlampen ranken sich viele Mythen. Einige dieser Batterie-Tipps und Tricks sind aber im wörtlichen Sinn brandgefährlich. So lassen sich leere Batterien angeblich auf der Heizung wieder aufladen. Tatsächlich kann der Brutvorgang auf der Heizung lediglich die letzten Reserven einer Batterie freigeben. Dies bewirkt bestenfalls einen kurzzeitigen Leistungsschub. Bei diesem Trick besteht jedoch vor allem bei qualitativ minderwertigen Batterien die Gefahr, dass diese überhitzen. Einwegbatterien sind vorwiegen mit Alkali- und Nickellösungen gefüllt. Berstet eine überhitzte Batteriehülle, können ätzende Stoffe oder giftige sowie entzündbare Gase freitreten.

Akkus können explodieren – theoretisch

Heiß gelaufene Akkus verursachen bei so manchem ein mulmiges Gefühl. Denn immer wieder gibt es Berichte über explodierende Lithium-Akkus in Handys und Notebooks. Dies ist zwar möglich, in der Praxis jedoch höchst unwahrscheinlich. Bevor ein Lithium-Akku explodiert, müssen die einzelnen Zellen des Akkus beschädigt sein. Dann kann es zu einer chemischen Verbrennung kommen, die durchaus "explosionsartig" ablaufen kann. Die meisten Akkus verfügen jedoch über eine Temperaturkontrolle, die sie vor Überhitzung und damit auch vor einer Explosion schützt. Die wenigen Fälle, in denen die Akkus in Notebooks und Smartphones explodierten, sind auf Produktionsfehler und Produktfälschungen ohne Brandschutz zurückzuführen. Keine Explosionsgefahr besteht bei Batterien und Akkus auf Basis von Alkali-Manganoxid (Alkaline) oder Nickel (NiCd, NiMH).

Als Tablet fühlt sich das neue Surface klobiger an als die Konkurrenz, aber ist noch immer leicht genug, um es vorübergehend in einer Hand zu halten. Das Magnesium-Gehäuse, schreibt Devindra, fühlt sich toll an und der Kickstand ist stabil.
Nicht nur ist der Bildschirm des Surface Pro 4 etwas größer als der seines Vorgängers, sondern auch schärfer: 2.736 × 1.824 Pixel bei 267 PPI - mehr Pixel als das 13" Retina MacBook Pro mit 2.560 × 1.600 und viel mehr als das 13" Macbook Air mit 1.440 × 900.

Auch die Farbdarstellung sei zufriedenstellend und auch bei direkter Sonneneinstrahlung sehe man noch etwas durchs Gorilla-4-Glas scheinen.Die neue Batterie von Sony nutzt eine Schwefelverbindung als Material für die positive Kathode, was eine deutlich höhere Speicherdichte erlaubt. Ein Problem mit Lithium-Schwefel-Batterien war bisher, dass diese Verbindungen im Einsatz verdampfen, was eine schnelle Batterieentladung zur Folge hatte.Sony hat eine Lösung zur Stabilisierung der Batterie gefunden durch Veränderungen der Elektrolytlösung. Das Unternehmen untersucht derzeit die Sicherheit des neuen Produkts und arbeitet am Aufbau einer Massenproduktion.

Die Lithium-Schwefel-Batterie (Li-S) von Sony soll beispielsweise ein iPhone 6, das mit dem Internet verbunden ist, 14 Stunden lang mit Strom versorgen können. Die Akkus sollen bei gleicher Leistung 30 % kompakter sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schwefel ein Material ist, das auf der Welt im Überfluss vorhanden und damit billig ist.

  1. http://www.wantster.com/users/mana-stive/lists/wwwportablebatteriecom
  2. http://musikindie.com/photo/photo/listForContributor?screenName=18p8w998juql2
  3. http://pourraient.blogaholic.se/2016/apr/48361/how-to-find-a-hidden-battery-report-feature-on-your-windows-10-laptop/
    http://pourraient.blogaholic.se/2016/apr/48362/nexdock-prsente-un-pc-portable-motoris-par-smartphone-ou-tablette/
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  5. https://qixil.jp/q/5100
  6. http://www.dutyofsentinel.com/forum/viewtopic.php?f=9&t=3876&sid=15486a275306faa116f458ef512f1488
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  7. http://icmslearning.com/community/blogs/post/99922
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