April 05, 2017
Das Windows-Mobile-Smartphone Portégé G710 soll im ersten Quartal 2008 zum Preis von 299,- Euro in die Regale kommen. Die Preisangabe gilt ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrages.Bridgekameras mit ihrem fest eingebauten Objektiv buhlen mit immer längeren Brennweiten um die Gunst der Käufer, die sich weder mit einer kompakten noch mit einer Spiegelreflexkamera anfreunden wollen. Olympus hat mit der SP-570 UZ nun eine Kamera vorgestellt, die den bislang größten Brennweitenumfang aller Bridgekameras bietet - sie reicht von 26 bis 520 mm (KB). Olympus SP-570 UZ Das 20fach-Zoom besteht aus 14 Linsen in 11 Gruppen und bietet trotz der enormen Brennweite eine recht hohe Lichtstärke von F2,8 bzw. F4,5. Ein optionaler Telekonverter kann sogar für eine Brennweite von 884 mm sorgen. Im Makro-Modus liegt die Aufnahmedistanz bei nur einem Zentimeter.
Die SP-570 UZ erreicht mit ihrem 1/2,33 Zoll großen CCD-Sensor eine Auflösung von 10,7 Megapixeln. Um bei dieser extremen Brennweite überhaupt noch verwackelungsfreie Bilder produzieren zu können, wurden der Kamera gleich zwei Stabilisatoren eingebaut. Ein mechanischer Bildstabilisator und eine hohe Empfindlichkeitsregelung sollen für vernünftige Aufnahmen sorgen.Neben dem 2,7 Zoll großen LCD mit 230.000 Pixeln Auflösung ist in die SP-570 UZ auch noch ein elektronischer Sucher eingebaut. Zur Scharfstellung und Belichtungsanpassung wurde eine Gesichtserkennung eingebaut, die natürlich auch abschaltbar ist. Neben 23 Aufnahmeprogrammen und einer Programmautomatik gibt es bei der Kamera auch eine Zeit- bzw. Blenden-Halbautomatik und einen rein manuellen Modus. Die Belichtungszeiten rangieren zwischen 1/2 und 1/2.000 Sekunde, wobei natürlich darüber hinaus auch Langzeitbelichtungen gemacht werden können. Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 50 und 3200 justiert werden.
Neben einer Autofokus-Steuerung erlaubt die Kamera auch die manuelle Scharfeinstellung, wobei im Sucher das Bild kurzzeitig vergrößert wird, um genauer fokussieren zu können.Olympus SP-570 UZ Die Blitzreichweite des eingebauten Lichtspenders ist mit 0,30 m bis 4,50 m (Weitwinkel) und 0,10 m bis 2,80 m (Tele) nicht besonders hoch, alternativ kann man aber über den Mittenkontakt auch einen externen Blitz anschließen. Auch eine schnurlose Ansteuerung von Olympus-Blitzen ist möglich. Quicktime-Videos in VGA-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde kann die SP-570 UZ samt Ton aufnehmen.Die Olympus SP-570 UZ speichert nach wie vor auf xD-Karten, was auch dafür sorgen dürfte, dass die Serienbildfunktion mit 1,2 Fotos pro Sekunde bei höchster Auflösung so langsam ist. Immerhin gibt es mit einer Auflösung von 5 Megapixeln im Serienbildmodus 7 Bilder pro Sekunde und mit 3 Megapixeln 15 Bilder pro Sekunde.
Die Kamera ist mit 116 x 78,5 x 78 mm relativ kompakt geblieben, wenn man die Zoom-Brennweite berücksichtigt. Die Kamera wird allerdings erheblich länger, wenn das Objektiv voll ausgefahren ist. Das Gewicht ist mit 365 Gramm (ohne Akku und Speicherkarte) erstaunlich gering.Olympus hat für die SP-570 UZ einen Preis von 550,- Euro angesetzt. Sie soll im März 2008 auf den Markt kommen.Olympus hat mit den beiden Kameras µ 1030 SW und µ 850 SW zwei neue Geräte vorgestellt, die wie ihre Vorgängerinnen aus dieser Serie stoßfest und wasserdicht sind. Auch unwirtlicher Kälte sollen sie trotzen. Olympus µ 1030 SW Die Kameras lösen die µ 770 SW ab, wobei die 1030 SW auf 10 Meter wasserdicht und auf 2 Meter stoßfest ist. Sie übersteht nach Herstellerangaben auch Temperaturen von minus 10 Grad Celsius.
MobileMate 1380 Neben der Weiterleitung von Anrufen aufs Festnetz ohne Zusatzkosten ermöglicht es der Bluetooth-Adapter umgekehrt auch, Telefonate vom Festnetztelefon aus über das Handy abzuwickeln. Bei laufenden Handy-Telefonaten muss das Mobiltelefon selbstverständlich in Betrieb sein. Sobald der Handy-Akku ausgesaugt ist, lassen sich keine Telefonate mehr weiterleiten. Wenig sinnvoll erscheint der Adapter in einem Haus oder einer großen Wohnung: Mit Bluetooth lassen sich Funkstrecken nur bis zu einer Distanz von maximal 10 Metern überbrücken. Sobald das Mobiltelefon also außerhalb der Reichweite für den Bluetooth-Adapter ist, arbeitet das gesamte System nicht mehr.Der MobileMate 1380 ist ab sofort in den USA für 99,- US-Dollar verfügbar. Ob das Gerät auch auf den deutschen Markt kommen wird, ist derzeit nicht bekannt.
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Die Handy-Branche forscht seit längerem an Brennstoffzellen, um herkömmliche Akkutechnik damit zu ersetzen. Bislang waren die Ergebnisse aber ernüchternd, weil meist die Energieausbeute zu niedrig war. Nun hat das kanadische Unternehmen Angstrom Power verkündet, dass in den letzten sechs Monaten eine Brennstoffzelle in einem Motorola-Handy getestet wurde und dabei eine doppelt so lange Laufzeit wie mit einem herkömmlichen Akku erreicht wurde. Der Hersteller verspricht, dass die Brennstoffzelle das verwendete Motorola-Mobiltelefon nicht aufbläht. Es war also kein Aufsatz erforderlich, der das Gehäuse vergrößerte oder Ähnliches. Neben der unzureichenden Energieausbeute gab es bislang ein weiteres Problem bei der neuen Stromtechnik: Bei gleicher Leistung benötigte eine Brennstoffzelle meist mehr Platz in den Mobiltelefonen als herkömmliche Akkutechnik. Dadurch schien es bislang so, dass der Brennstoffzellentechnik in Mobiltelefonen vorerst kein Erfolg beschieden ist.
Die Technik namens "EverOn" bzw. "Micro Hydrogen" wurde in den vergangenen sechs Monaten mit einem SLVR L7 von Motorola getestet. Statt des normalen Akkus sorgte eine Brennstoffzelle für die nötige Energiezufuhr. Gleichwohl soll die Laufzeit mit einer Brennstoffzellenladung doppelt so lang gewesen sein wie mit normaler Akkutechnik. Genaue Laufzeitangaben machte der Hersteller allerdings nicht. Die Nachfüllzeit, also Aufladezeit wurde mit 10 Minuten beziffert, so dass Mobiltelefone ohne lange Unterbrechung genutzt werden können, während das Aufladen eines leeren Akkus sonst mehrere Stunden dauern kann.Micro-Hydrogen-Zellen können nach Herstellerangaben bis zu 3 Watt in der Spitze und 1 Watt im Durchschnitt leisten. Die Energiedichte liegt bei 300 Wh pro Liter, wobei das Gehäuse nur rund 25 Kubikzentimer groß ist (ca. 2,92 cm Kantenlänge).
Angstrom Power sucht derzeit Industriepartner, um diese Technik mit diesen gemeinsam in den Markt einzuführen. Neben Geräteherstellern sind auch Service-Provider für den Anbieter von Interesse, weil bei einer erfolgreichen Markteinführung auch dafür gesorgt werden muss, dass Nachfüllpackungen ohne Probleme verfügbar sind, um die Brennstoffzellen zu befüllen.In Las Vegas zeigt das taiwanische Unternehmen "E-Lead" auf der CES sein "Noahpad". Das in Weiß gehaltene Mini-Notebook mit 7-Zoll-Display und 780 Gramm Gewicht ist nach Aussage des Unternehmens ein direktes Gegenstück zu Asus' Eee-PC und wartet mit einigen innovativen Detaillösungen auf. E-Lead ist in der Elektronik-Branche vor allem als Zulieferer von Unterhaltungselektronik für Autos bekannt. Auf einer eigenen Webseite präsentiert das Unternehmen nun sein 7-Zoll-Notebook "Noahpad", das dort auch ausdrücklich als mit "einem ähnlichen Preisbereich wie der Eee-PC" beschrieben wird. Weiter gibt E-Lead an, sein Rechner habe nur ein Drittel der Grundfläche des Eee-PC. Ein Schnellschuss als Reaktion auf den sehr begehrten Asus-Rechner soll der Rechner aber nicht sein: E-Lead will ihn schon zweieinhalb Jahre lang entwickelt haben - die ersten Gerüchte über Asus' Eee-PC erschienen aber erst Mitte 2007.
Klappzustände des Noahpad Das Design des Noahpad weicht auch stark von üblichen Subnotebooks ab und stellt eine Kreuzung aus PDA, Tablet-PC und Notebook dar. So lässt sich der Deckel vollständig nach hinten umklappen, das Gerät sieht dann aus wie ein Tablet. Es verfügt aber nicht über einen Touchscreen. Bedient wird das Noahpad weiterhin über Maus und Tastatur, was recht ungewöhnlich gelöst ist.Transparente Tastatur-Einblendung Wie unter anderem in einem YouTube-Video zu sehen ist, dient die zweigeteilte Folien-Tastatur auch als Mauspad. Ist das Display umgeklappt, kann man das Gerät mit beiden Händen halten und auf der Rückseite tippen, die Tastatur wird dann halbtransparent über den Bildschirminhalt gelegt. Dabei erscheint auch die Position der Finger auf den Tasten sehr schnell. Das Verfahren erinnert ein wenig an Eingabe-Methoden, wie sie erst Apple und dann Microsoft 2007 vorgestellt haben. E-Leads Technik soll aber, neben anderen Details des Noahpad, ebenfalls umfassend patentgeschützt sein.
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Auch wenn das Mini-Notebook halb aufgeklappt auf dem Tisch liegt, soll die geteilte Tastatur die Eingabe erleichtern, weil die Hände nicht unnatürlich eng parallel geführt werden müssen. Mittels einer Taste kann zudem die rechte Hälfte auf den Betrieb als Touchpad umgeschaltet werden und dient dann als Mausersatz. Die linke Seite des Eingabefeldes lässt sich verwenden, um den dargestellten Bildschirminhalt direkt zu verschieben - ähnlich wie sich das mit Mäusen beim Festhalten der Rad-Taste erreichen lässt.Einen weiteren Vorteil des Klapp-Displays, das dennoch nicht als Tablet-PC dient, sieht E-Lead in der Befestigung des Rechners in mobilen Situationen. Auf einem der veröffentlichten Bilder hängt das Noahpad beispielsweise über einem Kleiderbügel, eine andere Darstellung zeigt ihn als Navigationsmonitor im Auto - spätestens dann dürfte man sich aber einen berührungsempfindlichen Bildschirm wünschen.
Dieses vergleichsweise teure Bauteil hat E-Lead aber eingespart, auch der Rest der Ausstattung ist äußerst günstig gehalten, sollte in der Summe aber kaum günstiger als die Komponenten des Eee-PC sein. Als Prozessor kommt Vias C7 mit 1 GHz zum Einsatz, als Chipsatz dient der CX700, der nur aus einem Baustein besteht. Von Via stammt im Übrigen auch der YouTube-Clip zum Noahpad. Ob E-Lead auch die besonders sparsame Mobil-Variante der CPU verbaut hat wie Packard-Bell bei seinem EasyNote, ist nicht bekannt. Das gilt auch für den Takt des DDR2-Speichers im Noahpad, er ist jedoch mit 512 MByte Größe angegeben.Anders als die mageren 4 GByte Flash-Speicher des Eee-PC kommt beim Noahpad eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 30 GByte als Massenspeicher zum Einsatz, was die Bauteil-Rechnung für E-Lead nach oben treiben dürfte. Auch WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth (Letzteres bietet der Eee-PC nicht) sind vorhanden, für eine Ethernet-Anbindung will E-Lead einen USB-Adapter mitliefern. Die Auflösung des Bildschirms ist noch nicht bekannt, der Hersteller spricht nur von einem 7-Zoll-Display, das ein "10-Zoll-Fenster" darstellen kann - gemeint dürfte hier die Bildschirm-Verschiebung für die Anzeige von 1.024 x 768 Pixeln sein, am wahrscheinlichsten sind die üblichen 800 x 480 Pixel nativer Auflösung. Auch der Rest der bisher veröffentlichten technischen Daten ist noch unvollständig - den sehr kleinen Bildern von E-Lead nach zu urteilen sind aber noch ein VGA-Ausgang und insgesamt zwei USB-Ports vorhanden.
Posted by: akkusmarkt at
10:15 AM
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