February 14, 2017
Mit der Me-Serie zeigt Gigaset solide Geräte mit einer angemessenen Ausstattung. Der gut arbeitende Fingerabdrucksensor und der Infrarotsender sind bisher nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit und finden sich angenehmerweise nicht nur im Topmodell, sondern auch in der etwas preisgünstigeren Ausführung. Das Gehäuse und die Verarbeitung der drei Smartphones machen einen hochwertigen Eindruck. Beim Ausprobieren zeigte sich nach kurzer Zeit, dass es keine glückliche Wahl war, den Snapdragon 810 einzusetzen. Das Smartphone wurde recht warm, ohne dass es besonders intensiv verwendet wurde. Sehr angenehm ist, dass Gigaset seine Smartphones gleich mit Android 5.1 alias Lollipop auf den Markt bringt. Die Dual-SIM-Funkion könnte es für Gigaset allerdings schwer machen, sich im Markt zu behaupten, weil Netzbetreiber solche Geräte nur ungern ins Sortiment nehmen.
Das Smartphone neu denken: Das setzt sich das von Android-Veteranen gegründete Startup Nextbit zum Ziel, das einen ganz speziellen Cloud-Dienst mit dem Smartphone verknüpft. Golem.de hat sich das Konzept näher angeschaut und sieht Potenzial. Mittlerweile ist das Projekt finanziert. Nie wieder die Meldung sehen, der Speicher im Smartphone reiche nicht: Das will das von einigen Android-Veteranen gegründete Startup Nextbit für seine Kunden erreichen. Das Unternehmen hat ein neues Smartphone namens Robin vorgestellt, das mit einem Dienst gleichen Namens verknüpft wird. Dabei handelt es sich um einen Cloud-Dienst mit 100 GByte Speicher pro Gerät. Das Projekt wird über Kickstarter finanziert. Golem.de konnte sich das Konzept bereits im Vorfeld ansehen. Der Robin-Dienst synchronisiert automatisch Android-Apps und Fotos. Sobald das Gerät feststellt, dass eine App lange nicht verwendet wurde, wird in der Standardeinstellung die App ohne ihre Nutzerdaten in der Cloud gespeichert und die Installation vom Gerät gelöscht. In der Folge wird das betreffende App-Icon ausgegraut, es verschwindet also nicht komplett, wie es bei einer normalen Deinstallation der Fall wäre.
Klickt der Nutzer auf dieses Schatten-Icon, verbindet sich das Smartphone mit der Cloud, lädt das betreffende APK-Backup auf das Smartphone und installiert die App wieder. Hier muss je nach Größe der Installationsdatei einige Wartezeit eingeplant werden, die App steht also nicht sofort zur Verfügung. Dabei werden die auf dem Smartphone zurückgelassenen App-Daten eingebunden, so dass alle zuvor in der App eingegebenen Daten vorhanden sein sollten. Mit diesem Schritt will Nextbit verhindern, dass selten benutzte Apps unnötig Speicher verbrauchen. Die Robin-Synchronisation erfolgt standardmäßig immer nur dann, wenn das Gerät mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist. Falls der Nutzer eine App wiederherzustellen versucht, während er den mobilen Datenfunk verwendet, fragt das System zurück, ob die Aktion wirklich durchgeführt werden soll.Der Anwender kann bestimmte Apps aber auch ganz von der Synchronisation ausschließen. Sie werden dann nicht in die Cloud ausgelagert, selbst wenn sie selten verwendet werden. In einer Übersicht kann der Anwender sehen, welche Apps in der Cloud ausgelagert wurden.
Auch Fotos werden in die Cloud ausgelagert, allerdings nach einem etwas anderen Prinzip. Das Foto bleibt in geringerer Auflösung auf dem Gerät zurück. Der Nutzer kann es sich also noch ansehen. Falls nötig, wird das Foto aus der Cloud wieder auf das Gerät geladen. Das funktioniert bei Verbindung mit einem WLAN-Netzwerk automatisch, bei Mobilfunknutzung wird vorher nachgefragt. Die Nextbit-Macher versprechen, dass keine Unbefugten Zugriff auf die Fotos erlangen können und die üblichen Datenschutzregeln eingehalten werden.Das mit dem Dienst vorgestellte Robin-Smartphone bietet eine gute technische Ausstattung: Es hat ein 5,2 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, so dass Inhalte scharf dargestellt werden sollten. Im Smartphone steckt Qualcomms Hexa-Core-Prozessor Snapdragon 808 mit einer nicht genannten Taktrate. Der Arbeitsspeicher wird mit 3 GByte angegeben und 32 GByte Flash-Speicher sind eingebaut. Nicht vorhanden ist ein Steckplatz für Speicherkarten, als Ersatz soll hier der Robin-Dienst dienen.
- Akku HP 391883-001
- Akku HP 395751-321
- Akku HP 396600-001
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Für Foto- und Videoaufnahmen ist eine 13-Megapixel-Kamera mit Autofokus sowie LED-Licht vorhanden und vorne befindet sich für Selbstporträts eine 5-Megapixel-Kamera. Auf der Displayseite sind Stereo-Lautsprecher untergebracht, die einen guten Klang versprechen.Das LTE-Smartphone unterstützt Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0 LE und hat einen NFC-Chip eingebaut. Vermutlich ist auch ein GPS-Empfänger vorhanden, aufgelistet ist er im technischen Datenblatt nicht. Im Smartphone befindet sich ein 2.680-mAh-Akku und es gibt einen USB-Typ-C-Anschluss.Das Robin-Smartphone wird als Besonderheit einen Fingerabdrucksensor auf der Gehäuseseite haben. Denn der Sensor befindet sich im Einschaltknopf, der wiederum im Gehäuserand untergebracht ist. Ein ähnliches Konzept verfolgt Sony seit langem bei dem Einschaltknopf, allerdings bei den Xperia-Smartphones ohne Fingerabdrucksensor. Die Position des Einschalters soll das Aktivieren des Displays vereinfachen, indem sich der Schalter dort befindet, wo das Gerät ohnehin gehalten wird.
Nextbit liefert Robin mit einem entsperrten Bootloader aus, so dass Gerätebesitzer bei Bedarf bequem andere Android-Distributionen wie etwa Cyanogenmod auf das Smartphone aufspielen können. Derzeit ist wohl noch nicht entschieden, mit welcher Android-Version das Smartphone erscheinen wird. Golem.de wurde der Robin-Dienst auf einem Smartphone gezeigt, das mit Android 5.1 alias Lollipop lief. Bis Januar respektive Februar 2016 wird aber bereits Android 6.0 alias Marshmallow erschienen sein und vielleicht wird Robin dann gleich damit ausgeliefert.
Nextbit wurde von den zwei Android-Veteranen Tom Moss und Mike Chan gegründet, kürzlich ist der frühere Designchef von HTC, Scott Croyle, dazugestoßen. Moss und Chan haben bereits in den Anfangstagen für das Android-Projekt gearbeitet. Moss leitet Nextbit als CEO, Chan hat die Rolle des CTO inne. Croyle war früher bei HTC und hat dort das Design für das erste und das zweite One-Smartphone entworfen. Er ist jetzt bei Nextbit als Chief Product Officer tätig.Nextbit beginnt jetzt, Geld für das Robin-Smartphone auf Kickstarter zu sammeln. Die Macher haben sich zum Ziel gesetzt, 500.000 US-Dollar innerhalb von 30 Tagen zusammenzubekommen. Wer das Projekt unterstützt, erhält das Smartphone zu einem reduzierten Preis. Die ersten 1.000 Unterstützer bekommen es für 300 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versandkosten. Die Auslieferung ist für Januar 2016 geplant. Wenn dieses Kontingent aufgebraucht ist, kostet das Smartphone über Kickstarter 350 US-Dollar zuzüglich weiterer Kosten. Die zweite Charge soll dann im Februar 2016 ausgeliefert werden.
- Akku HP hstnn-ub09
- Akku HP hstnn-ub17
- Akku HP f2024
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Das Smartphone erscheint nur dann, wenn das vom Anbieter gesteckte Finanzierungsziel erreicht wird. Dann soll es im Februar 2016 zum Preis von 400 US-Dollar auf den Markt kommen.Der Ansatz des Robin-Dienstes klingt vielversprechend, und es ist eine pfiffige Idee, brachliegende Daten automatisch auf dem Smartphone zu erkennen und auszulagern. Allerdings dürfte das Versprechen, dass damit alle Sorgen bezüglich freien Speichers auf dem Smartphone für immer erledigt sind, nicht in die Praxis umzusetzen sein. Denn das Smartphone hat keinen Steckplatz für Micro-SD-Karten, und die 100 GByte können auch so irgendwann ausgeschöpft sein.Wer sich ein Smartphone mit mindestens 32 GByte Speicher samt Speicherkartensteckplatz sowie eine 128 GByte große Micro-SD-Karte zulegt, ist sogar besser dran als Besitzer des Robin-Smartphones. Denn dann kann einfach die Kamera-App so eingestellt werden, dass sie alle Fotos und Filme auf der Speicherkarte ablegt, so dass der interne Speicher entlastet wird. Dann stehen dem Gerätebesitzer sogar mindestens 28 GByte mehr freier Speicher zur Verfügung als beim Robin-Konzept - zumal beim Auslagern der Bilder noch Miniaturansichten auf dem Gerät verbleiben, was bei entsprechend vielen Bildern auch noch mal Speicherplatz in Anspruch nimmt.
Das Synchronisieren der App-Installationen ist eine nette Idee, allerdings dürfte das für die meisten Nutzer nicht unbedingt erforderlich sein. Selbst wer viele Apps auf seinem Gerät hat, kommt schon gut mit einem 16-GByte-Gerät aus - vorausgesetzt bei den Apps handelt es sich nicht um viele Spieletitel mit aufwendigen Grafiken und entsprechendem Platzbedarf. Allerdings dürfte es in der Praxis auch nicht sonderlich erfreulich sein, wenn so eine App in der Cloud ausgelagert wird und von dort mal eben nachinstalliert werden muss. Denn das Starten der App kann dann durchaus mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Das dürfte die Geduld vieler Nutzer überstrapazieren.Es ist schade, dass Nextbit seinen Dienst nur in Verbindung mit dem zugehörigen Smartphone anbietet. Wenn es ihn auch für andere Android-Smartphones gäbe, könnte er für den einen oder anderen Nutzer eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Bisher hat Nextbit nicht vor, den Dienst auch für andere Geräte anzubieten, vielleicht denkt der Anbieter hier noch um.
Am ersten Tag der Kickstarter-Kampagne hat Nextbit das selbstgesteckte Finanzierungsziel für das Robin-Smartphone erreicht. Nach weniger als 14 Stunden haben knapp 1.450 Unterstützer rund 545.000 US-Dollar zusammengetragen. Nach Angaben von Android Central war das Finanzierungsziel nach weniger als zwölf Stunden erreicht. Gegen 23:30 Uhr am 1. September 2015 war es noch nicht so weit, da gab es aber bereits etwa 1.235 Unterstützer, die rund 445.000 US-Dollar gesammelt hatten. In den vergangenen 6,5 Stunden kamen demnach nochmal 100.000 US-Dollar dazu.Mit der Gear S2 und der Gear S2 Classic hat Samsung seine ersten runden Smartwatches präsentiert: Dank eines drehbaren Rings um das Display sollen Nutzer die Uhren besser bedienen können. Was die Akkulaufzeit betrifft, sind keine großen Verbesserungen zu erwarten.
Rund und mit drehbarer Lünette: Samsungs neue Smartwatches sollen dank des Rings um das Display besser zu bedienen sein. Was die Akkulaufzeit betrifft, sind keine großen Verbesserungen zu erwarten. Die vorgestellten Modelle heißen Gear S2 und Gear S2 Classic. Sie lassen sich wie gewohnt über einen Touchscreen bedienen, bieten zusätzlich aber auch einen Home- und einen Zurück-Button sowie die drehbare Lünette um den Bildschirm.
Posted by: akkusmarkt at
05:25 AM
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