March 03, 2017
Qualcomms neuer Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801 läuft im neuen One-Modell mit einer Taktrate von 2,3 GHz. Damit wäre HTC der dritte Gerätehersteller, der ein Smartphone mit diesem Prozessor auf den Markt bringt. Im HTC-Smartphone stecken 2 GByte Arbeitsspeicher und mindestens 16 GByte Flash-Speicher. Prinzipiell soll es das Modell auch mit 32 und 64 GByte Flash-Speicher geben, dabei ist aber unklar, ob es die Ausführungen in allen Ländern gibt. Anders als beim Vorgängermodell ist diesmal ein Steckplatz für Micro-SD-Karten vorhanden. Die Speicherkarten dürfen bis zu 128 GByte groß sein. Es gibt dabei die begründete Hoffnung, dass das Gerät die Anwendung App2SD unterstützt, mit der Apps bei Bedarf auf die Speicherkarte ausgelagert werden können. Denn HTC gehört zu den Herstellern, die das prinzipiell unterstützen.Das neue One wird mit dem aktuellen Android 4.4.2 alias Kitkat ausgeliefert. Darauf wird dann HTCs eigene Bedienoberfläche Sense in der Version 6.0 mit Blink Feed laufen. Womöglich gibt es im Zuge dessen noch einige Verbesserungen und Neuerungen.
Auch das neue Modell soll HTCs Boomsound-Technik unterstützen und hat zwei Lautsprecher auf der Vorderseite. Das Smartphone wird LTE, UMTS und GSM bieten sowie mit Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n samt dem neuen ac-Standard ausgestattet sein. Zudem gibt es einen GPS-Empfänger, Bluetooth 4.0, einen NFC-Chip und DLNA-Unterstützung.Das neue One (2014) misst wohl 146,36 x 70,6 x 9,35 mm und wäre damit etwas größer als das Vormodell. Das Gewicht hat sich von 143 auf 160 Gramm erhöht. Im Smartphone befindet sich ein fest eingebauter 2.600-mAh-Akku, im Vorgängermodell steckte ein 2.300-mAh-Akku. Mit einer Akkuladung soll eine Sprechzeit von bis zu 14 Stunden möglich sein, im Bereitschaftsmodus muss der Akku nach etwa 11 Tagen wieder geladen werden.
Versprochen hat Samsung Glamour und Innovationen - herausgekommen ist etwas anderes. Wir haben den Fingerabdrucksensor des Galaxy S5 mit dem des iPhone 5S verglichen, unseren Puls gemessen und Fotos gemacht.
Was genau von Samsungs neuem Topsmartphone zu erwarten sein würde, war vor der Vorstellung des Geräts Gegenstand heftiger Spekulationen: Metallgehäuse oder Kunststoff, 1440p-Display oder 1080p-Bildschirm, Fingerabdrucksensor ja oder nein? Klar war nur eins: Innovativ sollte es sein - oder wenigstens cool. Im Test enttäuscht das Galaxy S5 diese Hoffnung. Zwar bringt es tatsächlich einen Fingerabdrucksensor und sogar einen Pulsmesser, ist aber in einigen Bereichen überraschend unspektakulär, etwa bei Prozessor oder der Displayauflösung.
So hat das Galaxy S5 ein 5,1 Zoll großes Super-Amoled-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das ergibt zwar eine hohe Pixeldichte von 432 ppi, verglichen mit dem Vorgängermodell Galaxy S4 hat sich allerdings nicht viel getan: Das Galaxy S4 hat die gleiche Auflösung, aber dank eines minimal kleineren Displays eine etwas höhere Pixeldichte von 441 ppi. Im Alltag wirkt sich das allerdings nicht negativ aus: Dank der immer noch hohen Auflösung stellt das Galaxy S5 Bildschirminhalte sehr scharf dar, einzelne Pixel oder ein Treppeneffekt sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Farben stellt das Display aufgrund der OLED-Technologie kräftig und leuchtend dar, Schwarz wird als reines Schwarz dargestellt.In dem für Samsung typischen Kalibrierungsmenü kann der Nutzer aus unterschiedlichen Konfigurationen wählen. Das Display hat einen großen Helligkeitsumfang und kann ähnlich wie das des ersten Galaxy Tab extrem weit heruntergeregelt werden. In heller Umgebung ist es ebenfalls gut abzulesen.Als innovativ kann auch der Fingerabdrucksensor nicht bezeichnet werden: Samsung versucht hier zwar mit Apple gleichzuziehen, hat es aber nicht geschafft, den Sensor auch gut bedienbar zu machen.
Der Fingerabdrucksensor ist beim Galaxy S5 ähnlich wie beim iPhone 5S in den Home-Button integriert. Der Sensor des Galaxy S5 ist aber deutlich weniger komfortabel zu nutzen als der von Apples Smartphone. Die Finger müssen sehr viel genauer als beim iPhone 5S über den Sensor bewegt werden. Es reicht nicht, den Finger einfach auf den Home-Button zu legen. Stattdessen muss der Nutzer wie bei vielen Fingerabdrucksensoren von Notebooks mit dem Finger über den Knopf wischen - und das genau in der Vertikalen und in der Position, in der der Finger registriert wurde. Dadurch ist das einhändige Entsperren beim Galaxy S5 recht umständlich. Beim Entsperren müssen wir unseren Finger häufig drei- bis viermal über den Sensor ziehen, bis er erkannt wird. Beim Sensor des iPhone 5S muss hingegen nicht darauf geachtet werden, in welcher Lage der Finger aufliegt.Der Nutzer kann beim Galaxy S5 bis zu drei Fingerabdrücke abspeichern und mit dem Fingerabdrucksensor auch Zahlungen genehmigen. Aktuell geht dies allerdings nur bei Paypal und Samsungs eigenem Appstore; Googles Play Store akzeptiert die Legitimation mit dem Finger nicht.Mit dem Galaxy S5 vertieft Samsung den mit dem Galaxy S4 begonnenen Ansatz des Smartphones als Fitnessbegleiter und vermarktet das Gerät dementsprechend auch mit seinem neuen Fitnessarmband Gear Fit. Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich unterhalb der Kamera neben dem LED-Fotolicht ein Herzfrequenzmesser. Der Nutzer legt einfach seinen Finger auf den Sensor, über ein Licht wird dann der Puls gemessen. Dies funktioniert in unserem Test sehr gut und zuverlässig.
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Passend zum neuen Pulsfrequenzmesser hat Samsung seine Fitnesssoftware S Health erweitert, sie ist jetzt in der Version 3.0 vorinstalliert. Der Nutzer kann seine Schritte zählen, seine Ernährung verfolgen und seine Pulsfrequenz aufzeichnen.Das 141,8 x 72,4 x 8,2 mm große Kunststoffgehäuse mit der glänzenden Rückseite soll dem Galaxy S5 laut Samsung Glamour verleihen. Die Rückseite ist mit einem griffigen, an Kunstleder erinnernden Material überzogen, die der des ersten Nexus-7-Tablets ähnelt. Das ist zwar nicht hässlich, verleiht dem Smartphone aber auch keinen besonderen Charme.Das Gerät ist - wie für Samsungs Topgeräte üblich - sehr gut verarbeitet, das Smartphone knarzt nicht und liegt gut in der Hand. Um den Rand verläuft ähnlich wie beim Galaxy S4 ein silberner Rahmen, der auch beim Galaxy S5 nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff ist. Der Einschaltknopf und die Lautstärkewippe ragen kaum aus dem Gehäuse heraus und sind dementsprechend unpraktischerweise nur schwer zu ertasten.Das 144 Gramm schwere Galaxy S5 ist nach IP67 vor Staub und Wasser geschützt - beim Vorgänger Galaxy S4 gab es hier noch ein extra Modell, das Galaxy S4 Active. Die Schutzart bedeutet, dass das Gerät nicht dauerhaft unter Wasser gehalten werden kann, maximal 30-minütige Tauchgänge in bis zu 1 Meter Tiefe sind allerdings möglich. Dafür ist der USB-Anschluss mit einer gummiisolierten Klappe geschützt, der Kopfhöreranschluss ist von innen abgedichtet. Auch der abnehmbare Rückdeckel bietet ähnlich wie beim Galaxy S4 Active dank einer Gummilippe Schutz vor eindringendem Wasser. In unserem Test hat das Smartphone ein Wasserbad unbeschadet überstanden.
Samsung hat nach eigenen Angaben bei der Entwicklung des Galaxy S5 auf die Kamera besonders großen Wert gelegt. Die Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 16 Megapixeln, das sind 3 Megapixel mehr als beim Galaxy S4. Der Autofokus reagiert dank einer Technik, die laut Samsung normalerweise in digitalen Spiegelreflexkameras eingesetzt wird, schneller als bei bisherigen Galaxy-Modellen: Innerhalb von 0,3 Sekunden soll die Kamera ein Motiv scharfstellen können. Der dafür nötige Sensor ist unterhalb der Kamera eingebaut. In unseren Tests reagiert der Autofokus tatsächlich schneller als bei anderen Smartphones. Auch die Kamera-App hat Samsung verbessert und erweitert: Ein neuer HDR-Modus zeigt das zu erwartende ausgeglichene Foto bereits im Sucher an. Bisher konnte der Nutzer das Ergebnis erst nach der Aufnahme begutachten. Zu den weiteren Funktionen gehören ein Panorama- und ein Beauty-Modus sowie die Möglichkeit, virtuelle Touren durch Räume zu erstellen. Hier macht der Nutzer im Laufen Fotos, die später zu einem kleinen Film zusammengesetzt werden. Die Lautstärkewippe dient im Fotomodus als Auslöseknopf. So können auch unter Wasser Fotos gemacht werden - der Touchscreen reagiert technisch bedingt unter Wasser nicht zuverlässig.Der Fokus auf die Kamera in der Entwicklung hat sich gelohnt: Mit dem Galaxy S5 geschossene Fotos sind scharf, haben einen angenehmen Kontrast und einen korrekten Weißabgleich. Feine Strukturen verwischen zwar bei starker Vergrößerung, anders als beim Xperia Z1 kommt es aber nicht zu einem starken Aquarelleffekt. Schriften sind auch in starker Vergrößerung noch gut zu erkennen.
Die verbaute Hardware ist weniger fortschrittlich als erwartet. Im Inneren des Smartphones arbeitet ein Snapdragon-801-Prozessor, dessen vier Kerne auf 2,5 GHz getaktet sind. Der Quad-Core-Prozessor des Vorgängers hatte mit 1,9 GHz noch weniger Leistung. Trotz der unterschiedlichen Bezeichnung ähnelt der Snapdragon 801 dem bereits länger verfügbaren Snapdragon 800 bis auf wenige technische Details. Diese betreffen das LTE-Modem, einen Video-Codec und die Verarbeitung großer Bilddateien. Vom kurz nach der Veröffentlichung des iPhone 5S angekündigten 64-Bit-Prozessors ist im neuen Galaxy S5 nichts zu entdecken.Etwas überraschend hat Samsung die Größe des Arbeitsspeichers verglichen mit dem Galaxy S4 unverändert bei 2 GByte gelassen. Bereits das auf der Ifa 2013 präsentierte Galaxy Note 3 hat 3 GByte. Der eingebaute Flash-Speicher des Galaxy S5 ist wahlweise 16 oder 32 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 64 GByte ist eingebaut. Kompatible Apps können auf diese Karte verschoben werden. Anders als im Vorfeld von einigen Medien behauptet, stehen dem Nutzer beim 16-GByte-Modell mehr als 7,5 GByte Speicherplatz zur Verfügung: Nach der Einrichtung hatte unser Gerät fast 12 GByte freien Speicher. Dieser ist nicht in Telefon- und SD-Speicher aufgeteilt.
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Das Galaxy S5 unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch Cat-4-LTE, die Sprachqualität ist mit unserer O2-Karte sehr gut. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen ac. Bluetooth läuft in der Version 4.0 BLE ANT+, ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut. Der Micro-USB-Anschluss ist USB-3.0-fähig und sollte Daten schneller mit einem PC austauschen können. Am oberen Rand befindet sich ein Infrarotsender, mit dem Fernseher oder andere Geräte gesteuert werden können.In einem Punkt überrascht uns das Galaxy S5 positiv: Der wechselbare Akku mit einer Nennladung von 2.800 mAh hält beim Anschauen eines 1080p-codierten Videos fast acht Stunden lang durch, bis er leer ist - ein sehr guter Wert. Samsung gibt eine Sprechzeit von bis zu 21 Stunden an, die Standby-Zeit soll über 16 Tage betragen. Über Nacht verliert das Smartphone mit aktiviertem WLAN drei Prozent Akkustand.Samsung hat beim Galaxy S5 einen Energiemanager eingebaut, der dank eines neuen manuell zuschaltbaren Ultramodus den Stromverbrauch auf ein Minimum reduzieren können soll. Dafür werden Displayinhalte nur noch schwarz-weiß angezeigt, zudem erfolgt der Zugriff auf die wichtigsten Funktionen über ein spezielles, schlichtes Auswahlmenü. Hier stehen nur die grundlegenden Funktionen zur Verfügung, um Akku zu sparen.
So lassen sich ausschließlich die vorinstallierten Apps Telefon, Nachrichten, Browser, Chaton, Diktiergerät, Google+, Memo, Rechner und Uhr nutzen. Zusätzlich installierte Apps stehen generell in diesem Modus nicht zur Verfügung, so dass die Einsatzmöglichkeiten entsprechend beschränkt sind. Der Modus eignet sich also eher für Notsituationen und nicht für eine reguläre Nutzung, um dauerhaft die Akkulaufzeit zu erhöhen. Wenn der Akku unter 20 Prozent Ladestand hat, soll das Gerät laut Samsung noch bis zu 24 Stunden im Standby-Betrieb durchhalten.Das Galaxy S5 wird mit Android in der aktuellen Version 4.4.2 alias Kitkat ausgeliefert, worüber Samsung seine eigene Benutzeroberfläche installiert. Diese unterscheidet sich äußerlich kaum von der des Galaxy S4 und bietet hauptsächlich kosmetische Änderungen - beispielsweise in der Schnelleinstellungsleiste. Neu ist auch "My Magazine", eine Flipboard-Variante, die direkt in den Launcher integriert ist.
Posted by: akkusmarkt at
03:23 AM
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