February 03, 2017
Gitarrenverstärker, Kopfhörer und jetzt ein Smartphone: Marshall bietet mit dem London sein erstes eigenes Smartphone an. Das Gerät richtet sich an Musikliebhaber, die Hardware-Ausstattung liegt im Mittelklassebereich - nicht allerdings der Preis.
Der englische Hersteller von Gitarrenverstärkern, Lautsprechern und Kopfhörern Marshall wird künftig auch ein Smartphone verkaufen. Das Gerät namens Londonhat einige Extrafunktionen, die Musikliebhaber ansprechen sollen. So hat das Smartphone zwei Frontlautsprecher und zwei Kopfhörerausgänge. Über diese können zwei Nutzer gleichzeitig Musik hören, über eine eigene App lässt sich bei beiden Ausgängen separat die Lautstärke regeln. Anstelle einer herkömmlichen Lautstärkewippe hat das London ein Scroll-Rad. Zwei Mikrofone mit Geräuschunterdrückung sollen für störungsfreie Aufnahmen sorgen.
Zwischen den beiden Kopfhörerbuchsen, die an der Oberseite des Smartphone eingebaut sind, befindet sich der M-Schalter. Dieser erlaubt einen schnellen Zugriff auf den globalen Equalizer, über den Nutzer verschiedene Presets oder auch eigene Einstellungen nutzen können. Voreinstellungen können offenbar auch einzelnen Apps zugewiesen werden.Die restliche technische Ausstattung des Marshall London liegt im Mittelklassebereich. Das IPS-Display ist 4,7 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Geschützt wird es durch Gorilla Glass 3.Als Prozessor hat es einen Snapdragon 410 mit einer Taktrate von 1,4 GHz. Mit dem Wolfson WM8281 hat das London einen eigenen Audio-Chip, der für eine bessere Qualität beim Abspielen von MP3-Dateien sorgen soll und zudem die Wiedergabe von FLAC-Dateien ermöglicht.Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 16 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 128 GByte ist eingebaut. Das London unterstützt Quad-Band-GSM, UMTS und LTE. WLAN beherrscht das Gerät nach 802.11a/b/g/n, Bluetooth läuft in der Version 4.0.
Ein GPS-Empfänger mit Glonass-Unterstützung ist eingebaut, einen NFC-Chip hat das London offenbar nicht. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera, die Frontkamera hat 2 Megapixel. Der wechselbare Akku hat eine Nennladung von 2.500 mAh, zur Laufzeit macht Marshall keine Angaben.Ausgeliefert wird das London mit Android in der Version 5.0.2, Marshall installiert zusätzlich einiges an Software. So ist etwa Loopstack, ein Vier-Spur-Rekorder, vorinstalliert, ebenso eine DJ-App. Inwieweit Marshall die Benutzeroberfläche anpasst, ist unbekannt.Das London kann im Onlineshop von Marshall bereits vorbestellt werden. Der Preis ist allerdings recht happig: 550 Euro kostet das Smartphone. In Deutschland soll das Gerät ab dem 29. September 2015 verfügbar sein.
Das Fairphone 2 kann ab sofort vorbestellt werden. Bis zur Auslieferung des Smartphones dauert es dann aber noch. Die ersten Geräte sollen gegen Ende dieses Jahres geliefert werden.
Fairphone nimmt Vorbestellungen für das Fairphone 2 entgegen: Im Online-Shop des Herstellers kann das Fairphone 2 für 530 Euro vorbestellt werden. Die ersten 15.000 Geräte werden im November 2015 ausgeliefert. Sobald dieses Kontingent verkauft ist, müssen Interessenten sich bis Dezember gedulden. Der Verkaufspreis für das Fairphone 2 hat sich seit der ersten Ankündigung vor rund einem Monat minimal erhöht. Vor ein paar Wochen peilte der Hersteller noch einen Verkaufspreis von 525 Euro an. In den kommenden Wochen wird Fairphone eine Kostenaufschlüsselung veröffentlichen, damit Käufer nachvollziehen können wofür ihr Geld verwendet wird, wenn sie sich für den Kauf eines Fairphone 2 entscheiden. Das Fairphone 2 soll besonders leicht zu reparieren sein. Ohne viel technisches Wissen sollen sich defekte Komponenten bei Bedarf austauschen lassen.
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Dazu wurde eine Art Modulbauweise entwickelt. Jedes Modul ist für eine bestimmte Funktion zuständig. Die jeweiligen Module sollen sich bequem austauschen lassen. Alle Module sind mit unterschiedlichen farblich markierten Schrauben fixiert, damit der Gerätebesitzer eine defekte Komponente ohne viel Mühe ersetzen kann.Der Hersteller verspricht, dass sich der Touchscreen in weniger als einer Minute erneuern lässt. Dazu müssen der Akkudeckel und der Akku entnommen werden. Dann gilt es, noch zwei Halterungen zu lösen, damit das Display entnommen werden kann. Das Ziel der Macher ist, dass Besitzer eines Fairphone 2 das Gerät möglichst lange behalten und nicht gleich entsorgen, wenn es defekt ist. Die gute technische Ausstattung lässt das durchaus möglich erscheinen.Neben dem Display lässt sich die Basiseinheit mit Prozessor, Speicher und SIM-Karte auswechseln. Ein weiteres Modul enthält die Hauptkamera mit einem LED-Licht, ein anderes die Netzwerktechnik, die Kopfhörerbuchse, die Front-Kamera, die Status-LED sowie Sensoren. Das Haupt-Mikrofon ist zusammen mit den Lautsprechern, dem Vibrationsmechanismus und dem USB-Anschluss auf einem Bauteil untergebracht.
Das Fairphone 2 hat einen 5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und wird mittels Gorilla Glass 3 vor Kratzern und Beschädigungen geschützt. Als Prozessor kommt der Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801 von Qualcomm zum Einsatz. Die Macher haben sich bewusst gegen Mediatek und für Qualcomm entschieden. Mediatek gebe nur so viel Code frei, wie das Unternehmen unbedingt muss. Somit konnte nie ein Update des Betriebssystems erscheinen, so dass das erste Modell noch mit Android 4.2.2 läuft. Im neuen Modell stecken 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher, und es gibt einen Steckplatz für Speicherkarten.Auf der Gehäuserückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera untergebracht, die Kamera vorne liefert 2 Megapixel. Das Smartphone beherrscht LTE und wird mit zwei SIM-Karten-Steckplätzen ausgerüstet sein. Zudem gibt es WLAN nach 802.11 b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.0 LE und einen GPS-Empfänger. NFC-Technik hat das Fairphone 2 nicht, aber die Macher haben einen Erweiterungsport implementiert, so dass sich solche Technik nachrüsten lässt.
Das Smartphone misst 143 x 73 x 11 mm, wiegt 148 Gramm und wird mit Android 5.1 alias Lollipop auf den Markt kommen. Im November 2015 wird es dann vermutlich schon eine neue Version geben, derzeit läuft die Entwicklung an Android M noch, erst kürzlich ist eine zweite Vorabversion davon erschienen. Der austauschbare Akku hat eine Kapazität von 2.420 mAh, zur Laufzeit liegen keine Angaben vor.Wie das erste Fairphone wird auch das neue Modell weitgehend zu fairen Bedingungen hergestellt, soll vor allem so weit wie möglich auf sogenannte Blutmetalle verzichten. Fast alle der im Fairphone verarbeiteten Rohstoffe stammen aus Minen, deren Erträge nachweislich nicht aus konfliktbelasteten Gegenden kommen. Das Projekt setzt damit auf Nachhaltigkeit sowie eine sozial- und umweltverträgliche Herstellung - Fair Trade für Smartphones.
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- Akku Acer travelmate 2300
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Meizus MX4 ist jetzt auch in Deutschland offiziell erhältlich - in einer Version mit Ubuntu Phone. Das Konzept von Canonicals mobilem Betriebssystem gefällt uns sehr gut, im Alltag verwenden möchten wir es aber auch auf dem MX4 nicht.
Kein neues Gerät, aber ein anderes Betriebssystem: Meizu bietet sein MX4 jetzt mit Canonicals mobilem Betriebssystem Ubuntu Phone - auch Ubuntu Touch genannt - in Deutschland an. Bisher gab es das Smartphone im oberen Mittelklassebereich nur mit Flyme OS, Meizus eigener Android-Variante. Das MX4 ist nicht das erste kommerziell erhältliche Smartphone, das mit Ubuntu Phone ausgeliefert wird, aber es ist vielversprechender als die Konkurrenz. Seit Februar 2015 gibt es das BQ Aquaris E4.5 in einer Ubuntu-Version. Im Test machte Canonicals Betriebssystem durchaus Lust auf mehr. Die Hardware-Ausstattung des Aquaris ist allerdings begrenzt, weshalb Ubuntu Phone auf dem Gerät nur bedingt Spaß macht.
Beim MX4 sollte dies anders sein: Das Smartphone ist mit ordentlicher Hardware im oberen Mittelklassebereich ausgestattet. Im Test hat sich Golem.de die Stärken und Schwächen des Gerätes und des Betriebssystems angeschaut - und dabei immer noch zahlreiche Kritikpunkte gefunden.Kurz zu den Hardware-Spezifikationen des Smartphones: Das IPS-Display von Sharp ist 5,36 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.152 Pixeln. Das ergibt eine Pixeldichte von 417 ppi, Bildschirminhalte werden dementsprechend scharf angezeigt. Farben stellt das Display neutral dar, insgesamt macht der Bildschirm einen guten Eindruck.Im Inneren arbeitet Mediateks MT6595, ein Octa-Core-Prozessor mit vier auf 2,2 GHz getakteten A17-Kernen und vier auf 1,7 getakteten A7-Kernen. Diese arbeiten nach dem big.LITTLE-Prinzip, teilen sich also je nach Anforderung die Arbeit. Alle acht Kerne können auch gleichzeitig aktiviert werden.
Posted by: akkusmarkt at
03:48 AM
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