March 02, 2017
Der Erfolg des Arduino hat nichts mit dessen Hardware zu tun. Um ihn herum ist vielmehr in kurzer Zeit ein umfangreiches Ökosystem entstanden, das eine Vielzahl von Menschen - und Firmen - mit unterschiedlichsten Zielen und Interessen begeistert und vereint.Hinter vielen früheren Mikroprozessoren-Plattformen stand seitens der Anbieter meist das Konzept, den Benutzer an die Programmierung eines (bestimmten) Mikroprozessors heranzuführen. Oder es war eine reine Entwickler-Plattform, das endgültige Projekt wurde mit einer später zu produzierenden Platine umgesetzt. Zielgruppe waren üblicherweise Menschen mit technischem Vorwissen.Der Arduino-Erfinder Massimo Banzi hingegen verfolgte von vornherein ein anderes Ziel: Das Board, auf dem entwickelt wurde, sollte auch im endgültigen Projekt eingesetzt werden. Und der hard- wie softwaremäßige Lern- und Arbeitsaufwand sollte auf ein Minimum reduziert werden, um auch IT-fernen Menschen den Zugang zu ermöglichen. Deswegen ist die Arduino-IDE immer noch ein sehr reduzierter Editor.Gleichzeitig kann die Plattform mitwachsen. Ein Profi kann auch mit AVR Studio, C-Programmierung und selbst aufgesetzten Cross-Compiler-Chains dem Arduino Leben einhauchen.
Ein anderer wichtiger Erfolgsfaktor ist die Konsistenz der Plattform: Bereits die erste Arduino-Serie besaß die charakteristischen Pin-Reihen zum Anschluss von Peripherie. Aufgrund ihrer Positionen am oberen und unteren Rand der Platine konnten sie Zusatzplatinen stabil aufnehmen, ohne dass der Anwender zusätzlichen Montageaufwand betreiben muss. Dieses Layout wurde über all die Jahre beibehalten. "Shields" und die dazugehörigen Bibliotheken, die vor sechs oder sieben Jahren konzipiert wurden, laufen ohne Probleme auf aktuellen Arduino-Boards. Das ist keine Selbstverständlichkeit in der IT-Szene - und es ist attraktiv für Firmen. Erweiterungen für Entwicklerboards sind häufig ein Nischengeschäft. Aufgrund der Verbreitung der Arduino-Plattformen können Shield-Produzenten mit größeren Stückzahlen kalkulieren - was den Stückpreis senkt, und damit die Plattform selbst wiederum attraktiver macht.Die ersten Nutzer des Arduino waren Kunststudenten, keine Elektroniker oder klassischen ITler. Die Internetforen und Webseiten für Mikroelektronik und Mikrocontroller-Projekte mit ihrer Fachsprache dürften für sie eher unverständlich gewesen sein.
In der Praxis funktioniert das ziemlich gut, so dass auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, dass es sich um einen kapazitiven Eingabestift handelt. Zeichnungen profitieren auch von der speziell geformten Spitze des Stiftes. Damit lässt sich deutlich besser arbeiten als mit vielen anderen kapazitiven Stiften.Im Inneren des Tablets arbeitet ein Tegra-4-Quad-Core-Prozessor mit fünf Cortex-A15-Kernen, wovon einer hauptsächlich für Hintergrundanwendungen genutzt wird. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß und es gibt 16 GByte Flash-Speicher. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte ist eingebaut. Beim Nvidia Shield kann der Nutzer Apps auf die SD-Karte verschieben. Vermutlich wird Nvidia dies auch beim Tegra Note ermöglichen. Das Tegra Note läuft flüssig in den Menüs, auch grafisch anspruchsvolle Spiele stellen den Prozessor vor keine großen Probleme. Nutzer können Spiele auch mit einem Bluetooth-Gamepad bedienen: Mit Nvidias Mapping-Software Gamepad Mapper kann wie bei Archos' Gamepads jeder Bedienfläche auf dem Display ein physischer Button zugeordnet werden. Dadurch dürften sich fast alle Games spielen lassen.
Auf der Rückseite des Tablets ist eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut, auf der Vorderseite eine VGA-Webcam für Videotelefonie. Die Lautsprecher hat Nvidia auf der Vorderseite eingebaut. Hält der Nutzer das Tablet im Querformat, befindet sich links und rechts vom Display jeweils ein Lautsprecher. Der Sound soll dank einer speziellen Bassreflexkonstruktion voller klingen; tatsächlich hört sich die Tonausgabe gut an und bietet einen deutlich wahrnehmbaren Stereoeffekt. Dies dürfte nicht nur beim Spielen, sondern auch bei der Betrachtung von Videos zur Geltung kommen.Die Nur-WLAN-Ausführung unterstützt Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 LE und hat einen GPS-Empfänger. Das Tegra Note 7 kann dank des eingebauten HDMI-Ausgangs einfach an einen externen Monitor angeschlossen werden. Ausgeliefert wird es mit Android 4.4.2 alias Kitkat, an dem Nvidia kaum Änderungen vornimmt.Das Tablet misst 199 x 119 x 9,6 mm und wiegt 320 Gramm. Mit dem eingebauten 4.100-mAh-Akku sollen sich HD-Videos bis zu zehn Stunden lang abspielen lassen. Unter welchen Bedingungen dies möglich ist, gibt der Hersteller nicht an.
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Philips erweitert sein Hue-Sortiment um eine Variante, die nur weißes Licht mit einstellbarer Farbtemperatur abgibt. Außerdem gibt es einen Schalter, der Energie durch das Betätigen seiner Knöpfe gewinnt. Auch Lampen aus dem 3D-Drucker werden angeboten.
Philips hat mit der Hue Lux eine neue Spielart seiner Funk-Leuchtmittel vorgestellt. Die LED-Lampe Philips Hue Lux mit E27-Sockel kann nicht bunt erstrahlen wie die bisherigen Hue-Modelle, sondern sondert nur weißes Licht ab, dessen Farbtemperatur der Benutzer durch ein Smartphone und die Philips Hue App verändern kann. Das Leuchtmittel ist wie die anderen Hue-Lampen dimmbar. Die maximale Helligkeit hat Philips bislang nicht mitgeteilt.Der Nachteil dieser aufwändigen Leuchtmittel: Fällt eine Komponente wie die LEDs oder die Steuerungseinheit aus, muss gleich die ganze Hue ausgetauscht werden. Ein Einzelaustausch oder eine Reparatur sind nicht vorgesehen. Zwar erreichen LEDs unter günstigen Voraussetzungen eine Lebensdauer von mehreren tausend Stunden, doch gelegentlich gibt es auch Ausreißer. Golem.de fiel eine Philips Hue schon nach wenigen Stunden Betriebsdauer aus.
Außerdem hat Philips einen Lichtschalter für die Hue-Lampen angekündigt, der mit Energy Harvesting arbeitet. Das Drücken seiner Schalter produziert genügend Energie, um das Funksignal zu erzeugen. Eine aufwändige Verkabelung und ein Akku oder eine Batterie sind so überflüssig.Die Hue Lux soll ab Sommer 2014 erhältlich sein. Das Starterkit, bestehend aus der ZigBee-Bridge mit WLAN-Steuerung und zwei Lampen, soll 100 Euro kosten. Zum Preis des Schalters gibt es noch keine Informationen.Philips hat außerdem Lampen für die Hue vorgestellt, die aus dem 3D-Drucker stammen und ein organisches, stark skelettiertes Design aufweisen, was für ein interessantes Schattenspiel an den Wänden sorgen soll. Das Design stammt von WertelOberfell und Strand+Hvass.Die Lampen sind nur auf Vorbestellung erhältlich über www.meethue.com und sollen ab Ende März 2014 für 3.000 Euro (Hängelampe) und 2.500 Euro (Tischlampe) angeboten werden.Philips' Konkurrenten LG und Samsung haben eigene LED-Leuchtmittel mit Funkfernsteuerung angekündigt, die ebenfalls ihre Lichtfarben und Helligkeiten verändern können. Auch hier erfolgt die Steuerung über Tablets und Smartphones.
Voraussichtlich im April 2014 wird LG das G2 Mini zum Preis von 350 Euro auf den Markt bringen. Bei ersten Händlern kann es bereits vorbestellt werden. Von der Ausstattung her hat das neue Android-Smartphone mit dem namensgebenden G2 nicht viel zu tun.
Die beiden Elektronikmarktketten Media Markt und Saturn listen LGs G2 Mini zum Preis von 350 Euro. LG selbst hat bislang keinen Listenpreis genannt, aber erfahrungsgemäß verkaufen die beiden Ketten Smartphones zur Markteinführung zum Listenpreis. Als Lieferdatum geben beide den 31. März 2014 an, LG selbst geht aber erst von einer Markteinführung im April 2014 aus. LG hatte das G2 Mini zum Mobile World Congress 2014 vorgestellt. Beim G2 Mini handelt es sich um eine stark abgespeckte Variante des namensgebenden G2. Damit schlägt LG auch den Weg ein, den Samsung und HTC bereits gegangen sind. Auch die Miniversionen der Topmodelle von Samsung und HTC liefern keine entsprechende Ausstattung. Damit bleibt Sony mit dem Xperia Z1 Compact der einzige Hersteller von Android-Smartphones, der die Technik des Topmodells in ein kleineres Gehäuse packt.
Das G2 Mini hat einen 4,7 Zoll großen IPS-Touchscreen und ist damit etwas kleiner als das G2, das ein 5,2 Zoll großes Display hat. Die Displayauflösung wurde von 1.920 x 1.080 auf 960 x 540 Pixel reduziert, so dass sich die Pixeldichte von 424 dpi auf 234 dpi erheblich verringert hat. Wie auch das G2 hat die Miniausführung den Powerknopf und die Lautstärkewippe auf der Gehäuserückseite statt am Gehäuserand. Das Gerät wird sich durch einen Doppeltipp auf den Touchscreen aus dem Standby holen lassen.Auch die Speicherbestückung wurde verringert. Statt 2 GByte gibt es nur 1 GByte Arbeitsspeicher und es stehen 8 GByte Flash-Speicher zur Verfügung. Während das G2 keinen Speicherkartensteckplatz hat, ist im G2 Mini einer für Micro-SD-Karten vorhanden. Derzeit ist unklar, ob das G2 Mini App2SD unterstützt, um Apps auf die Speicherkarte auslagern zu können. LG gehört zu den Herstellern, die nur wenige Geräte damit ausrüsten.Das Smartphone läuft mit Qualcomms Quad-Core-Prozessor MSM8926, der eine Taktrate von 1,2 GHz liefert. Zum Vergleich: Das normale G2 hat einen 2,3 GHz schnellen Snapdragon 800 von Qualcomm. Aus der 13-Megapixel-Kamera im G2 wird eine 8-Megapixel-Kamera und vorne befindet sich eine 1,3-Megapixel-Kamera.
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Das LG-Smartphone funkt in den LTE-Frequenzen 800, 1.800 sowie 2.600 MHz und unterstützt neben Quad-Band-GSM nur die beiden UMTS-Frequenzen 900 und 2.100 MHz. Es gibt ferner Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, einen NFC-Chip und einen GPS-Empfänger.Das G2 Mini erscheint gleich mit dem aktuellen Android 4.4 alias Kitkat. Darauf läuft dann LGs Bedienoberfläche. Hierbei verspricht der Hersteller, dass viele der Funktionen des G2 auch in die Miniausführung übernommen wurden. Bei Maßen von 129,6 x 66 x 9,8 mm wiegt das Smartphone 121 Gramm. Mit dem 2.440-mAh-Akku wird eine Sprechzeit von 11 bis 12 Stunden versprochen, im Bereitschaftsmodus muss der Akku nach rund 25 Tagen wieder aufgeladen werden.Der Zeitpunkt für die Markteinführung des G2 Mini erscheint ungewöhnlich, weil bereits in den kommenden Monaten ein Nachfolger des G2 erwartet wird. Das G2 wurde im August 2013 vorgestellt und kam Ende September 2013 auf den deutschen Markt.
Seine Bluetooth-Erweiterung iBeacon hat Apple in Millionen Geräte integriert. Die Technik verbessert die Standorterkennung in geschlossenen Räumen und könnte das Leben grundlegend verändern.
Manchmal kommen Revolutionen schleichend daher. Als Apple die Technik iBeacon auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Sommer 2013 vorstellte, ging sie neben der iOS-7-Ankündigung unter. Nur wenige Worte hatte der Chef der Softwaresparte, Craig Federighi, für Apples Idee der auf Bluetooth Low Energy basierenden Technik übrig. Dabei ist iBeacon mehr als nur eine kurze Erwähnung wert. Die Technik kann unser Leben verändern, denn mit ihr kann zum Beispiel unser Kaufverhalten beeinflusst werden. Bei der Benennung griff Apple auf den englischen Begriff für Leuchtfeuer, Beacon, zurück. Wie Leuchtfeuer erlauben die kleinen Bluetooth-Sender vorüberziehenden Smartphones und anderen Empfängern die Bestimmung ihrer Position. Speziell in geschlossenen Räumen und auf überdachtem Gelände ermöglichen iBeacons eine deutlich präzisere Standortbestimmung als die traditionell verwendeten Techniken GPS, WLAN und Mobilfunknetz.
Als Kartenmaterial nutzen Smartphones Apps, denen die Standorte ausgewählter iBeacons bekannt sind. So kann zum Beispiel der Betreiber einer Ladenkette seine Geschäfte mit iBeacons ausstatten und die dazu passende App anbieten. Mit dem Programm wird erkannt, ob sich der Nutzer in einem zur Kette gehörenden Laden befindet. Sie stellt auf den Standort bezogene Informationen und Dienste bereit, sobald der Nutzer sein Smartphone aus der Tasche holt. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind:Angesichts dieser Ideen verwundert es nicht, dass iBeacon insbesondere dem Einzelhandel gefällt. Robert Peschke, einer von zwei Geschäftsführern des Berliner iBeacon-Spezialisten Sensorberg, sagt: "WLAN, NFC und Geofencing können durch iBeacon ersetzt werden. Eine einzige Technologie kann Indoor-Navigation, Tracking, Check-in, Payment und Notification abbilden - das ist für den Handel, für Flughäfen und Messen sowie für die Industrie einmalig". Sein Kollege Alexander Oelling ergänzt: "iBeacon bietet Unternehmen eine Möglichkeit, Kunden im unmittelbaren Moment vor der Kaufentscheidung zu erreichen".
Apple dagegen interessiert sich für den Moment nach der Kaufentscheidung. Das Unternehmen arbeitet an der Bezahlung per iTunes-Konto in Läden. Das teilte Firmenchef Tim Cook Ende Januar 2014 mit. Immerhin gibt es 575 Millionen mit Kreditkartendaten versehene iTunes-Konten und die mit den Zahlungen verbundenen Provisionseinnahmen. Dafür ist iBeacon das fehlende Puzzleteil: Der Kunde betritt einen Laden, den sein iPhone dank iBeacon zuverlässig erkennt. Er nutzt das Gerät, um die Barcodes der gewünschten Artikel zu scannen und den vom Shop-Server errechneten Gesamtbetrag zu überprüfen. Die Autorisierung der Zahlung per iTunes-Konto erfolgt dank TouchID bequem mit einem Fingerabdruck. Einen großangelegten Testlauf dieser Idee unternimmt Apple derzeit in den USA. Ende 2013 haben die Kalifornier über 200 US-amerikanische Apple Stores mit iBeacons - der Begriff bezeichnet sowohl das Bluetooth-Profil als auch die Geräte - ausgestattet. Dort können Kunden per iPhone Termine beim technischen Support vereinbaren und werden benachrichtigt, wenn ihr Ansprechpartner bereit ist. Sie erhalten Produktvideos und kontextbezogene Angebote auf ihr iPhone. Das Bezahlen per iTunes funktioniert bereits.
Technisch handelt es sich bei iBeacon um ein von Apple entwickeltes Profil für Bluetooth Low Energy (BLE), seinerseits Teil von Bluetooth 4.0 und auch unter dem Markennamen Bluetooth Smart bekannt. Es konkurriert mit dem offiziellen Proximity-Profil, eignet sich Entwicklern zufolge aber besser für standortbezogene Dienste. Zwar ist iBeacon proprietär, doch das dürfte der Verbreitung der Technik nicht im Weg stehen.Laut dem Blog Beekn entspricht das Format dem, was von einem BLE-Profil zu erwarten ist. Außerdem lizenziere Apple die Technik kostenlos als Teil seines Made-for-iPhone-Programms, ohne die Nutzung auf die hauseigenen Plattformen zu beschränken, so Beekn.Optisch sind iBeacons unscheinbar. Ein iBeacon besteht aus einer kleinen Platine mit Bluetooth-Sender und einer Knopfzelle. Beides steckt in einem Kunststoffgehäuse, das in der Größe zwischen einem dicken 2-Euro-Stück und einer PC-Maus rangiert. Der Preis für ein solches iBeacon liegt je nach Modell zwischen 15 und 25 Euro, Tendenz fallend. Apple selbst stellt keine iBeacons her, das übernehmen Drittanbieter.
Posted by: akkusmarkt at
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