February 18, 2017

Akku Acer TravelMate TM5742

Selbst zu tauchen, ist nicht jedermanns Sache. Wer dennoch Unterwasserwelten ergründen will, kann bald eine tauchende Kameradrohne vorschicken. Open Rov Trident heißt die Drohne, die über Kickstarter finanziert wird. Die Software zum Ansteuern ist Open Source. Von Open Rov wird eine kleine Tauchdrohne entwickelt, die es ermöglicht, unter Wasser zu filmen und zu fotografieren. Trident, wie das Mini-U-Boot heißt, wird zwar per WLAN gesteuert, doch ganz ohne Kabel kommt das Gerät nicht aus.
Die Ansteuerung wird zwar über WLAN vorgenommen, doch die Drohne hängt an einem Kabel, das an einer Boje befestigt ist. Nur die Boje selbst verfügt über ein Funkmodul. Das Kabel ist 25 Meter lang und grenzt damit den Aktionsradius von Trident gehörig ein. Der Hersteller hat aber schon auf diese Kritik reagiert und will gegen einen Aufpreis von 250 US-Dollar eine Verlängerung auf 100 Meter anbieten. Der Akku soll Tauchgänge von bis zu drei Stunden ermöglichen. Die Unterwasserdrohne ist mit zwei Metern pro Sekunde vergleichsweise schnell. Durch das Kabel wird auch das Livebild der HD-Kamera übertragen. Die Software zur Steuerung und Bildübermittlung ist Open Source.

Die knapp 3 kg schwere und 80 x 200 x 400 mm große Trident-Drohne kostet über Kickstarter mittlerweile ab 1.200 US-Dollar plus Versandgebühr von 80 US-Dollar sowie Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent auf den Gesamtbetrag. Die Finanzierung über Kickstarter ist gesichert. Statt 50.000 sind über 500.000 US-Dollar zusammengekommen, und die Kampagne endet erst am 31. Oktober 2015.
Im Vergleich zu einer Flugdrohne hat Open Rov Trident einen weiteren Vorteil: Ein Absturz ist unmöglich, auch die Gefährdung von Menschen dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Neben dem Spaßfaktor soll die Drohne auch für ernsthafte Zwecke wie die Kartografierung von Wracks mittels Photogrammetrie genutzt werden können.Der spanische Hersteller BQ bringt das erste Android-One-Smartphone Europas auf den Markt: Das Aquaris A4.5 ist ein alter Bekannter, soll aber so schnell Updates erhalten wie Nexus-Geräte. Der Preis ist angesichts der Ausstattung aber eher hoch.
Mit dem Aquaris A4.5 hat der spanische Hersteller BQ das erste Smartphone des Android-One-Programms nach Europa gebracht. Android One ist Googles Versuch, Nutzern preiswerter Smartphones ebenso schnelle Android-Updates zu verschaffen wie den Nutzern der teureren Nexus-Geräte.

Das auf Android-One-Geräten installierte Android enthält daher wie bei den Nexus-Smartphones und -Tablets keine Herstellermodifikationen. Entsprechend schnell erhalten die Geräte Updates, da keine Benutzeroberflächen angepasst werden müssen.Technisch gesehen ist das Aquaris A4.5 ein alter Bekannter: Es entspricht dem Aquaris M4.5, das bereits länger auch in Deutschland erhältlich ist. Das Display ist 4,5 Zoll groß und löst mit 960 x 540 Pixeln auf. Im Inneren arbeitet Mediateks MT6735M, ein Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz.Der eingebaute Flash-Speicher ist beim Aquaris A4.5 16 GByte groß, der Arbeitsspeicher 1 GByte. Anders als beim Aquaris M4.5 gibt es keine weiteren Modelle mit anderen Speichervarianten. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 64 GByte ist eingebaut.Das Aquaris A4.5 unterstützt Quad-Band-GSM, UMTS und LTE auf den Frequenzen 800, 1.800, 2.100 und 2.600 MHz. Nutzer können zwei SIM-Karten parallel verwenden. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11b/g/n auf der Frequenz 2,4 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger ist eingebaut.

Die Hauptkamera auf der Rückseite des Smartphones hat 8 Megapixel und einen Dual-LED-Blitz. Die Frontkamera hat 5 Megapixel und ebenfalls ein Fotolicht. Der Akku hat eine Nennladung von 2.470 mAh, zur Laufzeit macht BQ keine Angaben.Ausgeliefert wird das Aquaris A4.5 mit unverfälschtem Android 5.1.1 - hier besteht der einzige Unterschied zum Aquaris M4.5. Dieses kommt zwar ebenfalls mit Lollipop, allerdings mit einer angepassten Benutzeroberfläche.Das Aquaris A4.5 ist in Spanien bereits für 170 Euro bestellbar, in Portugal kostet das Smartphone 180 Euro. Weitere europäische Länder sollen folgen. Zum Vergleich: Das Aquaris M4.5 mit 16 GByte Speicher kostet aktuell in Deutschland 180 Euro. Angesichts dessen, dass etwa das deutlich besser ausgestattete Samsung Galaxy J5 mit 200 Euro nur unwesentlich mehr kostet, erscheint der Preis für das Aquaris A4.5 recht hoch - trotz schnellerer Android-Updates.

Design aus den 50ern, aber Antrieb aus der Gegenwart bieten die Roller von Kumpan Electric. Es gibt sie als Scooter, aber auch als Tretroller mit E-Motorunterstützung.
Seit einigen Jahren sind sie in, die kleinen Tretroller, die den Fußgänger auf seinem Weg beschleunigen. Kumpan Electric verpasst ihnen zusätzlichen Schub: Das Remagener Unternehmen stellt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt Roller mit Elektromotor vor (Halle 3.1, Stand C10). Der Roller unterstützt den Fahrer beim Treten, ähnlich wie ein E-Bike. Der Roller sei mit einer Sensorik ausgestattet, die einen Tritt erkenne und dann entsprechend unterstütze, sagt Daniel Tykesson im Gespräch mit Golem.de. Zusammen mit seinen beiden Brüdern hat er Kumpan Electric gegründet. Der Roller laufe dann aus. "Dann muss man erneut antreten, um mehr Unterstützung zu generieren." Wie die Sensorik funktioniert, sagt er nicht. Das sei Firmengeheimnis.

Den Roller gibt es in zwei Ausführungen: In der einfacheren bietet der Roller nur Unterstützung. Die größere Variante bietet zudem die Möglichkeit, elektrisch zu fahren: Der Fahrer dreht am Griff auf der rechten Seite und lässt den Motor für den Vortrieb sorgen. Bis zu 20 km/h fährt der Roller. Ein Helm ist zwar nicht nötig, aber dafür eine Straßenzulassung. Beide Varianten des Rollers unterscheiden sich im Aussehen. Der Roller mit Straßenzulassung hat eine kleine Sitzbank über dem Hinterrad. Bei einem Fahrzeug mit Straßenzulassung ist eine Sitzgelegenheit vorgeschrieben.Neben den Tretrollern baut Kumpan seit einigen Jahren Elektro-Motorroller im Retrodesign der 1950er Jahre. Die beiden Modelle - der Einsitzer 1953 und der Zweisitzer 1954 - haben jeweils einen 2kW-Motor, der auf 45 km/h gedrosselt ist, also einem Moped der 50er-Klasse entspricht.

Die Reichweite der Roller beträgt zwischen 50 und 150 Kilometern - je nach Akkuausstattung: Die Akkus sitzen unter der Sitzbank, wo es drei Fächer für die Stromspeicher gibt. Ein Akku hat eine Speicherkapazität von 29 Ah und ermöglicht eine Reichweite von 50 Kilometern. Geladen werden die grünen Akkus an der heimischen Steckdose - dazu werden sie einfach aus dem Fach genommen. Um die 9 kg schweren Akkus besser tragen zu können, bietet Kumpan gleich passende Tragegurte an.Design ist den Remagenern wichtig: "Wir wollten eine neue Antriebstechnik verbinden mit einem bewährten Design und einem Wiedererkennungswert, diesem Gefühl der 50er Jahre", sagt Tykesson. Zu den Scootern gibt es Anhänger: In den mit einem Rad passt die Ausrüstung für den Samstagnachmittagsausflug an den Strand. Der größere Anhänger hat zwei Räder und ist beispielsweise für einen Lieferservice gedacht. Passend zu den Fahrzeugen bietet Kumpan auch Accessoires wie eben den Tragegurt oder einen Helm.

Keine gegrillten Haustiere, keine heißen Getränkedosen: Qualcomm hat sein drahtloses Ladesystem Halo mit Radarsensoren ausgestattet, die störende Objekte erkennen.
Was ist mit der Katze? So manchen Freund der Vierbeiner treibt Angst um, sein geliebtes Haustier könnte beim drahtlosen Laden eines Elektroautos gegrillt werden. Der Chiphersteller Qualcomm hat in sein Ladesystem Halo Sicherheitssysteme integriert, die vor bösen Überraschungen schützen sollen. Living Object Protection (LOP) und Foreign Object Protection (FOP) heißen die Systeme, die auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gezeigt werden (Halle 3.1, Stand B13). Ersteres schütze Menschen oder Tiere vor Schäden durch das Magnetfeld, erklärt Edward van Boheemen von Qualcomm im Gespräch mit Golem.de. Die Platte ist mit Radar an allen vier Seiten ausgestattet, das Bewegungen erkennt. In einem solchen Fall wird das Laden gestoppt. Das System erkennt auch, wenn Mensch oder Tier den überwachten Bereich wieder verlässt und nimmt das Laden wieder auf.

Allerdings ist die Gefahr für das Haustier ohnehin gering: Bei einem normalen Pkw beträgt der Abstand zwischen der Ladeplatte und dem Gegenstück unter dem Auto etwa 5 Zentimeter.Das zweite System, Foreign Object Protection, soll verhindern, dass Gegenstände aus Metall, zum Beispiel Münzen, Schlüssel oder Getränkedosen, sich auf der Ladeplatte zu stark erhitzen. Das Ziel sei, eine Temperatur von 85 Grad nicht zu überschreiten, sagt van Boheemen. Das System erkennt, wo ein Objekt liegt und stoppt das Laden.Wird es nicht mehr registriert - etwa eine Getränkedose, die erst durch eine Windbö auf die Platte geweht wurde und dann durch die nächste wieder verschwindet -, geht das Laden weiter. Bleibt das Objekt über einen längeren Zeitraum liegen, kann das System dem Fahrer eine Nachricht aufs Mobiltelefon schicken. Das verhindert, dass er am Morgen in ein Auto mit leerem Akku steigt.Das LOP-Radar für die Living Object Protection ist ein handelsübliches Radar, das in einem Frequenzbereich von 3 bis 8 Gigahertz arbeitet. Das Radar für das FOP nutzt Frequenzen zwischen 100 und 400 Kilohertz.

Posted by: akkusmarkt at 10:14 AM | No Comments | Add Comment
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