February 17, 2017
Der Akku ist wie beim günstigsten Gopro-Modell in die Kamera integriert und soll bei ausgeschaltetem WLAN-Modul und 30 fps bei 1080p eine Laufzeit von 2 Stunden und 25 Minuten bieten. Mit eingeschaltetem WLAN reduziert sich die Laufzeit auf knapp über 2 Stunden. Die Gopro Hero+ wird in Deutschland 230 Euro kosten und soll ab dem 4. Oktober 2015 im Onlineshop des Herstellers verfügbar sein. Gleichzeitig mit der Ankündigung der neuen Kamera hat Gopro eine Preissenkung des Modells Hero 4 Session angekündigt: Die kleine Würfelkamera soll künftig 330 Euro kosten.Gopro hatte den Preis der neuen Hero+ fälschlicherweise zunächst mit 200 Euro angegeben. Die Kamera kostet allerdings 230 Euro. Wir haben den Text entsprechend korrigiert.
Auf Kickstarter wird derzeit mit Stead XP eine Sensorbox beworben, die alle Bewegungen der Kamera aufnimmt. Das Datenmaterial wird später benutzt, um die aufgenommenen Videos ruckelfrei zu stabilisieren. Die Lösung ist mit Gopros, aber auch DSLRs und größeren Kompakt - und Systemkameras kompatibel. Mit Stead XP soll die Videostabilisierung von Kameras auf ein neues Niveau gehoben werden. Statt mit viel Aufwand Sensor oder Objektivelemente beweglich aufzuhängen oder dem Rechner in der Kamera die Arbeit zu überlassen, haben die Entwickler von Stead XP eine kleine Box entwickelt, die die Bewegungsdaten mitschreibt, während der Anwender filmt.
Das Modul wird auf oder an die Kamera gesteckt. Für die Gopro-Actionkameras gibt es ein passendes Modul für die Rückseite, bei allen anderen Kameras wird der Blitzschuh als Halterung genutzt.
In der Stead XP sind ein Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop für die Lageerkennung eingebaut. Die Kamera nimmt also weiter wackelige Videos auf, die erst im Rechner mit der ebenfalls für das Kickstarter-Projekt entwickelten Software zur Ruhe gebracht werden.Die Stead XP wiegt gerade einmal 34 Gramm (Gopro) beziehungsweise 60 Gramm und speichert ihr Datenmaterial auf Micro-SD-Karten. Über USB wird der interne Akku der großen Version wieder aufgeladen. Die Synchronisation erfolgt über den Toneingang der Kamera mit Hilfe eines Kabels. Auch der Videoausgang der Kamera wird mit der Box verbunden.Mittlerweile sind nur noch Stead XP ab 200 US-Dollar im Rahmen der Kickstarter-Kampagne zu haben. Die Auslieferung soll im Januar 2016 beginnen. Die Kampagne selbst hat schon rund 370.000 US-Dollar eingebracht und läuft noch bis zum 10. Oktober 2015.
Apple hat beim neuen iPhone 6S Plus neben besseren Kameras und einem druckempfindlichen 3D-Touch-Display den unglaublich schnellen A9-Prozessor verbaut. Golem.de hat sich im Test angeschaut, was das neue iPhone kann - und ob es ein Pflichtkauf ist oder nicht. Die beiden neuen iPhones 6S und 6S Plus sind typische S-Updates: Sie sehen ihren Vorgängern zum Verwechseln ähnlich, an der Technik hat Apple allerdings einige Änderungen vorgenommen und sie in vielen Bereichen merklich verbessert. Es gibt eine neue Kamera, einen neuen Prozessor, schnelleres LTE und schnelleres WLAN. Außerdem hat Apple die neue Force-Touch-Funktion in die neuen iPhones eingebaut - hier heißt sie 3D Touch. Mit der Force-Touch-Technologie, die bei den Macbooks und der Apple Watch zum Einsatz kommt, können Nutzer über verschiedene Druckstufen beim Touchpad beziehungsweise Display unterschiedliche Optionen aufrufen. Die Verwendung bei einem Smartphone bietet sich daher geradezu an.
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Wir haben uns das iPhone 6S Plus genau angeschaut und überprüft, wie sich die neue Hardware im Alltag bemerkbar macht. Vom iPhone 6s unterscheidet es sich technisch nur durch den optischen Bildstabilisator und die Größe. Beim Test interessieren uns besonders der neue Prozessor und die 3D-Touch-Bedienung. Letztlich stellt sich die Frage: Lohnt sich der Kauf eines der neuen iPhones?Das Display des iPhone 6S Plus ist wie das des Vorgängers iPhone 6 Plus 5,5 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Auch beim neuen Modell gefällt uns der Bildschirm sehr gut: Die Schärfe ist mit 401 ppi hoch genug, die Blickwinkelstabilität ist hervorragend. Wie Huawei zeigt Apple, dass ein gutes Display nicht zwingend eine Auflösung von mehr als 1080p haben muss. Das iPhone 6S hat wie der Vorgänger einen 4,7 Zoll großen Bildschirm.Der Bildschirm selbst lässt keine Rückschlüsse auf das neue 3D Touch zu - dafür aber das Gewicht und die Ausmaße des iPhone 6S Plus: Mit 192 Gramm ist es 20 Gramm schwerer als das iPhone 6 Plus. Zudem ist es mit 0,2 mm etwas dicker, auch die Kanten sind jeweils um 0,1 mm länger. Das höhere Gewicht ist durchaus spürbar. Wie beim Vorgänger stört uns beim iPhone 6S Plus, dass das Smartphone verglichen mit anderen großformatigen Geräten klobig wirkt. Grund dafür sind die breiten Ränder ober- und unterhalb des Displays.
Ausschlaggebend für das höhere Gewicht und die etwas größeren Ausmaße ist die Technik, die für die Drucksteuerung des Displays nötig ist. Hierzu zählt auch die Taptic Engine, die verschieden starke Vibrationsschläge als Feedback bei der Eingabe gibt. Grundidee der 3D-Touch-Steuerung ist wie beim Macbook und der Apple Watch, durch verschieden starken Druck auf das Display unterschiedliche Aktionen ausführen zu können. Die neuen iPhones erkennen neben der normalen Touch-Eingabe einen leichten und einen starken Druck. Damit lassen sich je nach Anwendung verschiedene zusätzliche Funktionen aufrufen oder Eingaben verkürzen, die bisher mehrere Tipp-Gesten erforderten. Wir können 3D Touch beim iPhone 6S Plus direkt auf dem Hauptbildschirm verwenden: Zahlreiche System-Apps von Apple verwenden es bereits. So können wir die Kamera-App wie bisher per Tipp starten oder eben stärker auf das App-Icon drücken. Dann öffnet sich ein Kontextmenü, das uns direkten Zugriff auf die Frontkamera, den Videomodus, den Slow-Motion-Modus oder die Hauptkamera ermöglicht.
Ein fester Druck auf das Kalender-Icon zeigt uns den nächsten Termin, auch können wir direkt einen neuen anlegen. Die Mail-App ermöglicht uns auf einen stärkeren Druck hin den Zugang zu bestimmten Posteingängen und der Suche sowie das Erstellen einer neuen E-Mail. Praktisch finden wir die Schnellzugriffe bei der Karten-App: Ohne überhaupt in die Anwendung gehen zu müssen, können wir unseren Standort versenden oder markieren sowie Navigationsanweisungen nach Hause starten.Der Druck, den wir für die Aktivierung von 3D Touch ausüben müssen, ist stark genug, um nicht mit dem bisherigen langen Druck verwechselt zu werden. Legen wir unseren Finger auf ein App-Icon, ohne Kraft auszuüben, können wir es wie bisher verschieben oder die App löschen. Unterstützt eine App kein Kontextmenü bei ihrem Icon, wird uns dies über einen dreifachen Klopfimpuls signalisiert - und natürlich durch das fehlende Kontextmenü.3D Touch ist nicht nur auf dem Startbildschirm nutzbar, sondern auch in den Apple-Apps selbst. Ein durchgängig verwendetes System dabei ist Peek und Pop: Hierbei öffnet ein leichter Druck auf ein Element eine Vorschau der dahinterstehenden Links, Nachrichten oder anderen Inhalte. Drücken wir noch fester, öffnet sich das Ziel komplett.
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Zum Einsatz kommt Peek und Pop in zahlreichen Systemanwendungen, beispielsweise im Safari-Browser, in der Mail-App, der Notiz- und der Karten-App sowie im Kalender. Immer werden dabei Inhalte auf leichten Druck in einer Vorschau gezeigt, ein stärkeres Durchdrücken öffnet den jeweiligen Inhalt komplett. Nehmen wir hingegen nach Anzeigen der Vorschau den Finger wieder vom Bildschirm, verschwindet sie wieder. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase finden wir dieses System sehr praktisch, da es in vielen Situationen zu weniger Herumgeklicke und dadurch einem schnelleren Workflow führt. Noch interessanter dürfte die Funktion werden, wenn App-Hersteller sie in ihre Anwendungen einbinden. Aktuell können wir beispielsweise im Browser Links in einer Vorschau und anschließend bei Interesse komplett öffnen. Ist die Vorschau aktiv, öffnet eine Bewegung nach oben ein Menü, über das wir den Link auch in einem neuen Tab öffnen, zur Leseliste hinzufügen oder kopieren können. Natürlich lassen sich Links weiterhin wie gewohnt über ein einfaches Tippen öffnen, ein langes Tippen öffnet das gewohnte Kontextmenü.
In der Mail-App öffnet der druckvolle Tipp Nachrichten in einer Vorschau. Drücken wir weiter durch, wird die Nachricht geöffnet. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das in der Notizen-App mit den eingegebenen Texten. In der Karten-App lässt sich durch festeres Tippen auf verzeichnete Orte ein Kontextmenü öffnen, worüber wir Navigationsanweisungen starten oder die Homepage des Ortes anwählen können. Diese lässt sich dann aber nicht in einer Vorschau öffnen.Das haptische Feedback der 3D-Touch-Funktion unterscheidet merklich zwischen leichtem und starkem Druck - wie beim Macbook ist das durch ein stoßartiges Vibrieren der Taptic Engine erzeugte Klopfen unterschiedlich stark. Das Klopfen wird an der Unterseite des iPhones ausgegeben, nicht über den Bildschirm. Liegen die neuen Geräte auf einem Tisch, bekommen wir vom haptischen Feedback kaum etwas mit.
Die Fotos-App verwendet Peek und Pop zur Vorschau und Anzeige. Allerdings wird 3D Touch hier noch für eine weitere Funktion genutzt: zum Anzeigen der "Live Photos" genannten Kurzfilmchen. Die neue 12-Megapixel-Kamera im iPhone 6S und iPhone 6S Plus nimmt standardmäßig nicht nur ein statisches Foto auf, sondern jeweils 1,5 Sekunden vor und nach dem eigentlichen Auslösevorgang. Die so entstehenden Filmchen werden in der Fotos-App und beim Exportieren als normale Fotos angezeigt.Drücken wir aber stärker auf ein geöffnetes Foto, spielt das iPhone das Live Photo ab. Erfunden hat Apple diese Funktion nicht: HTC etwa hat bei seinem ersten HTC One eine vergleichbare Funktion eingeführt, diese aber noch mit automatisierten Bearbeitungsmöglichkeiten versehen. So ließen sich ohne viel Aufwand witzige kleine Filmchen aus Fotos und kurzen Videosequenzen anfertigen.
Etwas Derartiges gibt es bei den neuen iPhones zumindest aktuell nicht. Wir finden die Live Photos kaum sinnvoll, da sie nur in wenigen Fällen zu den Ergebnissen führen, die Apple während der Vorstellung gezeigt hat. Im Normalfall bewegen sich Personen vor einer Kamera nicht, wenn ein Foto von ihnen gemacht wird; dementsprechend statisch und langweilig dürften die meisten Live Photos solcher Situationen sein. Und ob es im Nachhinein einen großen Unterschied macht, sich ein schönes Foto eines Wasserfalls anzusehen oder ein möglicherweise verwackeltes dreisekündiges Filmchen, ist fraglich. Wer die Funktion nicht verwenden möchte, kann sie einfach deaktivieren.Die Auflösung der Kamera selbst hat Apple nach mehreren iPhone-Versionen schließlich erhöht: Statt 8 Megapixel haben die Kameras der neuen iPhones jetzt 12 Megapixel. Aufgrund einer Abschirmung der Pixel sollen die mit den neuen Modellen gemachten Bilder so rauschfrei sein wie die Fotos der Vorgängermodelle. Einen optischen Bildstabilisator hat weiterhin nur das iPhone 6S Plus. Auch schauen bei beiden neuen iPhones die Kameras wieder ein gutes Stück aus dem Gehäuse aus dem 7.000er-Aluminium hervor.
Posted by: akkusmarkt at
04:11 AM
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