February 06, 2017

Akku Acer travelmate 4100

Bereits mit dem Vorgängermodell waren wir aufgrund der unkomplizierten Nutzung zufrieden. Für den Nachfolger gilt das genauso, er behebt sogar unseren Kritikpunkt am Vorgänger: Die USV kann nun stabil mit dem Raspberry Pi verbunden werden. Dass die PiUSV+ einen zweiten Akkuanschluss bietet und einen An-/Aus-Taster für das Raspberry Pi mitbringt, ohne gleichzeitig den Preis zum Vorgänger zu erhöhen, trägt zum positiven Bild bei.Die PiUSV+ kann über die Webseite zum Preis von 29,99 Euro bestellt werden. Die Platine ist kompatibel mit den Plus-Modellen des Raspberry Pi und des Raspberry Pi 2. Für den Aufsatz auf ältere Modelle ist eine Adapterplatine erforderlich.Apple hat die Metal-Schnittstelle für iOS, Google wird für Android die Vulkan-API nutzen: Eine erste Demo, Gnome Horde genannt, zeigt eine sehr viel höhere Leistung verglichen mit OpenGL ES. Zudem sprach die Khronos Group über Feature Level, wie es sie auch bei DX12 gibt.
Google hat angekündigt, dass das Android-Betriebssystem für mobile Geräte die Vulkan-Grafikschnittstelle unterstütze und Imagination Technologies führt die passende Demo auf einem Nexus Player vor. Die als Gnome Horde bezeichnete Vorführung vergleicht die Open-GL-ES-3.0- mit der Vulkan-API und zeigt, dass letztere deutlich schneller rendert und dabei die Hardware sowie den Akku weniger belastet. Künftige Smartphonespiele könnten also länger laufen, wenn Entwickler die neue Grafikschnittstelle nutzen.

Die Gnome-Horde-Demo generiert Imagination Technologies zufolge bis zu 13.500 Draw-Calls, also Render-Aufrufe an die Grafikeinheit. Mit der Vulkan-Schnittstelle werden diese gebündelt, in Kacheln zerlegt und dann in einem Rutsch berechnet. Da die CPU-lastigen Command Buffer erneut verwendet und auf viele Kerne verteilt werden, laufen diese mit deutlich weniger Takt als unter Open GL ES. Dennoch erreicht der Atom-Z3560-Chip mit einer PowerVR-G6430-Grafikeinheit rund 30 fps statt zu ruckeln. Damit die Vulkan-Grafikschnittstelle auf möglichst vielen Grafikchips und unter möglichst vielen Betriebssystem läuft, arbeitet die Khronos Group mit mehreren Feature Levels: Wie bei Microsofts DirectX 12 fragt die API die Hardwarefunktionen der GPU ab und übermittelt diese an das Spiel. Je fortschrittlicher die Grafikeinheit, desto mehr Effekte können dargestellt werden.

Bisher unterstützen die Betriebssysteme Android, Linux, SteamOS, Tizen und Windows 7 bis 10 die Vulkan-Schnittstelle. Apples iOS und Mac OS sind außen vor, hier wird stattdessen die Metal-API verwendet. Die Hardware muss mindestens zu Open GL ES 3.1 kompatibel sein, was auf die meisten aktuellen Grafikkarten und GPUs in Systems-on-a-Chip zutrifft.Die Vulkan-Schnittstelle soll noch 2015 verfügbar sein, am 10. August 2015 stellte die Khronos Group zudem Open GL ES 3.2 vor: Die API übernimmt viele Funktionen des Android Extension Pack, einer Erweiterung von Open GL ES 3.1, die unter anderem Deferred Rendering mit Physically Based Shading ermöglicht.

Eine neuartige Anode aus Aluminium soll Akkus verbessern: Die Energiespeicher sollen mehr Speicherkapazität bekommen und haltbarer sein.
Längeres Leben für Akkus: Eine Anode aus Aluminium soll Lithium-Ionen-Akkus haltbarer machen. Außerdem kann sie mehr Energie speichern als die herkömmlichen Anoden aus Graphit. Entwickelt wurde die Aluminium-Anode von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Tsinghua-Universität in Peking.Die Anode besteht aus Nanokugeln mit einer Schale aus Titandioxid, die mit Aluminium gefüllt sind. Schale und Kern sind dabei nicht miteinander verbunden. Die Forscher vergleichen diesen Aufbau mit einem Ei, bei dem Schale und Dotter durch das Eiklar getrennt sind. Bei einer solchen Dotter-Schale-Konstruktion kann sich der Dotter ausdehnen und zusammenziehen, ohne dadurch die feste Schale stark zu beeinflussen.

Lithium-Ionen-Akkus haben im Normalfall Graphit-Anoden, die eine Speicherkapazität von 0,35 Amperestunden pro Gramm (Ah/g) haben. Aluminium hingegen kann bis zu 2 Ah/g speichern. Nachteil sei aber, dass sich Aluminium beim Laden und Entladen stark ausdehne und wieder schrumpfe, sagen die Forscher.Das bedeutet eine mechanische Belastung, die dazu führen kann, dass die elektrischen Kontakte getrennt werden. Zudem bildet das flüssige Elektrolyt in Kontakt mit Aluminium eine Haut. Durch die Ausdehnung und das Schrumpfen fällt die Haut jedoch ab und bildet sich neu. Dadurch verschlechtert sich die Leistung des Akkus mit der Zeit. "Wir haben eine Titanoxid-Schale, die das Aluminium vom flüssigen Elektrolyt trennt", sagt Ju Li vom MIT.

Der Akku mit dieser Anode habe eine Speicherkapazität von 1,2 Ah/g, schreiben die Forscher um Li in der Fachzeitschrift Nature Communications. Das ist etwa das Dreifache eines Akkus mit einer Graphit-Anode. Nach 500 Ladezyklen mit Schnellladung, die den Akku besonders beansprucht, hatte der Akku praktisch kein Kapazität verloren.Die Herstellung dieser Anode sei einfach, die Materialien relativ günstig, sagen die Forscher. Sie machen allerdings keine Angaben darüber, wann das System serienreif ist.Ein japanischer Ingenieur hat mit dem Walkcar eine miniaturisierte Fahrplattform für einen Passagier entwickelt. Die Mischung aus Segway und Skateboard wird mit einem Elektromotor angetrieben und soll bis zu 12 km weit kommen.
Kuniako Saito und sein Team bei Cocoa Motors haben eine motorbetriebene Plattform namens Walkcar vorgestellt, die ungefähr so groß ist wie ein 15-Zoll-Notebook und an ein Skateboard erinnert. Ein Lithium-Ionen-Akku und ein Elektromotor sorgen für den Antrieb.

Wenn der Fahrer auf dem Walkcar steht, fährt es los. Tritt er von der Plattform herunter, stoppt das Gefährt. Mit Gewichtsverlagerungen kann das Fahrzeug gelenkt werden.Das Aluboard kann Personen bis zu 120 kg transportieren, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h und kommt mit einer Akkuladung etwa 12 Kilometer weit. Eine Komplettladung dauert etwa drei Stunden.Cocoa Motors will das Walkcar ab Herbst 2015 bei Kickstarter anbieten. Es soll in einer In- und einer Outdoorversion mit einem Gesamtgewicht von ein bis zwei Kilogramm angeboten werden. Das günstigste Modell soll 800 US-Dollar kosten. Die Auslieferung soll erst im Jahr 2016 erfolgen. Wie viel Geld der Entwickler braucht, um das Fahrzeug für den Rucksack fertigzustellen, ist nicht bekannt.

Das Walkcar ist nicht das einzige Projekt seiner Art. Auch Volkswagen plant nach Angaben seines Chefs Martin Winterkorn einen dreirädrigen Roller, der elektrisch angetrieben ist. Der Fahrer steht darauf und steuert den City-Surfer mit einer Lenkstange. So soll der Weg vom Parkplatz zum Ziel überbrückt werden.Der VW-City-Surfer ist faltbar und soll eine Reichweite von rund 20 Kilometern aufweisen. Allerdings passt nur eine Person darauf, die zudem stehen muss. Anders als das Segway balanciert das Gefährt nicht auf einer Achse, sondern besitzt neben einem großen Rad noch zwei Stützräder.Das Toshiba Click Mini erinnert vom Formfaktor an ein Netbook, ist aber ein Windows-Tablet mit ansteckbarer Tastatur. Durch den Intel Atom und die kompakte Bauweise soll es unterwegs ideal für Office-Arbeiten sein, doch geht das nicht jeden Tag, wie der Test von Golem.de zeigt.
Anfang des Jahres feierte Asus das Comeback des Netbooks. Doch eigentlich wird diese Geräteklasse schon lange nicht mehr benötigt. Das zeigen immer wieder Windows-Tablets mit 8,9-Zoll-Display und Docking-Tastatur, wie etwa das Toshiba Satellite Click Mini. Bessere Displays und eine höhere Flexibilität zu einem ähnlichen Preis machen die Netbooks meist hinfällig. Doch auch das Toshiba-Tablet ist nicht perfekt: Wer das Satellite Click Mini intensiv nutzt, muss es immer wieder einen Tag ruhen lassen, wie wir im Test feststellen mussten.

Der erste Eindruck vom Toshiba Click Mini ist positiv: Das Gehäuse des Tablets ist nämlich gut verarbeitet und verwindungssteif, auch ist es mit 470 Gramm nicht besonders schwer und damit gut für unterwegs geeignet. Zusammen mit dem Tastaturdock wiegt es fast ein Kilogramm. Für ein Gerät, das mit dem Tastaturdock nur 300 Euro kostet, ist es außerdem recht gut ausgestattet: Das 8,9-Zoll-Display löst mit 1.920 x 1.200 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 254 ppi entspricht - für ein solch günstiges Windows-Gerät ist das ein sehr guter Wert.Das 16:10-Format des Touch-Displays bietet außerdem Vorteile beim Surfen: Bei Inhalten wie Webseiten oder Office-Dokumenten wird durch die größere Höhe mehr angezeigt. Auch die Farbdarstellung des Displays ist sehr gut, dank IPS-Panel ist es auch blickwinkelstabil. Doch ist es mit einer durchschnittlichen maximalen Helligkeit von 201 cd/m2 nicht sehr hell. Andererseits: Viel heller ist das Asus Eeebook X205TA auch nicht. Im Freien sind besonders im Sommer Bildschirminhalte durch starke Spiegelungen nur schwer zu erkennen, für das Büro reicht es aber aus.

Wie für die Preisklasse üblich, setzt Toshiba beim Prozessor auf den Intel Atom Z3735F mit integrierter HD-Grafikeinheit. Dieser wird auch in Netbooks eingesetzt. Die vier Kerne takten mit jeweils 1,33 GHz, im Turbo-Modus steigt der Takt auf 1,83 GHz. Zusammen mit den 2 GByte Arbeitsspeicher reicht die Leistung für einfache Office-Aufgaben vollkommen aus. Für das Bearbeiten von Videos ist der Atom-Prozessor zu schwach. Auch für die meisten Spiele reicht die Leistung nicht, nur ältere und grafisch nicht sehr aufwendige Spiele laufen flüssig. Bei Office-Arbeiten benötigt das Tablet mit Tastaturdock laut unseren Messungen zwischen 7 und 10 Watt bei maximaler Display-Helligkeit.

Als interner Speicher dient eine 32 GByte große eMMC, die allerdings mit 89 MByte/s beim Lesen und 46 MByte/s beim Schreiben recht langsam ist. Dem Nutzer stehen davon rund 16 GByte zur Verfügung. Das Tablet verfügt außerdem über einen Kartenschacht für Micro-SDXC-Karten, das Dock hat noch einen zusätzlichen SD-Kartenleser. Ziemlich praktisch ist der Micro-HDMI-Ausgang am Tablet. Mit diesem kann ohne Probleme ein Full-HD-Monitor angeschlossen werden. WLAN funkt das Tablet nach 802.11 b/g/n, also ausschließlich mit 2,4 GHz. Bluetooth in der Version 4.0 und auch Bluetooth Low Energy werden unterstützt. Die Hauptkamera löst mit 5 Megapixeln auf und liefert, genügend Licht vorausgesetzt, brauchbare Bilder, etwa beim Fotografieren einer Buchseite. Die Frontkamera reicht für Videotelefonie. Die Lautsprecher am rechten und linken Gehäuserand klingen nicht besonders gut, immerhin sind sie ausreichend laut.

Der Office-Betrieb liegt dem Satellite Click Mini recht gut. Auch wenn das Tippen auf dem Tastatur-Dock sehr gewöhnungsbedürftig ist. Die einzelnen Tasten sind bauartbedingt sehr klein, der Tastenanschlag sehr schwammig. Doch ist das Dock immer noch besser als etwa das Type-Cover der 10 Zoll großen Surface-Tablets von Microsoft. Das Touchpad ist sehr klein, bereitete uns im Test aber keine Probleme.Etwas Zeit zum Eingewöhnen haben wir gebraucht, dann konnten wir auch längere Texte schreiben - eine klassische Tastatur würden wir aber jederzeit vorziehen. Unterwegs sieht das anders aus: Zwar steht das Tablet auf dem Schoß auch mit nach hinten geklapptem Display sehr stabil, doch kann es im Dock nur um 120 Grad nach hinten geneigt werden. Das ist einfach zu wenig, um einen guten Blick auf die Bildschirminhalte zu bekommen.

Posted by: akkusmarkt at 02:12 AM | No Comments | Add Comment
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