February 13, 2017

Akku Acer Aspire 7551

Ein GPS-Empfänger mit Glonass-Unterstützung ist eingebaut, einen NFC-Chip hat das London offenbar nicht. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera, die Frontkamera hat 2 Megapixel. Der wechselbare Akku hat eine Nennladung von 2.500 mAh, zur Laufzeit macht Marshall keine Angaben.Ausgeliefert wird das London mit Android in der Version 5.0.2, Marshall installiert zusätzlich einiges an Software. So ist etwa Loopstack, ein Vier-Spur-Rekorder, vorinstalliert, ebenso eine DJ-App. Inwieweit Marshall die Benutzeroberfläche anpasst, ist unbekannt.Das London kann im Onlineshop von Marshall bereits vorbestellt werden. Der Preis ist allerdings recht happig: 550 Euro kostet das Smartphone. In Deutschland soll das Gerät ab dem 29. September 2015 verfügbar sein.

Das Fairphone 2 kann ab sofort vorbestellt werden. Bis zur Auslieferung des Smartphones dauert es dann aber noch. Die ersten Geräte sollen gegen Ende dieses Jahres geliefert werden.
Fairphone nimmt Vorbestellungen für das Fairphone 2 entgegen: Im Online-Shop des Herstellers kann das Fairphone 2 für 530 Euro vorbestellt werden. Die ersten 15.000 Geräte werden im November 2015 ausgeliefert. Sobald dieses Kontingent verkauft ist, müssen Interessenten sich bis Dezember gedulden. Der Verkaufspreis für das Fairphone 2 hat sich seit der ersten Ankündigung vor rund einem Monat minimal erhöht. Vor ein paar Wochen peilte der Hersteller noch einen Verkaufspreis von 525 Euro an. In den kommenden Wochen wird Fairphone eine Kostenaufschlüsselung veröffentlichen, damit Käufer nachvollziehen können wofür ihr Geld verwendet wird, wenn sie sich für den Kauf eines Fairphone 2 entscheiden. Das Fairphone 2 soll besonders leicht zu reparieren sein. Ohne viel technisches Wissen sollen sich defekte Komponenten bei Bedarf austauschen lassen.

Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass sich bisher mit BQ und Meizu lediglich zwei, international betrachtet eher kleine Hersteller an Geräte mit Ubuntu Phone gewagt haben - und beide auch nur mit einer Zweitverwertung von bereits existierenden Android-Smartphones.Die App-Auswahl halten wir aktuell noch für so eingeschränkt, dass es für uns tatsächlich sehr schwer wäre, auf Ubuntu Phone zu wechseln - es würden uns einfach zu viele im Alltag wichtige Apps fehlen. Dazu zählen auch Anwendungen für den Müßiggang wie etwa Netflix und eine offizielle Spotify-App sowie für viele Nutzer wichtige Programme wie etwa ein vernünftiger Facebook-Client oder auch Whatsapp.Canonical bietet mit Telegram zwar eine gute Alternativlösung für Whatsapp an, Fakt ist aber, dass ein Großteil der Mobile-Nutzer in Deutschland Whatsapp verwendet - und nicht unbedingt gewillt ist, umzusteigen. Das heißt für einen Umsteiger auf Ubuntu Phone, dass er im Ernstfall wieder auf SMS zurückgreifen und auf die Vorzüge eines Chat-Clients verzichten muss.

Abstriche müssen Nutzer auch bei der Kamera-App machen: Sind unter Flyme OS neun verschiedene Kamera-Modi vorhanden, ist die App unter Ubuntu Phone deutlich eingeschränkter. Nur die notwendigsten Einstellungsmöglichkeiten finden sich hier, spezielle Kameramodi gibt es bis auf einen HDR-Modus nicht.Die Bildqualität ist dank 20,7 Megapixeln bei Tageslichtaufnahmen gut. Ob auch die von Meizu beworbene Technik verwendet wird, bei dunklen Belichtungssituationen vier Pixel zu einem zusammenzufassen und so weniger Bildstörungen zu erzielen, bezweifeln wir: Unsere Nachtaufnahmen sind unscharf und voller Artefakte. Im Vergleich mit den Bildern anderer Smartphones wirken die Fotos wenig überzeugend. Verzichten müssen Nutzer der Ubuntu-Version des MX4 auch auf 4K-Videoaufnahmen - möglich sind maximal Aufnahmen in Full HD.

Das MX4 hat einen Akku mit einer Nennladung von 3.100 mAh. Obwohl die Rückseite des Smartphones abnehmbar ist - unter dem Rückdeckel befindet sich der Einschub für die SIM-Karte -, kann der Akku nicht ohne weiteres gewechselt werden.In unserem Videotest konnten wir ein 1080p-Video bei voller Bildschirmhelligkeit vier Stunden lang anschauen, ein Wert, der verglichen mit anderen Smartphones im unteren Bereich liegt. Im Alltag hält das Smartphone einen Tag lang durch.Canonical vermarktet sein mobiles Betriebssystem als sehr nah verwandt mit der frei verfügbaren Desktopversion. Doch um zu überprüfen, wie sehr sich die Varianten tatsächlich voneinander unterscheiden und um Interna des Systems zu erfahren, müssen erst einige kleine Hürden überwunden werden - das löst der Wettbewerber Jolla einfacher.Zunächst fehlt auf dem Ubuntu Phone ein Terminal, was aber schnell über den Appstore nachinstalliert werden kann. Damit haben Nutzer wie bei anderen Linux-Distributionen auch eine gewohnte Umgebung als Alternative zur eigentlichen Oberfläche. In der Standardeinstellung ist die Schriftgröße des Terminals allerdings so klein, dass darauf fast nicht zu erkennen ist.

Die Schriftgröße lässt sich aber leicht ändern und darüber hinaus haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben, die Nutzung zu vereinfachen. So gibt es neben der virtuellen Tastatur, die prinzipbedingt zu wenig Platz bietet, einen Knopf für den Schnellzugriff auf einige Standardbefehle wie ls, find, top, auf die Funktionstasten F1 bis F11, auf Scrolltasten wie Tab, Enter und die Pfeiltasten sowie auf häufig genutzte Kombinationskürzel der Strg-Taste, etwa um laufende Anwendungen abzubrechen.Unerwartet ist, dass wir direkt einen vollen Zugriff auf das System erhalten. Per sudo -s landen Nutzer problemlos in einer Root-Shell und können ihr System erkunden, verändern oder schlimmstenfalls gar zerstören. Für mehr Komfort am Terminal ist auch ein Zugriff von außen auf das Gerät möglich, was jedoch schwieriger ist als erwartet.

Dafür muss das Gerät in den Entwicklermodus versetzt werden. Die entsprechende Option ist in den Einstellungen unter den Informationen über das Gerät versteckt und ausgegraut. Das heißt, der Modus kann nicht einfach durch ein Tippen aktiviert werden. Erst nachdem ein Passwort zum Entsperren gesetzt worden ist, lässt sich auch der Entwicklermodus aktivieren.Per Android Debug Bridge (adb) kann ein Host leicht mit dem MX4 verbunden werden. Doch findet adb unser per USB angeschlossenes Gerät nicht. Dafür muss erst noch die Vendor-ID in einer Konfigurationsdatei hinterlegt werden. Letztlich erscheint die Shell des MX4 aber im Terminal auf dem Host-Gerät, was die einfache Bedienung per Tastatur ermöglicht.

Um kabellos eine Verbindung zu dem Ubuntu Phone aufzubauen, kann der SSH-Server genutzt werden. Standardmäßig läuft dieser aber nicht und nach dessen Start ist ein Login über Benutzername und Passwort nicht erlaubt. Es muss also ein öffentlicher Schlüssel per adb auf das Gerät übertragen werden, dann klappt aber auch die SSH-Verbindung per WLAN.All diese Informationen sind sehr schlecht dokumentiert und finden sich meist nur als Antworten im Hilfeforum von Ubuntu, so dass wir viel zu lang für das Einrichten benötigen. Auf dem Jolla war der Aufbau einer SSH-Verbindung hingegen in wenigen Minuten geschafft, weil er selbsterklärend war.Andererseits erhöhen die Vorkehrungen bei Ubuntu mit einem zwingenden Passwort für den Entwicklermodus, mit Standardzugriff nur über Kabel per abd und mit dem Aufsetzen von SSH für erfahrene Nutzer im Vergleich zu Jolla aber ein wenig die Sicherheit.

Wie vermutet setzt auch das Ubuntu auf dem Meizu auf einen Android-Kernel, der sich mit Versionsnummer 3.10 meldet. Wie beim Jolla wird die Bibliothek Libhybris verwendet, um trotzdem die gewohnte Umgebung einer Linux-Distribution mit altbekannten Paketen zu ermöglichen.Als Init-System wird Upstart verwendet, Systemd ist aber für einige andere Werkzeuge installiert. Pakete können mit Apt aus den Archiven installiert werden. Noch nicht genutzt werden die Snap-Pakete, stattdessen kommt der technisch etwas simplere Vorgänger der Click-Pakete zum Einsatz. Die auf Qt 5.4 aufbauende Oberfläche Unity8 wird außerdem von Canonicals eigenem Displayserver Mir dargestellt. Künftig soll auch die Desktop-Version die Architektur mit Snap-Paketen, Unity8 und Mir verwenden.

Das MX4 mit Ubuntu Phone ist offiziell in Europa über die englischsprachige Internetseite von Meizu erhältlich und kostet 300 Euro. Allerdings können Interessenten das Smartphone nicht einfach so kaufen, sondern müssen auf ihr Glück bei einem Gewinnspiel hoffen: Bis zu dreimal am Tag können sie auf Felder klicken, hinter denen sich eine Kaufberechtigung befinden kann. Wie viele MX4 tatsächlich zum Verkauf stehen, wollten Meizu und Canonical nicht bekanntgeben.Mit dem Meizu MX4 wird nach dem Aquaris E4.5 von BQ endlich ein Smartphone mit Ubuntu Phone vertrieben, das über bessere Hardware verfügt. Leider reicht die Ausstattung im oberen Mittelklassebereich dennoch nicht aus, um Canonicals Betriebssystem wirklich flüssig darzustellen.

Das Blättern zwischen den Scopes, das Öffnen der Übersicht zu den aktuell genutzten Apps oder der Benachrichtigungsleiste: Zu häufig reagiert das MX4 mit Ubuntu Phone bereits bei diesen trivialen Aufgaben schwerfällig. Die Benutzeroberfläche ruckelt, insgesamt wirkt das System träge.Das ist schade, da uns das Bedienungskonzept von Ubuntu Phone sehr gut gefällt; die Möglichkeit, Informationen verschiedener Apps und Internetservices auf einem Scope dargestellt zu bekommen, ist praktisch.Allerdings empfinden wir viele Scopes noch als zu wenig konfigurierbar: So können wir etwa beim Nachrichten-Scope keine eigenen News-Quellen eingeben, ebenso wenig lassen sich alternative Quellen beim Video- oder Musik-Scope ergänzen.Zudem müssen Käufer eines MX4 mit Ubuntu Phone hinnehmen, dass diese Version des Smartphones weniger kann als die ursprüngliche mit Flyme OS. Das betrifft etwa die Kamera, die über weniger Aufnahmemodi verfügt und keine 4K-Videoaufnahmen ermöglicht.

Posted by: akkusmarkt at 03:26 AM | No Comments | Add Comment
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